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Staatsoper Unter den Linden

Wer in der ehemaligen »Königlichen Hofoper« einen Opernabend erlebt, kommt nicht nur in den Genuss einer Aufführung des traditionell vorzüglich besetzten und geleiteten Ensembles, sondern hat zugleich die Gelegenheit, eines der schönsten Opernhäuser der Welt zu besichtigen.

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Staatsoper Unter den Linden
Unter den Linden 7
D-10117 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 20 35 4 240

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Oper

Das schlaue Füchslein

Leoš Janáček

Premiere: 28.2.2026

Oper in drei Akten (1924)
Musik von Leoš Janáček
Text von Leoš Janáček nach der Novelle
von Rudolf Těsnohlídek

Nichts Geringeres als den ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen brachte Leoš Janáček in seiner poetischen Oper vom Schlauen Füchslein auf die Bühne. Es erzählt den Lebensweg der jungen, rebellischen Füchsin Schlaukopf, die vom Förster gefangen wird und auf dessen Hof eine Revolution anzettelt, bevor ihr die Flucht gelingt. In der Freiheit des Waldes gründet sie gemeinsam mit dem Fuchs eine Familie und wird schließlich vom Wilderer erschossen. Sehnsuchtsvoll blickt die scheinbar so zivilisierte Menschenwelt auf die ungezähmte Natur, die ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten von Leben und Lieben folgt.

Inspiriert von der Bildergeschichte Rudolf Těsnohlídeks schuf Janáček in seiner 1924 uraufgeführten Oper eine höchst sinnliche, impressionistisch anmutende Musik, die die wechselseitige Verwobenheit von Mensch und Tier vielschichtig reflektiert. In Szene gesetzt wird dieser „tschechische Sommernachtstraum“ von Regisseur Ted Huffman, der damit sein Debüt an der Staatsoper gibt; am Pult steht der ausgewiesene Janáček-Kenner Simon Rattle.

Musikalische Leitung: Simon Rattle
Inszenierung: Ted Huffman
Spielleitung: José Darío Innella, Marcin Łakomicki
Bühne: Nadja Sofie Eller
Kostüme: Astrid Klein
Licht: Bertrand Couderc
Choreographie: Pim Veulings
Einstudierung Chor: Dani Juris
Dramaturgie: Detlef Giese, Elisabeth Kühne

Sprache: In tschechischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal

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Festival

Festtage 2026

Sa 28.3.2026 - Mo 6.4.2026

Sie zählen zu den zentralen Komponisten der Hoch- und Spätromantik, auch wenn sie verschiedenen musikalischen Kulturen entstammen und drei Generationen angehören. Giuseppe Verdi, Jahrgang 1813, gelang mit Un ballo in maschera ein besonders markantes, eindrucksvolles Werk, zwischen Kammerspiel und „Grand Opéra“, mit Belcanto-Elementen und großem dramatischen Zug. Weit ausschwingende Kantilenen und gesteigerte Expressivität kennzeichnen auch Richard Strauss‘ Rosenkavalier, eine inspirierte „Komödie für Musik“, die rund ein halbes Jahrhundert nach Verdis tragischer Oper entstand – beide Stücke leben entscheidend von prägnant gezeichneten Charakteren und Szenerien. Lebensgeschichtlich zwischen Verdi und Strauss steht Johannes Brahms, der seine Bestimmung nicht auf dem Feld der Oper fand, sondern ganz wesentlich in der Chormusik. Sein Deutsches Requiem aus den 1860er Jahren gilt mit Recht als eines der Schlüsselwerke der Zeit und darüber hinaus. Generalmusikdirektor Christian Thielemann dirigiert dieses berührende, Trost und Hoffnung vermittelnde Werk.

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Oper

Un ballo in maschera

Giuseppe Verdi
Festtage 2026

Premeire: 29.3.2026

Melodramma in drei Akten (1859)
Musik von Giuseppe Verdi
Text von Antonio Somma

Maskiert und verkleidet versuchen die Figuren in Verdis Oper ihre Identität zu verbergen oder andere Identitäten zu konstruieren: der Machthaber Riccardo, um einer Verschwörung zu entgehen, sein Vertrauter Renato, um ihm ein unerkanntes Entkommen zu ermöglichen, Renatos Gattin Amelia, um vor ihm ihre Liebe zu Riccardo zu verheimlichen, dGäste des Maskenballs, um lustvoll dem Spiel mit dem schönen Schein zu frönen.

Während der Arbeit an diesem Stoff gerieten Verdi und sein Librettist selbst in einen Strudel von Verhüllungen: Immer wieder wurde das ursprünglich am schwedischen Königshof angesiedelte Stück von der Zensur bemängelt. Schließlich gelang es Verdi, die dramatische Sprengkraft auch in der Versetzung nach Boston zu bewahren, bewahren, indem er mitreißenden Chören, ergreifende Arien und wirkungsvolle Ensembles erfand. Die vielfältigen Perspektiven auf Identitäten stehen im Fokus der Inszenierung des Regisseurs Rafael Villalobos, der ebenso wie Dirigent Enrique Mazzola zum ersten Mal an der Staatsoper zu erleben ist.

Musikalische Leitung: Enrique Mazzola
Inszenierung: Rafael R. Villalobos
Spielleitung: Caroline Staunton
Bühne: Emanuele Sinisi
Kostüme: Lorenzo Caprile
Licht: Felipe Ramos
Video: Cachito Vallés
Choreographie: Javier Pérez
Einstudierung Chor: Dani Juris
Dramaturgie: Olaf A. Schmitt

Sprache: In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal

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Oper

Der Rosenkavalier

Richard Strauss
Festtage 2026

Komödie für Musik in drei Aufzügen (1911)
Musik von Richard Strauss
Text von Hugo von Hofmannsthal

Ärger mit der Verwandtschaft macht auch vor dem Wiener Hochadel nicht halt: Der ungehobelte Baron Ochs auf Lerchenau stört das morgendliche Tête-à-tête seiner Vetterin, der Feldmarschallin, mit ihrem jungen Liebhaber Octavian, um sie für seine eher von pekuniären Interessen geleiteten Hochzeitspläne um Hilfe zu bitten. Dabei ahnt er nicht, dass der zum Rosenkavalier bestimmte Octavian sich schließlich selbst in die Braut verliebt …

Nach den archaisch-dramatischen Einaktern »Salome« und »Elektra« suchte Richard Strauss für seine nächste Oper nach einem leichteren, heiteren Stoff im Stil von Mozarts Opernkomödien – ein Ansinnen, auf das sich auch Hugo von Hofmannsthal gern einließ. Er schuf mit seinem Libretto ein künstliches Rokoko-Wien mit ebenso überzeugenden wie erfundenen Bräuchen und Dialekten, das Strauss auf musikalischer Seite noch mit anachronistischen Walzern veredelte. In diesem Fantasie-Wien voller Lebenslust, Schwänke und althergebrachter Standesgrenzen, aber auch voll Depression und Morbidität spiegelt sich nicht nur das 18. Jahrhundert, sondern erst recht die dem Ende zusteuernde Belle Époque. So bietet Strauss’ Partitur noch einmal den ganzen orchestralen Klangfarbenreichtum auf, schier hemmungsloses Schwelgen, das im in puncto musikalischer Schönheit unübertroffenen Schlussterzett kulminiert, zeigt aber auch tiefe Brüche. Nur wenige Jahre vor dem Zusammenbruch der Donaumonarchie wird »Der Rosenkavalier« zum Abgesang auf eine ganze Epoche.

Musikalische Leitung: Christian Thielemann
Inszenierung: André Heller
Szenische Einstudierung, Spielleitung: Katharina Lang
Bühne: Xenia Hausner
Kostüme: Arthur Arbesser
Licht: Olaf Freese
Video: Günter Jäckle, Philip Hillers
Einstudierung Chor: Gerhard Polifka

Sprache: In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Dauer: ca. 4:40 h inklusive zwei Pausen nach dem ersten und zweiten Akt
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal

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© Gianmarco Bresadola
Oper

Madama Butterfly

Giacomo Puccini

Tragedia giapponese in drei Akten (1904)
Musik von ​Giacomo Puccini
Text von ​Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach David Belasco

Lieutenant Pinkerton hat sich in Geisha Cio-Cio-San, genannt Madame Butterfly, verliebt und will sie nach japanischer Sitte heiraten, ohne damit eine dauerhafte Verbindung eingehen zu wollen. Butterfly liebt Pinkerton jedoch wirklich und bekommt ein Kind von ihm. Vergeblich wartet sie jahrelang auf die Rückkehr des Lieutenants. Als Pinkerton dann mit seiner neuen amerikanischen Ehefrau zurückkommt, um das Kind abzuholen, erdolcht sich Butterfly.

»Madama Butterfly« geht auf eine Novelle zurück, die angeblich eine wahre Begebenheit schildert. Seit um die Mitte des 19. Jahrhunderts die amerikanische Flotte die Öffnung der japanischen Häfen erzwungen hatte, begann auch umgekehrt der Einfluss der japanischen Kultur im Westen. Bald spielten Opern und Operetten in diesem neu zu entdeckenden Land, das trotz seines rapiden technologischen Fortschritts durch die Bewahrung seiner eigenen Kultur eine ganz andere Moderne versprach. Die Exotik des Milieus brachte Giacomo Puccini zu weit mehr als einer bloß kolonialistischen Anverwandlung ferner Musik: Er studierte Quellen zur Musik Japans, baute originale Melodien ein und ließ sich zu einer raffinierten Instrumentation und besonderen Klangfarben inspirieren. Sie machen die »japanische Tragödie« zu einer der berührendsten Opern der Geschichte. Eike Gramss’ Inszenierung zeigt behutsam das Aufeinandertreffen zweier Kulturen in einer schillernden japanischen Welt.

Musikalische Leitung: Tomáš Netopil
Inszenierung: Eike Gramss
Szenische Einstudierung, Spielleitung: Katharina Lang
Spielleitung: Marcin Łakomicki
Bühne, Kostüme: Peter Sykora

Dauer: ca. 2:50 h inklusive einer Pause nach dem ersten Akt
Sprache: In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 12 Jahren

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© Yan Revazov
Ballett

Schwanensee

Mit den Mitteln des klassischen Tanzes erzählt Schwanensee die Geschichte von Prinz Siegfried und seiner Liebe zu der verzauberten Prinzessin Odette, die in Schwanengestalt gefangen ist. Bald Schwan bald Mensch ist es ihre Bestimmung, Gegenstand der Phantasien des unglücklichen Prinzen zu sein. In der Interpretation von Patrice Bart ist es Siegfrieds Mutter, die ihren Sohn abgöttisch liebt und alle Fäden seines Schicksals in der Hand hält. Ohne Skrupel manipuliert sie seinen Freund Benno und benutzt Premierminister Rotbart als Erfüllungsgehilfen. In Anlehnung an die Epoche der Romanows im russischen Zarenreich macht sich in dieser Inszenierung eine beklemmende Untergangsstimmung breit, die von der unguten Mischung aus emotionaler Kälte und Dekadenz geprägt ist. Zuflucht findet der junge Prinz in der Begegnung mit den Schwänen. Die faszinierende Wirkung der mächtigen Vögel kommt in den groß angelegten Schwanenbildern des Balletts zum Ausdruck, die choreographisch von den archaischen Flugformationen und ihrer natürlichen, zugleich unwirklichen Schönheit inspiriert sind. Mit den Tutus der Tänzerinnen, die das weiße Federkleid der Tiere nachempfinden, sind diese imposanten Szenen zum Inbegriff des klassischen Balletts geworden. Zum Mythos geworden ist Schwanensee aber auch wegen der Musik von Peter I. Tschaikowsky, der den gegensätzlichen Stimmungen ihren unverwechselbaren Klang verleiht: Sei es die Sehnsucht, die Prinz Siegfried und Odette zueinander finden lässt, oder der trügerische Glanz der Ballszenen, in denen der ganze Hofstaat wie im Rausch der verführerischen Odile verfällt, die als Doppelgängerin Odettes den Prinzen zu dem tragischen Schwur verleitet, mit dem er seine aufrichtige Liebe verrät.

Choreographie und Inszenierung: Patrice Bart
Assistentin des Choreographen: Raffaella Renzi
Bühnenbild und Kostüm: Luisa Spinatelli
Dramaturgie: Christiane Theobald
Musikalische Leitung: Robert Reimer
Staatskapelle Berlin

Dauer: 2h 50m inkl. einer Pause
Einführung zum Stück jeweils 45 Minuten vor der Veranstaltung

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Oper

Tosca

Giacomo Puccini

Melodramma in drei Akten (1900)
Musik von Giacomo Puccini
Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach Victorien Sardou

Als der revolutionär gesinnte Maler Mario Cavaradossi heimlich einem politisch Verfolgten zur Flucht zu verhelfen versucht, glaubt seine Geliebte, die berühmte Sängerin Floria Tosca, er betrüge sie mit einer anderen Frau. Der skrupellose Polizeichef Scarpia nutzt ihre Eifersucht, um Cavaradossi zu überführen und verlangt anschließend im Gegenzug für die Freilassung des Geliebten eine Nacht mit Tosca.

Mit einer stringenten Dramaturgie und ausgeprägtem Realismus schuf Puccini eines seiner schroffsten und dramatischsten Werke – einen Meilenstein der Operngeschichte. Vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen Napoleons Revolutionsheer und den habsburgisch-päpstlichen Truppen im Jahr 1800, der den Protagonisten der Oper zum Verhängnis wird, entführt Puccini den Zuhörer akustisch ins Zentrum Roms: in die Kirche Sant’Andrea della Valle, den Palazzo Farnese und die Engelsburg, denen der Komponist je ein eigenes musikalisches Kolorit verlieh. In der Inszenierung des lettischen Schauspielregisseurs Alvis Hermanis bewegen sich die Sängerinnen und Sänger in einer psychologisch dichten Erzählung, verlegt in die Entstehungszeit der Oper um 1900. Die szenische Darstellung wird durch einen aufwendig gestalteten Graphic Novel der Bühnen- und Kostümbildnerin Kristīne Jurjāne ergänzt, der an den Originalschauplätzen des 17. und 18. Juni 1800 in Rom spielt und auf ein Bühnenbild von monumentaler Repräsentationsarchitektur projiziert wird.

Musikalische Leitung: Giuseppe Mentuccia
Inszenierung: Alvis Hermanis
Szenische Einstudierung, Spielleitung: José Darío Innella
Bühne, Kostüme: Kristīne Jurjāne
Licht: Gleb Filshtinsky
Einstudierung Chor: Gerhard Polifka

Dauer: ca. 2:30 h inklusive einer Pause
Sprache: In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 14 Jahren

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Oper

Lohengrin

Richard Wagner

Romantische Oper in drei Aufzügen (1850)
Musik und Text von Richard Wagner

Elsa von Brabant ist des Brudermords angeklagt. Niemand wagt es, die Unschuld der jungen Frau in diesem unerklärlichen Fall zu beweisen. Gefangen in einer Realität, die keiner mit ihr zu teilen scheint, tritt ein Mann in ihr Leben, der verspricht für sie zu kämpfen – unter einer Bedingung: Elsa muss ihm blind vertrauen und darf ihn weder nach seinem Namen noch der Herkunft fragen.

Eine Intrige verleitet Elsa dazu, sich gegen ihr eigenes Versprechen zu stellen. Die Antwort bringt zwar ihren Bruder zurück und offenbart dessen göttliche Herkunft, dafür zahlt sie jedoch einen hohen Preis. In einer Zeit der revolutionären Umbrüche schrieb Wagner seine 1850 unter der Leitung von Franz Liszt in Weimar uraufgeführte Oper »Lohengrin«. Er thematisiert darin das Bedürfnis, der gesellschaftlichen Realität eine utopische Wirklichkeit entgegenzusetzen, die sich weigert Liebe, Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit in den Dienst des unhinterfragten zivilen Gehorsams zu stellen. Als Vorlage verwendete Wagner Wolfram von Eschenbachs »Parzival«-Epos, Sagen der Brüder Grimm sowie verschiedene Märchensammlungen. Aus einem »Geist der Gegenwärtigkeit« führt der spanische Opern- und Schauspielregisseur Calixto Bieito das Publikum durch seine Arbeiten und präsentiert sich erstmals mit einer großen romantischen Oper an der Staatsoper Unter den Linden.

Musikalische Leitung: Simone Young
Inszenierung: Calixto Bieito
Szenische Einstudierung, Spielleitung: Caroline Staunton
Bühne: Rebecca Ringst
Kostüme: Ingo Krügler
Licht: Michael Bauer
Video: Sarah Derendinger
Einstudierung Chor: Dani Juris

Dauer: ca. 4:30 h inklusive zwei Pausen nach dem 1. und 2. Aufzug
Sprache: In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 15 Jahren
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal

Auf einigen Plätzen in Rang I und II kommt es stellenweise zu Blendungen. Diese sind Teil des künstlerischen Konzepts. Wir bitten Sie, dies bei der Wahl Ihres Platzes zu berücksichtigen.

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Kindertheater

Der Freischütz für Kinder

Eine Oper zum Mitmachen für Kinder ab 8 Jahren

Musik von Carl Maria von Weber
Text von Friedrich Kind und Kai Anne Schuhmacher

Ein Spiel auf dem Schulhof. Max hat keine Chance gegen Kilian und wird aus seinem Team ausgeschlossen. Nun wird es schwer, Agathe zu sehen, in die er sich doch verliebt hat. Später lauert ihm Kaspar aus seiner Gruppe auf und verspricht ihm ein Zaubermittel, womit alles gelingen wird. Obwohl Agathe und ihre Freundin Max davon abraten, trifft er sich nachts mit Kaspar und lässt sich überreden, das Zaubermittel zu nehmen. Am nächsten Tag soll es ihm beim entscheidenden Spiel helfen …

Mit der emotionsgeladenen Musik von Carl Maria von Webers berühmter Oper erzählt die Regisseurin Kai Anne Schuhmacher eine heutige Version der Geschichte. Das junge Publikum ist eingeladen, aus dem Saal bei einzelnen Nummern mitzuwirken, die gemeinsam mit Schulen vorher erarbeitet werden. In der überwältigenden Atmosphäre des Großen Saals der Staatsoper können Kinder ab acht Jahren so auf besondere Weise in die faszinierende Welt der Oper eintauchen.

Musikalische Leitung: Elias Corrinth
Inszenierung: Kai Anne Schuhmacher
Szenische Einstudierung, Spielleitung: Leander Teßmer
Bühne: Silke Bauer
Kostüme: Valerie Hirschmann
Licht: Irene Selka

Dauer: ca. 1:15 h
Sprache: In deutscher Sprache
Altersempfehlung: ab 8 Jahren

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© Carlos Quezada
Ballett

Winterreise

Franz Schuberts Winterreise, ein Zyklus aus 24 Liedern für Singstimme und Klavier auf Gedichte von Wilhelm Müller, ist im Herbst 1827, ein Jahr vor Schuberts Tod, entstanden. Der Zyklus gilt nicht nur als Höhepunkt in Schuberts Liedschaffen, sondern als Gipfel des deutschen Kunstlieds überhaupt. In 24 Momentaufnahmen fächert Schubert kaleidoskopartig die Stimmungslage eines verlorenen, verletzten und vereinsamten Charakters auf. Nur wenige Kunstwerke haben das Existentielle, das Zerrissene des Menschseins so erschütternd zum Ausdruck gebracht.

Der deutsche Komponist Hans Zender bearbeitete den Zyklus unter dem Titel: Schuberts Winterreise – eine komponierte Interpretation. Zenders Fassung für Tenor und kleines Orchester, die 1993 in Frankfurt uraufgeführt wurde, ist weit mehr als eine einfache Orchestrierung. Ebenso einfühlsam wie radikal legt sie das Verstörungspotential des Zyklus frei und nähert sich den Gedichten Wilhelm Müllers noch einmal auf eigene Weise. Zender stößt in die dunkelsten Regionen des Menschseins vor. Mit seiner Interpretation fördert er Emotionen zu Tage, die bei Schubert unter der Oberfläche pulsieren und deckt die unheimlichen Schichten in der Tiefe der Musik auf.

Ähnlich wie Hans Zender geht es Christian Spuck in seiner Inszenierung weniger darum, die äußerlichen Stationen des Reisenden zu bebildern, als sich vielmehr in ausgreifender Abstraktion mit dem Zyklus auseinanderzusetzen. In einer Mischung aus großen Ensembleszenen und einer Vielzahl intimer Solobilder unternimmt er eine Reise ins Innere des Menschen. Dabei erkundet er so zeitlose Themen wie Liebe, Sehnsucht, Entfremdung und Verlassenheit und ermöglicht mit den Mitteln des Tanzes eine neue Perspektive auf eines der großen Meisterwerke klassischer Musik.

Choreographie und Inszenierung: Christian Spuck
Musik: Hans Zender
Bühnenbild: Rufus Didwiszus
Kostüme: Emma Ryott
Licht: Martin Gebhardt
Dramaturgie: Christian Spuck, Michael Küster, Katja Wiegand
Musikalische Leitung: Dominic Limburg
Staatskapelle Berlin
Tenor: Magnus Dietrich

Dauer: 01h 35m ohne Pause
Einführung zum Stück jeweils 45 Minuten vor der Veranstaltung

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Oper

Don Giovanni

Wolfgang Amadeus Mozart

Dramma Giocoso in zwei Akten (1787)
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Text von Lorenzo Da Ponte

Mal abschreckendes Beispiel eines üblen Verführers, dem schließlich die gerechte Strafe zuteil wird, dann wieder Sinnbild des freiheitsliebenden und unkonventionellen Libertins, der die moralischen Vorstellungen seiner Zeit in Frage stellt: Die Figur des unwiderstehlich anziehenden, gleichzeitig aber skrupellosen Don Juan (bzw. Don Giovanni) ist ein Mythos der Neuzeit, unter dessen zahlreichen Bearbeitungen Mozarts „dramma giocoso“ herausragt.

Bei einem Stelldichein mit Donna Anna wird Frauenheld Don Giovanni von deren Vater, dem Komtur, aufgescheucht. Im entstehenden Handgemenge tötet Giovanni den Komtur. Anna und ihr Verlobter Don Ottavio schwören dem Mörder Rache. Auch Donna Elvira, die immer wieder Giovannis Charme verfällt, ist aufgebracht – erst recht als dessen Handlanger Leporello über das wahre Ausmaß an Eroberungen seines Herrn berichtet. Als Giovanni plant, die junge Braut Zerlina noch am Tag der Hochzeit zu verführen, schreitet Elvira ein. Sie verbündet sich schließlich mit Donna Anna und Don Ottavio, um dem gewissenlosen Womanizer das Handwerk zu legen. Doch selbst als Giovanni dem Tod ins Auge sieht, weigert er sich, Reue zu zeigen … Mozart und sein kongenialer Librettist Da Ponte schufen mit ihrem „dramma giocoso“ eine perfekte Mischung aus ernster und komischer Oper. Sie nobilitierten den eigentlich buffonesken Stoff mit psychologischem Feingefühl und musikalischer Finesse und gestalteten die betrogene Elvira sowie die verführte Anna als ernstzunehmende Widersacherinnen, die der Titelfigur auf Augenhöhe begegnen.

Musikalische Leitung: Finnegan Downie Dear
Inszenierung: Claus Guth
Szenische Einstudierung, Spielleitung: Caroline Staunton
Spielleitung: Katharina Lang
Bühne, Kostüme: Christian Schmidt
Licht: Olaf Winter
Choreographie: Ramses Sigl
Einstudierung Chor: Dani Juris

Dauer: ca. 3:15 h inklusive einer Pause nach dem 1. Akt
Sprache: In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 14 Jahren

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Oper

Il barbiere di Siviglia

Gioachino Rossini

Commedia in zwei Akten (1816)
Musik von Gioachino Rossini
Text von Cesare Sterbini nach Pierre Augustin Caron de Beaumarchais

Unter dem Decknamen Lindoro hat der wohlhabende Graf Almaviva als vermeintlicher Student das Herz der schönen Rosina erobert. Doch gedenkt Doktor Bartolo, der eifersüchtige Vormund des Mädchens, sein Mündel selbst zu ehelichen, und versucht daher, alle Verehrer von ihr fernzuhalten. Zum Glück steht »Lindoro« der gewiefte Barbier Figaro zur Seite, der – mehr oder weniger raffiniert – eine ganze Reihe von Verwicklungen und Maskeraden eingefädelt.

Mit »Il barbiere di Siviglia« schuf der erst 23-jährige Rossini innerhalb von nur drei Wochen ein geistreiches, prickelnd-feuriges und pulsierendes Meisterwerk ganz im Sinne der italienischen Opera buffa, in dem wie so oft der genarrte Alte das Nachsehen hat. Als Vorlage dazu diente ihm das Schauspiel »La Précaution inutile ou le Barbier de Séville« des französischen Dichters, Geheimagenten und Waffenschmugglers Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais aus dem Jahr 1772, das die Vorgeschichte zu Mozarts »Le nozze di Figaro« erzählt. Rossinis humorvoll gezeichnete Charaktere, die brillanten Solopartien, mitreißenden Melodien und temporeichen Ensembles kommen in Ruth Berghaus’ zeitloser Inszenierung aus dem Jahr 1968 (mit dem genial-einfachen Bühnenbild des jungen Achim Freyer) voll zur Geltung: Sie strotzt nur so vor Lebendigkeit und Situationskomik und hat auch nach über 350 Aufführungen nichts an jugendlicher Frische und vitaler Fröhlichkeit eingebüßt.

Musikalische Leitung: Tim Fluch
Inszenierung: Ruth Berghaus
Szenische Einstudierung, Spielleitung: Katharina Lang
Bühne, Kostüme: Achim Freyer
Einstudierung Chor: Gerhard Polifka

Dauer: ca. 2:55 h inklusive einer Pause nach dem ersten Akt
Sprache: In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 10 Jahren

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Oper

Les Contes d’Hoffmann

Phantastische Oper in fünf Akten (1881)

Musik von Jacques Offenbach
Text von Jules Barbier nach dem Drame fantastique von Jules Barbier und Michel Carré

Mehr als 100 Bühnenwerke hat Jacques Offenbach komponiert, die weitaus meisten von besonderem Witz und satirischer Schärfe, originell und geistreich dazu. Am Ende seiner glänzenden Pariser Karriere, die knapp fünf Jahrzehnte umfasst, widmete er sich seinem wohl ambitioniertesten Stück Musiktheater, der „Opéra fantastique“ Les Contes d‘Hoffmann, basierend auf einem Schauspiel, das 1881 auf die Bühne gekommen war.

Das Publikum taucht ein in eine Welt voller merkwürdiger Gestalten und Situationen, von phantastischer Art und mit so manchen dämonischen Momenten und facettenreicher, vitaler Musik. Der Titelheld, dem vielschichtigen romantischen Dichter E. T. A. Hoffmann nachgebildet und sich inmitten seiner Erzählungen wiederfindend, ist von der Kunst wie von der Liebe gleichermaßen fasziniert, fühlt sich von Frauengestalten angezogen und von Gegenspielern hintergangen. Regisseurin Lydia Steier wird gemeinsam mit ihrem Team und dem Dirigenten Bertrand de Billy opulente szenische und musikalische Bilder kreieren.

Musikalische Leitung: Bertrand de Billy
Inszenierung: Lydia Steier
Spielleitung: Katharina Lang, Leander Teßmer
Bühne, Video: Momme Hinrichs
Kostüme: Ursula Kudrna
Licht: Olaf Freese
Choreographie: Tabatha McFadyen
Einstudierung Chor: Dani Juris
Dramaturgie: Maurice Lenhard, Christoph Lang

Dauer: ca. 3:30 h inklusive zweier Pausen
Sprache: In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal

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Kammerkonzert

Kam­mer­kon­zert extra

Mitglieder der Orchesterakademie bei der Staatskapelle Berlin

Die Orchesterakademie stellt sich vor

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Liederabend

Liederabend Internationales Opernstudio

Musik zum Karneval von Wolfgang Amadeus Mozart und Jacques Offenbach

Klavier: Markus Zugehör
Moderation: Detlef Giese
Mitglieder des Internationalen Opernstudios


Arien und Ensembles von Wolfgang Amadeus Mozart und Jacques Offenbach

Einige Male im Jahr verwandelt sich der Apollosaal in einen Aufführungsort für Lied und Chormusik. Solist:innen aus dem Staatsopernensemble und Mitglieder des Internationalen Opernstudios kultivieren das Genre des Kunstliedes in seiner Fülle und Vielfalt, während die verschiedenen am Haus beheimateten Chorformationen eigene Programme entwickeln und zur Aufführung bringen. Ein besonderer Höhepunkt wird dabei eine eigens kreierte, erstmals stattfindende „Lange Nacht des Liedes“ im Frühsommer 2026 sein, bei der sich das Ensemble über einen ganzen Abend und die beginnende Nacht in salonartiger Atmosphäre mit verschiedensten Stilen und Facetten des Liedes präsentiert.

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Konzert

Sonderkonzert „Musik aus fernen Rundfunktagen“

Dirigent: Christian Thielemann
Staatskapelle Berlin


Dmitri Schostakowitsch: Suite für Varieté-Orchester
Nico Dostal: Spanische Skizzen für Orchester
Ernst Fischer: Ferientage Suite für Orchester
Eduard Künneke: Tänzerische Suite für Orchester und Jazzband

Große Symphonien und Instrumentalkonzerte prägen für gewöhnlich die Programme der Staatskapelle Berlin, wenn sie auf den Konzertpodien Berlins und der Welt spielt. In einem besonderen Konzertprogramm begeben sich das Orchester und sein Generalmusikdirektor auf Entdeckungsreise in die Musik jener Jahrzehnte, als man gespannt vor dem Radio saß und den Klängen aus dem Apparat lauschte – Klängen, die gleichermaßen symphonisch wie jazzig waren, durchzogen von rhythmischer Energie und mitreißender Lebendigkeit, bei der man an den Konzertsaal ebenso wie an den Salon oder den Tanzboden denken mag. Musik mit hohem künstlerischem Anspruch, die zugleich gute Laune produziert.

Dauer: ca. 2 h
Konzerteinführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn

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Konzert

Mu­se­ums­kon­zert V - Mozart, Schubert, Farrenc u.a.

Fagott: Diana Rohnfelder
Violine: Petra Schwieger, Yunna Weber
Viola: Maria Helen Körner
Violoncello: Isa von Wedemeyer
Kontrabass: Alf Moser


Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento D-Dur KV 136 für Streicher
Adolph Freiherr von Knigge: Konzert F-Dur für Fagott, Streicher und Basso continuo
Franz Schubert: Fünf Menuette mit sechs Trios aus D 89 für zwei Violinen, Viola und Basso
Anton Reicha: Thema mit Variationen für Fagott und Streicher
Louise Farrenc: Quintett op. 54 für zwei Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass

Seit 2010 spielen Kammermusikensembles der Staatskapelle im Bode-Museum, einem Juwel der Berliner Museumslandschaft. Matinee-Konzerte von gut einer Stunde Spieldauer im Gobelinsaal, mit vielfältigen Programmen, die Musik aus Barock und Klassik ebenso enthalten wie Werke aus Romantik und Moderne, können zwanglos in weitere Stunden im Museum übergehen – etwa bei einer Führung durch die Ausstellung und zum „Kunstwerk des Tages“, bei einem individuellen Rundgang oder bei einem kulinarischen Ausklang im stilvollen Museumscafé.

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Konzert

Sustainable Listening #7 Urban Spaces

Live-Elektronik mit den Gebrüdern Teichmann
Mitglieder der Staatskapelle Berlin
Künstlerische Projektleitung: Olaf A. Schmitt, Elisabeth Kühne
Kuration Musik: Noémi Makkos, Stephan Möller, Gebrüder Teichmann
Raumgestaltung, Licht: Christine Kessler, Pauline Ritter, Richard Schwabe, Leopold Starke
Sprecher: Liang Wu


Diskurs- und Konzertperformance zu Klima- und Umweltfragen

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Kammerkonzert

Kam­mer­kon­zert IV

Klarinette: Sylvia Schmückle-Wagner
Horn: Sebastian Posch
Violine: Tobias Sturm
Viola: Joost Keizer
Violoncello: Sennu Laine
Klavier: Elias Corrinth, Dana Sturm
Sopran: Serafina Starke


Carl Reinecke: Auszüge aus Nussknacker und Mausekönig op. 46
Franz Lachner: Frauenliebe und Leben op. 82 für Sopran, Waldhorn und Klavier
Robert Schumann:
Auszüge aus Frauenliebe und Leben op. 42
Märchenerzählungen op. 132
E.T.A. Hoffmann/Elias Corrinth: Melodram aus den Skizzen zu einer Klavierphantasie für Klavier zu vier Händen
Franz Schubert: Der Hirt auf dem Felsen D 965 für Sopran, Klarinette und Klavier
Albert Dietrich: Introduction und Romance op. 27 für Horn und Klavier
E.T.A. Hoffmann: Sei Duettini italiani (Fassung für Klaviertrio)

„Das Phantastische“ – so lautet in dieser Saison das Thema der Kammerkonzerte im Apollosaal, ausgehend von der ersten Opernpremiere der Saison, Offenbachs Les Contes d‘Hoffmann. Musiker:innen der Staatskapelle Berlin haben dazu Programme entwickelt, die sich in verschiedenster Weise dieser Idee und diesem Begriff nähern, die in der Musik bekanntlich eine wesentliche Rolle spielen. Vom Barock bis zur Gegenwart, mit einem besonderen Fokus auf die Zeit der Romantik, wird „Das Phantastische“ mit einer Vielzahl von kammermusikalischen Werken in vielfältigen Besetzungen beleuchtet werden.

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Kammerkonzert

Preußens Hofmusik II

Sopran: Serafina Starke
Mezzosopran: Jingjing Xu
Violine: Laura Volkwein
Violone: Otto Tolonen
Cembalo: Tim Ribchester


Arien, Duette und Sonaten von Agostino Steffani und Georg Friedrich Händel

Mehr als zwei Jahrzehnte schon besteht Preußens Hofmusik, die Kammerorchesterreihe der Staatskapelle Berlin, in deren Mittelpunkt Musik aus dem 17. und 18. Jahrhundert steht, nicht zuletzt auch Komponisten und Werke, die mit der Geschichte der Staatsoper und der Staatskapelle in besonderer Weise verbunden sind. Im Fokus der Konzerte dieser Spielzeit wird – ergänzend zur Neuinszenierung von Die Entführung aus dem Serail – Musik des frühen und mittleren Mozart stehen, der im heimischen Salzburg und auf seinen Reisen durch Europa die musikalischen Traditionen seiner Zeit mit wachen Sinnen aufgriff und produktiv für sein eigenes Schaffen
zu nutzen wusste. Darüber hinaus ist an einem Wochenende der renommierte italienische Gambist und Ensembleleiter Vittorio Ghielmi bei Preußens Hofmusik zu Gast, mit einem Programm mit Musik des italienischen Barockkomponisten Agostino Steffani.

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Konzert

Symphoniekonzert V mit Simon Rattle

Dirigent: Simon Rattle
Einstudierung Chor: Dani Juris
Sopran: Christiane Karg
Alt: Karen Cargill
Staatsopernchor, Staatskapelle Berlin


Gustav Mahler: Symphonie Nr. 2 c-Moll Auferstehung

Gustav Mahlers 2. Symphonie ist ein monumentales Werk des Repertoires, in der Nachfolge von Beethovens Neunter mit Vokalsoli und Chor versehen. Mit seiner fünfsätzigen Anlage und vielfachen programmatischen Hinweisen, die Mahler seiner Musik zudachte, ist diese Zweite ein Opus von besonderem Anspruch, unterstützt von einem außergewöhnlich großem Aufführungsapparat. Die Welt und Atmosphäre der „Wunderhorn“-Lieder sind dabei ebenso präsent wie die für seinen sinfonischen Stil charakteristischen klanglichen Aufschwünge, gipfelnd in einer erst geheimnis- und dann glanzvollen Vision der „Auferstehung“, die durch die Worte wie durch die Musik vermittelt wird.

Dauer: ca. 1:30 h ohne Pause
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn

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Kammerkonzert

Kam­mer­kon­zert V

Klarinette: Matthias Glander
Violine: Yuki Manuela Janke, Roeland Gehlen
Viola: Sophia Reuter
Violoncello: Claire Sojung Henkel
Klavier: Jonathan Aner


Das historische Konzert vom 12. Dezember 1891 in der Berliner Sing-Akademie:
Johannes Brahms: Klarinettentrio a-Moll op. 114
Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett G-Dur KV 387
Johannes Brahms: Klarinettenquintett h-Moll op. 115

„Das Phantastische“ – so lautet in dieser Saison das Thema der Kammerkonzerte im Apollosaal, ausgehend von der ersten Opernpremiere der Saison, Offenbachs Les Contes d‘Hoffmann. Musiker:innen der Staatskapelle Berlin haben dazu Programme entwickelt, die sich in verschiedenster Weise dieser Idee und diesem Begriff nähern, die in der Musik bekanntlich eine wesentliche Rolle spielen. Vom Barock bis zur Gegenwart, mit einem besonderen Fokus auf die Zeit der Romantik, wird „Das Phantastische“ mit einer Vielzahl von kammermusikalischen Werken in vielfältigen Besetzungen beleuchtet werden.

Am 12. Dezember 1891 kam es im Saal der Sing-Akademie zu Berlin (dem heutigen Maxim-Gorki-Theater) zu einem denkwürdigen Kammerkonzert: Das berühmte Joachim-Quartett mit dem Primgeiger Joseph Joachim) spielte gemeinsam mit dem Klarinettenvirtuosen Richard Mühlfeld und mit Johannes Brahms am Klavier zwei neue Brahms-Werke, die dieser eigens für Mühlfeld komponiert hatte, dazu das erste von Mozarts „Haydn-Quartetten“ aus den 1780er Jahren. Musiker:innen der Staatskapelle und ihre Gäste erwecken dieses künstlerisch anspruchs- und eindrucksvolle Programm, das seinerzeit viel Aufmerksamkeit gefunden hatte, neu zum Leben.

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Kinderkonzert

Kinderkonzert IV

Für Kinder von 10 bis 12 Jahren

Mitglieder der Staatskapelle Berlin

Junge Hörer:innen im Kindergarten- und Grundschulalter sowie ihre erwachsenen Begleitpersonen erleben in den Kinderkonzerten im Apollosaal verschiedene musikalische Ensembles der Staatsoper. Mit der Staatskapelle Berlin, dem Internationalen Opernstudio, der Orchesterakademie und dem Kinderchor laden abwechslungsreiche Konzertprogramme und eine altersgerechte Moderation zum Zuhören und Mitmachen ein. In dieser Saison geht es ins Reich der Phantasie, in märchenhafte Schlösser und zauberhafte Wälder voll geheimnisvoller Gestalten. Phantastische Klänge laden dazu ein, in die eigene Phantasiewelt einzutauchen und die Musik im Kontext sagenumwobener Geschichten zu erleben.

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Konzert

Mu­se­ums­kon­zert VI

Flöte: Claudia Stein
Horn: Sebastian Posch
Violine: Tobias Sturm
Harmonium, Klavier: Elias Corrinth, Dana Sturm


Franz Strauss: Nocturno op. 7 für Horn und Klavier
Johann Sebastian Bach: Einleitung zu Teil II aus dem Weihnachtsoratorium BWV 248, bearbeitet für Klavier und Harmonium
Carl Philipp Emanuel Bach: Fantasie fis-moll, Empfindungen für Violine und Klavier
Wolfgang Amadeus Mozart: Auszüge aus Requiem d-Moll KV 626, bearbeitet für Klavier und Harmonium von Carl Czerny
Franz Xaver Mozart: Rondo e-moll für Flöte und Klavier
Richard Wagner: Marche religieuse aus Lohengrin, bearbeitet für Violine, Harmonium und Klavier von Camille Saint-Saëns
Siegfried Wagner: Konzertstück F-Dur für Flöte und Klavier
Richard Strauss: Andante F-Dur TrV 155 für Horn und Klavier

Seit 2010 spielen Kammermusikensembles der Staatskapelle im Bode-Museum, einem Juwel der Berliner Museumslandschaft. Matinee-Konzerte von gut einer Stunde Spieldauer im Gobelinsaal, mit vielfältigen Programmen, die Musik aus Barock und Klassik ebenso enthalten wie Werke aus Romantik und Moderne, können zwanglos in weitere Stunden im Museum übergehen – etwa bei einer Führung durch die Ausstellung und zum „Kunstwerk des Tages“, bei einem individuellen Rundgang oder bei einem kulinarischen Ausklang im stilvollen Museumscafé.

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Kurs

Workshop 60+: Un ballo in maschera

Spannende Diskussionen und praktische Übungen: Erfahrene Opernfans und mutige Operneinsteiger:innen setzen sich an mehreren Terminen mit einem Stück und der jeweiligen Inszenierung intensiv auseinander. Spielfreude und lebhafte Auseinandersetzungen mit dem Stück sind erwünscht!

Leitung: Linda Grizfeld, Luisa Sereina Splett

Dauer: ca. 3 Stunden
Mindestalter: 60 Jahre
Bitte beachten: Die Workshops sind nur als Reihe buchbar (3 Termine zu einer Oper).

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Liederabend

Liederabend Matthias Goerne

Festtage 2026

Bariton: Matthias Goerne
Klavier: Markus Hinterhäuser


Franz Schubert: Die schöne Müllerin D 795

Schuberts Schöne Müllerin ist einer der klassischen Liedzyklen der europäischen Musik. Seit mehr als zwei Jahrhunderten wird die Geschichte von dem verliebten Wandergesellen, der eine tiefe Enttäuschung erlebt, immer wieder neu erzählt, gesungen und gespielt. Zu den Festtagen 2026 ist nun mit Matthias Goerne einer der prominentesten Liedsänger der Gegenwart mit Schuberts Müllerin-Liedern zu erleben, am Klavier von Markus Hinterhäuser begleitet.

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Konzert

Konzert zum Karfreitag

Festtage 2026

Dirigent: Christian Thielemann
Einstudierung Chor: Dani Juris
Sopran: Nikola Hillebrand
Bariton: Samuel Hasselhorn
Staatsopernchor, Staatskapelle Berlin


Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem op. 45

Festtage-Konzert der Staatskapelle Berlin

„Seit Bachs h-moll-Messe und Beethovens Missa solemnis ist nichts geschrieben worden, was auf diesem Gebiete sich neben Brahms’ Deutsches Requiem zu stellen vermag“ – so der einflussreiche Musikschriftsteller Eduard Hanslick. Über alle konfessionellen Grenzen hinweg hat Brahms ein Werk geschaffen, das höchst eindrucksvoll Gefühle von Leiden und Trauer, Trösten und Hoffen zum Ausdruck bringt, in wohlüberlegter Auswahl der Texte und mit besonderer Sensibilität in der Art und Weise ihrer Vertonung. Eine Musik zum Karfreitag, die diesen Tag reflektiert und zugleich darüber hinausweist.

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Gespräch

Ballettgespräch

Im stimmungsvollen Ambiente des Apollosaals der Staatsoper Unter den Linden lädt das Staatsballett Berlin an vier Sonntagvormittagen zum Gespräch ein. Moderiert von Mitarbeiter*innen des Staatsballetts Berlin erzählen Ensemblemitglieder, Choreograph*innen, Kostümbildner*innen und andere Mitwirkende in entspannter Atmosphäre von ihrer Arbeit und den Geheimnissen ihrer Kunst. Mit viel Zeit für tiefe und persönliche Einblicke in das Leben und den Alltag der Künstler*innen sind gute Unterhaltung und ganz besondere Begegnungen abseits der großen Bühne garantiert.

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Englische Passagen werden deutsch zusammengefasst.

5 €

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Staatsoper Unter den Linden

Wer in der ehemaligen »Königlichen Hofoper« einen Opernabend erlebt, kommt nicht nur in den Genuss einer Aufführung des traditionell vorzüglich besetzten und geleiteten Ensembles, sondern hat zugleich die Gelegenheit, eines der schönsten Opernhäuser der Welt zu besichtigen.

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Aufführungen / Oper Staatsoper Unter den Linden Berlin Berlin, Unter den Linden 7
Aufführungen / Theater Deutsches Theater Berlin Berlin, Schumannstraße 13a
Aufführungen / Show Friedrichstadt-Palast Berlin Berlin, Friedrichstraße 107
Aufführungen / Oper Komische Oper Berlin im Schillerttheater Belin
Aufführungen / Show OnTour Musicals
Dinner- & Konzertshow
verschiedene Orte
Aufführungen / Theater Die Gorillas Berlin, Cuvrystr. 20a
Aufführungen / Kabarett Kabarett Obelisk
SatireTheater Potsdam
Potsdam, Charlottenstraße 31
Aufführungen / Theater Prime Time Theater Berlin, ​Müllerstraße 163
Aufführungen / Theater Uckermärkische Bühnen Schwedt Schwedt/Oder, Berliner Straße 46/48
Aufführungen / Theater Theater im Palais Berlin Berlin, Am Festungsgraben 1
Aufführungen / Theater Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, Linienstr. 227
Aufführungen / Kabarett Die Wühlmäuse Berlin Berlin, Pommernallee 2-4
Aufführungen / Theater Theater Ost Berlin Berlin, Moriz-Seeler-Straße 1
Ereignisse / Festival Theatertreffen Berlin 1. bis 15.5.2026
Aufführungen / Theater Maxim Gorki Theater Berlin Berlin, Am Festungsgraben 2
Aufführungen / Theater HAU Hebbel am Ufer Berlin Berlin, Stresemannstr. 29
Aufführungen / Theater Sophiensaele Berlin, Sophienstr. 18
Aufführungen / Show Wintergarten Varieté Berlin Berlin, Potsdamer Str. 96
Aufführungen / Dinner-Theater Bar jeder Vernunft Berlin Berlin, Schaperstr. 24
Aufführungen / Show TIPI am Kanzleramt Berlin Berlin, Große Querallee
Aufführungen / Theater Improtheater Paternoster Berlin Berlin, Voßbergstraße 3
Aufführungen / Oper Deutsche Oper Berlin Berlin, Bismarckstr. 35
Aufführungen / Theater Constanza Macras / DorkyPark Berlin, Herzbergstr. 40-43
Aufführungen / Theater Theater Varia Vineta Berlin Berlin Pankow, Berliner Str. 53
Aufführungen / Theater Komödie am Kurfürstendamm Berlin, Marlene-Dietrich-Platz 1
Aufführungen / Theater Renaissance-Theater Berlin Berlin, Knesebeckstraße 100
Aufführungen / Oper Neuköllner Oper Berlin, Karl-Marx-Str. 131-133
Aufführungen / Theater Berliner Kriminal Theater Berlin, Palisadenstrasse 48
Aufführungen / Theater Kulturquartier Mönchenkloster Jüterbog Jüterbog, Mönchenkirchplatz 4
Aufführungen / Theater Theater Poetenpack Potsdam Potsdam, Lennéstr. 37
Aufführungen / Theater theater DIE BOTEN Berlin, Schottstraße 6
Aufführungen / Kabarett Berliner Kabarett Klimperkasten Berlin, Thuyring 63
Aufführungen / Theater Podewil Berlin, Klosterstr. 68-70
Aufführungen / Theater Kleines Theater Berlin Berlin, Südwestkorso 64
Aufführungen / Theater Theatersport Berlin Berlin, Bürgerheimstr. 8
Aufführungen / Theater Teatr Studio am Salzufer Berlin, Salzufer 13/14
Aufführungen / Theater BühnenRausch Berlin, Erich-Weinert-Straße 27
Aufführungen / Theater Theaterdiscounter Berlin, Monbijoustr. 1
Aufführungen / Theater Cafe Theater Schalotte Berlin, Behaimstraße 22
Aufführungen / Kulturveranstaltung Glaskasten Ballsaal Berlin, Prinzenallee 33
Aufführungen / Comedy QUATSCH Comedy Club Berlin, Friedrichstr. 107
Aufführungen / Theater BKA-Theater Berliner Kabarett Anstalt Berlin, Mehringdamm 34
Aufführungen / Theater Theater Morgenstern Stahnsdorf, Rotkehlchenweg 35
Aufführungen / Theater Theater o.N. (Zinnober) Berlin, Kollwitzstr. 53
Aufführungen / Theater Theater TRANSIT Berlin, Boxhagener Str. 99
Aufführungen / Theater Chamäleon Theater Berlin, Rosenthaler Str. 40/41
Aufführungen / Theater Theater Thikwa Berlin, Fidicinstr. 40
Aufführungen / Theater English Theatre Berlin Berlin, Fidicinstr. 40
Aufführungen / Musical Theater Am Potsdamer Platz Berlin, Marlene-Dietrich-Platz 1
Aufführungen / Theater Zimmertheater Steglitz Berlin, Bornstr. 17
Aufführungen / Theater Theater der Migranten Reuterkiez Theater Berlin, Bürknerstr. 5
Aufführungen / Theater Theater Adlershof Berlin, Moriz-Seeler-Str. 1

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