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Forum.Regionum | Gespräch

Matthias Gruber, Anja Salomonowitz:
Worüber man nicht (mehr) sprechen darf

Literaturhaus Salzburg

Diskussion über Literatur Beteiligte: Anja Salomonowitz, Matthias Gruber Männer schreiben aus der Perspektive von Frauen, Bobos aus jener von Migrant*innen, Zeitgenoss*innen aus jener von KZ-Überlebenden – Perspektivenübernahme galt lange als genuin literarisches Mittel. Autor:innen kam dabei die Rolle von Mittler:innen zu, die mithilfe der Literatur ein Drittes zwischen Innenperspektive und Außenwahrnehmung bilden. Tücken und Zweifelsfälle dieses Literaturverständnisses einerseits und die Sensibilisierung für gesellschaftliche Machtverhältnisse andererseits führten jüngst dazu, dass eine Perspektivenübernahme als übergriffig diskreditiert ist und vielerorts das Diktat des ­Autofiktionalen herrscht: Alles, worüber man schreibt, müsse am eigenen Körper erfahrbar sein. Matthias Gruber und Anja Salomonowitz erkunden in Texten und Gespräch, was diese Veränderungen für künstlerisches Tun bedeuten. StreitBar mit Matthias Gruber und Amir Gudarzi: Mo 24. November 2025, 19. Uhr, Literarisches Quartier Alte Schmiede Wien. Veranstalter: Alte Schmiede Wien, Literaturforum Leselampe Eintritt € 12/10/8
Forum.Regionum | Diskussion

Christa Gürtler, Klaus Seufer-Wasserthal, Anton Thuswaldner:
Aufgeblättert

Literaturhaus Salzburg

Literarisches Quartett Beteiligte: Anton Thuswaldner, Christa Gürtler, Klaus Seufer-Wasserthal, Paul Keckeis In ihrem neuen Roman „Die echtere Wirklichkeit“ (Klett Cotta Verlag, 2025) verhandelt die österreichische Autorin Raphaela Edelbauer aktuelle Themen wie fake news und Künstliche Intelligenz: Eine philosophische Terrororganisation will die Gesellschaft im postfaktischen Wien mit ihren künstlerischen Interventionen auf Fehlentwicklungen aufmerksam machen. Ein Roman, der große Begriffe wie Wahrheit und Wirklichkeit befragt. Kamel Daoud erzählt in „Huris“ (Verlag Matthes & Seitz, 2025, Ü: Holger Fock, Sabine Müller) vom algerischen Bürgerkrieg und stellt sich gegen das politisch verordnete Vergessen. Aube, nach einem Mordversuch stumm geworden, spricht mit ihrer Tochter, die in ihrem vernarbten Körper heranwächst – sie heißt Huris, so heißen im islamischen Glauben Jungfrauen, die im Paradies leben und Märtyrern versprochen sind. Außerdem wird über jenes deutschsprachige Buch diskutiert, das mit dem Deutschen Buchpreis 2025 ausgezeichnet wird. „Aufgeblättert“ werden die Neuerscheinungen von Christa Gürtler (Literaturwissenschafterin), Klaus Seufer-Wasserthal (Buchhändler, Rupertus Buchhandlung), Anton Thuswaldner (Literaturkritiker) und als Gast Paul Keckeis (Literaturwissenschafter). Veranstalter: Literaturforum Leselampe, Rupertus Buchhandlung Eintritt frei
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3. Salzburger Literatur-Quiz

Literaturhaus Salzburg

Quiz-Abend Beteiligte: Robert Presslaber Bei seinen Fans hat das Salzburger Literaturquiz bereits Kultstatus. Klar, dass wir im Literaturhaus weitermachen! Wir freuen uns auf die dritte Ausgabe und empfehlen, Karten unbedingt im Vorverkauf zu besorgen. Wie funktioniert der Quiz-Abend? Die Gäste kommen allein, als Paare oder Gruppen, Teams werden gebildet und Singles integriert, denn Spielende sind kommunikative Menschen. Natürlich gibt es außer einem unterhaltsamen Abend u.a. auch Lesestoff zu gewinnen – sowie die eine oder andere Erkenntnis. Mitzubringen sind Neugier und gute Laune, der Rest passiert vor Ort. Quizjockey Robert Presslaber führt wieder durch den Abend. Dazu gibt es Live-Musik von Vitus Denifl. Gewinn- und Ratespiele, Rätsel aller Art und Quizsendungen in Radio und TV sind beliebt. Beim englischen, irischen und schottischen „Pubquiz“ treten Gruppen gegeneinander an. Es wird gelacht und getrunken – kein Wunder, dass die Quiz-Welle nach Europa übergeschwappt ist. Beim Quiz im Literaturhaus dreht sich selbstverständlich alles um Bücher, Autor*innen und Anekdoten drumherum. Eintritt € 10 Veranstalter: Verein Literaturhaus
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Literaturfrühstück

Literaturhaus Salzburg

Beteiligte: Bernhard Judex Anhand von Fotos, Programmen, Korrespondenzen sowie einzelnen Tonaufnahmen aus dem Literaturarchiv Salzburg begeben wir uns auf eine Spurensuche nach den unzähligen Kulturinitiativen, die in den 1970er und 1980er Jahren in der Stadt Salzburg entstanden sind. Wer kennt neben der 1975 gegründeten Zeitschrift „SALZ“ heute noch die aus studentischem Umfeld hervorgegangene Schreibgruppe „projekt-IL“, die Kulturinitiative „Gegenlicht“ oder die Debatten um ein Kulturzentrum im 1968 großteils abgebrannten Petersbrunnhof? Auch das ehemalige Brauereiareal am Rainberg war ein Brennpunkt junger, kulturell engagierter Aktivist:innen, aus dem sich die ARGE Kulturgelände Nonntal entwickelt hat. Viele der damals als Gegenentwurf zur Hochkultur wie den Festspielen entstandenen Kultureinrichtungen, die heute aus Salzburg nicht mehr wegzudenken sind, gehen auf die Initiative einzelner Personen zurück, so etwa Alfred Winter, der die Szene der Jugend ins Leben gerufen hat, oder Christian Wallner, dem Mitbegründer des MotzArt-Festivals. Kaffee und Kipferl ab 9.45 Uhr und solange der Vorrat reicht. Bernhard Judex, Literaturwissenschafter am Literaturarchiv Salzburg, gibt Einblicke in die Salzburger Gegenkultur der 1970er und 1980er Jahre. www.leselampe-salz.at Veranstalter: Literaturforum Leselampe Veranstaltungsort: Literaturhaus Eintritt € 7/5
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Cornelius Hell: „Ich bin ein Mystiker und glaube an nichts“

Literaturhaus Salzburg

Literaturfrühstück Beteiligte: Cornelius Hell „Skepsis ist eine Übung in Entfaszination“, schrieb E.M. Cioran. Seit ich seine Aphorismenbände „Syllogismen der Bitterkeit“, „Vom Nachteil, geboren zu sein“, „Gevierteilt“ oder „Der zersplitterte Fluch“ gelesen habe und ihm in Paris begegnet bin, haben mich seine Provokationen nie losgelassen. Es ist eine Mischung aus Faszination und Irritation – Irritation, weil Ciorans luzide Skepsis alle Überzeugungen unterminiert; Irritation aber auch, weil Cioran selbst in jungen Jahren vom rumänischen Faschismus und von Hitler fasziniert war. Dass das sein Denken nicht total beschädigt hat, zeigt sich auch darin, dass Ilse Aichinger in ihrem Spätwerk niemanden so oft zitiert wie Cioran. Er fasziniert durch den Stil, denn: „Mit Gewißheiten kann man keinen Stil machen. Die Sorgfalt des sprachlichen Ausdrucks ist das Privileg jener Menschen, die in keinem Glauben Ruhe finden.“ 1984 hat Cornelius Hell sein erstes Buch über Cioran geschrieben, später Sendungen über ihn im ORF und im Bayerischen Rundfunk gemacht. Nun widmet er dem Autor ein Literaturfrühstück. Cornelius Hell, geb. in Salzburg, lebt als mehrfach ausgezeichneter Übersetzer aus dem Litauischen, Autor und Literaturkritiker in Wien; 2022 erschien u.a. seine Übersetzung des Gedichtbandes „Variation auf das Thema Erwachen“ von Tomas Venclova im Hanser Verlag. Kaffee und Kipferl ab 9.45 Uhr und solange der Vorrat reicht. Veranstalter: Literaturforum Leselampe Eintritt € 7/5
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Künstlertalk:
Kit Armstrong

Mozartwoche

Ulrich Leisinger im Gespräch mit Kit Armstrong im Anschluss an das Konzert " Kit Armstrong & Friends: Expedition Mozart" Tickets ermäßigt um € 5 für Besucher des Konzerts.
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Künstlertalk:
Rolando Villazón

Mozartwoche

Linus Klumpner im Gespräch mit Rolando Villazón im Vorfeld der Aufführung der "Zauberflöte". Tickets ermäßigt um € 5 für Besucher der Vorstellung um 19.30 Uhr.
Forum.Regionum | Gespräch

Künstlertalk:
Radek Baborák

Mozartwoche

Rolando Villazón im Gespräch mit Radek Baborák im Anschluss an das Konzert des Baborák Ensemble "plus" Tickets ermäßigt um € 5 für Besucher des Konzerts.
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Künstlertalk:
Emmanuel Pahud

Mozartwoche

Rolando Villazón im Gespräch mit Emmanuel Pahud im Anschluss an das Konzert " Emmanuel Pahud & Éric Le Sage: Recital". Tickets ermäßigt um € 5 für Besucher des Konzerts.
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Künstlertalk:
Sir András Schiff

Mozartwoche

Rolando Villazón und Ulrich Leisinger im Gespräch mit Sir András Schiff Im Anschluss an das Konzert "Cappella Andrea Barca & Sir András Schiff ". Tickets ermäßigt um € 5 für Besucher des Konzerts.
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Künstlertalk:
Apkalna & Lucke

Mozartwoche

Johannes Honsig-Erlenburg im Gespräch mit Iveta Apkalna und Hannfried Lucke Im Anschluss an das Konzert "Iveta Apkalna: The Queen of Instruments" Tickets ermäßigt um € 5 für Besucher des Konzerts.
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Eröffnungstalk:
Mozart - Lux Æterna

Mozartwoche

Rolando Villazón im Gespräch mit Ulrich Leisinger und Roberto González-Monjas Dazu spielen Musiker des Orquesta Iberacademy Medellín.
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Latino Mozart:
Eröffnungstalk - Mozart & Havanna

Stiftung Mozarteum Salzburg

Johannes Honsig-Erlenburg und Ulrich Leisinger im Gespräch mit Sarah Willis „Mozart wäre ein guter Kubaner gewesen.“ Diese Bemerkung ließ Sarah Willis bei ihrem Besuch in Havanna, Kuba 2017 nicht mehr los – sie wurde zur Initialzündung für das Projekt Mozart y Mambo, das 2020 in Havanna aufgenommen und weltweit gefeiert wurde. Bereits 2007 war in Havanna eine Mozartbüste enthüllt und später mit Unterstützung der Internationalen Stiftung Mozarteum das Havana Lyceum Orchestra gegründet worden – ein Ensemble, das der Stiftung seither am Herzen liegt. Es war genau dieses Orchester, mit dem Sarah Willis Jahre später ihre außergewöhnliche musikalische Partnerschaft entwickelte. Stiftungspräsident Johannes Honsig-Erlenburg und Ulrich Leisinger, Wissenschaftlicher Leiter der Stiftung, sprechen mit der charismatischen Hornistin über die verbindende Kraft von Mozart, über gemeinsame Werte in der musikalischen Arbeit und über die Entstehung von Projekten wie Mozart y Mambo und The Sarahbanda.

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