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Sprengel Museum HannoverKurt-Schwitters-Platz
D-30169 Hannover
Telefon: +49(0)511 168 - 4 38 75
Fax: +49(0)511 168 - 4 50 93
E-Mail: Sprengel-Museum@Hannover-Stadt.de
www.sprengel-museum.de
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Horst Antes - Eine Sammlung
Horst Antes zählt zu den Pionieren der neuen Figuration in Deutschland. Seine ikonischen „Kopffüßler“, die konsequente Auseinandersetzung mit der Figur im Raum sowie seine Haus-Archetypen machten ihn seit den 1960er-Jahren international bekannt.Die Ausstellung bietet einen Überblick über das vielschichtige Werk des Künstlers – von frühen malerischen Experimenten bis zu späteren Werkgruppen. Im Mittelpunkt steht die bedeutende Sammlung, die Wolf und Ursula Hermann 1988 dem Sprengel Museum Hannover vermacht haben und die aus Mitteln ihrer Stiftung stetig ergänzt wurde. Sie ist heute die umfangreichste Antes-Sammlung in öffentlichen Museen.
Gezeigt werden Gemälde, Grafiken und Skulpturen, die die stille Intensität, formale Strenge und anhaltende Aktualität von Antes’ Bildsprache eindrucksvoll erfahrbar machen. Gezeigt werden rund 80 Gemälde aus den frühen 1960er-Jahren bis in die Gegenwart, von Antes selbst zu einer installativen Präsentation arrangiert.
Ergänzt wird die Präsentation durch das monumentale siebenteilige Skulpturenensemble „Garten der sieben Denkmäler der Lüste“, das Antes anlässlich der Bundesgartenschau 1967 in Karlsruhe geschaffen hat und das sich heute in Aachen befindet.
„Horst Antes. Eine Sammlung“ wird gemeinsam mit einer Installation von Kaloki Nyamai eröffnet.
Kuratiert von Reinhard Spieler
Mit Unterstützung der Studienstiftung Horst Antes.
Gefördert von der AKB Stiftung. Stiftung der Familie Carl-Ernst Büchting
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Kaloki Nyamai
INSTALLATION IM CALDER-SAAL
Der kenianische Künstler Kaloki Nyamai (1985 in Kitui) entwickelt in seinen Gemälden und raumgreifenden Installationen kraftvolle Bildwelten, in denen sich traditionelle Bildreferenzen mit zeitgenössischen Perspektiven verschränken. Durch vielschichtige Kompositionen und die bewusste Überlagerung von Formen, Symbolen und Materialien hinterfragt Nyamai historische Narrative und schreibt sie aus einer dezidiert gegenwärtigen Sicht neu fort.Im Calder-Saal des Sprengel Museum Hannover präsentiert er drei Arbeiten, die exemplarisch seine künstlerische Praxis verdeutlichen: Sie verhandeln Fragen von Erinnerung, kultureller Identität und Macht und eröffnen zugleich einen Dialog zwischen individueller Erfahrung und kollektiver Geschichte.
Die Installation wird gemeinsam eröffnet mit der Ausstellung „Horst Antes. Eine Sammlung“. Kaloki Nyamai ist anwesend.
(Bild: Kaloki Nyamai Nikuonete Muno, 2024 Mixed media, acrylic, collage stitching on canvas 626 x 416 cm; Courtesy Galerie Barbara Thumm, Foto: Jens Ziehe)
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Sprengel@Feinkunst
Maja Zipf
EMOTIONAL SUPPORT OBJECTS
Das Werk der Braunschweiger Künstlerin Maja Zipf (*1998) ist multimedial. Ihren künstlerischen Ausdruck findet sie in Keramik, Stahl, Holz, Fotografie oder in Öl auf Leinwand. Im Mittlerpunkt ihres Schaffens steht die große Frage des zukünftigen Verhältnisses vom Menschen zu seiner Umwelt. Auch wenn Klimakrise, Selbstoptimierungszwang und Kapitalismus wenig Grund zur Hoffnung bieten, soll ihr Werk dazu anregen ebenjene wieder zu finden.Im Rahmen des Kooperationsformats Sprengel@feinkunst zeigen das Sprengel Museum Hannover und feinkunst e.V. das Werk von Maja Zipf in einer Einzelausstellung.
Kuratiert von Nora Niefanger
(Bild: Maja Zipf, Hoping for Better Days, 2025)
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Gabriela Jolowic
HOLZSCHNITTE - WOODCUTS
Alljährlich ehrt die Stiftung Niedersachsen eine Persönlichkeit der niedersächsischen Kunstszene mit einer Ausgabe der Buchreihe „Kunst der Gegenwart”. Die Bücher sind Anerkennung und Ehrung für die Kunstschaffenden, die zumeist auf eine beachtliche Karriere und ein umfangreiches Werk blicken. Jede*r Künstler*in erhält die Möglichkeit, die Monografie nach eigenen Wünschen zu gestalten. Begleitend zu den jeweiligen Neuerscheinungen findet im Sprengel Museum Hannover eine Ausstellung statt. 2026 ist Gabriela Jolowicz, Jahrgang 1978, ausgewählt für die etablierte Monografienreihe.Die in Salzgitter geborene Gabriela Jolowicz gehört zu den wichtigsten Stimmen des zeitgenössischen Holzschnitts in Deutschland. Ihre großformatigen Schwarz-Weiß-Arbeiten verwandeln banale Alltagsszenen in Erzählungen voller Witz und Tiefe. Oft bezieht sie sich auch auf die Geschichte des künstlerischen Holzschnitts selbst und verwandelt historische Vorbilder in zeitgemäße Bilder. Mit feiner Beobachtungsgabe entschleunigt Jolowicz die visuelle Überladung unserer Zeit – und zeigt, wie das Alltägliche im Holzschnitt seine ungeahnte Tiefe entfaltet.
Kuratiert von Stefan Gronert
(Bild: Gabriela Jolowicz, Beckmann vorm Ihme-Zentrum, 2025 Holzschnitt 93x120 cm, Foto: Patricia Sevilla Ciordia)
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Abenteuer Abstraktion
Von der Moderne bis zur Gegenwart - Sammlungspräsentation
Mit „Abenteuer Abstraktion“ zeigt das Sprengel Museum Hannover einen bedeutenden Teil seiner Sammlung in den neu eingerichteten Räumen des Hauses. Die Auswahl bietet einen Überblick über wichtige Ausprägungen und Entwicklungen der gegenstandsfreien Kunst von Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Ausgangs- sowie Mittelpunkt des Rundgangs sind die Nachbauten von El Lissitzkys „Kabinett der Abstrakten“ (1927) und Kurt Schwitters‘ „Merzbau“ (1933). Beide Räume, die ehemals in Hannover existierten, verkörpern einflussreiche Etappen der abstrakten Kunst und ermöglichen ein unmittelbares Erlebnis des Zusammenspiels von Farbe und Form.Für die Klassische Moderne stehen neben prominenten Werken von Schwitters und Lissitzky u.a. Arbeiten von Piet Mondrian, Hans Arp und Paul Klee. Aus der Nachkriegszeit stammen Werke u.a. von Willi Baumeister, Pierre Soulages und K.O. Götz. Sie leiten über zu zeitgenössischen Künstler*innen, darunter Pia Fries, Pippilotti Rist und Wolfgang Tillmans. Zu entdecken in den 18 Räumen von „Abenteuer Abstraktion“ sind neben einem grafischen Kabinett auch raumgreifende Medienkunstwerke sowie abstrakte Filme aus der Anfangszeit des Mediums.
KUNST UND KÜNSTLER*INNEN IN HANNOVER IM NATIONALSOZIALISMUS
Im Zwischengeschoss des Museums öffnet ein weiterer Bereich, der hannoversche Künstler*innen und Kunst während der Jahre 1933 bis 1945 in den Blick nimmt: am Beispiel von neun Personen und entlang historischer Ereignisse beleuchtet die Ausstellung die Situation von Kunst und Künstler*innen im Nationalsozialismus und fragt, wie sich die politischen Verhältnisse auf die Institutionen und auf das Leben und Werk der Künstler*innen, Museumsmitarbeiter*innen und Sammler*innen ausgewirkt haben.
Die Gestalter*innen des Zwischengeschosses über ihre Idee: "Die Lebensereignisse der Zeit des Nationalsozialismus verliefen für die Menschen nicht linear-chronologisch, sondern wie in einem dynamischen, taumelnden Strudel in das Ende, in die Katastrophe hinein. Stellvertretend für diesen Endpunkt stehen in unserer Ausstellung spiegelnde, gläserne Scheiben. Alle Wände sind mit diesen Spiegelscheiben verdeckt, hinter denen die Personen und Ereignisse vor 1945 in Hannover dokumentiert sind. Wir stehen auf der anderen Seite - im Hier und Jetzt - und schauen durch die Spiegel in die Vergangenheit. Unser eigenes Spiegelbild ist dabei Teil der Erzählung."
Ausstellungsgestaltung Zwischengeschoss: Karsten Weber Studio und Studio neospektiv (Anne-Cathrine Mosbach, Lara Bechauf-Nguyen, Felix Obermaier)
Kuratorin: Isabel Schulz
Kuratorische Assistenz: Julius Osman
(Bild: Nachbau von Kurt Schwitters' Merzbau, Foto: Herling/Herling/Werner, Sprengel Museum Hannover)
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Bildungs- und Vermittlungsangebote
Das Sprengel Museum Hannover steht allen Menschen offen und wendet sich mit einer vielfältigen und differenzierten Bildungs- und Vermittlungsarbeit an die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen. Es will Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern, aktive Möglichkeiten geben, das Museum als lebendigen und anschaulichen Ort kennen zu lernen. Es wird als Experimentierfeld verstanden, indem die Begegnung und Auseinandersetzung mit Kunst in einem offenen, kreativen Dialog steht, der den Interessen und Erwartungen der Besucherschaft entspricht.Veranstaltungen
Führungen, Gespräche, Konzerte, Lesungen und viele weitere Veranstaltungsformate ermöglichen abwechslungsreiche Zugänge zur Kunst.
Kinder und Familien
Ob SprengelKnirpse, FamilienAktionen, WerkstattAktionen oder FerienAktionen – das Museum bietet verschiedene Veranstaltungsformate für jede Altersstufe.
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Sprengel Museum Hannover - Sammlung
Das von der Architektengruppe Peter und Ursula Trint, Köln, und Dieter Quast, Heidelberg, entworfene, 1979 eröffnete und 1992 durch einen zweiten Bauabschnitt erweiterte Museum wird von einem Konzeptionsprinzip des Dialoges zwischen"Öffnung und Schließung", zwischen "öffentlichem Bereich und Kunstaura" getragen. Mit seinem offenen Charakter ist das Museum zu einem Ort der Begegnung und Kommunikation geworden.Eine großzügige Schenkung sorgte für den Startschuss: 1969 übergab Dr. Bernhard Sprengel seine umfangreiche Sammlung moderner Kunst der Stadt Hannover und stiftete zusätzlich einen namhaften Betrag zum Bau des Museums. Die Stadt Hannover und das Land Niedersachsen kamen überein, den Bau und den laufenden Betrieb des Museums gemeinsam zu tragen. Das Sprengel Museum Hannover vereint neben der Sammlung Sprengel Werke des 20. und 21. Jahrhunderts aus dem Besitz des Landes Niedersachsen und der Stadt Hannover.
Die Zusammenführung dieser wichtigen Bestände macht das Sprengel Museum Hannover zu einem der bedeutendsten Zentren moderner Kunst. Keine enzyklopädisch aufgebaute Sammlung, sondern die Gliederung nach Schwerpunkten prägt den Kunstbestand des Museums. Die Sammlung umfasst Werke des deutschen Expressionismus ebenso, wie die des französischen Kubismus bis hin zur Abstrakten Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg und Strömungen wie Minimal Art, Informel, Nouveau Réalisme, Konzeptkunst und Postminimal Art. Als ein wichtiger Sammlungsschwerpunkt hat sich in den vergangenen Jahren der Bereich Fotografie und Medien entwickelt.
Die Bildung von Schwerpunkten bzw. Werkgruppen macht den besonderen Charakter der Sammlung aus. Eindrucksvolle Akzente setzen die Werkgruppen von Pablo Picasso, Fernand Léger, Max Ernst, Emil Nolde, Paul Klee und Max Beckmann sowie die Schenkung Niki de Saint Phalle.
Mit der großen Kurt-Schwitters-Sammlung und dem in seiner Art einmaligen "Kabinett der Abstrakten" von El Lissitzky werden Höhepunkte der Kunst der 1920er und 1930er Jahre vorgestellt. Kleinere Werkgruppen von Hans Arp und Lyonel Feininger, Ernst Wilhelm Nay, Emil Schumacher, Keith Sonnier und James Turrell machen in beispielhafter Weise künstlerische Entwürfe des 20. Jahrhunderts sichtbar.
Die Klassische Moderne, zu der die Malerei und Plastik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zählt, bildet den Sammlungsschwerpunkt des Sprengel Museum Hannover. Wichtige Künstlergruppierungen (Die Brücke, Der Blaue Reiter), Stilströmungen (Kubismus, Surrealismus) und Persönlichkeiten (Dix, Boccioni) werden umfangreich und mit herausragenden Einzelwerken vorgestellt. Eine besondere Attraktion der Sammlung sind die von Künstlern gestalteten Räume. Das wiedererrichtete "Kabinett der Abstrakten" von El Lissitzky und die Rekonstruktion des MERZbaus von Kurt Schwitters stellen zwei herausragende, dabei jedoch ganz unterschiedliche Konzepte vor, einen Raum künstlerisch zu gestalten. Mit dem neu eingerichteten Raum von James Turrell, der vier verschiedene Lichtinstallationen zeigt, findet dieser Schwerpunkt seine Fortsetzung in der Kunst der Gegenwart.
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Sprengel Museum Hannover
Das Sprengel Museum Hannover ist ein Haus für die internationale Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Den Anfang des Museums machte die großzügige Schenkung von Margrit und Bernhard Sprengel, die bis heute seinen Kernbestand bildet: 1969 übergab das Ehepaar seine Sammlung moderner Kunst der Landeshauptstadt Hannover. Die Schenkung war die Initialzündung zum Bau des Museums, dessen erster Bauabschnitt im Juni 1979 eröffnet wurde. Das Ehepaar unterstützte großzügig den Bau des Museums. Die Landeshauptstadt Hannover und das Land Niedersachsen kamen überein, den Bau und den laufenden Betrieb des 1979 eröffneten Museums gemeinsam zu tragen.Sprengel Museum Hannover bewerten:
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Haus am Löwenwall Braunschweig, Steintorwall 14