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Marmorschlössl Bad Ischl

Im Teehaus der Kaiserin Elisabeth

Das Marmorschlössl in Bad Ischl wurde um 1860 im Kaiserpark errichtet und von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth als Frühstückssalon benutzt. Seit Sommer 2021 präsentiert sich das Marmorschlössl Bad Ischl weitgehend wieder im architektonischen Originalzustand wie zu Sissis Zeiten. Wechselnde Sonderausstellungen nehmen Bezug auf die Region und auf das Haus Habsburg.

Kontakt

Marmorschlössl Bad Ischl
OÖ Landes-Kultur GmbH
Jainzen 1
A-4820 Bad Ischl

Telefon: +43 (0)664 60072 522 95
E-Mail: marmorschloessl@ooelkg.at

 

Von Mai bis Oktober geöffnet!
Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Marmorschlössl Bad Ischl

Ausstellung

Jakob Lena Knebl - Sommer­frische

Identität im Spannungsfeld von Geschichte, Mode und Mythologie

Jakob Lena Knebl setzt sich in ihrem Werk mit Identität in Bezug zu Themen aus den Bereichen Geschichte, Kunstgeschichte, Mode, Religion und Mythologie auseinander. So unterschiedlich, wie ihre Themen selbst, sind auch die Ausdrucksmittel derer sich die transmediale Konzeptkünstlerin für ihre Interpretationen bedient.

Ein surreal inszeniertes Paralleluniversum im Marmorschlössl

Hierfür wird Knebl das Marmorschlössl zu einer Art Bühne umkonstruieren auf der diverse Protagonistinnen, seien es Figuren oder/ aber auch Objekte, derart inszeniert werden, dass das Publikum den Eindruck haben wird, sich durch eine Art Paralleluniversum zu bewegen. Dass Knebl selbst Bestandteil dieses sein wird, steht außer Frage, handelt es sich letztlich doch um eine Projektion ihrer ständigen Auseinandersetzung mit ihrer eigenen vielschichtigen Persönlichkeit. Im großen Salon des einstigen Rückzugsorts von Kaiserin Elisabeth wird sie eine traumhaft, surreale Installation realisieren, in der sie unter anderem auf Arbeiten des Künstlers Ernst Heinrich Barlach Bezug nimmt. Weiters wird dem Publikum eine persönliche Interpretation der Tänzerin des Impressionisten Edgar Degas begegnen, sowie eine sehr spezielle Inszenierung eines Schwans, da sich einst ein solcher in „Sisis“ Schlafgemach befand.

In den Räumen des Obergeschosses wird Knebl neben ihren eigenen, teils aus Stoff gefertigten Arbeiten, auch Werke von Studentinnen präsentieren.

Im Außenbereich wird die Künstlerin Interpretationen der Hütte der Waldfrau Baba Jaga (einer mythologischen Figur der slawischen Folklore) umsetzen.

Kuratiert von Lucas Cuturi

Zur Ausstellung ist eine Sonderedition entstanden: Jakob Lena Knebls Big Little Dancer (2026) als limitierte Keramik in einer Auflage von 125 Stück. Zur Edition und Bestellung

Öffnungszeiten:
Geöffnet von 01.05. – 31.10.2026
Mai - September Mo-So, Fei: 09:30-17:00
Oktober Mo-So, Fei: 10:00-16:00

Führungen
Beginn jeweils 10:30, Treffpunkt Marmorschlössl

mit Kurator Lucas Cuturi:
Do, 07.05., Do, 21.05., Do, 09.07., Do, 23.07., Do, 06.08., Do, 20.08.

mit Austria Guides
So, 10.05., Do, 14.05., So, 24.05., Do, 28.05., So, 07.06., Do, 11.06., So, 21.06., Do, 25.06., So, 05.07., So, 19.07., So, 02.08., So, 16.08., So, 30.08., Do, 03.09., So, 13.09., Do, 17.09., So, 27.09.

Anmeldung:
- bis 15:00 am Vortag unter kulturvermittlung@ooelkg.at, +43 732 7720 522 22 (Mo–Fr, 09:00–15:00)
- Für Sonntagsführungen der Austria Guides können Sie sich auch noch Sa, 09:30–15:00 unter marmorschloessl@ooelkg.at, +43 664 60072 522 95 kurzfristig anmelden.
- Führungen im Oktober auf Anfrage.

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Ausstellung

Konstruierte Natur

in den Kaiserlichen Stallungen

Natur gilt oft als Gegenpol zur Kultur – als ursprünglich und unberührt. Doch diese Trennung greift längst zu kurz: Natur wird heute beobachtet, vermessen, genutzt, geschützt, bedroht. Und inszeniert. Sie erscheint nicht mehr als unmittelbare Gegebenheit, sondern befindet sich vielmehr in einem Zustand ständiger Vermittlung.

Hier setzt die Ausstellung Konstruierte Natur an. Die Tierdarstellungen von Dana Meyer, Nelly Schmücking und Matthias Garff zeigen das Tier nicht als bloßes Motiv, sondern als Gegenüber. Es wird zum Spiegel unserer Wahrnehmung und unserer Verantwortung gegenüber dem Lebendigen.

Der Ausstellungsort Bad Ischl verstärkt diese Fragestellung. Das landschaftlich idyllische Salzkammergut ist zugleich Natur- und Kulturraum, historisch geprägt durch Nutzung, Ästhetisierung und Aneignung, sichtbar etwa in der Kaiservilla mit ihren Jagdtrophäen. Natur erscheint hier immer auch als gestaltete und interpretierte Wirklichkeit.

Die drei künstlerischen Positionen machen diese Konstruktion auf unterschiedliche Weise sichtbar: Meyers Stahlskulpturen verbinden Härte mit lebendiger Spannung, Schmückings Arbeiten verdichten anatomische Präzision zu einem ästhetischen „Äquivalent“ des Tieres, und Garff erschafft aus Fundstücken fragile, eindringliche Kreaturen einer vom Menschen geprägten Umwelt.

So entsteht ein Raum, in dem sich die Beziehung zwischen Mensch und Tier neu verhandelt. Konstruierte Natur zeigt: Natur ist keine Gegenwelt außerhalb von uns, sondern immer Teil eines kulturellen Gefüges – und damit auch Ausdruck unserer Verantwortung für die Welt, die wir mitgestalten.

Kuratiert von Sara Tröster Klemm

Ausstellung kostenlos
Eintritt in den Kaiserpark ist zu bezahlen

Öffnungszeiten
Geöffnet von 01.05. – 31.10.2026
Mai - September Mo-So, Fei: 09:30-17:00
Oktober Mo-So, Fei: 10:00-16:00

Führungen
Kuratorinnen­führung
Do, 11.06.26, 16:00; Sa, 31.10.26, 16:00
Anmeldung bis 15:00 am Vortag unter kulturvermittlung@ooelkg.at, +43 732 7720 522 22 (Mo–Fr, 09:00–15:00)
Treffpunkt Foyer Marmorschlössl 15:45

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Bewertungen & Berichte Konstruierte Natur

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Marmorschlössl Bad Ischl

OÖ Landes-Kultur GmbH

Im Teehaus der Kaiserin Elisabeth



Das Marmorschlössl in Bad Ischl wurde um 1860 im Kaiserpark errichtet und von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth als Frühstückssalon benutzt. Seit Sommer 2021 präsentiert sich das Marmorschlössl Bad Ischl weitgehend wieder im architektonischen Originalzustand wie zu Sissis Zeiten. Wechselnde Sonderausstellungen nehmen Bezug auf die Region und auf das Haus Habsburg.
Von Mai bis Oktober geöffnet!

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