Über 30 neue Inszenierungen (Oper, Ballett, Schauspiel) und über 30 Konzerte pro Spielzeit.
Die Kinderoper, das Kinderkonzert, das Jugendkonzert, das Expeditionskonzert und „Kinder im Gluck“ – Musikalische Geschichten für Vorschulkinder.
Theaterführungen:
Der Blick hinter die Kulissen für alle Schulklassen und Gruppen, die bei uns eine Vorstellung oder ein Konzert besuchen (2€ pro Person).
(Die Gärtnerin aus Liebe)
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Premiere: 21.3.2026
Libretto von Giuseppe Petrosellini
Etwas ist vorgefallen zwischen Violante und dem Grafen Belfiore. Sie waren ein Liebespaar, nun sucht sie wieder seine Nähe, doch zu erkennen gibt sie sich nicht. In den Gärten des lebenslustigen Würdenträgers Don Anchise verwickeln sich junge Menschen in mehr oder weniger aussichtsreiche Beziehungen: Violante heißt jetzt Sandrina und liebt Belfiore noch immer, doch er will Arminda heiraten, nach der sich Ramiro sehnt. Serpetta liebt Don Anchise, aber der hat sich in seine neue Gärtnerin Sandrina verliebt, während Serpetta von Nardo umschwärmt wird. Wie es die Komödie will, finden sich schließlich die (vielleicht) richtigen Paare – nur einer bleibt leider übrig.
Musikalische Leitung: Christopher Schumann
Regie: Brigitte Fassbaender
Bühne, Kostüme: Dietrich von Grebmer
Dramaturgie: Georg Holzer
Licht: Thomas Schlegel
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Zwei junge Jäger hoffen auf Agathes Liebe. Caspar wird abgewiesen und verstrickt sich in die Fänge des teuflischen Samiel. Sein Rivale Max gewinnt Agathes Herz, doch heiraten darf er sie erst, wenn er seine Treffsicherheit bewiesen hat. Und ausgerechnet jetzt will ihm kein Schuss mehr gelingen. Mit Caspars Hilfe gießt er Freikugeln, die ihr Ziel nie verfehlen. So verzweifelt ist Max, dass er für diese Kugeln sogar Samiels Preis bezahlen will: die eigene Seele.
Webers Singspiel aus den böhmischen Wäldern ist die wohl deutscheste aller Opern, romantisch, verrätselt und schauerlich. Und immer geht es um alles.
Musikalische Leitung: Roland Böer
Inszenierung: Jossi Wieler, Sergio Morabito
Bühne, Kostüme: Nina von Mechow
Video, Licht: Voxi Bärenklau
Chorleitung: Tarmo Vaask
Dramaturgie: Georg Holzer
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Eine Koproduktion mit der Opéra national du Rhin, Straßburg
Termine
Di 7.4.2026, 18:15 | Öffentliche Probe
So 12.4.2026, 19:00 | Premiere
Sa 18.4.2026, 18:00und weitere Termine
Mi 29.4.2026, 19:00
So 24.5.2026, 15:30
So 31.5.2026, 18:00
Sa 6.6.2026, 19:00
Di 9.6.2026, 19:30
Do 11.6.2026, 19:00
Sa 13.6.2026, 19:00
Mo 22.6.2026, 19:30
Choreografien von Richard Siegal, Kirsten Wicklund und Justin Peck
Premiere: 2.5.2026
Das Staatstheater Nürnberg Ballet of Difference schließt seine erste Spielzeit mit „Les Ballets Actuels“ ab, einem Programm, das die Vision der Spielzeit erweitert, das Verhältnis des Balletts zur Gegenwart neu zu definieren. Der Abend bringt drei unterschiedliche choreografische Stimmen zusammen und erforscht die Beziehung des Balletts zur zeitgenössischen Musik und Kultur, zu Formen der Bewegung, der Interaktion und des Zusammenseins.
Der Abend beginnt mit einem von Richard Siegals Signaturwerken: „My Generation“, das ursprünglich 2015 für Cedar Lake Contemporary Ballet kreiert wurde. Musikalisch als augenzwinkernde Kritik an der Popindustrie gestaltet, feiert dieses mitreißende Ballett die Subversivität und Lebensfreude der Jugendkultur. Mit Musik von AtomTM und einem brandneuen Kostümdesign von Flora Miranda eröffnet „My Generation“ den Abend mit „flashing electricity“ (New York Times).
Ebenfalls auf dem Programm steht „Overcast“ der aufstrebenden Choreografin Kirsten Wicklund, die derzeit das Ballett Edmonton leitet. In diesem sparsamen Pas de deux mit Lichtdesign von James Proudfoot wird die Beziehung in ihrer grundlegendsten Struktur untersucht. Der Abend gipfelt in Justin Pecks „Hurry Up, We’re Dreaming“, das ursprünglich für das San Francisco Ballet im Jahr 2018 geschaffen wurde. Zur pulsierenden Musik der französischen Elektro-Pop-Gruppe M83 katapultiert das Werk das Ballett mit einem in Sneakern auftretenden Ensemble in die Rhythmen des modernen Lebens und verbindet Klassik und Moderne in einer Explosion von Energie und Freude. „Les Ballets Actuels“ zeigt das Ballett nicht als starre Form, sondern als einen sich ständig weiterentwickelnden Ausdruck des Jetzt. Es entwirft eine kühne Vision des Balletts, die von der Gegenwart handelt – eine Kunstform, die von der Art und Weise geprägt ist, wie wir heute und in Zukunft miteinander umgehen und die diese auch selbst prägt.
Choreografie, Inszenierung: Richard Siegal, Justin Peck, Kirsten Wicklund
Bühne: Kirsten Wicklund
Kostüm: Flora Miranda, Reid Bartelme, Harriet Jung, Kirsten Wicklund
Dramaturgie: Hans-Peter Frings
Musik: AtomTM, M83, Niharika Senapati
Licht: Matthias Singer, James Proudfoot, James F. Ingalls
Termine
Mo 23.3.2026, 19:00 | Öffentliche Probe
Mo 13.4.2026, 19:00 | Öffentliche Probe
Sa 25.4.2026, 11:00 | Matineeund weitere Termine
Sa 2.5.2026, 19:30 | Premiere
So 10.5.2026, 20:00
Do 14.5.2026, 18:00
Di 19.5.2026, 19:30
Sa 23.5.2026, 20:00
Mo 25.5.2026, 18:00
Do 4.6.2026, 18:00
Fr 12.6.2026, 19:30
Do 18.6.2026, 19:30
Fr 26.6.2026, 19:30
Neufassung des 3. Akts von Eberhard Kloke, Libretto von Alban Berg nach Frank Wedekind
Lulu ist immer eine andere in den Augen der Männer und Frauen, die ihr verfallen sind: Nelly für den Medizinalrat, Mignon für Dr. Schön, Eva für den Maler, Gräfin Adelaide für die gute Gesellschaft, Lulu für Schigolch, Alwa, die Gräfin Geschwitz und für den Mann, der sie schließlich ermorden wird. Dabei bleibt sie in allen Wendungen ihres Schicksals dieselbe: eine junge Frau, die leben will und die den Wahnsinn nicht braucht, den sie entfesselt. Alban Berg komponiert in seiner anti-romantischen Zwölftonmusik für Lulu das, was sie ausmacht: Schlichtheit, Klarheit und Schönheit.
Petruschka und Pulcinella (UA)
Musik von Igor Strawinsky
Nur wenige Compagnien haben das europäische Ballett des 20. Jahrhunderts so stark geprägt wie die Ballets Russes von Sergej Diaghilew. Trotz ihres relativ kurzen Bestehens von nur zwei Jahrzehnten hinterließ diese Compagnie einen unauslöschlichen Eindruck in ihrer Kunstgattung. Les Ballets Russes werden nicht nur für ihre virtuosen Tänze und lebendigen Erzählungen gefeiert, sondern auch für ihren bahnbrechenden interdisziplinären Ansatz. Durch die Zusammenarbeit mit Koryphäen wie Matisse, Picasso, Strawinsky, Satie, Nijinska und Fokine verfolgte die Compagnie eine kühne Mission: die Grenzen des Balletts zu erweitern, aber auch den Respekt vor den Traditionen und dem Wissen anderer Disziplinen zu fördern. Dieses Ethos bildet den Kern des kreativen Antriebs des Staatstheater Nürnberg Ballet of Difference.
„New Ballets Russes“ ist nicht nur eine Neuinterpretation der Werke von Les Ballets Russes, sondern stellt auch eine provokante Frage: Was bedeutet der Geist Diaghilews heute, neu befragt unter radikal anderen kulturellen und sozialen Bedingungen? In „Petruschka“ (Choreografie aus dem Jahr 2022) erweckt Richard Siegal Strawinskys Klassiker mit einer akribischen Untersuchung seiner musikalischen und erzählerischen Architektur zu neuem Leben, das durch Flora Mirandas farbenfrohe Kostüme, Matthias Singers starkes Lichtdesign und Jean-Marc Puissants Neuinterpretation des ursprünglichen Bühnenbilds zum Ausdruck kommt.
Mit „Pulcinella“ (UA), einer Neuinterpretation von Strawinskys bahnbrechender Komposition, vertieft Siegal seine Auseinandersetzung mit dem Erbe der Ballets Russes – eine „Epiphanie“, wie Strawinsky selbst sagte, die die Möglichkeiten seiner späten Schaffensperiode eröffnete. Mit seiner spielerischen und doch zum Nachdenken anregenden Erzählung lädt „Pulcinella“ dazu ein, über Themen wie Täuschung, Liebe und Transformation nachzudenken. Mehr noch, es zwingt uns dazu, den Wert der Tradition als Grundlage für das zeitgenössische Ballett zu hinterfragen. Aus Siegals Perspektive ist der revolutionäre Geist Diaghilews kein Relikt der Vergangenheit, sondern eine dynamische Kraft, die die Zukunft der Kunstform weiterhin prägt.
nach einer Idee von Jerome Robbins
Buch von Arthur Laurents, Gesangstexte von Stephen Sondheim
Die Idee, Shakespeares „Romeo und Julia“ nach New York zu verlegen und den Konflikt in einen Bandenkrieg zwischen eingewanderten Puerto-Ricanerinnen und selbsternannten Amerikanerinnen zu verwandeln, war sicherlich ein Geniestreich.
Ebenso wichtig aber war die Entscheidung, die Geschichte als Musical zu erzählen, in dem sich die Jugendlichen mit der kongenialen Musik von Bernstein ihren Frust, ihre Wut und ihre Hoffnungslosigkeit von der Seele tanzen können. Melissa Kings gefeierte Inszenierung, die die Tragödie ins Hier und Jetzt holt, ist mitreißend, berührend und erschreckend aktuell!
Musikalische Leitung: Roland Böer
Regie und Choreographie: Melissa King
Bühnenbild: Knut Hetzer
Kostüme: Judith Peter
Licht: Thomas Schlegel
Dramaturgie: Wiebke Hetmanek
Sounddesign: Ulrich Speith
In englischer und deutscher Sprache
Altersempfehlung: ab 10. Klasse
Kinderoper von Wiebke Hetmanek und Johann Casimir Eule
Musik von Jacques Offenbach
Bearbeitung für Kammerensemble von Samuel Bächli
Warum nochmal sind Ritter Eisenfraß und Ritter Schlagetot miteinander verfeindet? Sie wissen es selbst nicht mehr so genau und kämpfen trotzdem gegeneinander. Aus Prinzip. Angefacht durch die neue Grusel-Graus-und-Schreckmaschine des Knappen Karl – und durch die Musik von Jacques Offenbach.
Die Kinderoper verführt tief in die gute alte Ritterzeit und verhandelt doch ein zeitloses Thema: Wenn sich Jacques und Schwertleite nicht ineinander verliebt und den beiden Prinzipienreitern mithilfe des Schlossgespensts richtig Beine gemacht hätten, dann würden sich die beiden Streithähne wohl noch immer duellieren. Aber nur, weil es immer schon so war, ist es noch nicht automatisch richtig.
Altersempfehlung: 5-10 Jahre
In der Inszenierung kommen stroboskopartige Lichteffekte vor.
Mit alttestamentarischer Wucht vertont Verdi den scheinbar aussichtslosen Widerstand des jüdischen Volkes gegen den babylonischen Gewaltherrscher Nabucco. Durch eine göttliche Erleuchtung des Tyrannen ist der Freiheitskampf der Hebräer schließlich erfolgreich. Die beliebte, schon mehrmals wiederaufgenommene Nürnberger Inszenierung spart bei aller Tragik auch nicht mit Humor und nähert sich dem wuchtigen Drama mit den Stilmitteln des Stummfilms.
Musikalische Leitung: Enrico Calesso
Regie: Immo Karaman
Bühne und Kostüm: Okarina Peter, Timo Dentler
Chor: Tarmo Vaask
Dramaturgie: Georg Holzer
Choreographie: Fabian Posca
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Termine
So 22.3.2026, 18:00
Sa 28.3.2026, 19:30
So 5.4.2026, 18:00und weitere Termine
Im 20. Jahrhundert schlägt das Kunstlied verschiedene Richtungen ein, inspiriert sich aus Poesie aller Weltteile und steht in einem Spannungsverhältnis zur immer präsenteren Unterhaltungsmusik. Emily Newton und Joshua Rupley spüren dieser Vielfältigkeit nach und bringen Lieder von den 1920er Jahren bis zur Gegenwart zu Gehör.
Der „Damenclub zur Förderung der Oper Nürnberg“ lädt zweimal im Monat in den Gluck-Saal ein, um in anregender Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen ein unterhaltsames musikalisches Programm zu genießen. Zweimal im Jahr präsentiert der Damenclub zudem eine Gala im Opernhaus.
Eine Veranstaltung des Damenclubs zur Förderung der Oper Nürnberg.
Termine
Mo 13.4.2026, 15:00
Di 14.4.2026, 15:00
Mo 11.5.2026, 15:00und weitere Termine
Philipp Roosz, Sprecher
Staatsphilharmonie Nürnberg
Die Geschwister Hedda und Toni ziehen mit ihren Eltern in ein altes Haus mitten im Nirgendwo. Auf dem Dachboden entdecken die Kinder zwischen lauter alten Möbeln und Kisten auch fünf Instrumente. Schnell ist den Kindern klar: Hier wohnen fünf kleine und sehr musikalische Geister! Gemeinsam mit unserem jüngsten Publikum entdecken wir lustige, unheimliche oder freundschaftliche Klänge – und was Musik und ein bisschen Theaterzauber alles erzählen können.
Eine Geschichte von Irina und Philipp Roosz mit Musik von Edvard Grieg, Vivienne Olive u.a.
Der „Damenclub zur Förderung der Oper Nürnberg“ lädt zu einem „Musikalischen Familientee“ ein. Kinder im Vorschulalter und ihre Begleitungen sind herzlich willkommen im prachtvollen Gluck-Saal des Staatstheaters.
Zu Kaffee und Kuchen erklingt die Musikalische Geschichte von Jonas kleiner Oma. Es erzählt der Theaterpädagoge Philipp Roosz und es spielen Mitglieder der Staatsphilharmonie Nürnberg.
Ab 15.30 Uhr ist das Kuchenbuffet eröffnet und im Preis inbegriffen.
In Kooperation mit dem Damenclub
Termine
Mo 27.4.2026, 16:00 | Ticket
Di 28.4.2026, 16:00 | Ticket
Musikalischer Familientee: Kleine Geister bewerten:
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Bewertungen & Berichte Musikalischer Familientee: Kleine Geister
Liederabend
Lieder im Gluck: Veronika Loy
Liederabend des Internationalen Opernstudios
Wie blicken Komponisten auf Frauen, wie Komponistinnen? Welche Texte wählen sie aus, wie gestalten sie Frauenschicksale musikalisch? Ein weiblich-männlicher Liederabend mit Veronika Loy, Victoria Guerrero und Liedern von u.a. Richard Strauss, Clara Schumann und Amy Beach.