zur Startseite
27

Vorarlberger Landestheater

Theater ist ein Raum für Geschichten, ein Ort, an dem Phantasie, Reflektion, Emotion und Empathie sich entfalten; Theater entwickelt seine soziale und künstlerische Kraft aus Unangepasstheit und Vieldeutigkeit, es fordert Neugierde und fördert Aufgeschlossenheit. Theater wirft Fragen auf, formuliert Hoffnungen und Ängste. Es erschließt neue Blickwinkel, andere Perspektiven, sensibilisiert, inspiriert – und ist unverzichtbar für die Gesellschaft.

Theater ist nur gemeinsam mit seinem Publikum wirklich lebendig: Auf beiden Seiten des Vorhangs braucht es die kreative Beteiligung an der sozialen Kunstform. Jede Inszenierung stellt sich aufs Neue den brennenden Fragen in Politik und Gesellschaft, wird so zum je neuen Entwurf eines gelungenen Miteinanders.

Theater ist ein Ort der Kommunikation, des Austauschs und Lernens; eine große Rolle spielen deshalb Vermittlung und Partizipation. Angebote für Schulen und andere Bildungsinstitutionen, Jugendclubs, der Bürger:innenchor und der Verein der Theaterfreund:innen machen Kunst für alle erlebbar und laden zum Mitgestalten ein.

Durch seinen vielfältigen Spielplan mit überregionaler Ausstrahlung leistet das Vorarlberger Landestheater in Bregenz einen wichtigen Beitrag innerhalb der Kulturlandschaft des Landes. Im Kern ein Schauspielhaus mit anspruchsvollen Inszenierungen von klassischen und zeitgenössischen Stücken für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, bietet es auch Opernproduktionen im biennalen Rhythmus, experimentelle und diskursive Formate und (pop)musikalische Abende.

Kontakt

Vorarlberger Landestheater
Seestr. 2
A-6900 Bregenz

Telefon: +43(0)5574 42 870
Fax: +43(0)5574 48 366
E-Mail: info@landestheater.org

 

KARTENBÜRO
Montag bis Donnerstag 8.30 bis 12.30 Uhr
Freitag 8.30 bis 12.30 Uhr & 13.30 bis 17.30 Uhr
Kornmarktplatz
A-6900 Bregenz
Telefon +43(0)5574 42 870–600
Email: ticket@landestheater.org
Bewertungschronik

Vorarlberger Landestheater bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Vorarlberger Landestheater

2 Online

Haustheater

... we're not those kids sitting on the couch
Sobald möglich, spielen wir wieder live - und bis dahin digital: HAUSTHEATER. Schauen Sie rein!
Auf ein gesundes Wiedersehen

Haustheater bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Haustheater

11.05.20, 10:00, Tanja Nett die Künstler mal "privat" kennenzulernen.

Nett die Künstler mal "privat" kennenzulernen.

11.05.20, 10:00, Tanja Nett die Künstler mal "privat" kennenzulernen.

Nett die Künstler mal "privat" kennenzulernen.

Schauspiel

Herzog Blaubarts Burg

Béla Bartok | Eberhard Kloke / Ab 14

Premiere: 15.3.2026

Eine Produktion des TOBS Theater Orchester Biel Solothurn

Judith folgt Blaubart in seine dunkle Burg. Im Glauben, diese mit ihrer Liebe zu erhellen, bringt sie ihn dazu, ihr nach und nach alle verborgenen Räume aufzusperren, und entdeckt die Folterkammer, die Waffenkammer, den Zaubergarten, die Schatzkammer und das Land. Die Burg ist nun hell, doch hinter allen Türen ist auch Blut. Vergeblich warnt Blaubart Judith vor den letzten beiden Türen. So findet sie den Tränensee und hinter der letzten Tür Blaubarts frühere Frauen, in ewiger Schönheit erstarrt ...

Béla Bartóks einzige Oper HERZOG BLAUBARTS BURG führt in die Psyche eines Mannes, dessen Burg mehr ist als ein Gebäude – sie ist sein Innerstes, ein Labyrinth aus Geheimnissen, verborgenen Wahrheiten und unterdrücktem Schmerz. Judith betritt als Blaubarts neue Frau diesen düsteren Kosmos – und verlangt Antworten. Doch wie weit darf man gehen, wenn man wissen will? Und welche Türen sollte man besser geschlossen halten? Die Bühne wird zum Schauplatz
eines Rekonstruktionsprozesses, in dem Spuren, Aufnahmen und Erinnerungen die düstere Wahrheit hinter Blaubarts Geschichte nachzeichnen.

Mit tiefen, wuchtigen Klangfarben, dissonanten Spannungen und bedrohlich anschwellenden Orchesterpassagen verstärkt Bartóks Musik den Eindruck eines Albtraums, der reich ist an tiefgründiger Symbolik – und fasst die verstörende Verbindung von Liebe, Macht und Gewalt in eindringliche Seelenklänge. Ein Opernmonument von beklemmender Intensität, ein Opernabend, der nicht loslässt.

Inszenierung: Dieter Kaegi
Bühne und Kostüm: Francis O'Connor
Licht: Mario Bösemann
Symphonieorchester Vorarlberg
Musikalische Leitung: Yannis Pouspourikas

Dauer: ca. 70 Minuten

Herzog Blaubarts Burg bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Herzog Blaubarts Burg

Liederabend

Army of me

Liederabend mit Rebecca Hammermüller

Premiere: 26.3.2026

Überraschend, intensiv und geprägt von einer Palette höchst eigenwilliger Klangfarben: Die visionäre isländische Künstlerin Björk hat über Jahrzehnte eine musikalische Welt geschaffen, die zwischen Pop und Elektronik, Folk und avantgardistischen Klangexperimenten oszilliert. Ihre Songs sind zugleich kraftvoll und zerbrechlich, wuchtig und emotional.

Rebecca Hammermüller und Band widmen sich diesem Repertoire auf sehr persönliche Weise, unternehmen mit neuen Arrangements und viel Spielfreude eine Reise in die isländische Seelenwelt.

Die Songs erzählen von Nähe und Verletzlichkeit, von Natur und Fantasie, von Selbstbestimmtheit und der Kraft, die sich in der Unendlichkeit des Möglichen findet. In ihrer Mischung aus ungewohnten Klängen und eingängigen Melodien entfalten sie eine Atmosphäre, die gleichermaßen befremdet und tief berührt – mal wie ein Sturm über Lavafeldern, mal wie ein stiller Moment unter dem Zauber des Nordlichts.

ARMY OF ME: ein Liederabend für alle, die neugierig sind auf Musik abseits ausgetretener Pfade, für alle, die bereit sind, die Grenzen popmusikalischer Konventionen zu überschreiten und sich von der überwältigenden Ausdruckskraft einer außergewöhnlichen Songwriterin mitreißen zu lassen.

Mit Rebecca Hammermüller
Live-Musik: Oliver Biedermann / Martin Grabher / Oliver Rath

MUSIKABEND IM DUETT
Zwei Liederabende zum Preis von einem und für jeden Geschmack: ARMY OF ME (26.3. | 15.4.), COLOURS (6.5. | 19.5.) oder VELVET NIGHTS AND BROKEN DREAMS (20.5.)

Army of me bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Army of me

Schauspiel

Wax Traders

Eva-Maria Bertschy und Kojack Kossakamvwe / Ab 14

Uraufführung: 9.4.2026

WAX TRADERS erzählt aus dem Leben von zwei waghalsigen Frauen an der Westküste Afrikas, die sich in Zeiten politischer Umbrüche geschickt auf globalen Märkten behaupten, durch koloniale Strukturen bewegen und krassen Ungleichheiten trotzen. Sie treffen auf zwei Handelsreisende, die im Auftrag der Basler Handelsgesellschaft an der sogenannten “Goldküste” ihr Glück suchen. Gemeinsam schaffen sie einen Markt für “African Wax Prints” – farbig bedruckte Baumwollstoffe, die holländische und Schweizer Textilunternehmen entwickeln, indem sie indonesische Muster und Drucktechniken kopieren.

In ihrem neuen Musiktheaterstück arbeiten Bertschy und Kossakamvwe mit einem wahrhaft transnationalen Ensemble von Künstler:innen aus Ghana, Côte d’Ivoire, D. R. Kongo und der Schweiz. Inspiriert von traditionellen Erzählformen, getragen von einem Chor dreier Frauen, schaffen sie eine ausufernde Ballade über die jahrhundertealten Handelsbeziehungen zwischen der europäischen Textilindustrie und ihren Kundinnen in Westafrika und erzählen ein Stück Kolonialgeschichte.

Regie: Eva-Maria Bertschy
Musikalische Leitung und Komposition: Kojack Kossakamvwe
Text: Eva-Maria Bertschy / Edwige Dro
Bühne: Percy Nii Nortey
Kostüm: Austin Nortey
Dramaturgie, Übersetzung und Tourmanagement: Luca Maier
Lichtdesign und Mitarbeit Bühne: Sylvain Faye
Video und Foto: Henry Nelson Dezousa / Kofi Amankwah
Produktionsleitung: Camille Florence Jamet

WAX TRADERS ist eine Produktion der GROUP50:50 und des Vorarlberger Landestheaters, in Koproduktion mit der Kaserne Basel.
Finanziert durch: Fachausschuss Tanz & Theater Basel-Stadt / Basel-Landschaft, Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung, Ernst Göhner Stiftung, Landis & Gyr Stiftung und Anne-Marie Schindler Stiftung.
Mit der Unterstützung von: Oskar Hämmerle Gmbh und HOH Hoferhecht Stickereien in Lustenau.

2:1-Aktion am Sa, 30. Mai - Weil's zu zweit viel schöner ist! Ihre Begleitung hat freien Eintritt

Wax Traders bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Wax Traders

Schauspiel

Das Gesetz der Schwerkraft

Olivier Sylvestre / Ab 13

Österreichische Erstaufführung: 11.4.2026

In einer Vorstadt treffen zwei Jugendliche aufeinander, die mit ihrer Identität ringen und auf der Suche sind nach Zugehörigkeit und Akzeptanz: Dom und Fred stehen am Grenzpunkt zwischen Kindheit und Erwachsenwerden, zwischen den Erwartungen, die man an sie stellt, und dem Wunsch, ganz einfach sie selbst zu sein.

Dom wurde als Mädchen geboren, fühlt sich aber gar nicht sehr weiblich und will eigentlich von binären Geschlechterzuschreibungen sowieso nichts wissen, Fred mag sich in engen Jeans und mit Schminke am liebsten, auch wenn er nichts anderes will, als dass man ihn „normal“ findet.

Ihr Treffpunkt: Eine Klippe mit Blick auf eine Brücke, die zu einer Stadt führt, in der alles möglich scheint – ein utopischer Sehnsuchtsort, an dem sie so sein könnten, wie sie es sich wünschen. Sie schließen einen Pakt: Eines Tages werden sie die Brücke gemeinsam überqueren. Doch die Realität in ihrer Schule und ihrem Umfeld hält sie fest. Mobbing, Unsicherheit und die Angst, nicht akzeptiert zu werden, setzen ihnen zu. Sie kommen sich näher, entfernen sich wieder voneinander, müssen lernen, zu sich selbst zu stehen – auch wenn es schwerfällt.

Sylvestres Stück erzählt von Freundschaft, dem Ergründen des eigenen Ichs und dem Mut, unbeirrt seinen Weg zu gehen. Dabei stellt es Fragen nach Zugehörigkeit und Selbstbestimmung, ohne auf vorschnell einordnende Begriffe wie „Transgender“ oder „homosexuell“ zurückzugreifen. Im Mittelpunkt steht dabei immer, was Dom und Fred im Innersten bewegt – so entstehen Momente, in denen die Grenzen zwischen Realität und Sehnsucht verschwimmen.

Inszenierung: Michael Schiemer

Das Gesetz der Schwerkraft bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Das Gesetz der Schwerkraft

Schauspiel

Shosha - Die Geschichte eines jüdischen Hundes mit Tamara Stern

Yonatan Esterkin nach Asher Kravitz / Ab 14

Premiere: 25.4.2026

Shosha ist eine Hündin. Und sie ist jüdisch. Zumindest sagen das die Menschen, bei denen sie lebt: ihre Familie, die sie liebt. Sie gehört zu ihr, sie gibt Shosha Sicherheit; sie kennt ihre Stimmen, ihre Gerüche, ihren Alltag. Doch etwas verändert sich, im Deutschland der 1930er Jahre. Erst ist es nur ein Tonfall. Dann ein Gesetz. Dann ein Schild am Zaun. Nachbarn schweigen, Türen fallen ins Schloss. Shosha wird von ihrer Familie getrennt, wird weitergereicht, erlebt Fürsorge, Missbrauch, Nähe und Entfremdung. Und wird dabei zum Spiegel einer Welt, in der sich Menschlichkeit Stück für Stück auflöst: eine still erlebende Figur am Rand einer entfesselten Geschichte, die in den Abgrund der Shoah führt.

SHOSHA, nach dem Roman A Jewish Dog von Asher Kravitz, erzählt die Jahre des Nationalsozialismus aus der Perspektive eines Tieres und macht so auf ungewöhnliche Weise erfahrbar, was oft sprachlos macht. Es geht um Ausgrenzung und um Loyalität, um die Frage, wer wir sind und wer wir sein dürfen. Shoshas Hundeblick ist klar, offen, frei von Hass. Sie urteilt nicht. Und gerade deshalb zeigt ihre Perspektive mit erschütternder Deutlichkeit, was passiert, wenn Menschen beginnen, einander die Menschlichkeit abzusprechen. Wenn sie aufhören, sich als Gleiche zu sehen.

Unsere Inszenierung richtet sich an ein jugendliches und erwachsenes Publikum und erzählt eine Geschichte von Verlust, aber auch von Treue, von Mut und der Sehnsucht, irgendwann und irgendwo wieder Hoffnung und Heimat zu finden.

Inszenierung: Stefan Otteni

Publikumsgespräch: Fr, 15. Mai, im Anschluss an die Vorstellung, T-Café (Eintritt frei)
2:1-Aktion am Fr, 15. Mai - Weil‘s zu zweit viel schöner ist! Ihre Begleitung hat freien Eintritt.

Shosha - Die Geschichte eines jüdischen Hundes mit Tamara Stern bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Shosha - Die Geschichte eines jüdischen Hundes mit Tamara Stern

Schauspiel

Die Frau vom Meer

Henrik Ibsen / Ab 14

Ellida Wangel: eine Frau, gefangen in der Enge eines konventionellen Lebens, getrieben von einer unbändigen, unbestimmten Sehnsucht – einer Sehnsucht nach etwas, das sie selbst nicht ganz greifen oder benennen kann. Immer wieder treiben die Gedanken der Arztfrau hinaus zum Wasser, zum wilden Ozean, zum Offenen: zu einer Vergangenheit, die sie nicht loslässt. Erstickt von der Sicherheit und Fürsorge ihres Ehemanns, findet sie sich verfolgt von der Erinnerung an eine alte Liebe. Ein Seemann, der ihr einst ein Versprechen abnahm, ist nach Jahren zurückgekehrt. Und Ellida gelangt an einen Wendepunkt, der ihr Leben und das ihrer Familie für immer verändern kann.

DIE FRAU VOM MEER stellt Fragen von existenzieller Dringlichkeit. Was bedeutet es, ein selbstbestimmtes Leben zu führen? Wie viel Freiheit erträgt eine Beziehung? Und kann man sich je ganz von der Vergangenheit lösen?

Es geht um Autonomie, das Recht auf einen eigenen Weg, unabhängig von gesellschaftlichen Erwartungen. Doch während Ibsens Protagonistinnen diesen Kampf sonst oft mit Trotz oder offener Rebellion führen, ist Ellidas Konflikt leiser, innerlicher. Ihre Sehnsucht schreit nicht laut hinaus, sie wächst und nimmt nach und nach mehr Raum ein, tief in ihr, Tag für Tag, drängend und unausweichlich.

Eine Geschichte von großer emotionaler Wucht. Eine Geschichte über die Suche nach dem Selbst und individueller Freiheit. Eine Geschichte über das, was bleibt, wenn die Wellen sich glätten – und über das, was immer weiterruft.

Inszenierung: Danielle Fend-Strahm
Bühne und Kostüm: Matthias Strahm
Musik: Moritz Widrig
Dramaturgie: Tobias Fend

Publikumsgespräch: So, 3. Mai, im Anschluss an die Vorstellung, T-Café (Eintritt frei)
2:1-Aktion am So, 3. Mai - Weil‘s zu zweit viel schöner ist! Ihre Begleitung hat freien Eintritt.

Die Frau vom Meer bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Die Frau vom Meer

Familientheater

Die Bühnentode meiner Mutter

Daniela Egger / ab 5

Mutter stirbt jeden Tag – und steht dann einfach wieder auf! Denn Mutter ist Opernsängerin und ihre vielen Tode auf der Bühne nur Teil der fantastischen Inszenierungen, in denen sie auftritt. Mal haucht sie theatralisch als elegante Diva ihr Leben aus, mal endet sie als böse Hexe im Ofen oder fällt tragischen Verwicklungen zum Opfer. Und genießt anschließend strahlend den verdienten Applaus!

In Carla Haslbauers Bilderbuch DIE TODE MEINER MUTTER, für die Bühne adaptiert von Daniela Egger, geht es nicht um Endlichkeit, sondern um die Freude an der Verwandlung und Verkleidung, um den Spaß am Spiel mit unterschiedlichen Charakteren – und die manchmal unbegreiflichen Dinge, die Eltern außerhalb des Familienlebens so tun.

Wechselnde Rollen, fantastische Bilder, unerwartete Wendungen und Wandlungen – das ganze bunte, volle Leben der Bühnenwelt bringt mit Witz und Charme die Erkenntnis: Menschsein heißt Vielfalt, nichts ist in Stein gemeißelt, alles kann sich verändern, nach einem Abschied kommt ein Wiedersehen, nach Tränen auch irgendwann wieder ein lautes Lachen.

Für kleine Zuschauerinnen und Zuschauer ist das Stück ein mitreißendes Theatererlebnis voller Humor und Überraschungen, für die Großen ein feinsinniges Gedankenspiel über die Möglichkeit, sich immer wieder neu zu erfinden.

DIE TODE MEINER MUTTER von Carla Haslbauer, für die Bühne bearbeitet von Daniela Egger

Inszenierung: Michael Wilhelmer
Musikalisches Konzept: Bettina Wechselberger
Musikalische Leitung und Klavier: Arndt Rausch
Bühne und Kostüm: Luisa Costales Pérez-Enciso
Licht: Simon Prantner

Dauer: ca. 50 Minuten

Die Bühnentode meiner Mutter bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Die Bühnentode meiner Mutter

© Anja Köhler
Schauspiel

Wetterfühlig

Bella Angora | Performative Inszenierung: Bella Angora / Ab 14

Ein nicht abreißender Strom aus Nachrichten und Benachrichtigungen, Stimmen, Meinungen, Interaktionen. Menschen und Medien, Geräusche, Bilder, Bildschirmflimmern: Alles um uns herum ist laut, laut, LAUT – ein permanenter Angriff auf die Sinne, und kaum gibt es noch einen Moment, in dem uns das Außen nicht ins Innere dringt.

Der Protagonistin in Bella Angoras WETTERFÜHLIG ist die Welt unerträglich geworden. Zu viele Reize, zu viel Lärm, zu viele Erwartungen. Sie zieht sich zurück, kappt alle Verbindungen und macht ihre Wohnung zur Festung, um sich selbst wiederzufinden – oder überhaupt erst zu entdecken. Während draußen das Leben weitergeht, bleibt ihr eine letzte Verbindung zur Außenwelt: das Wetter.

Die Natur, unaufhaltsam und unbeeindruckt von individuellen Sorgen, wird zu ihrem einzigen Ansprechpartner. Der Himmel, der Wind, der Regen – sie liest ihre eigenen Stimmungen in den Witterungen, projiziert ihre Ängste, ihre Hoffnungen in das Wettergeschehen. Sie wird wetterfühlig. Doch während sie ihr Inneres neu kartografiert, stellen sich größere Fragen: Wie bedeutsam ist die Selbstanalyse in Zeiten der Krise? Spielen persönliche Befindlichkeiten überhaupt noch eine Rolle, wenn sich das Klima dramatisch verändert? Ist die Ich-Erkundung nur mehr Luxus? Oder überlebensnotwendig in einer Zeit, die immer mehr Menschen in Erschöpfung und Überforderung treibt?

WETTERFÜHLIG ist eine Reise an die Grenzen des Rückzugs – und bewegt sich dabei auf dem Grat zwischen poetischer Innenschau, Gesellschaftskritik und einer wütenden Auseinandersetzung mit einer Welt, die sich selbst aus den Angeln hebt.

Inszenierung, Bühne und Kostüm: Bella Angora
Musik: Oliver Stotz
Video: Sarah Mistura
Dramaturgie: Stephanie Gräve

Dauer: ca. 55 Minuten

Wetterfühlig bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Wetterfühlig

Konzert

Pandoras Dream - After the Noise

Das Klangprojekt PANDORAS DREAM ist eine berührende musikalische Zusammenarbeit zwischen dem griechischen Musiker Andreas Paragioudakis, dem deutschen Kontrabassisten Florian King und dem palästinensischen Perkussionisten und Vokalkünstler Tony Majdalani. Dieses innovative Projekt präsentiert eine einzigartige Fusion aus Klangsphären und Liedern, die auf dem Gedicht "After the Noise" der Schweizer Autorin und Malerin Lucie Schaeren basieren.

"After the Noise" beleuchtet die tiefgreifenden Themen von Krieg und Frieden und lädt das Publikum ein, sich mit den emotionalen und gesellschaftlichen Auswirkungen dieser universellen Erfahrungen auseinanderzusetzen. Die Musiker:innen schaffen eine atmosphärische Klanglandschaft, die sowohl zum Nachdenken anregt als auch Trost und Hoffnung vermittelt.

Andreas Paragioudakis bringt seine vielfältigen musikalischen Einflüsse und sein feines Gespür für Erzählungen in das Projekt ein, während Florian King mit seinem Kontrabass und seine elektronische Klangsphären zarte und zugleich kraftvolle Akzente setzt. Tony Majdalani ergänzt das Ensemble mit seinen einzigartigen Perkussionstechniken und seiner ausdrucksstarken Stimme, die die emotionale Tiefe der Texte unterstreicht.

Die Kombination aus Poesie und Musik in "After the Noise" schafft eine eindringliche Erfahrung, die die Zuhörer:innen dazu anregt, über die Herausforderungen und Hoffnungen in einer von Konflikten geprägten Welt nachzudenken.

mit Andreas Paragioudakis: Mandoline, Lyra, Laute, Stimme, Electronics | Florian King: Kontrabass, Electronics | Tony Majdalani: Percussion, Stimme

Pandoras Dream - After the Noise bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Pandoras Dream - After the Noise

Liederabend

Bachmann reloaded

Songs über 15 Gedichte von Ingeborg Bachmann

Ein Abend zwischen Chanson und Avantgarde, jedes Gedicht ein eigener musikalischer Ort .

Susanne Kubelka und Dirk Schilling verdichten Gedichte Ingeborg Bachmanns in Liedern zu einem Abend mit Gesang, E- Gitarre, Keyboard, Bass und Trommeln.
Ingeborg Bachmanns Sprache wird musikalisch hörbar. Ihre bekannten sozialkritischen Gedichte über Zeit, Krieg, Schuld und Liebe, ihre starken Naturbilder finden einen erweiterten Ausdruck, mit schauspielerischer Kraft werden sie von Susanne Kubelka gesungen, vorgetragen und mit Dirk Schilling zu etwas Neuem verwoben.

Rasant, dynamisch, rhythmisch, aber auch zart und gleichsam zärtlich werden die Texte ganz neu erfahrbar. Kubelka und Schilling bringen sie wie selbstverständlich zum Klingen.

Einflüsse von Jazz, osteuropäischer Musik, Rock und klassischem Gesang verbinden sich, Soundcollagen und Sprechgesängen lassen einen Kosmos entstehen, der Bachmanns Kraft und Rebellion und ihre Fragen nach dem Sinn deutlich machen.

Ingeborg Bachmann ist in einer männlich dominierten Welt ihrer Zeit prophetisch voraus, mutig und waghalsig.

Ein Abend, der Menschen jeden Alters anspricht.

"Ein grandioser, mitreißend bewegender Konzertabend "Bachmann Reloaded" von Susanne Kubelka und Dirk Schilling als Jahresausklang im Kunstraum Villach. Große Kunst. Große Empfehlung. Einfach wunderbar."
Nina Hader

Bachmann reloaded bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Bachmann reloaded

Schauspiel

Bitch Boxer

Charlie Josephine / Ab 12

Die 21-jährige Chloe boxt, seit sie elf ist, seit die Mutter fortging und ihr Vater sie in die Sporthalle brachte, damit sie ihre Wut an einem Sandsack auslassen konnte. „Frauen können nicht boxen? Werdet ihr schon sehen.“ Denn nun steht sie kurz davor, bei Olympia den Titel im Boxen zu holen. Auch im Privaten läuft es gar nicht schlecht, und mit Jamie hält sogar die Liebe Einzug in ihr Leben – bis dieses eines Tages unerwartet und brutal zuschlägt. Ihren härtesten Kampf wird Chloe außerhalb des Boxrings austragen müssen…

In BITCH BOXER erzählt Charlie Josephine die Geschichte einer jungen Frau, die hartnäckig ihren großen Traum verfolgt, koste es, was es wolle. Aber ist wirklich jeder Preis gerechtfertigt?

Inszenierung: Michael S. Wilhelmer
Bühne und Kostüm: Marina Deronja

Dauer: ca. 55 Minuten

Bitch Boxer bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Bitch Boxer

1 Schauspiel

Tschick

nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf / Ab 12

Mit einem halbkaputten Lada machen sich Maik und Tschick in den Sommerferien auf den Weg nach Transsilvanien. Ohne Plan und Kompass führt sie ihre wilde Fahrt durch die Provinz. Erzählt aus der Perspektive von zwei Jungs, die nicht alles so genau verstehen, was um sie herum und mit ihnen geschieht. Das Roadmovie über Jugend, Verliebtheit und das Erwachsenwerden ist ein Muss für Teenager und ein Geheimtipp für alle, die glauben, die Teenager-Zeit längst hinter sich gelassen zu haben.

Inszenierung: Martin Brachvogel
Mit: Luzian Hirzel, Maik / David Kopp, Tschick

Dauer: ca. 90 Minuten

Tschick bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Tschick

1 Kindertheater

Die Wald

Schauspiel mit Isabella Campestrini / Ab 6

Überall brennt's: Die Tiere im Wald finden keine Nahrung mehr und auch das Wasser wird immer knapper, genauso wie ihr Lebensraum. Hinter allem stecken die üblen Machenschaften des Klimakillerkonzernkomitees (kurz KKKK genannt)! Nachdem die Waldgemeinschaft eine Notfallkonferenz einberufen und ihr Leid geklagt haben, bleibt nur wenig Zeit für die Wald, das Schlimmste zu verhindern, und so begibt sie sich auf eine gefährliche Rettungsmission. Doch das KKKK hat mächtige Verbündete, allen voran die „gewachsenen“ Menschen mit den großen Füßen. Kann die Wald alleine überhaupt gewinnen? Vielleicht helfen ihr ja die kleinen Menschen, wie heißen die gleich, die mit den winzigen Füßen – Kinder?

Im Monolog DIE WALD nimmt Schauspielerin Isabella Campestrini Kinder und Kind-gebliebene mit auf eine Reise, die vor 300 Millionen Jahren mit der Entstehung des Waldes begann, und erklärt spielerisch und interaktiv Klima-Zusammenhänge, die auch für uns „Gewachsene“ nicht immer leicht zu durchschauen sind.

Mit Isabella Campestrini

Dauer: ca. 50 Minuten

Die Wald bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Die Wald

Kindertheater

WiLd!

Familienbox um 3 / Ab 8

Billy kann nicht stillstehen, muss springen, stolpern, weitermachen - und treibt seine Familie und diverse Lehrer:innen an den Rand der Verzweiflung. Warum nur gibt ihm ausgerechnet das Brummen der Bienen in seinem Bienenstock so ein rätselhaftes Gefühl der Ruhe?

Schauspiel mit Nico Raschner

Dauer: ca. 45 Minuten

WiLd! bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte WiLd!

27

Vorarlberger Landestheater

Theater ist ein Raum für Geschichten, ein Ort, an dem Phantasie, Reflektion, Emotion und Empathie sich entfalten; Theater entwickelt seine soziale und künstlerische Kraft aus Unangepasstheit und Vieldeutigkeit, es fordert Neugierde und fördert Aufgeschlossenheit. Theater wirft Fragen auf, formuliert Hoffnungen und Ängste. Es erschließt neue Blickwinkel, andere Perspektiven, sensibilisiert, inspiriert – und ist unverzichtbar für die Gesellschaft.



Theater ist nur gemeinsam mit seinem Publikum wirklich lebendig: Auf beiden Seiten des Vorhangs braucht es die kreative Beteiligung an der sozialen Kunstform. Jede Inszenierung stellt sich aufs Neue den brennenden Fragen in Politik und Gesellschaft, wird so zum je neuen Entwurf eines gelungenen Miteinanders.



Theater ist ein Ort der Kommunikation, des Austauschs und Lernens; eine große Rolle spielen deshalb Vermittlung und Partizipation. Angebote für Schulen und andere Bildungsinstitutionen, Jugendclubs, der Bürger:innenchor und der Verein der Theaterfreund:innen machen Kunst für alle erlebbar und laden zum Mitgestalten ein.



Durch seinen vielfältigen Spielplan mit überregionaler Ausstrahlung leistet das Vorarlberger Landestheater in Bregenz einen wichtigen Beitrag innerhalb der Kulturlandschaft des Landes. Im Kern ein Schauspielhaus mit anspruchsvollen Inszenierungen von klassischen und zeitgenössischen Stücken für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, bietet es auch Opernproduktionen im biennalen Rhythmus, experimentelle und diskursive Formate und (pop)musikalische Abende.
KARTENBÜRO
Montag bis Donnerstag 8.30 bis 12.30 Uhr
Freitag 8.30 bis 12.30 Uhr & 13.30 bis 17.30 Uhr
Kornmarktplatz
A-6900 Bregenz
Telefon +43(0)5574 42 870–600
Email: ticket@landestheater.org

Vorarlberger Landestheater bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Vorarlberger Landestheater

Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Inselgasse 2-6
Ausstellungen / Museum Kunsthaus Bregenz Bregenz, Karl-Tizian-Platz
Aufführungen / Konzert solopiano Theater in Kempten Kempten, Poststraße 7-9
Aufführungen / Theater Tamala Theater Compagnie Konstanz, Fritz Arnold-Str. 23
Aufführungen / Theater TAK Theater Liechtenstein Schaan, Reberastrasse 10
Aufführungen / Theater Theater St.Gallen St. Gallen, Museumstrasse 24/25

Sie haben noch keinen Login? Dann registrieren Sie sich gleich hier!

Bitte schauen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach nach der Registrierungsmail und klicken Sie auf den darin enthaltenen Link.