Das Burgtheater ist als österreichisches Nationaltheater die wichtigste Schauspielbühne des Landes und das größte Sprechtheater Europas, das Tradition, Vielfalt und Fortgang verbindet.
Nach der Comédie-Française ist das Wiener Burgtheater eines der ältesten Sprechtheater Europas. Heute zählt das ehemalige „K. K. Hoftheater nächst der Burg“ mit seinen drei dazugehörenden Spielstätten Akademietheater, Kasino und Vestibül und einem festen Ensemble zu den größten Sprechbühnen Europas und spielt in der deutschsprachigen Theaterlandschaft eine wesentliche Rolle.
Mehr als 400.000 Besucher kommen von September bis Juni in rund 800 Vorstellungen ins Burgtheater, Akademietheater, Kasino und Vestibül. Damit ist das Burgtheater das in Kontinentaleuropa best-besuchte Sprechtheater – mit stetig steigenden Ticketeinnahmen.
Das Burgtheater, 1874-1888 an der Wiener Ringstrasse erbaut, ist die namensgebende und größte der vier Spielstätten und als historisches Gebäude eine bedeutende Touristenattraktion in der Stadt.
Eigentlich möchte die Familie Antrobus friedlich in New Jersey leben, aber dreimal hintereinander sieht sie sich mit Weltuntergangsszenarien wie Eiszeit, Sintflut und Krieg konfrontiert. Trotz der Katastrophen erweist sich die Familie immer wieder als erstaunlich krisenfest und findet Wege vom Chaos in ein neues Leben. In dieser Menschheitsrevue sind Raum und Zeit scheinbar aufgehoben: Im Vorgarten grasen ein Dino und ein Mammut, während Homer und Moses um Asyl ansuchen oder die großen Philosophen im nächtlichen Reigen als Planeten erscheinen …
Kurz vor Hitlers Kriegserklärung an die Vereinigten Staaten schrieb Wilder 1942 dieses urkomische und zutiefst abgründige Stück, das sich zu einem Welthit entwickelte. Neben der bitteren Erkenntnis, dass die Menschen das Böse wohl immer auch als einen Teil von sich akzeptieren müssen, steht der unerschütterliche Glaube an die humanistischen Werte.
In der Übersetzung von Barbara Christ
Regie: Stefan Bachmann
Termine
Fr 20.3.2026, 19:30 | Premiere
Di 24.3.2026, 19:30
So 29.3.2026, 18:00und weitere Termine
Bewertungen & Berichte Wir sind noch einmal davongekommen
Schauspiel
Zwischenton
Eine Stückentwicklung mit Körpern, Figuren & Gegenständen
Mann. Frau. Krank. Gesund. Sensibel. Stark …
Was machen Worte aus mir? Sind sie hilfreich oder sind sie einengend? Machen sie die Welt lebendiger? Inwiefern ist es sinnvoll, einen Kosmos von Kategorien zu erzeugen? Muss ich mich in diesem Kosmos finden können? Und was, wenn nicht?
Ein Ensemble aus jungen Erwachsenen findet und formt sich. In einem kollektiven Suchprozess über die Fixierungen und Freiheiten von Begriffen entsteht ein Stück über das Dazwischen. Wir begeben uns auf die Suche nach Wortgrenzen und nach Worten, die es vielleicht noch nicht gibt – nach dem Zwischenton.
Ensemble & Saliha Shagasi & von Melina Jusczyk & Theo Emil Krausz
„Bäumchen, rüttel dich und schüttel dich, wirf Gold und Silber über mich“, fleht Aschenputtel. Doch es regnet kein Ballkleid für den Tanzball herab. Kann sie sich mit ihrem Adidas-Zweiteiler in die feinen Kreise der Hochkultur wagen? Insbesondere sie, die weder viel Geld noch Vitamin B oder einen renommierten Abschluss in der Tasche hat? Wie definieren wir Hochkultur überhaupt – und warum fühlen sich manche Menschen in ihr fremd? Ist der sogenannte soziale Aufstieg in dieser Gesellschaft möglich und wie ergeht es Menschen, die neu ankommen und – ungeachtet dessen, was sie mitbringen – als „Andere“ herabgestuft werden?
Nach ihrer Inszenierung HÄSSLICHKEIT erkundet Regisseurin Saliha Shagasi gemeinsam mit ihrem Team und einem Ensemble aus Community-Spieler:innen, was Klassenwandel heute ausmacht.
In dieser Inszenierung benutzen wir deutsche und englische Sprache.
"Shiver and quiver, little tree, silver and gold throw down over me," Cinderella pleads. But no shimmering gown descends for the ball. Can she venture into the refined circles of high culture wearing her Adidas two-piece? She, of all people — without wealth, connections or a prestigious degree? How do we even define high culture—and why do some people feel alienated from it? Is so-called social mobility possible in our society, and what happens to those who arrive newly and—regardless of what they bring—are relegated to the status of “other”?
This production incorporates both German and English.
Regie: Saliha Shagasi
Ausstattung: Melina Jusczyk
Choreographie und Musik: Theo Emil Krausz
Licht: Philip Hobel
Dramaturgie: Zoë von Dohnányi
In deutscher und englischer Sprache
1 Stunde - keine Pause
Termin
Fr 20.3.2026, 20:00
Ort
Burgtheater
Vestibül Universitätsring 2
A-1010 Wien
Verkehrte Welt: Der Spekulant Herr von Goldfuchs im ersten Stock verliert sein Vermögen und muss seinen Bankrott erklären, während der mittellose Tagschreiber Adolf Schlucker zu ebener Erde nach einem unverhofften Erbe ein reicher Mann wird. Auch in Sachen Liebe geht es im Mietshaus von Herrn Zins drunter und drüber. Von geordneten Verhältnissen kann keine Rede sein.
Johann Nestroys musikalische Satire über die Launen des Glücks wurde nach der Uraufführung 1835 zur szenischen Sensation: Zwei Stockwerke gleichzeitig auf einer Bühne hatte man bis dato nicht gesehen. Bis heute liefert diese Idee ein zwingendes Bild für die Dialektik zwischen Überfluss und Mangel.
Regie: Bastian Kraft
Bühnenbild: Peter Baur
Kostüme: Inga Timm
Sounddesign: Robin Gillard
Video: Jasmin Kruezi
Musik: Alexander Xidi Christof
Choreographie & Körperarbeit: Sabina Perry
Licht: Marcus Loran
Dramaturgie: Jeroen Versteele
Bewertungen & Berichte Zu ebener Erde und erster Stock
2Schauspiel
Das Ferienhaus
von Simon Stone nach Henrik Ibsen
eine Adaption von IBSEN HUIS von Simon Stone, Originalproduzent Internationaal Theater Amsterdam 2017
Ein erfolgreicher Architekt entwirft 1964 ein gläsernes Ferienhaus für sich und seine Familie, das über 60 Jahre später zerstört sein wird. Das Haus: Ein Ort mehrerer Generationen, an dem unterschiedliche Generationen diskutieren, streiten, feiern und sich lieben. Aber auch ein Ort, an dem gelogen, verheimlicht und ohne Rücksicht auf Verluste gekämpft wird. Im Ferienhaus wird Familie gleichermaßen als Oase wie auch als Gefängnis erlebbar.
Simon Stone inszeniert ein großes Familienepos: Er verarbeitet Stoffe und Motive des norwegischen Dramatikers Henrik Ibsen und hat für die BURG eine neue Fassung seines Stücks IBSEN HUIS entwickelt, das er 2017 in Amsterdam uraufgeführt hat.
Regie: Simon Stone
Bühnenbild: Lizzie Clachan
Kostüme: Mel Page
Musik: Stefan Gregory
Licht: Bernd Purkrabek
Dramaturgie: Sarah Lorenz
Spektakel für alle nach dem Roman von Jonathan Swift
Die irrwitzigen Reisen des Schiffsarztes Lemuel Gulliver nach Lilliput und ins Land der Riesen stecken voller Fantasie und Abenteuer; mindestens genauso aufregend sind die weniger bekannten Expeditionen zur fliegenden Insel Laputa oder ins Land der sprechenden Pferde. Jonathan Swifts Literaturklassiker wird im deutschsprachigen Raum vor allem als Kinderbuch vermarktet, ist aber eigentlich eine bissige Satire: Wie absurd die eigene Existenz doch erscheint, wenn man auf völlig andere Lebensformen und Welten trifft.
Nach DIE ZAUBERFLÖTE – THE OPERA BUT NOT THE OPERA und SCHACHNOVELLE bringen Nils Strunk und Lukas Schrenk nun eine musikalische Bearbeitung des weltbekannten Klassikers von 1726 auf die Bühne. Unsere Empfehlung lautet: Ideal ab 8 Jahren! Verpflichtend ab 21! Verjüngend ab 40!
Und natürlich freier Eintritt ab 99 Jahren!
Mit freundlicher Unterstützung der WIENER STÄDTISCHE Versicherung AG.
Regie: Nils Strunk, Lukas Schrenk
Bühnenbild: Maximilian Lindner
Kostüme: Anne Buffetrille
Musik: Nils Strunk
Songtexte: Lukas Schrenk
Sounddesign: Alexander Nefzger
Studienleiter: Alexander Xidi Christof
Licht: Roman Sobotka
Dramaturgie: Rita Czapka
Bernard 2 erfährt, dass er ein Klon ist. Vater Salter hat ihn nach dem Selbstmord der Mutter aus dem Zellmaterial des gemeinsamen biologischen Kindes erstellen lassen. Zudem lebt der „echte“ Bernard noch und neben ihm zwanzig weitere Klone, die das Krankenhaus illegal erzeugt hat. Mit dieser Erkenntnis und unbeantworteten Fragen nach Original und Fälschung, Identität und Trauma, Gewalt und Hoffnung konfrontiert, entscheidet Bernard 2, dass er handeln muss.
DIE KOPIEN ist ein Thriller, der die Grundlagen unserer Existenz infrage stellt und eine Welt imaginiert, in der Individualität nichts mehr wert ist. Der junge Regisseur Sebastian McKimm gibt mit dieser Inszenierung sein Wiener Debüt.
Regie: Sebastian McKimm
Bühnenbild: Dimitrij Muraschov
Kostüme: Emma Ursula Ludwig
Musik: Jacob Suske,
Samuel Schaab
Licht: Rodrigo Martinez
Dramaturgie: Sarah Lorenz
1 Stunde 10 Minuten - keine Pause
Termin
Sa 28.3.2026, 20:00
Ort
Burgtheater
Vestibül Universitätsring 2
A-1010 Wien
1974: Eine junge Frau verlässt ihre Wohnung, um zu einem privaten Tanzvergnügen zu gehen. Vier Tage später stellt sie sich der Polizei und gibt an, einen Journalisten erschossen zu haben. Reue empfindet sie nicht. Was ist Katharina Blum in den vergangenen Tagen widerfahren? Was hat zu dieser dramatischen Entwicklung geführt?
In Form von Protokollen, Berichten und Zeugenaussagen rekonstruiert Heinrich Böll in seiner berühmt gewordenen Erzählung die beispielhafte Geschichte einer Eskalation von Gewalt. Mit seiner Bühnenfassung von DIE VERLORENE EHRE DER KATHARINA BLUM zeichnet Bastian Kraft das Bild einer zutiefst patriarchalen Gesellschaft, in der Populismus und Sexismus destruktiv zusammenwirken.
Regie: Bastian Kraft
Bühnenbild: Nadin Schumacher
Kostüme: Jelena Miletić
Musik: Björn SC Deigner
Licht: Bernd Purkrabek
Video: Sophie Lux
Bewertungen & Berichte Die verlorene Ehre der Katharina Blum
Schauspiel
Schachnovelle
von Stefan Zweig
Die SCHACHNOVELLE, geschrieben 1941 im brasilianischen Exil, ist eine schmerzliche Erinnerung an die österreichische Heimat, die Zweig verloren hatte. Eingebettet in die Geschichte des NS-Aufstiegs in Österreich Ende der 1930er Jahre, handelt die Novelle von Macht, Ohnmacht, Ruhm, Isolation, Fantasie, Besessenheit, Widerstand und den Schwächen und Stärken des menschlichen Geistes. Und natürlich von Schach, das Zweig als Königsdisziplin aller Spiele betrachtete.
Nils Strunk und Lukas Schrenk widmen sich nach ihrer erfolgreichen Adaption der ZAUBERFLÖTE nun dieser außergewöhnlichen Novelle und bringen sie als musikalisches Schauspiel auf die Bühne.
Regie und Textbearbeitung: Nils Strunk, Lukas Schrenk
Musik: Nils Strunk
Songtexte: Lukas Schrenk
Bühne: Maximilian Lindner
Kostüme: Anne Buffetrille
Licht: Reinhard Traub
Dramaturgie: Rita Czapka
Wer war Kaiserin Elisabeth von Österreich? Unter dem Namen Sisi wurde sie zu einer Projektionsfigur der Moderne, ähnlich wie Prinzessin Diana, Amy Winehouse oder Marilyn Monroe. Sisi ist bis heute Inspiration für Filme und Serien, unendlich viele Publikationen versuchen zu ergründen, wer diese historische Persönlichkeit wirklich war – und dennoch hat vor allem die Darstellung der Romy Schneider in drei rührseligen Filmen von Ernst Marischka im allgemeinen Bewusstsein überlebt.
Die junge Regisseurin Fritzi Wartenberg wirft nun gemeinsam mit der Bestsellerautorin Mareike Fallwickl, die zuletzt mit ihren Romanen „Die Wut, die bleibt“ und „Und alle so still“ beeindruckte, einen vielschichtigen und feministischen Blick auf diesen österreichischen Superstar.
Regie: Fritzi Wartenberg
Bühnenbild: Jessica Rockstroh
Kostüme: Leonie Falke
Musik: Elena Ulrich,
Lilian Kaufmann
Licht: Roman Sobotka
Dramaturgie: Christina Schlögl
In Molières Komödie gibt Tartuffe vor, die Frömmigkeit in Person zu sein, und erlangt dadurch die Gunst von Orgon, der mit seiner Familie in gutbürgerlichen Verhältnissen lebt. Dieser nimmt Tartuffe nicht nur in seine Reihen auf, bietet ihm Unterkunft und Verpflegung, sondern vertraut ihm leichtgläubig seinen Besitz, seine Geheimnisse und seine Tochter Mariane an, die eigentlich in Valère verliebt ist. Unverständnis und Misstrauen gegenüber Tartuffe machen sich in der Familie breit, bis Orgons Gattin Elmire den Hochstapler schließlich enttarnt.
Barbara Frey untersucht in ihrer Inszenierung die Mechanismen der Manipulation und zeigt die Abgründe einer Gesellschaft, die „das Gute“ ganz genau zu kennen scheint.
Regie: Barbara Frey
Bühne: Martin Zehetgruber
Mitarbeit Bühne: Stephanie Wagner
Kostüme: Esther Geremus
Musik: Josh Sneesby
Dramaturgie: Lena Wontorra
Eine Produktion des Schauspiel Köln
Neuübertragung und Einrichtung für sechs Personen
Auf der Grundlage der Übersetzung des Grafen Baudissin von Arnt Knieriem
König Lear dankt ab und beschließt, sein Reich unter seinen drei Töchtern aufzuteilen. Als Gegenleistung verlangt er, dass sie ihm ihre Liebe bekunden, was ihm – anders als Goneril und Regan – seine jüngste Tochter Cordelia verweigert. Sie wird vom erzürnten König Lear verbannt und enterbt. Die beiden anderen Schwestern wiederum verstoßen nach Erhalt ihres Erbteils den Vater. Verraten und gedemütigt kämpft Lear gegen seinen Niedergang und verfällt dem Wahnsinn. Auch in der Familie des königlichen Ratgebers Graf Gloucester führen Intrigen unter den Söhnen auf einen Abgrund zu.
Rafael Sanchez inszeniert Shakespeares Tragödie über das konfliktvolle Wesen der Macht und einen, der sie nicht loslassen kann.
Regie: Rafael Sanchez
Bühne: Simeon Meier
Kostüme: Ursula Leuenberger
Komposition und musikalische Einrichtung: Pablo Giw
Videodesign: Nazgol Emami
Licht: Michael Frank
Dramaturgie: Stawrula Panagiotaki, Jeroen Versteele
Genussspechte, Wiesenläufer, Freiheitsbummler – aufgepasst! Es tummeln sich wieder die Abenteurer:innen im Wald! Sie ziehen umher zwischen Wald und Wiese und machen sich auf die Suche… Sie schürfen und graben, spähen und lauschen, nach Schätzen von der ganz besonderen Art! Doch nicht nach Gold und Silber suchen sie, auch nicht nach Diamanten, nein etwas viel Besseres haben sie im Sinn: die Waldschätze!
Schließ dich unserer wilden Abenteuerbande an. Gemeinsam wollen wir den bunten und vielseitigen Reichtum der Natur mit kreativen Ideen auf die Probebühne des Burgtheaters bringen.
Patricia Falk ist Schauspielerin und Naturvermittlerin.
"Theater und Natur haben viele Gemeinsamkeiten. Eine meiner Liebsten: wild und frei und ungezwungen sein."
31. März bis 02. April 2026 | 8 bis 11 Jahre
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 9:30 bis 14:00 Uhr, mit Mittagspause
Die Teilnahme kostet € 100,-. Geld soll jedoch kein Hindernis sein – wenn du gerne mitmachen willst, aber der Betrag für dich so nicht möglich ist, melde dich bei uns! Du entscheidest auch, ob du das Mittagessen der Kantine (5€ pro Mahlzeit) oder dein eigenes Mittagessen speisen möchtest.
Eine Führung durch das Burgtheater verspricht ganz besondere Einblicke in die Architektur, Kunst, Organisation und Geschichte eines der größten und ältesten Sprechtheater Europas.
Der Rundgang beinhaltet die Besichtigung der Feststiegen mit berühmten Deckengemälden von Franz Matsch und den Brüdern Gustav und Ernst Klimt, die Skulpturensammlungen namhafter Dichter wie u. a. Hauptmann, Schnitzler, Raimund, Nestroy, die Ehrengalerie mit Porträts berühmter Ensemblemitglieder bis hin zur Technik der größten Sprechbühne Europas oder nach Möglichkeit auch in den Zuschauerraum.
Sie müssen Ihr Führungsticket nicht im Voraus buchen, ausgenommen Sie buchen für eine Gruppe. Gerne führen wir auch Rollstuhlgäste, bitten geben Sie uns in diesem Fall Ihre Teilnahme im Voraus bekannt.
Bitte beachten Sie außerdem, dass die Führung durch den Zuschauerraum und auf die Bühne an einzelnen Tagen sowie in den Sommermonaten wegen Umbau-, Probe- oder Reparaturarbeiten nicht oder nur eingeschränkt möglich ist.
Bewertungen & Berichte Führung im Burgtheater / BURG Digital
16
Burgtheater
Das Burgtheater ist als österreichisches Nationaltheater die wichtigste Schauspielbühne des Landes und das größte Sprechtheater Europas, das Tradition, Vielfalt und Fortgang verbindet.
Nach der Comédie-Française ist das Wiener Burgtheater eines der ältesten Sprechtheater Europas. Heute zählt das ehemalige „K. K. Hoftheater nächst der Burg“ mit seinen drei dazugehörenden Spielstätten Akademietheater, Kasino und Vestibül und einem festen Ensemble zu den größten Sprechbühnen Europas und spielt in der deutschsprachigen Theaterlandschaft eine wesentliche Rolle.
Mehr als 400.000 Besucher kommen von September bis Juni in rund 800 Vorstellungen ins Burgtheater, Akademietheater, Kasino und Vestibül. Damit ist das Burgtheater das in Kontinentaleuropa best-besuchte Sprechtheater – mit stetig steigenden Ticketeinnahmen.
Das Burgtheater, 1874-1888 an der Wiener Ringstrasse erbaut, ist die namensgebende und größte der vier Spielstätten und als historisches Gebäude eine bedeutende Touristenattraktion in der Stadt.