Ehemals Königliche Hoftheater, 1909 bis 1912 von Max Littmann als Doppeltheater mit Opern- und Schauspielhaus erbaut. 1924 wurden die Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Erhalten blieb nach dem II. Weltkrieg nur das mit klassizistischen Säulen geschmückte Große Haus.
Die Bühne des Opernhauses wird von der Oper Stuttgart und dem Stuttgarter Ballett bespielt. 1982 bis 1984 wurden die Innenräume wieder in den ursprünglichen Zustand zurückgeführt. Das Foyer des Ersten Rangs beherbergt Marmorbüsten von Dichtern und Komponisten, im Zuschauerraum bildet ein großes Deckengemälde den oberen Raumabschluss.
Die Oper Stuttgart zählt zu den bedeutendsten europäischen Opernhäusern und ist zugleich Teil des größten Mehrspartenhauses Europas.
Die Oper Stuttgart setzt bis heute immer wieder wichtige Impulse für das Musiktheater der Gegenwart und gilt als eines der führenden Häuser weltweit. Ganz bewusst wird in diesem Haus das Ensembletheater gepflegt.
Sie haben Lust, einen Nachmittag lang Chorsänger*in oder Schauspieler*in zu sein? Dann ist Singend durch den Spielplan genau das Richtige für Sie. Gemeinsam und mit Profi-Unterstützung bringen Sie Chorstellen aus dem Repertoire der Staatsoper auf die Bühne. Vorkenntnisse oder Gesangserfahrung brauchen Sie dafür nicht!
Altersempfehlung: von 11 bis 99 Jahren
Termine
Sa 28.11.2026, 14:00 | Ticket
Sa 20.3.2027, 14:00 | Ticket
Ort
Oper Stuttgart
Treffpunkt: Opernhaus-Eingang in Richtung Landtag Oberer Schloßgarten 3
D-70173 Stuttgart
Bewertungen & Berichte Singend durch den Spielplan
Oper
Lucia di Lammermoor
von Gaetano Donizetti
Stuttgarter Premiere: 3.10.2026
Dramma lirico in drei Akten
Libretto von Salvadore Cammarano,
nach dem Roman The Bride of Lammermoor von Sir Walter Scott
In Donizettis Lucia di Lammermoor geraten Liebe, Hoffnung und menschliche Beziehungen unter dem Druck patriarchaler Gewalt in eine zerstörerische Dynamik. Im Mittelpunkt steht Lucia, deren Bruder Enrico die Zukunft der Familie sichern muss und deshalb ihre Heirat mit dem wohlhabenden Lord Arturo durchsetzt. Doch Lucia liebt Edgardo, den Erzfeind ihres Bruders. Als Enrico davon erfährt, setzt er eine Spirale in Gang, die in Gewalt und Tod mündet. In der Inszenierung von Katie Mitchell, entstanden 2016 für das Royal Opera House in London, steht Lucias Perspektive konsequent im Zentrum. Mitchell zeigt sie nicht als fragile, dem Wahnsinn verfallende Figur, sondern als lebenszugewandte, vielschichtige Persönlichkeit, die in der Liebe zu Edgardo erstmals Erfüllung erfährt. Deren Verlust, die erzwungene Heirat und ihr Mord an Arturo führen schließlich zu ihrem psychischen Zusammenbruch. Die berühmte „Wahnsinnsszene“ im dritten Akt erscheint dabei nicht als Opernkonvention, sondern als nachvollziehbare Folge konkreter, traumatischer Erfahrungen. Die Inszenierung verlegt die Handlung – entgegen der Vorlage von Walter Scott, die im späten 17. Jahrhundert angesiedelt ist – in die 1830er und 1840er Jahre, in die Epoche der dunklen Romantik. Gothisch-romantische Bildwelten schaffen eine unheimliche, verschwörerische Atmosphäre und machen das Geschehen zu einem psychologischen Thriller. Im Zusammenspiel mit Donizettis ergreifender Musik und dem Belcanto-Gesang, der Stimme und Emotionen schonungslos freilegt, gelingt es Mitchell, das Werk fern von dekorativem Historismus als erschütternd gegenwärtiges Drama erfahrbar zu machen.
Musikalische Leitung: Andriy Yurkevych
Regie: Katie Mitchell
Mitarbeit: Regie/szen. Einstudierung Robin Tebbutt
Bühne & Kostüme: Vicki Mortimer
Choreografie: Joseph Alford
Licht: Jon Clark
Dramaturgie: Johanna Mangold
Chor: Bernhard Moncado
in italienischer Sprache mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache
Altersempfehlung: ab Klasse 8
45 Minuten vor Vorstellungsbeginn findet eine Einführung im Foyer I. Rang statt.
Termine
So 27.9.2026 | Matinee
Sa 3.10.2026, 18:00 | Premiere
Fr 9.10.2026, 19:00und weitere Termine
So 11.10.2026, 18:00
Do 15.10.2026, 19:00
So 18.10.2026, 14:00
Di 20.10.2026, 19:00
Fr 23.10.2026, 19:00
So 1.11.2026, 18:00
Oper in vier Akten und neun Bildern
Libretto vom Komponisten und Alexander Preis
Was für ein Leben! Katerina, freiheitsliebend und voller Sehnsucht, ist gefangen in einer patriarchalen Hölle: für ihren Ehemann ist sie nur eine potenzielle Mutter, ihr Schwiegervater stalkt und tyrannisiert sie. Gewalt an Frauen gehört am Hof der altrussischen Kaufmannsfamilie zur Tagesordnung. Auch der junge Arbeiter Sergei ist ein perfider Macho – und doch erscheint er Katerina zunächst als Wegbereiter eines neuen, glücklicheren Lebens. Sie stürzt sich in eine Affäre mit ihm und geht von nun an keine Kompromisse mehr ein: Um ihr vermeintliches Glück mit Sergei nicht mehr loslassen zu müssen, tötet sie erst den Schwiegervater, dann den Ehemann und heiratet schließlich ihren Liebhaber. Doch der Honeymoon des frisch vermählten Paares endet auf dem Marsch ins sibirische Straflager. Als Sergei dort mit einer jüngeren Frau anbandelt, bricht Katerinas Welt zusammen: „Im Wald, mitten im Dickicht, liegt ein See, fast rund und sehr tief. Und das Wasser darin ist schwarz, schwarz wie mein Gewissen“, singt sie – und stürzt sich mit ihrer Rivalin in die eisige Wolga.
Die 1934 uraufgeführte Oper schildert den weiblichen Befreiungsversuch innerhalb eines Systems, das nur die Gewalt als Mittel der Selbstbehauptung kennt und Frauen keinen eigenen Raum zugesteht. Dmitri Schostakowitsch hat diese Geschichte in eine überwältigende Musik gepackt, die jeglichen Rahmen sprengt: zwischen greller Groteske und großem Gefühl tun sich in ihr die Sehnsüchte und Abgründe der menschlichen Existenz auf. Dirigiert wird das Ausnahmewerk vom neuen Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart, Nicholas Carter. Regisseurin Ulrike Schwab lässt die Geschichte aus Sicht der weiblichen Hauptfigur lebendig werden – als düsteren Erinnerungstrip, in dem Realität, Fantasie und Traum ineinander verschwimmen.
Musikalische Leitung: Nicholas Carter
Regie: Ulrike Schwab
Bühne & Kostüme: Pia Dederichs, Lena Schmid
Video: Martin Mallon
Licht: Valentin Däumler
Dramaturgie: Carolin Müller-Dohle
Chor: Jeremy Bines
in russischer Sprache mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache
Altersempfehlung: ab Klasse 10
45 Minuten vor Vorstellungsbeginn findet eine Einführung im Foyer I. Rang statt.
Termine
So 11.10.2026, 11:00 | Matinee
So 8.11.2026, 18:00 | Premiere
Sa 14.11.2026, 19:00und weitere Termine
Do 19.11.2026, 19:00
Mi 16.12.2026, 19:00
So 3.1.2027, 19:00
Fr 22.1.2027, 19:00
Melodrama in drei Akten
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach Victorien Sardou
Liebe, Folter, Mord, Erpressung und am Ende der Sprung aus dem Gefängnis in den Tod: Puccinis im Januar 1900 uraufgeführte Tosca ist ein wahres Sex-and-Crime-Meisterwerk, das die Gefühle der Protagonist*innen unter das musikdramatische Vergrößerungsglas legt. Ein Opernschocker, der beinahe rastlos durch die dramatische Handlung rast und lediglich zwei lyrische Pausen einlegt: Rückschauen auf ein Leben für die Kunst und ein Leben für die Liebe – beide ließen sich nicht leben, weil sowohl die Operndiva Floria Tosca wie auch der Maler Mario Cavaradossi in unruhigen Zeiten unter die Räder ruchloser Politiker geraten sind.
Musikalische Leitung: Francesco Cilluffo
Regie: Willy Decker
Bühne und Kostüme: Wolfgang Gussmann
Dramaturgie: Juliane Votteler
Chor und Kinderchor: Bernhard Moncado
in italienischer Sprache mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache
Altersempfehlung ab Klasse 8
45 Minuten vor Vorstellungsbeginn findet eine Einführung im Foyer I. Rang statt.
Termine
So 4.10.2026, 18:00 | Wiederaufnahme
Mi 14.10.2026, 19:00
Sa 17.10.2026, 19:00und weitere Termine
Musiktheater von Ivo Van Hove basierend auf der Musik von Frank Sinatra und Nina Simone
Ein Mann. Eine Frau. Eine Trennung. Zwei Lebenswege, die wieder zueinander führen – und am Ende nicht nur der sentimentale „I Did It My Way“-Blick zurück, sondern auch ein kraftvoller nach vorn, denn das Beste kommt erst noch: „The Best Is Yet to Come“. Inspiriert von der Musik Nina Simones und Frank Sinatras erzählt Regisseur Ivo van Hove eine Geschichte aus Amerika, die Geschichte einer Emanzipation, die in einem amerikanischen Musterstädtchen namens Watertown ihren Anfang nimmt. Und natürlich geht es nicht nur um eine Frau und einen Mann und ein amerikanisches Städtchen, sondern um die Gültigkeit des American Dream, die Suche nach einer freien und toleranten Gesellschaft und, mit Blick auf die Gegenwart, nicht zuletzt die Frage, wie das Land der Freien und die Heimat der Mutigen den Versuch überstehen wird, Amerika wieder great zu machen. I Did It My Way ist mit Schauspielsuperstar Lars Eidinger und Larissa Sirah Herden, die als Sängerin, Schauspielerin und Musikproduzentin Lary zu den großen Women of Color der deutschsprachigen Popmusik zählt, hochkarätig besetzt. In einer Reihe von Koproduktionen, die die Staatsoper Stuttgart mit anderen europäischen Festivals und Theatern verbindet, zeigen wir auch mit diesem Abend neue Erzählweisen, andere Musiksprachen und den großen Facettenreichtum von dem, was Musiktheater sein kann.
Musikalische Leitung: Lee Reynold
Regie: Ivo van Hoven
Choreografie: Serge Aimé Coulibaly
Arrangements: Henry Hey
Orchestrierung: David Menke, Boris Rogowski
Bühne und Lichtdesign: Jan Versweyveld
Kostüme: An D'Huys
Videodesign: Christopher Ash
Sounddesign: Erwin Sterk
Dramaturgie (Stuttgart): Ingo Gerlach, Vanessa Hartmann
Dramaturgie (Ruhrtriennale): Koen Tachelet
Altersempfehlung: ab Klasse 8
Dauer: ca. 1 Std. 45 Min (keine Pause)
45 Minuten vor Vorstellungsbeginn findet eine Einführung im Foyer I. Rang statt.
in englischer Sprache mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache
Eine Koproduktion der Ruhrtriennale und der Staatsoper Stuttgart in Partnerschaft mit Faso Dance Theatre
Termine
Do 8.10.2026, 19:30 | Wiederaufnahme
Sa 10.10.2026, 19:30
Di 13.10.2026, 19:30und weitere Termine
Sa 24.10.2026, 19:30
So 25.10.2026, 19:00
So 6.12.2026, 19:30
Oper in drei Akten
Libretto vom Komponisten nach der Erzählung Liška Bystrouška von Rudolf Těsnohlídek
Leoš Janáčeks Die schlaue Füchsin aus dem Jahr 1924 ist sein persönlichstes Bühnenwerk und ein poetisch-philosophisches Gleichnis über Begehren, Vergänglichkeit und den Kreislauf des Lebens. In der gefeierten Stuttgarter Inszenierung von Stephan Kimmig wird Lebendigkeit zum inneren Antrieb des Abends, der Mensch und Tier gleichermaßen bestimmt. Die Füchsin erscheint dabei als das unzähmbare weibliche Gegenüber, eine Kraft, die Ordnung herausfordert und Sehnsucht weckt. Als Füchsin ist in dieser Spielzeit Natasha Te Rupe-Wilson zu erleben, Diana Haller und Ida Ränzlöv teilen sich die Fuchs-Partie und Paweł Konik verkörpert erneut den Förster. Chor, Kinderchor und Staatsorchester musizieren unter der Leitung von Killian Farrell.
Musikalische Leitung: Killian Farrell
Regie: Stephan Kimmig
Bühne: Katja Haß
Kostüme: Anja Rabes
Choreografie: Jonathan Reimann
Licht: Gerrit Jurda
Chor und Kinderchor: Bernhard Moncado
Dramaturgie: Johanna Mangold
Uraufführung: 1924 in Brünn
in tschechischer Sprache mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache
Altersempfehlung: ab Klasse 8
Dauer: ca. 1 Std. 45 Min (keine Pause)
45 Minuten vor Vorstellungsbeginn findet eine Einführung im Foyer I. Rang statt.
Termine
Fr 16.10.2026, 19:30 | Wiederaufnahme
Do 22.10.2026, 19:00
Sa 31.10.2026, 19:30und weitere Termine
Eine Musiktheater-Recherche mit Musik von Gustav Mahler, Chavela Vargas, Rosalía u.a.
Ein seltsamer Tennisplatz. Zwei Frauen filmen sich bei uralten, hypermodernen Schönheitsritualen. Ein Trainer kontrolliert. Die Uhr tickt …
hässlich as fuck erforscht die dunkle Seite der Schönheit: wo Wellness zum Zwang wird, weil der Körper schön, jung, fit und makellos sein muss. Es beginnt eine Suche nach Befreiung von den Anmaßungen einer Welt voller Filler und Filter. Die Performance öffnet Räume jenseits des Erfüllungszwangs – und fragt: Wie könnte Versöhnung klingen, mit einem Körper, der nie genügt, und mit dem Blick, der ihn ständig misst?
Regie: Raphaela Fiuza Nowakowski, Martin Mutschler
Bühne und Kostüme: Klax Schur
Altersempfehlung: ab Klasse 8
Dauer: ca. 1 Std 30 Min (Keine Pause)
Termine
Mi 4.11.2026, 19:00
Do 5.11.2026, 19:00
So 8.11.2026, 19:00und weitere Termine
Sa 14.11.2026, 19:00
Di 17.11.2026, 19:00
Mi 18.11.2026, 19:00
Do 19.11.2026, 19:00
So 22.11.2026, 19:00
Sie lieben es, zu lesen und sich ebenso leidenschaftlich mit anderen über Ihre Lektüre auszutauschen? Sie gehen gern in die Oper – oder haben vor, endlich einmal eine Vorstellung zu besuchen? Im Literaturclub der Staatsoper Stuttgart wollen wir vorab Libretti lesen und in entspanntem Rahmen bei einem Getränk über das Gelesene sprechen. Denn Musiktheater ist nicht nur musikalisch gehaltvoll, sondern bietet auch auf literarischer Ebene viel Anregung für Diskussionen – gemeinschaftlich und auf Augenhöhe! Neue Teilnehmer*innen sind herzlich willkommen – Anmeldung erforderlich über oper@staatstheater-stuttgart.de.
Hosts: Johannes Lachermeier (Direktor Kommunikation) und Kyra Palberg (Referentin Development)
Zugang zum Nebenraum der Kantine über den Kantineneingang im Verbindungsbau zwischen Opern- und Schauspielhaus
Termine
Di 6.10.2026, 19:00
Mo 23.11.2026, 19:00
Mi 13.1.2027, 19:00und weitere Termine
Mo 1.3.2027, 19:00
Mo 24.5.2027, 19:00
Mo 28.6.2027, 19:00
Relaxed Concert für Eltern und ihre Kinder ab 0 Jahren
Einschlafen in der Oper? Jawohl. Ein entspanntes Ambient-Techno-Konzert nicht nur für Kleinkinder, sondern auch für Eltern, die mal eine Pause brauchen.
Während des einstündigen Konzerts habt ihr die Möglichkeit, auf Kissen und in Höhlen auszuruhen, herumzukrabbeln, einfach nur zu sein. Wir bieten euch natürlich auch Raum zum Stillen, Füttern und Wickeln. Für eine entspannte Atmosphäre: packt eure Hausschuhe ein!
Raumgestaltung: Keith Bernard Stonum, Florian Kiehl
Termine
So 27.9.2026, 11:00
Fr 9.10.2026, 11:00
So 11.10.2026, 11:00und weitere Termine
So 22.11.2026, 11:00
So 6.12.2026, 11:00
So 24.1.2027, 11:00
Fr 19.2.2027, 11:00
So 21.2.2027, 11:00
So 21.3.2027, 11:00
Ort
Oper Stuttgart
Foyer Nord Oberer Schloßgarten 3
D-70173 Stuttgart
Stellen Sie sich vor: Sie sitzen im Stuttgarter Opernhaus. Der Dirigent hebt den Taktstock – und Sie fangen an zu singen!
Nicholas Carter, ab der Saison 2026/27 neuer Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart, lädt an diesem besonderen Abend zu einem offenen Mitsing-Konzert ins Opernhaus ein. Gemeinsam mit ihm erkunden Sie berühmte Opernchöre – darunter Klassiker wie »Va, pensiero« aus Verdis Nabucco und »Toreador« aus Bizets Carmen. Auf diese Weise verwandeln Sie zusammen mit vielen anderen das Opernhaus in einen großen, klingenden Chorraum: Singen Sie mit!
Wir haben das Wohnzimmer – unser schönes Foyer und die Bühnen des JOiN am Löwentor. Aber es fehlt noch einiges: Wie wollt ihr abhängen? Was braucht unser Publikum? Wo fühlt ihr euch wohl? Lasst es uns gemeinsam rausfinden – für ein Community-Wohnzimmer in Stuttgart-Nord.
Und dabei bleibt es nicht: Ihr könnt auch mitentscheiden, was im JOiN-Haus geschieht: Welche Musik, welches Theater, welche Gäste bei uns auftreten …Verbringt mit uns euren Freitagabend und startet vom JOiN aus ins Wochenende!
mit Boglárka Pap, Anna Lampert, Mike Schattschneider
Eintritt ist frei, Anmeldung nicht erforderlich
Termine
Fr 23.10.2026, 19:00 | Eintritt frei!
Fr 20.11.2026, 19:00 | Eintritt frei!
Fr 15.1.2027, 19:00 | Eintritt frei!und weitere Termine
Bewertungen & Berichte Home Vibes - Gestalten im JOiN-Haus!
Verkauf
Kostümverkauf
Im theatereigenen Fundusladen stehen Kostüme, Stoffe und Accessoires zum Verkauf. Das Angebot verändert sich über das Jahr, je nachdem, was der Fundus entbehren kann.
Nur Kartenzahlung möglich.
Anfahrt: U12, Bus 56, Haltestelle Bottroper Straße
Termine
Sa 10.10.2026, 10:00
Sa 16.1.2027, 10:00
Sa 10.4.2027, 10:00und weitere Termine
Sa 5.6.2027, 10:00
Ort
Zentrallager der Staatstheater Stuttgart
Zuckerfabrik 19
D-70376 Stuttgart Bad Cannstatt
An über 300 Abenden im Jahr hebt sich der Vorhang an den Staatstheatern für Oper, Schauspiel oder Ballett – und die Künstler stehen im Rampenlicht. Doch was geschieht im Theater eigentlich tagsüber und wie entsteht eine große Bühnenproduktion? Öffnen Sie mit uns Türen die dem Publikum sonst verschlossen bleiben und erfahren Sie, was hinter den Kulissen der Staatstheater geschieht! Die Führung zeigt unter anderem Foyers und Zuschauerraum des Opernhauses sowie einige Theaterwerkstätten.
Dauer: ca. 90 Minuten
Altersempfehlung: ab 7 Jahren
Termine
Sa 26.9.2026, 14:15
So 4.10.2026, 14:15
Sa 10.10.2026, 14:15und weitere Termine
So 11.10.2026, 14:15
Sa 17.10.2026, 14:15
So 18.10.2026, 11:00
Sa 24.10.2026, 14:15
So 25.10.2026, 14:15
Sa 31.10.2026, 14:30
Sa 7.11.2026, 14:15
Sa 14.11.2026, 14:15
Sa 21.11.2026, 14:30
So 22.11.2026, 14:15
Sa 28.11.2026, 14:30
So 29.11.2026, 14:15
Die Kinderführung zeigt auf anschauliche Weise, was hinter den Kulissen der Staatstheater geschieht und ist ausschließlich für Kinder im Alter von 7-11 Jahren. Erwachsene können für die gleichzeitig stattfindende allgemeine Führung Karten erwerben.
mit dem Geschäftsführenden Intendanten Marc-Oliver Hendriks
Themenführung
Seit 1912 steht das Doppeltheater der heutigen Staatstheater im Oberen Schlossgarten. Das Opernhaus ist zwar im Original erhalten geblieben – aber mehr als 100 Jahre sind nicht spurlos vorübergegangen: Die Bühnentechnik ist marode, Werkstätten und Lagerräume platzen aus allen Nähten, die Zuschauer stehen viel zu lange für die Pausenbrezel an. Wie kann das Opernhaus fit gemacht werden für die nächsten 100 Jahre? Diese und weitere Fragen rund um die geplante Sanierung stehen im Zentrum der 90-minütigen Führung.
Termine
Do 22.10.2026, 15:00 | Eintritt frei! | Anmeldung
Mi 2.12.2026, 15:00 | Eintritt frei! | Anmeldung
Mi 17.2.2027, 15:00 | Eintritt frei! | Anmeldungund weitere Termine
Vom Orchestergraben bis zum Chorprobensaal, von der Notenbibliothek bis zum Instrumentenmagazin. Mit fachkundiger Unterstützung geht es auf eine Tour rund um Staatsopernchor und Staatsorchester. Erfahren Sie mehr über die Arbeit der mehr als 200 Musiker*innen – und der Helfer im Hintergrund.
Ehemals Königliche Hoftheater, 1909 bis 1912 von Max Littmann als Doppeltheater mit Opern- und Schauspielhaus erbaut. 1924 wurden die Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Erhalten blieb nach dem II. Weltkrieg nur das mit klassizistischen Säulen geschmückte Große Haus.
Die Bühne des Opernhauses wird von der Oper Stuttgart und dem Stuttgarter Ballett bespielt. 1982 bis 1984 wurden die Innenräume wieder in den ursprünglichen Zustand zurückgeführt. Das Foyer des Ersten Rangs beherbergt Marmorbüsten von Dichtern und Komponisten, im Zuschauerraum bildet ein großes Deckengemälde den oberen Raumabschluss.
Die Oper Stuttgart zählt zu den bedeutendsten europäischen Opernhäusern und ist zugleich Teil des größten Mehrspartenhauses Europas.
Die Oper Stuttgart setzt bis heute immer wieder wichtige Impulse für das Musiktheater der Gegenwart und gilt als eines der führenden Häuser weltweit. Ganz bewusst wird in diesem Haus das Ensembletheater gepflegt.