Das Wiener Konzerthaus zählt zu den bedeutendsten Institutionen des internationalen Musiklebens. Gemeinsam mit Staatsoper und Musikverein bildet es jene prominente Trias, die den weltweiten Ruf Wiens als führende Musikmetropole begründet, und ist dank seiner wohl einmaligen Verbindung von Traditionsbewusstsein und Innovationsfreude längst unentbehrlich für das lebendige kulturelle Klima Wiens.
Wiener Symphoniker
Damen der Wiener Singakademie
Wiener Sängerknaben
Sasha Cooke, Mezzosopran
Petr Popelka, Dirigent
Barbara Rett, Moderation
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 3 d-moll für großes Orchester, Altsolo, Knabenchor und Frauenchor (1893–1896)
Mahlers Dritte
Sie ist sein längstes und formal wohl gewagtestes Werk, und er selbst charakterisierte es als eines, »in welchem sich in der Tat die ganze Welt spiegelt«. Die Rede ist von Gustav Mahlers 3. Symphonie, angelegt als »stetig sich steigernde Artikulation der Empfindung […] vom dumpfen starren, bloß elementaren Sein (der Naturgewalten) bis zum zarten Gebilde des menschlichen Herzens, welches wiederum über dieses hinaus (zu Gott) weist und reicht«.
Grammy-Preisträgerin Sasha Cooke als Solistin
Nach erfolgreichen Aufführungen der Vierten und der Ersten Mahlers im Jahr 2025 wendet sich Chefdirigent Petr Popelka mit den Wiener Symphonikern nun also der alles überbietenden Dritten zu. Das berückende »Mitternachtslied« singt die zweifache Grammy-Preisträgerin Sasha Cooke, die mit genau diesem Part einst unter Michael Tilson Thomas im Wiener Konzerthaus debütierte.
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Frank Peter Zimmermann, Violine
Dmytro Choni, Klavier
Franz Schubert: Sonate a-moll D 385 für Violine und Klavier »Sonatine« (1816)
Anton Webern: Vier Stücke für Geige und Klavier op. 7 (1910–1914)
Franz Schubert: Introduktion und Variationen über »Trockne Blumen« e-moll D 802 (1824)
Arnold Schönberg; Phantasy for Violin with Piano Accompaniment op. 47 (1949)
Franz Schubert: Fantasie C-Dur D 934 für Violine und Klavier (1827)
Ort
Wiener Konzerthaus
Mozart-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Thomas Mann: Buddenbrooks »Der Anfang vom Ende«
Strichfassung: Julia Hahn
Franz Schubert: 2. Satz: Andante sostenuto (Sonate B-Dur D 960) (1828)
Johannes Brahms: Intermezzo op. 117/3 (1892)
Frédéric Chopin: Barcarolle Fis-Dur op. 60 (1845–1846)
Franz Schubert: Impromptu Ges-Dur D 899/3 (1827)
Ort
Wiener Konzerthaus
Schubert-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Wiener Philharmoniker
Pinchas Zukerman, Violine
Zubin Mehta, Dirigent
Carl Maria von Weber: Ouverture zu »Oberon« J 306 (1825–1826)
Max Bruch: Konzert für Violine und Orchester g-moll op. 26 (1866)
Antonín Dvořák: Symphonie Nr. 7 d-moll op. 70 (1884–1885)
Zum 90. Geburtstag von Zubin Mehta
»Du inspirierst mich, ich inspiriere dich. Das ist wie die Lava eines Vulkans, die fließt. Und das hält jung!« So beschreibt Zubin Mehta die Kommunikation mit den Musiker:innen. Jung gehalten hat sie ihn wirklich: Am 29. April 2026 feiert er seinen 90. Geburtstag. Anlässlich dieses Ehrentages leitet er die Wiener Philharmoniker in einem Konzert mit Bruchs Violinkonzert, gespielt von Pinchas Zukerman, und Antonín Dvořáks 7. Symphonie.
Eine Dirigentenlegende
Sein Debüt im Wiener Konzerthaus gab er 1958. Vier Jahre zuvor war der in Mumbai geborene Dirigent nach Wien gekommen, wo er bei Hans Swarowsky studierte. Später leitete er im Großen Saal Orchester, denen er vorstand, wie das Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, New York und Los Angeles Philharharmonic Orchestra. Neben seiner ungeheuren Dirigierkunst überzeugte er als Kosmopolit, der sich nicht scheut, seine Meinung offen zu äußern. Die Vereinten Nationen verliehen ihm daher 1999 den Preis für Frieden und Toleranz.
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
ORF Radio-Symphonieorchester Wien / Debargue / Schwarz
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Lucas Debargue, Klavier
Elena Schwarz, Dirigentin
Johannes Maria Staud: Tondo. Preludio für Orchester (2009)
Camille Saint-Saëns: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 F-Dur op. 103 (1896)
Igor Strawinski: Jeu de cartes. Ballett in drei Spielrunden (1936–1937)
Claude Debussy Jeux. Poème dansé (1912–1913)
Ein »Ägyptisches« Klavierkonzert
Lucas Debargue spielte sich innerhalb kürzester Zeit an die pianistische Weltspitze. Bekanntheit erlangte er vor allen Dingen für seine unkonventionellen und kraftvollen Interpretationen. Mit dem RSO Wien ist er unter dem Dirigat von Elena Schwarz solistisch im fünften Klavierkonzert seines Landsmannes Camille Saint-Saëns zu erleben.
Saint-Saëns, Staud, Strawinski und Debussy
Das Klavierkonzert Nr. 5 op. 103 komponierte Saint-Saëns 1896, im Jahr seiner inspirierenden Reise nach Kairo und Luxor. Wegen seines orientalisch anmutenden zweiten Satzes ist es auch unter dem Beinahmen »das Ägyptische« bekannt. Zudem erklingt Johannes Maria Stauds »Tondo«, ein Preludio für Orchester, das um den zentralen Klang der vier Hörner gruppiert ist, sowie Balletmusiken von Igor Strawinski und Claude Debussy.
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Konstantin Krimmel, Bariton
Ammiel Bushakevitz, Klavier
Robert Schumann: Fünf Lieder op. 40 (1840)
Ralph Vaughan Williams: Songs of Travel (1904)
Eusebius Mandyczewski:
Lăcrimioare »Maienglöckchen« op. 7/3 (Rumänische Lieder)
Măndrulita »Holdes Mädchen« op 7/7 (Rumänische Lieder)
Cinel-Cinel »Rätsel« op. 7/14 (Rumänische Lieder)
Mormentul »Das Grab« op. 7/16 (Rumänische Lieder)
Omul singuratic »Der Einsame« op. 7/18
Johannes Brahms:
Auf dem Kirchhofe op. 105/4 (1886)
Der Tod, das ist die kühle Nacht op. 96/1 (1884)
Feldeinsamkeit op. 86/2 (1877–1879 ?)
Wie bist du, meine Königin op. 32/9 (1864)
Die Mainacht op. 43/2 (1864)
Feine Zwischentöne
Sie handeln von Liebe und vom Lebensende, von Einsamkeit und mondbeschienenen Mainächten: die Programmpunkte des Liederabends von Konstantin Krimmel. Der junge Bariton versteht sich auf die feinen Zwischentöne und ist ein Hoffnungsträger des heutigen Liedgesangs. Im Wiener Konzerthaus hat er sein großartiges Talent bei einem Liederabend sowie beim Gemischten Satz 2024 bereits unter Beweis gestellt. Er war Nachwuchssänger des Jahres 2023 der Zeitschrift Opernwelt, erhielt 2024 den Opus Klassik als Sänger des Jahres und den Preis der Deutschen Schallplatten-Kritik in der Kategorie »Klassisches Lied und Vokalrecital«. Seine CD »Mythos: Schubert & Loewe« wurde 2025 mit dem Edisons Klassiek ausgezeichnet.
Von Schumann bis Mandyczewski
Nun präsentiert Krimmel mit dem Klavierbegleiter Ammiel Bushakevitz einen Abend mit bekannten romantischen Liedern, aber auch mit Raritäten: In der ersten Programmhälfte erklingen neben den Fünf Liedern op. 40 von Robert Schumann nach Gedichten von Adalbert Chamisso die »Songs of Travel« von Ralph Vaughan Williams auf Gedichte von Robert Louis Stevenson aus dem Jahr 1904, die als »britische Winterreise« bezeichnet werden. Vor Liedern wie »Feldeinsamkeit« und »Die Mainacht« von Johannes Brahms hat Krimmel rumänische Lieder von Eusebius Mandyczewski aus dem Jahr 1885 aufs Programm gesetzt. Mandyczewski, geboren 1857 in Czernowitz in der Bukowina, studierte bei Eduard Hanslick in Wien Musikwissenschaft, freundete sich dort mit Johannes Brahms an und war von 1887 bis 1929 Archivar und Leiter der Sammlungen der Gesellschaft der Musikfreunde. Seine Lieder orientieren sich an der Liedtradition à la Schubert und Brahms.
Ort
Wiener Konzerthaus
Mozart-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Georges Bizet: Symphonie Nr. 1 C-Dur (1855)
César Franck: Symphonie d-moll M 48 (1886–1888)
Die großen Gefühle der französischen Symphonie
Klaus Mäkelä, kaum dreißig und schon seit Jahren am Pult internationaler Spitzenorchester: Sein rasanter Aufstieg sorgt für Staunen – und seine Konzerte sorgen für Spannung. Seit seinem Antritt als Chefdirigent im Jahr 2021 hat er das Orchestre de Paris mit präzisen Konturen und einer frischen Präsenz des französischen Repertoires hörbar geprägt. Wie weit das Spektrum reicht, zeigt dieses Programm: Georges Bizets jugendlicher Geniestreich von 1855, die Erste Symphonie, begegnet der weit ausschwingenden Spätromantik von César Francks D-moll-Symphonie. Ein Dialog großer Empfindungen, den Klaus Mäkelä mit feinem Fingerspitzengefühl zusammenführt.
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Arturo Fuentes: Skulpt (2025–2026) (UA) Kompositionsauftrag von PHACE, mit finanzieller Unterstützung durch das BMKÖS
Yuheng Chen: To a Bubbling Fountain Stirr'd with Wind (2025–2026) (UA) Kompositionsauftrag von PHACE, mit Unterstützung des SKE-Fonds und von Stadt Wien Kultur
Zara Ali: thermo_doxa (2024)
Enno Poppe: Fleisch (2017)
Agata Zubel: Shades of Ice (2011)
Enno Poppe: Fleisch
Sehr systematisch und zielgerichtet zerlegt Enno Poppe in »Fleisch« die Idiomatik der Rockmusik. Aus den resultierenden Phrasen und Schnipseln, die nur noch in Ansätzen an oft gehörte Stehsätze und Stereotype erinnern, fügt sich ein kurzweiliges Klangbild, das die Ausdruckskräfte des Rock in einer neuen Art bündelt und freigelegt.
Yuheng Chen: To a Bubbling Fountain Stirr’d with Wind
Yuheng Chen versucht mit seiner Musik die Möglichkeiten klanglich-instrumentaler Modulationen zu erkunden und deren Grenzen auszureizen. In seinen Werken finden sich oft bildgebende Momente, die beim Hören fast schon konkrete Situationen entstehen lassen. Im Rahmen des Konzerts wird sein neues Werk für PHACE »To a Bubbling Fountain Stirr’d with Wind« zur Uraufführung gebracht.
Zara Ali: thermo_doxa
In »thermo_doxa« eröffnet Zara Ali einen durch und durch faszinierenden Klangraum: antreibend, aufreibend, energetisch und doch balanciert und nuanciert. Sie zeigt wenig Berührungsängste oder Bedenken, sich bei den musikalischen Ausdruckstechniken von EDM bis Techno zu bedienen, um daraus ein brachial-feinfühliges klangliches Hybridwesen zu schaffen, das die Stärken von Instrumenten und Elektronik vereint.
Arturo Fuentes: SKULPT
Und auch Arturo Fuentes, mit dem PHACE eine jahrelange spannende Zusammenarbeit verbindet, steuert ein neues Werk bei. Seine Musik steht an den Schnittstellen von Genres und ästhetischen Formen und wird oft um eine Mischung aus digitalen, visuellen, akustischen oder materiellen Medien erweitert. Welche Automaten in »SKULPT« den Ton angeben werden, bleibt vorerst noch unklar.
Ort
Wiener Konzerthaus
Berio-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Orchestre de Paris
Anna Vinnitskaya, Klavier
Klaus Mäkelä, Dirigent
Sergej Rachmaninoff: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-moll op. 18 (1900–1901)
Sergej Rachmaninoff: Symphonie Nr. 2 e-moll op. 27 (1906–1907)
Anna Vinnitskaya spielt Rachmaninoffs Klavierkonzert Nr. 2
Anna Vinnitskaya wird für ihre Gestaltungskraft und ihr nuancenreiches Spiel gefeiert. Im Wiener Konzerthaus widmet sich die Pianistin Rachmaninoffs zweitem Klavierkonzert – und betrachtet das 1900/01 entstandene Werk dabei als Dokument seiner Zeit. Am Vorabend des Ersten Weltkriegs repräsentierte die Musik Rachmaninoffs jenes zwiespältige Lebensgefühl des Fin de siècle, das von einer diffusen Mischung aus hoffnungsvollem Aufbruch und Zukunftsangst, Endzeitstimmung und Weltschmerz geprägt war.
Orchestre de Paris unter Klaus Mäkelä
Im zweiten Teil des Konzertabends steht auch Rachmaninoff auf dem Programm: Das Orchestre de Paris spielt unter Chefdirigent Klaus Mäkelä dessen zweite Symphonie, die mit ihrer dichten, gefühlvollen Orchestrierung beeindruckt.
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Symphonisches Schrammelquintett Wien & Cornelius Obonya
»Frühling in Wien«
Symphonisches Schrammelquintett Wien
Helmut Lackinger, Violine
Alexandra Winkler, Violine
Kurt Franz Schmid, Klarinette
Ingrid Eder, Knopfharmonika
Heinz Hromada, Kontragitarre
Gast:
Cornelius Obonya, Moderation, Lesung, Gesang
»Frühling in Wien
Ort
Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Mozart-Saal
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Bewertungen & Berichte Symphonisches Schrammelquintett Wien & Cornelius Obonya
Konzert
Filarmonica della Scala / Kantorow / Chailly
Filarmonica della Scala
Alexandre Kantorow, Klavier
Riccardo Chailly, Dirigent
Sergej Prokofjew: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26 (1917–1921)
Peter Iljitsch Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4 f-moll op. 36 (1877–1878)
Brillanter Tastenstreich
Unter Prokofjews fünf brillanten Tastenstreichen gilt das zwischen 1917 und 1921 entstandene Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur op 26 als das populärste. Motorische Energie, harmonische Schärfe, volksliedhafte und lyrische Elemente sind darin wunderbar ausbalanciert. Mit auf diese originelle Klangreise nimmt uns Alexandre Kantorow, der 2019 als erster französischer Pianist den renommierten Tschaikowsky-Wettbewerb gewann. Unter dem Dirigat von Riccardo Chailly spielt die Filarmonica della Scala zudem Tschaikowskys Symphonie Nr. 4.
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Wiener Symphoniker
Rudolf Buchbinder, Klavier, Dirigent
Wolfgang Amadeus Mozart:
Konzert für Klavier und Orchester B-Dur K 595 (1788–1791)
Konzert für Klavier und Orchester A-Dur K 488 (1786)
Konzert für Klavier und Orchester C-Dur K 467 (1785)
Mozarts Klavierkonzerte
Der profunde Beethoven-Kenner Rudolf Buchbinder ist gleichermaßen vertraut mit dem Schaffen Mozarts. Im Großen Saal widmet sich der Grandseigneur gleich drei von Mozarts pianistischen Meisterstücken und wird dabei, wie Mozart es selbst zu tun pflegte, das Orchester vom Klavier aus leiten. Im Programm hat Buchbinder das A-Dur-Konzert K 488, das 1786 für die von Mozart in Eigenregie organisierten Wiener Akademiekonzerte entstand, und das B-Dur-Werk K 595, das er vermutlich im März 1791 bei seinem letzten Auftritt als Pianist spielte. Als krönender Abschluss erklingt das Konzert C-Dur K 467, dessen Andante zum melodisch Magischsten gehört, was der Salzburger je komponierte.
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Klangforum Wien
Holger Falk, Bariton
Markus Wallner, Klangregie
Vimbayi Kaziboni, Dirigent
Gerhard Stäbler: Den Müllfahrern von San Francisco. Ein Akronym aus akustischen Erinnerungen an eine Reise (1989–1990)
Laure M. Hiendl: Chronochromatic variations IV (2026) (EA) Kompositionsauftrag des Klangforum Wien
Bernhard Lang: Songbook II.2 – Retextured für Bariton und Ensemble (2019)
Luxa Mart*in Schüttler: i wd leave leaf & dance (Fassung für Ensemble) (UA)
Ort
Wiener Konzerthaus
Mozart-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Wiener KammerOrchester / Jeremias Fliedl / Hattori
Wiener KammerOrchester
Jeremias Fliedl, Violoncello
Joji Hattori Moderation, Dirigent
Peter Iljitsch Tschaikowsky: Elegie zu Ehren von Ivan W. Samarin G-Dur (1884)
Igor Strawinski: Suite italienne (Bearbeitung für Violoncello und Streichorchester: Benjamin Wallfisch) (1922 ca./1932)
Antonín Dvořák: Klid lesa »Waldesruhe« op. 68/5 (Bearbeitung für Violoncello und Streichorchester: Paul Wood) (1883–1884/1891)
Mieczysław Karłowicz: Serenade C-Dur op. 2 für Streichorchester (1897)
Ort
Wiener Konzerthaus
Schubert-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Der französisch-libanesische Trompeter Ibrahim Maalouf ist gegenwärtig einer der populärsten Instrumentalisten der französischen Musikszene. Er zeichnet sich aus durch seine orientalisch geprägte, emotional tiefgründige Jazzmixtur und die gekonnte Verschmelzung verschiedener musikalischer Genres. Ursprünglich eine Laufbahn als klassischer Trompeter verfolgend, avancierte er ab der Jahrtausendwende durch die Zusammenarbeit mit Künstler:innen wie Sting, Salif Keita, Amadou & Mariam, Tryo, Matthieu Chedid oder Lhasa de Sela zu einer Pop-, Jazz- und World-Größe.
Trumpet of Michel-Ange Vol. 2
Mit dem Projekt »Trumpet of Michel-Ange« hat Ibrahim Maalouf ein neues Kapitel in seinem musikalischen Schaffen eröffnet. Auf dem rhythmischen Fundament und der unverrückbaren und unersetzlichen Stabilität des Pulses aufbauend, ist es eine Odyssee durch die ostafrikanische »Taarab«-Musik, die stark von arabischen und indischen Einflüssen geprägt ist. Ibrahim Maalouf verwischt hier die Grenzen zwischen uralten arabischen Traditionen und avantgardistischer Trance-Musik. Nun präsentiert er mit Vol. 2 eine neue Version dieses Programms.
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Sein erstes Album hat Kimyam bereits mit 14 Jahren produziert. Damals begann er mit elektronischer Musik zu experimentieren, zuvor hatte er Schlagzeug gelernt. Im Jahr 2022 gründete der kongolesisch-österreichische Musiker, Komponist, Produzent, Filmemacher und Maler mit PlusPlusPlus Music sein eigenes Label.
Natur und Musik
In seiner Musik kreiert er farbenfrohe Klanglandschaften, in denen afrikanische Musikinstrumente auf Elektronik und klassische Elemente treffen. Auch Alltagsgegenstände und -geräusche erklingen in neuen Settings. Eine innige Beziehung hegt Kimyan zur Natur, die sich auch in seiner Musik widerspiegelt: »Ich mache Kunst, die sich mit der Natur und unserem Bezug zu ihr beschäftigt«, berichtet er. »Sie ist Teil meiner Identität, in der ich retrospektiv Muster erkenne, die mich dorthin geführt haben, wo ich heute bin.« Sein neuestes Album »Coloria« präsentiert Kimyan im Rahmen von City Sounds.
Ort
Wiener Konzerthaus
Berio-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Orchester der Oper Zürich
Chor der Oper Zürich
Marina Rebeka, Sopran
Agnieszka Rehlis, Mezzosopran
Joseph Calleja, Tenor
David Leigh, Bass
Gianandrea Noseda, Dirigent
Giuseppe Verdi: Messa da Requiem (1868–1874)
Verdis »Messa da Requiem« – ein Meisterwerk zwischen Oper und Kirchenmusik
Giuseppe Verdis »Messa da Requiem« gilt vielen als das bedeutendste kirchenmusikalische Werk nach Beethovens »Missa solemnis«. Für den liturgischen Gebrauch ist diese unter dem Eindruck des Todes des Schriftstellers Alessandro Manzoni entstandene Totenmesse allerdings ebenso wenig geeignet wie Beethovens Festmesse. Viel zu lang ist in beiden Fällen die Aufführungsdauer, viel zu groß die Besetzung und viel zu groß nicht zuletzt das spezifisch künstlerische Gewicht. Verdis Requiem hat sich längst als abendfüllendes Konzertwerk etabliert, das seine opernhafte Herkunft nicht verleugnet.
Requiem mit Opern-Dramatik, aufgeführt vom Orchester & Chor der Oper Zürich
Umso passender ist es, dass Verdis »Messa da Requiem« im Wiener Konzerthaus vom Orchester und Chor der Oper Zürich aufgeführt wird. Die Leitung liegt in den Händen von deren Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda. International gefeierte Opernstars wie Marina Rebeka und Joseph Calleja sind die Solist:innen dieses Abends.
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Was die vier Mitglieder des radio.string.quartet aus der klassischen Streichquartett-Besetzung kreieren, das ist ein völlig neuer Kosmos. Musikalisch bewegt sich das Quartett jenseits aller Genregrenzen von Klassik, Jazz, Rock, Folk, Pop und zeitgenössischer Musik. »Die Arrangements des radio.string.quartet entstehen in Teamarbeit, alle Ensemble-Mitglieder steuern Eigenkompositionen bei«, erklärt Geiger Bernie Mallinger. Das radio.string.quartet sieht sich als »Mikroorganismus, in dem die einzelnen, individuellen Zellen miteinander kommunizieren, ohne zu stören, woraus ein eigenes, einzigartiges Lebewesen entsteht«.
Vollendung der Tetralogie mit »aERO«
Seit 2020 arbeitet das radio.string.quartet an einer umfassenden »Tetralogie«, die den vier Elementen Erde, Feuer, Wasser und Luft gewidmet ist. Auf »Erd« mit Roland Neuwirth, »BACH – like waters« sowie »Les couleurs du feu« in Zusammenarbeit mit den Münchner Symphonikern folgt nun der abschließende vierte Teil. Unter dem Titel »aERO – four seasons Vol. 1« widmet sich das Quartett im Wiener Konzerthaus seiner musikalischen Interpretation des Elements Luft.
Ort
Wiener Konzerthaus
Berio-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Pygmalion
Wiener Sängerknaben
Julian Prégardien, Evangelist
Stéphane Degout, Jesus
Julie Roset, Sopran
Maïlys de Villoutreys, Sopran
Lucile Richardot, Alt
Paul-Antoine Bénos-Djian, Countertenor
Zachary Wilder, Tenor
Christian Immler, Bass
Raphaël Pichon, Dirigent
Johann Sebastian Bach: Matthäuspassion BWV 244 (1727 vor)
Berührendes Klangtheater
Wenn Raphaël Pichon Bach dirigiert, entsteht keine museale Andacht, sondern ein atmendes Klangtheater. Seit beinahe zwei Jahrzehnten erkundet der französische Dirigent mit seinem Ensemble Pygmalion die Welt des Thomaskantors – immer auf der Suche nach jenem Punkt, an dem Musik nicht nur erzählt, sondern existenziell berührt.
Seine Matthäuspassion denkt das Werk als menschliches Drama in sakraler Form: zwei Chöre, zwei Orchester – doch keine Wucht, kein Übermaß, stattdessen eine Architektur aus Licht und Linien, in der jedes Detail hörbar bleibt. Die berühmten Chöre verlieren ihren monumentalen Ton und gewinnen an Beweglichkeit und Nähe; die Stimmen verweben sich zu einer Klage, die zugleich irdisch und entrückt klingt.
Porträtkünstler Julian Prégardien als Evangelist
Im Zentrum steht Julian Prégardien als Evangelist – ein Erzähler von unerbittlicher Klarheit und feiner Empathie. Seine Wortkunst und musikalische Präsenz machen die Leidensgeschichte zu einem inneren Monolog über Schuld, Trost und die Möglichkeit von Erlösung. Diese Aufführung zeigt Bach nicht als ferne Ikone, sondern als lebendigen Zeitgenossen – einen Komponisten, der das Menschliche im Göttlichen suchte. Pichons Matthäuspassion ist keine Rekonstruktion, sondern eine Einladung zum Hören im Jetzt.
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Philharmonix
Noah Bendix-Balgley, Violine
Sebastian Gürtler, Violine
Thilo Fechner, Viola
Stephan Koncz, Violoncello
Herbert Mayr, Kontrabass
Daniel Ottensamer, Klarinette
Christoph Traxler, Klavier
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Marie Spaemann, Violoncello, Gesang
Christian Bakanic, Akkordeon
Lilian Genn, Moderation
Ein Cello, eine Singstimme, ein Akkordeon: Marie Spaemann und Christian Bakanic mischen bei »Splits & Circles« Pop mit klassischer Moderne, Tango Nuevo, europäischem Folk und Jazz. Das Ergebnis sind klare Melodien, mitreißende Rhythmen und eine unverwechselbare poetische Klangsprache.
Empfohlen für Kinder und Jugendliche von 8 bis 14 Jahren
Freie Platzwahl
Anmeldungen unter konzerthaus.at/schulkonzerte (Schüler:innen und Lehrer:innen kostenfrei)
Ort
Wiener Konzerthaus
Schubert-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Marie Spaemann, Violoncello, Gesang
Christian Bakanic, Akkordeon
Lilian Genn, Moderation
»klangberührt. Ein besonderes Bedürfnis nach Musik«
Das Wiener Konzerthaus gewährleistet allen Musikliebhaber:innen einen barrierefreien Zugang. Somit steht das Konzerterlebnis »klangberührt« gleichermaßen Menschen mit und ohne Behinderung offen.
Ort
Wiener Konzerthaus
Schubert-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
The Constellation Orchestra
The Constellation Choir
Hilary Cronin, Sopran
Eline Welle, Alt
Jonathan Hanley, Tenor
Jack Comerford, Bass
Sir John Eliot Gardiner, Dirigent
Johann Sebastian Bach:
Der Himmel lacht, die Erde jubiliert BWV 31 (1715)
Bleib bei uns, denn es will Abend werden BWV 6 (1725)
Kommt, eilet und laufet BWV 249 »Oster-Oratorium« (1725/1732–1735)
»Lachen und Scherzen«
Ostern ist ein Fest der Freude. Nicht umsonst existierte seit dem Mittelalter der Brauch des sogenannten Osterlachens: Der Pfarrer versuchte in seiner Predigt die Kirchgänger:innen zum Lachen anzuregen. Anklänge darin finden sich auch in Johann Sebastian Bachs feierlichem »Oster-Oratorium« BWV 249, das mit den Worten »Lachen und Scherzen« mit lebhaften Melismen anhebt. The Constellation Choir & Orchestra stellen es ins Zentrum ihres Konzerts am Mittwoch nach dem Osterwochenende. Zum Eingang erklingt die ebenfalls für den Ostersonntag bestimmte Kantate »Der Himmel lacht, die Erde jubiliert« BWV 31. Diese beiden Werke gruppieren sich um die Kantate zum Ostermontag »Bleib bei uns, denn es will Abend werden« BWV 6, die im Gegensatz dazu von besinnlichem Charakter ist. Am Pult steht Sir John Eliot Gardiner, einer der profiliertesten Bach-Interpreten unserer Zeit, dessen langjährige Erfahrung und stilistische Präzision diesen Abend prägen.
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Einer der faszinierendsten Pianisten unserer Zeit lädt zu einem außergewöhnlichen Konzertabend ein, der ganz der inneren Welt zweier großer Romantiker gewidmet ist: Frédéric Chopin und Franz Schubert.
Franz Schubert
Den Auftakt bildet Franz Schuberts Klaviersonate G-Dur D 894, deren erster Satz im Druck des Jahres 1827 auch als Fantasie bezeichnet wurde. »Der beliebte und talentvolle Lieder-Compositeur übergibt hier der Musikwelt eine Phantasie, in welcher er seinem Erfindungsgeiste freyen Spielraum gab, und dem Spieler einen harmonischen Genuß verschaffte, ohne doch durch Anhäufung allzu großer Schwierigkeiten die Executirung zu erschweren«, schreibt der erste Rezensent über das Werk. Das Cantabile, das sich auch durch die Klavierwerke des Liederfürsten zieht, versteht Arcadi Volodos hier besonders klar hervorzustreichen.
Frédéric Chopin
Die zweite Konzerthälfte ist ganz Chopin gewidmet – Werken voller feiner Rubati, melancholischer Farben und tänzerischer Eleganz. Volodos lässt die scheinbar kleinen Formen in großer Intensität aufblühen, bevor das geheimnisvolle Prélude cis-moll op. 45 den Weg zur monumentalen Sonate b-moll op. 35 weist. Dieses Schlüsselwerk der Klavierliteratur – mit seinem berühmten Trauermarsch – entfaltet unter Volodos’ Händen eine dramatische Spannweite zwischen intimer Lyrik und existenzieller Wucht.
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Studio Dan
Viola Falb, Saxophon
Michael Tiefenbacher, Klavier, Keys
Martin Ohrwalder, Trompete
Raphael Meinhart, Percussion
Martina Bischof, Viola
Philipp Kienberger, Bass
Daniel Riegler, Leitung
Ralph Mothwurf, E-Gitarre
Michael Stark, Host
Anhand ausgewählter historischer und zeitgenössischer Kurzfilme werden verschiedene musikalische Zugänge zum Medium Film vorgestellt.
Im Zentrum steht der für das Projekt neu entwickelte Animationsfilm »Sonnensittich« von Fekry Helal und Ralph Mothwurf, die Geschichte eines Außenseiters, die zeigt, wie ein erster Eindruck täuschen kann.
Musik von Ralph Mothwurf, Flora Geißelbrecht, Daniel Riegler, Ursula Winterauer
Filme von Fekry Helal, Claudia Larcher, Celine Pham , Hans Richter, Thomas Renoldner, Anna Vasof
Das Programm entsteht in Kooperation mit dem Filmkurator Thomas Renoldner (BAAF Film)
Empfohlen ab 12 Jahren
Ort
Wiener Konzerthaus
Mozart-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Faszination Musik. Öffentliche Meisterklasse mit Franz Welser-Möst
Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker
Mitglieder der Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker
Einstudierung: Josef Hell
Franz Welser-Möst, Leitung
Richard Wagner: Siegfried-Idyll (1870)
Blick hinter die Kulissen
Ein einzigartiger Blick hinter die Kulissen von musikalischer Interpretation auf allerhöchstem Niveau: In einer öffentlichen Meisterklasse widmet sich Franz Welser-Möst mit Mitgliedern der Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker Richard Wagners »Siegfried-Idyll«. Mit seiner tiefen Kenntnis führt der bedeutende Dirigent durch die feinen Strukturen dieses romantischen Meisterwerks. Die jungen Teilnehmer:innen der 2018 gegründeten Orchesterakademie erhalten dabei wertvolle Impulse zu Stil, Klangbalance und musikalischem Ausdruck. Das Publikum wird Zeuge eines lebendigen künstlerischen Dialogs und darf miterleben, was eine große Interpretation ausmacht: vom Detail bis zur großen Linie, vom handwerklichen Feinschliff bis zur emotionalen Tiefe.
Ort
Wiener Konzerthaus
Schubert-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Faszination Musik. Öffentliche Meisterklasse mit Franz Welser-Möst bewerten:
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Bewertungen & Berichte Faszination Musik. Öffentliche Meisterklasse mit Franz Welser-Möst
Gespräch
Ralph Mothwurf & Fekry Helal
sound:chat · Meet & Greet
Nach dem Konzert könnt Ihr die Künstler:innen im Buffet auf ein Getränk treffen. Sie sind ausgestattet mit den neuesten Platten, plaudern aus dem Nähkästchen und geben persönliche Einblicke in ihr Schaffen. Moderiert wird das Meet and Greet von Michael Stark.
Empfohlen ab 12 Jahren
Ort
Wiener Konzerthaus
Buffet Berio-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
In einem Hotel ist immer etwas los – und in einem Grand Hotel erst recht! Doch so richtig turbulent wird es im Grand Hotel Federspiel, als das Gepäck der Gaste ungewöhnliche, ja sogar verdächtige Formen annimmt. Wer behalt in diesem Trubel noch den Überblick? Und ist Ordnung wirklich so wichtig? Manchmal macht ein bisschen Chaos das Leben erst spannend und vor allem: richtig lustig!
Empfohlen ab 6 Jahren
Ort
Wiener Konzerthaus
Berio-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Meta4:
Antti Tikkanen, Violine
Minna Pensola, Violine
Atte Kilpeläinen, Viola
Tomas Djupsjöbacka, Violoncello
& Olli Mustonen, Klavier
Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett Es-Dur op. 44/3 (1838)
Thomas Larcher: Encapsulations for string quartet (2024–2026) (UA) Kompositionsauftrag von Merito String Instruments Trust
Antonín Dvořák: Klavierquintett A-Dur op. 81 (1887)
Meta4orisch
Das finnische Streichquartett Meta4 wartet mit einem kammermusikalischen Programm auf, das von Romantik bis zu einer Uraufführung reicht: Im Streichquartett Es-Dur op. 44/3 aus dem Jahr 1837 zeigt Felix Mendelssohn Bartholdy einmal mehr, wie aus der Tradition Neues entstehen kann, zitiert Mozart und liefert stilistische Anklänge an Beethoven. Folkloristisch inspiriert ist hingegen das Klavierquintett A-Dur op. 81 von Antonín Dvořák, für das sich der ebenfalls aus Finnland stammende Pianist Olli Mustonen zum Quartett gesellt. Schließlich erklingt die Uraufführung eines neuen Streichquartetts von Thomas Larcher, das im Auftrag des Merito String Instruments Trusts entstand. In der Vergangenheit bewies der 1963 geborene Komponist bereits mehrfach, welch klanglich originelle Streichquartette er zu schreiben vermag.
Ort
Wiener Konzerthaus
Mozart-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Camerata Salzburg
Elisabeth Leonskaja, Klavier
Maxim Emelyanychev, Dirigent
Felix Mendelssohn Bartholdy: Ouverture »Die Hebriden / Fingalshöhle« op. 26 (1829–1833)
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37 (1800–1802)
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale« (1807–1808)
Klangwolken
Unter Maxim Emelyanychevs Hand schafft eines der wandlungsfähigsten Kammerorchester Europas Sprünge zwischen Naturgewalten und lyrischer Stille. Mendelssohns »Hebriden« tosen in der schottischen See mit schroffen Klangbildern, die die Camerata Salzburg musikalisch aufblitzen lässt. Dann steigt Elisabeth Leonskaja mit ihrem charakteristischen Legato ein in Beethovens Konzert in c-moll: dicht, dramatisch, von innigster Emotion durchzogen. Die von der russischen Schule geprägte Wahlwienerin lässt die tiefen Empfindungen mit zeitloser Frische und Intensität aufleben. Zur Versöhnung taucht schließlich die »Pastorale« in Beethovens persönlichen Resonanzraum ein, deren fein ausgehörte Details in Vogelrufen, Bächen und Gewittern von einer utopischen Unaufgeregtheit getragen werden und gerade in ihrer Schlichtheit so nachhaltig berühren.
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Ernst Molden, Gesang, Gitarre
Neue Wiener Concert Schrammeln
Peter Uhler, Violine
Nikolai Tunkowitsch, Violine
Marie-Theres Stickler, Wiener Knopfharmonika
Peter Havlicek, Kontragitarre
Tini Kainrath, Gesang
Ort
Wiener Konzerthaus
Mozart-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Diatonische Expeditionen
Theresa Lehner, Gesang, Hackbrett, Harfe
Katharina Baschinger, Steirische Harmonika
Alexander Maurer, Steirische Harmonika, Bassklarinette, Klarinette
Baba Yaga
Raffaella della Gemma, Violine, Gesang
Jasmin Meiri, Percussion, Gesang
Florian Gunacker, Kontrabass, Gesang
Anela Čindrak, Akkordeon
David Mandlburger, Gitarre
Programm: »Grenzenlose Spielfreude«
Diatonische Expeditionen
Bei den Diatonischen Expeditionen trifft steirische Harmonika auf Hackbrett, Harfe, Gesang und Bassklarinette. Gegründet als kammermusikalisches Studienprojekt an der Bruckneruni Linz, ist das spielfreudige Trio mittlerweile international tätig. So begeisterte es bereits im gesamten Alpenraum, in New York City und im kanadischen Ottawa mit seinem Programm, das aus Eigenkompositionen und Interpretationen vielfältiger Musik besteht, unter anderem von Astor Piazzolla, George Gershwin, Elvis Presley und Nina Simone.
Baba Yaga
Die zweite Programmhälfte gestaltet Baba Yaga – ein Ensemble dessen Name auf eine bekannte Figur in der slawischen Mythologie verweist: Baba Jaga gilt als eine wilde, unberechenbare und oft gefährliche Gestalt. Gewiss eine Anlehnung an den feurigen Sound des Quintetts: Mitreißende Balkanrhythmen verschmelzen Baba Yaga mit virtuosen Klezmer-Stücken, Gypsy-Jazz und orientalischen Tänzen. Die fünf jungen Musiker:innen aus Österreich, Montenegro und Israel heizen mit Violine, Kontrabass, Akkordeon, Gitarre, Gesang und Perkussion jedem Publikum ordentlich ein.
Ort
Wiener Konzerthaus
Mozart-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Franz Schubert: Sonate A-Dur D 574 für Violine und Klavier »Duo« (1817)
Claude Debussy: Sonate g-moll für Violine und Klavier (1916–1917)
César Franck: Sonate A-Dur M 8 für Violine und Klavier (1886)
Präzision im Dialog
Das Multitalent María Dueñas nähert sich ihrem Repertoire als etwas Formbarem: Schon früh begann sie, eigene Kadenzen zu schreiben, entscheidet je nach Werk über das Instrument. An der Geige schätzt sie besonders deren farbliche Bandbreite, die den persönlichen Ausdruck zu erweitern vermag. Einfühlsam gibt sie sich in Schuberts Duo, für das sie mit Alexander Malofeev einen Gleichgestimmten findet. Der früh als Wunderkind gefeierte Pianist löst sich in gemeinsamer Sache von der Solistenpose und perfektioniert in der Kammermusik sein Fingerspitzengespür. In Francks Violinsonate, einst als Hochzeitsgabe entstanden und im Dunkeln uraufgeführt, verschränken sich die Ansätze von Dueñas und Malofeev organisch. Debussys letzte Sonate wird schließlich zum Manifest einer jungen Generation, die für Haltung, für Risiko, für ein gestalterisches Commitment jenseits routinierter Gesten steht.
Ort
Wiener Konzerthaus
Mozart-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
ORF Radio-Symphonieorchester Wien / Prégardien / Meister
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Julian Prégardien, Tenor
Cornelius Meister, Dirigent
Kaija Saariaho: Song for Betty (2001) (EA)
Gustav Mahler: Fünf Lieder nach Gedichten von Friedrich Rückert (1901–1902)
Kaija Saariaho: Lumière et pesanteur (2009) (EA)
Modest Mussorgski: Bilder einer Ausstellung (1874/1922)
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Katelyn Rose King, Schlagwerk
Sarah Jeanne Babits, Schauspiel, Konzept, Text
Simon Schober, Schauspiel
OMAi, Projektionsmaler
Laura Malmberg, Bühnenbild, Kostüme
Paul Sturminger, Bühnenbild, Kostüme
Matthias Werner, Allez-hop-Musik
Philipp Lossau, Regie
Dandelion hört es zuerst: ein leises Klopfen. Dann hört es auch Poppy. Es kommt naher und wird lauter. Der Rhythmus wirbelt die beiden durch die Luft und zieht sie gleich darauf hinab bis zum Mittelpunkt der Erde. Die Spannung steigt und so endet die Saison mit einer Ouverture voller Vorfreude auf die Zukunft!
Ort
Wiener Konzerthaus
Berio-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Ferhan & Ferzan Önder
AlFa Duo
Alexander Georgiev, Schlagwerk
Fabian Homar, Schlagwerk
Fazıl Say:
Black earth op. 8 »Hommage Aşık Veysel« (Bearbeitung für Marimba und Vibraphon: AlFa Duo) (1997)
Ses (Vier Stücke für Klavier Nr. 2) (Bearbeitung für Marimba und Vibraphon: AlFa Duo) (2012–2014)
Philip Glass: Four movements for two pianos
Steve Reich: Quartet für zwei Vibraphone und zwei Klaviere (2013)
Avner Dorman: Spices (Spices, Perfumes, Toxins!) (Bearbeitung für Schlagwerk und zwei Klaviere: Paul Leonard Schäffer) (2006)
Fazıl Say: Variationen op. 32 für zwei Klaviere und Percussion (Auszüge) (2011)
Ein Herzschlag aus Hämmern
Was heute als temperamentvoll und verblüffend einheitlich gefeiert wird, nahm seinen Anfang fernab internationaler Bühnen. Früh teilten sich die Zwillingsschwestern Ferhan und Ferzan ein Klavier und einen kompromisslosen Ehrgeiz, woraus jenes nahezu telepathische Zusammenspiel erwuchs, das ihr Musizieren bis heute charakterisiert. In der Begegnung mit dem AlFa Duo potenzieren sich die Kräfte: Die zwei Pianistinnen formen mit den beiden Percussionisten in »Mirrors from the East« einen gemeinsamen pulsierenden Klangkörper. Die verdichtete Präzision von Philip Glass und Steve Reich greift über in die dichterische Direktheit Fazıl Says in Bearbeitungen für Marimba und Vibraphon, Avner Dorman setzt farbgesättigte Kontrapunkte. Ein Programm, das förmlich unter Strom steht – rhythmisch, impulsiv und mitreißend.
Ort
Wiener Konzerthaus
Mozart-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Wiener KammerOrchester
Patricia Nolz, Mezzosopran
Jan Willem de Vriend, Dirigent
Jean-Philippe Rameau: Suite (Les Boréades) (1763)
Wolfgang Amadeus Mozart: Parto, parto, ma tu ben mio (Arie des Sesto aus »La Clemenza di Tito« K 621) (1791)
Pietro Locatelli: Concerto grosso Es-Dur op. 7/6 »Il pianto d'Arianna« (1741))
Joseph Haydn: Berenice, che fai. Kantate Hob. XXIVa/10 (1795)
Ort
Wiener Konzerthaus
Mozart-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Marie-Luise Stockinger, Lesung
Bibiana Beglau, Lesung
Valerie Pachner, Lesung
Irmgard Marboe, Vortrag
Anna Mabo & die Buben:
Anna Mabo, Gesang, Gitarre
Clemens Sainitzer, Violoncello
Alexander Yannilos, Schlagzeug
Anna Mabo, Marie-Luise Stockinger, Bibiana Beglau und Valerie Pachner lesen in drei Teilen Douglas Adams' »Per Anhalter durch die Galaxis«
Strichfassung: Anna Laner
Ort
Wiener Konzerthaus
Mozart-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Kurt Elling, Gesang
Charlie Hunter, Gitarre
Kenny Banks, Keyboards
Marcus Finnie, Schlagzeug
Wenn Jazz Funk küsst
Jazz hat ein Date mit Funk, Soul bringt Blumen mit und Swing legt die Playlist auf: »SuperBlue« lässt Herzen schneller schlagen. Das Quartett um Elling und Hunter bringt den Soul zum Singen, den Funk zum Funkeln und den Swing in jedem Tanzbein zum Mitschwingen. Kurt Elling, bekanntlich der Shakespeare unter den Jazz-Vokalisten oder auch »Sinatra mit Superkräften« (Guardian), improvisiert mit Witz, Lyrik und Scat. Charlie Hunter steuert auf seiner Hybrid-Gitarre Bass, Harmonie und Melodie zugleich bei. Gemeinsam mit Kenny Banks (Keys) und Marcus Finnie (Drums) entsteht ein prickelnder Cocktail, der Grooves bigbandreif kollidieren lässt – mal bluesig, mal falsett-fein, dann wieder entschlossen funky-federnd. Überraschende Wendungen und experimentelle Höhenflüge verheißen pure Lebensfreude für eingefleischte wie frischverliebte Jazzlover gleichermaßen.
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Thomas Mann: Buddenbrooks »Im Fall«
Strichfassung: Julia Hahn
Sergej Prokofjew: Vier Stücke op. 4 (1910–1912)
Franz Liszt: Funérailles S 173/7 (Harmonies poétiques et religieuses) (1845–1852)
Ort
Wiener Konzerthaus
Schubert-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
ExVoCo:
Christie Finn, Sopran
Matias Bocchio, Bariton
Frank Wörner, Bassbariton
CrossingLines:
Víctor de la Rosa, Klarinette
Tere Gómez Ramírez, Saxophon
Adrián Albaladejo Díaz, Posaune
Luis Azcona, Schlagwerk
Zesses Seglias: Qu4d. [un]spoken sound theatre für drei Stimmen, drei Blasinstrumente und Schlagwerk (2025–2026) (UA)
Tönend bewegte
Als Samuel Beckett 1981 für den Süddeutschen Rundfunk das Fernsehspiel »Quad« für vier Darsteller:innen, Licht und Schlagwerk schrieb, war das die Verwirklichung einer Idee, die er bereits 1937 formuliert hatte: die Schaffung einer völlig neuen theatralischen Ausdrucksweise durch die Eliminierung von Sprache. In dieser geometrischen Pantomime, der Gilles Deleuze 1995 in einem seiner letzten Essays bescheinigte, »keine anderen Bestimmungen« zu haben »als seine formalen Besonderheiten«, nähert Beckett das Theater so stark an die Musik an wie nie zuvor. Folgerichtig hat es der griechische Komponist Zesses Seglias, Meisterschüler Beat Furrers, unternommen, Becketts Fernsehspiel vollends zu musikalisieren: Sein Klangtheater »Qu4d« erlebt nun im Wiener Konzerthaus durch vereinigte Vokal- und Instrumentalensembles aus Stuttgart und Barcelona seine spektakuläre Uraufführung.
Ort
Wiener Konzerthaus
Berio-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Christian Sinding: Frühlingsrauschen Des-Dur op. 32/3 (1896)
Felix Mendelssohn Bartholdy: Lied ohne Worte A-Dur op. 62/6 »Frühlingslied« (1842)
Edvard Grieg:
An den Frühling op. 43/6 (Lyrische Stücke) (1886)
Hochzeitstag auf Troldhaugen op. 65/6 (Lyrische Stücke) (1897)
Franz Liszt: Etude As-Dur S 145/1 (Zwei Konzertetüden) »Waldesrauschen« (1862–1863?)
Ludwig van Beethoven: Sonate D-Dur op. 28 »Pastorale« (1801)
Robert Schumann: Papillons op. 2 (1829–1831)
Franz Liszt:
Frühlingsnacht S 568 (Bearbeitung für Klavier nach Robert Schumann op. 39/12) (1840/1872))
Grand galop chromatique S 219 (1838)
Frédéric Chopin: Scherzo Nr. 3 cis-moll op. 39 (1839)
Freude im Frühling
Wenn das Frühlingsrauschen
die Zuhörer sanft zum Aufwachen einlädt,
feiert die Hochzeit auf Troldhaugen die Freude, im Frühling zu heiraten,
während im Waldesrauschen
flüsternde Blätter die erwachende Natur erzählen,
in der Pastorale
Natur nicht erklärt, sondern empfunden wird,
in den Papillons
jugendliche Begeisterung wie ein tanzender Schmetterling aufleuchtet,
und im Grand Galopp
die Freude des Rausreitens spürbar wird –
am Ende lässt die Musik alles wirbeln und sprudeln und das Erwachen des Frühlings hörbar werden.
Ort
Wiener Konzerthaus
Mozart-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Authentische Geschichten, ungeschönte Emotionen und Musik, die im Kopf bleibt: Magdalena Wawra zeigt uns »wie man tanzt«. Die Wienerin verbindet deutschsprachigen Indie-Pop mit tanzbarer Melancholie. Nach ihrer ersten EP und ihrer Erfolgssingle »wie man tanzt« erscheint nun im April 2026 ihr Debütalbum »ICH BIN VIELE«. Die Songs daraus – darunter das bereits veröffentlichte »Neongrün & Rosarot«, das es in den Radio-FM4-Charts bis auf Platz 2 schaffte – bringt Magdalena Wawra live auf die Bühne. Das sollte man sich nicht entgehen lassen.
Ort
Wiener Konzerthaus
Berio-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Maurizio Pollini, Martha Argerich, Krystian Zimerman und Rafał Blechacz – sie alle haben den Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau gewonnen, der alle fünf Jahre veranstaltet wird und zu den wichtigsten Veranstaltungen seiner Art gehört. Bei der jüngsten Ausgabe im Oktober 2025 setzte sich Eric Lu gegen die 84 Mitbewerber:innen durch. Somit konnte erstmals wieder ein Amerikaner den Wettbewerb für sich entscheiden – zuletzt gelang das vor 55 Jahren dem heute 77-jährigen Garrick Ohlsson, der heute der Jury vorsitzt.
Eric Lu …
Lu wurde 1997 in Massachusetts geboren, gewann 2018 die bedeutende Leeds International Piano Competition und tritt in Veranstaltungsstätten wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Elbphilharmonie Hamburg, dem Leipziger Gewandhaus und dem BOZAR Brüssel auf.
… über Frédéric Chopin
Bei seinem Debüt im Wiener Konzerthaus beweist er sein Können mit zwei Impromptus von Franz Schubert sowie Werken von Frédéric Chopin, dessen Musik er besonders schätzt: »Seine Musik hat einen direkten Bezug zu menschlichen Emotionen, die natürlich sehr vielfältig sind. Und sie hat einen Bezug zur menschlichen Psyche. Seine Werke sind in erster Linie schön, aber auch tragisch und charmant. Diese Unmittelbarkeit, diese Schönheit in seiner Musik ist so offensichtlich, was sie für Menschen auf der ganzen Welt so attraktiv macht.«
Ort
Wiener Konzerthaus
Mozart-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Die isländische Cellistin, Sängerin und Komponistin Hildur Guðnadóttir ist eine Künstlerin, die sich konsequent jeder Etikettierung entzieht. Mit ihrer Virtuosität, Vielseitigkeit und klanglichen Originalität nimmt sie einen einzigartigen Platz in der Musikwelt ein.
Vielfach preisgekrönt
Internationale Aufmerksamkeit erlangte Hildur Guðnadóttir mit ihren eindringlichen Filmmusiken. Für ihre Arbeit zu Todd Phillips’ düsterem Psychothriller »Joker« wurde sie 2020 als dritte Frau überhaupt mit dem Oscar ausgezeichnet – und schrieb Geschichte als erste Komponistin, die Oscar, Golden Globe und BAFTA in einer einzigen Saison gewann.
Ihr grammyprämierter Soundtrack zur Serie »Chernobyl« entstand durch Aufnahmen im stillgelegten Kernkraftwerk Ignalina, die sie zu beklemmenden Klangcollagen formte. Auch ihre Musik zu »Tár« besticht durch atmosphärische Tiefe und verbindet Originalkompositionen mit klassischen Elementen.
Zwischen Neuer Musik, Elektronik und Performance
Seit Jahren bewegt sich Guðnadóttir an der Schnittstelle von Neuer Musik, experimenteller Elektronik und Performance. Kollaborationen mit Künstler:innen wie Throbbing Gristle, The Knife oder Múm unterstreichen ihre stilistische Offenheit und ihren experimentellen Ansatz.
»Where to From« – neues Projekt
Im Wiener Konzerthaus präsentiert Hildur Guðnadóttir nun ihr neuestes Projekt »Where to From«. Die Grundlage bilden musikalische Skizzen und Handyaufnahmen, die sich über viele Jahre angesammelt haben und nun zu intimen, kontemplativen Kompositionen verdichtet wurden: »Die ursprünglichen Ideen und Skizzen haben sich über sechs oder sieben Jahre hinweg in meinem Handy angesammelt«, berichtet Guðnadóttir. »Nachdem ich an so vielen Filmmusiken gearbeitet hatte, war es für mich spannend, einmal ganz anders darauf zu schauen, wie mir Musik eigentlich begegnet. Es gibt viel Raum in der Musik in meinem Kopf. Als ich diese Handyaufnahmen wieder angehört habe, wurde mir klar: Das ist genau der geistige Raum, in dem ich besonders gern bin.«
Ort
Wiener Konzerthaus
Berio-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Lorenzo Gangi, Percussion
Karin Hopferwieser, Violoncello
Mark Peter Royce, Klavier
Simon Schellnegger, Viola
Emanuel Toifl, Saxophon, Querflöte
Monika Jeschko, Moderation, Konzept
Singprojekt für Volksschulen
Empfohlen für Schüler:innen von 6 bis 10 Jahren
Ort
Wiener Konzerthaus
Schubert-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Wiener Singakademie
Lorenzo Gangi, Percussion
Karin Hopferwieser, Violoncello
Katharina Metzner, Harfe
Mark Peter Royce, Klavier
Simon Schellnegger, Viola
Emanuel Toifl, Saxophon, Querflöte
Monika Jeschko, Moderation, Konzept
Heinz Ferlesch, Dirigent
Bei unseren Sing-Along-Konzerten steht das gemeinschaftliche Erleben von Musik im Vordergrund. Das Team von Heinz Ferlesch und Monika Jeschko und das »Sing Along«-Ensemble haben Notensätze, Entstehungsgeschichten und Hintergründe weltbekannter Lieder für Sie aufbereitet. Mit großer Freude, Esprit und Humor wird gemeinsam mit der Wiener Singakademie musiziert. Die Liederhefte, die alle Besucher:innen erhalten, enthalten Melodien bekannter Lieder zum Thema »Karneval«. Weitersingen zu Hause ist durchaus erwünscht!
Ort
Wiener Konzerthaus
Mozart-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Spannende Geheimnisse gibt es im großen Konzerthaus, das 1913 eröffnet wurde, so einige. Kinder entdecken das Gebäude und seine Geschichte spielerisch und mit allerlei kniffligen Fragen. »Hat der Große Saal mehr Glühbirnen oder mehr Sitzplätze?« oder »Wie viele Räume gibt es im Wiener Konzerthaus?« Auf zum Rätselspaß!
Treffpunkt im Zwischenfoyer (Eingang Lothringerstraße)
Ort
Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Rätselrallye - Themenführungen für Familien bewerten:
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Bewertungen & Berichte Rätselrallye - Themenführungen für Familien
Kinderprogramm
Klangreise - Themenführungen für Familien
für Kinder von 3 bis 8 Jahren
Auf eine experimentelle Klangreise begeben sich Kinder in Begleitung ihrer Eltern sowie Großeltern, Freund:innen oder Verwandten singend vor und hinter die Kulissen des Wiener Konzerthauses. Jedes Kind darf – unter Anleitung von erfahrenen Musikvermittler:innen – selber mit Materialien, wie Holz, Metall, Glas oder Stein, und Klängen experimentieren, Instrumente ausprobieren sowie in die Rolle der Dirigentin bzw. des Dirigenten schlüpfen.
Empfohlen für Kinder von 3 bis 10 Jahren
Treffpunkt im Zwischenfoyer (Eingang Lothringerstraße)
Ort
Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Klangreise - Themenführungen für Familien bewerten:
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Bewertungen & Berichte Klangreise - Themenführungen für Familien
Wiener Konzerthaus - Backstage
Führung
Wiener Konzerthaus Backstage
Führung in deutscher Sprache
Hinter den Kulissen des lebendigsten Musikhauses Wiens
Sind Sie neugierig, was sich hinter den Kulissen des Wiener Konzerthauses abspielt? Interessieren Sie sich für die Geschichte und die Architektur unseres schönen Gebäudes? Dann kommen Sie zu einer Backstage-Führung und entdecken Sie das Konzerthaus von einer anderen, neuen Seite.
Neben den vier Konzertsälen zeigen wir Ihnen Räumlichkeiten wie Künstler:innenzimmer, Technikbereiche und Orchestergarderobe – nach Möglichkeit in Kombination mit einem kurzen Probenbesuch. Karten sind online oder im Ticket- & Service-Center erhältlich.
Treffpunkt
Eingangsfoyer
(Lothringerstraße 20)
Preis
€ 8,50 Erwachsene
€ 4,00 Kinder & Jugendliche bis 16 Jahre
Eintritt frei: Kinder bis 6 Jahre
Ort
Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Bewertungen & Berichte Wiener Konzerthaus Backstage
Online
Digitale Konzerte
Treten Sie ein in unseren digitalen Konzertsaal und genießen Sie feine Konzerte mit herausragenden Künstlerinnen und Künstlern. Veranstaltungen sind momentan nicht möglich, aber Musikerinnen und Musiker wollen spielen. Wir geben Ihnen dafür eine Bühne und Sie, liebes Publikum können auf diese digitale Weise Konzerte aus der ersten Reihe hören. Alle Konzerte sind kostenlos zugänglich, Sie können aber Künstlerinnen und Künstler, die unter dieser herausfordernden Zeit besonders leiden, unkompliziert mit einer Geldspende unterstützen. Die Erlöse gehen zur Gänze an die Musikerinnen und Musiker!
Bewertungen & Berichte Online-Shop des Wiener Konzerthauses
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Wiener Konzerthaus
Konzerte der Wiener Konzerthausgesellschaft
Das Wiener Konzerthaus zählt zu den bedeutendsten Institutionen des internationalen Musiklebens. Gemeinsam mit Staatsoper und Musikverein bildet es jene prominente Trias, die den weltweiten Ruf Wiens als führende Musikmetropole begründet, und ist dank seiner wohl einmaligen Verbindung von Traditionsbewusstsein und Innovationsfreude längst unentbehrlich für das lebendige kulturelle Klima Wiens.
Infotelefon: +43 1 24200-100
Kontakt
Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien