„Die Musik von Haydn, Beethoven oder Brahms mit alten Augen sehen und neu lesen“ könnte das Motto der Heidelberger Sinfoniker lauten, unter dem das renommierte Orchester seit über drei Jahrzehnten mit unverwechselbarem Klang, höchster Präzision und mitreißender Spielfreude bei Publikum wie Fachwelt gleichermaßen für Begeisterung sorgt. Diese Einzigartigkeit und Expertise drückt sich auch in der weltweit beachteten Einspielung aller 107 Sinfonien Joseph Haydns aus, eine diskografische Leistung, die im Juni 2025 mit dem renommierten Opus Klassik Preis in der Kategorie „Sinfonische Einspielung des Jahres“ ausgezeichnet wurde.
Hervorgegangen aus dem von Thomas Fey 1989 gegründeten Schlierbacher Kammerorchester ist sich das 1994 in Heidelberger Sinfoniker umbenannte Orchester mit seiner historisch informierten Aufführungspraxis und emotionalen Musikalität immer treu geblieben. Dieser Interpretationsansatz wurde entscheidend geprägt von der intensiven künstlerischen Probenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt und ist zum Markenzeichen der Heidelberger Sinfoniker geworden.
Seit der Spielzeit 2020/2021 ist Johannes Klumpp künstlerischer Leiter. Darüber hinaus erweitert das Orchester auch immer sein Spektrum durch die Arbeit mit namhaften Dirigenten und international bekannten Solisten.
Sinfoniekonzert:
Heidelberger Sinfoniker / Laura Lootens
Laura Lootens, Gitarre
Heidelberger Sinfoniker
Vilmantas Kaliunas, Leitung
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 49 f-Moll, „La Passione“
Joaquín Rodrigo: Concierto de Aranjuez für Gitarre und Orchester
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Präzision, Ausdruck und musikalischer Feinsinn
Die Heidelberger Sinfoniker stehen seit ihrer Gründung 1993 für interpretatorische Klarheit, stilistische Authentizität und eine besondere Nähe zum Publikum. Mit einem Schwerpunkt auf dem Repertoire der Wiener Klassik – allen voran Joseph Haydn – hat sich das Orchester unter der Leitung namhafter Dirigent:innen international einen exzellenten Ruf erarbeitet. Ihre Konzerte zeichnen sich durch Lebendigkeit, klangliche Transparenz und eine nuancenreiche Gestaltung aus, die historisches Bewusstsein mit frischem Musiziergeist verbindet.
In diesem Konzert trifft das Orchester auf die junge Ausnahmegitarristin Laura Lootens. Mit technischer Souveränität, musikalischer Tiefe und einem feinen Gespür für Klangfarben zählt sie zu den spannendsten Künstlerpersönlichkeiten ihrer Generation. Internationale Auszeichnungen, ein beeindruckendes Repertoire und ihre künstlerische Reife machen sie zur gefragten Solistin auf internationalen Bühnen.
Am Pult steht der litauische Dirigent Vilmantas Kaliūnas, der für seine mitreißende Energie, stilistische Vielseitigkeit und tiefgründige Werkdeutungen geschätzt wird. Als charismatischer Gestalter versteht er es, musikalische Strukturen mit Präzision freizulegen und zugleich emotionale Tiefe zu entfalten. In der Zusammenarbeit mit den Heidelberger Sinfonikern bringt Vilmantas Kaliūnas seine langjährige Erfahrung im Bereich der historischen Aufführungspraxis ein, ohne dabei den Blick für gegenwärtige Klangästhetik zu verlieren. Mit seinem feinen Gespür für Balance und Ausdruck führt er Orchester und Solistin zu einem lebendigen und zugleich detailreichen Dialog – musikalischer Feinsinn auf höchstem Niveau.
Die Gitarre als Soloinstrument in einem Sinfoniekonzert ist eine absolute Rarität. In dieser Funktion etabliert hat das spanischste aller Instrumente der spanische Komponist Joaquín Rodrigo mit seinem 1940 uraufgeführten Concierto de Aranjuez. Sein langsamer Mittelsatz wurde zu einem der größten Klassik-Hits. Dieser ergreifende Klagegesang hat seinen Ursprung im „Erbarme Dich“ aus Johann Sebastian Bachs Matthäuspassion – ganz bewusst: Denn als der im Kindesalter erblindete Rodrigo das Stück in Paris komponierte, tobte gerade der spanische Bürgerkrieg und brachte seine Frau ein totes Baby zur Welt.
Auch Joseph Haydn reagierte mit seiner 1768 komponierten f-Moll-Sinfonie, der 49. in einem 104 Werke umfassenden Schaffen, auf persönliche Schicksalsschläge. Der intensiv-leidenschaftliche Ausdruck dieser Sinfonie veranlasste einen Kopisten, ihr den Beinamen La Passione (Leidenschaft) zu geben.
Haydns Sinfonien und die von Wolfgang Amadeus Mozart standen Pate für Ludwig van Beethovens neun Sinfonien. Jedoch gleich die erste in C-Dur, 1799 in Wien komponiert, lässt unverkennbar die unverwechselbare Handschrift ihres Schöpfers erkennen.
Sinfoniekonzert:
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Heidelberger Sinfoniker / Laura Lootens
Konzert
Cosy Concert „Amerikanische Begegnungen"
Offen, überraschend, unkompliziert und barrierefrei in jeder Hinsicht - das sind die Cosy Concerts der Heidelberger Sinfoniker.
Sun, Stars and Stripes mit den Solisten der Heidelberger Sinfoniker - lassen Sie sich verführen!
Moderiertes Konzert mit Überraschungsprogramm
Tickets erhalten Sie über unser Servicebüro Tel. 06221/809080 und info@heidelberger-sinfoniker.de, bei den örtlichen Vorverkaufsstellen oder direkt bei Reservix.
Regulär 27€, ermäßigt 18€ (nur für Personen mit B und ihre Begleitung, je ein Ticket erforderlich), 12€ (für Kinder, Auszubildende und Studierende).
Reinhold Friedrich, Trompete
Heidelberger Sinfoniker
Johannes Klumpp, Moderation und Leitung
Adalbert Gyrowetz: Sinfonie B-Dur op. 9 Nr. 2
Johann Nepomuk Hummel: Konzert für Trompete und Orchester E-Dur
Robert Schumann: Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38, „Frühlingssinfonie“
Dieses Programm erzählt von Übergängen. Drei Werke, drei Perspektiven auf Bewegung und Neubeginn: von der klassischen Eleganz Gyrowetz’ über Hummels virtuose Vermittlerrolle bis hin zu Schumanns romantischem Neubeginn. Es ist ein Konzert über Entwicklung, Erneuerung und den Mut zum Ausdruck – und damit ein musikalischer Frühlingsgruß im besten Sinne.
Reinhold Friedrich zählt zu den bekanntesten Trompetern dieser Zeit:
Er gehört zweifellos zu den Künstlern, die spielen können was sie wollen:
Es ist immer fantastisch, im höchsten Maße veredelte Musik
(Jesko Schulze-Reimpel)
Reinhold Friedrich, der sieben verschiedene Trompeten, Flügelhorn, Antilopenhorn als Schofar spielt, zeigt sich als großer Meister, ja geradezu als Trompeten-Gott!
(Jascha Nemtsov)
Eintrittspreise (mit Ermäßigungen): 59€ - 45€ - 32€ - 25€ - 15€
Sie erhalten Ihre Konzertkarten über unser Servicebüro: Tel. 06221/809080 und info@heidelberger-sinfoniker.de, über die örtlichen Vorverkaufsstellen oder direkt bei Reservix
Sinfoniekonzert „Leichtigkeit des Seins" bewerten:
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Konzert
Cosy Concert „Luft und Licht"
Offen, überraschend, unkompliziert und barrierefrei in jeder Hinsicht - das sind die Cosy Concerts der Heidelberger Sinfoniker.
Moderiertes Konzert mit Überraschungsprogramm
Tickets erhalten Sie über unser Servicebüro, Tel. 06221/809080 und info@heidelberger-sinfoniker.de, bei den örtlichen Vorverkaufsstellen oder direkt bei Reservix.
Regulär 27€, ermäßigt 18€ (nur für Personen mit B und ihre Begleitung, je ein Ticket erforderlich), 12€ (für Kinder, Auszubildende und Studierende).
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Geschenke
Online-Shop: CDs der Heidelberger Sinfoniker
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Heidelberger Sinfoniker
Orchesterverein Heidelberger Sinfoniker e.V.
„Die Musik von Haydn, Beethoven oder Brahms mit alten Augen sehen und neu lesen“ könnte das Motto der Heidelberger Sinfoniker lauten, unter dem das renommierte Orchester seit über drei Jahrzehnten mit unverwechselbarem Klang, höchster Präzision und mitreißender Spielfreude bei Publikum wie Fachwelt gleichermaßen für Begeisterung sorgt. Diese Einzigartigkeit und Expertise drückt sich auch in der weltweit beachteten Einspielung aller 107 Sinfonien Joseph Haydns aus, eine diskografische Leistung, die im Juni 2025 mit dem renommierten Opus Klassik Preis in der Kategorie „Sinfonische Einspielung des Jahres“ ausgezeichnet wurde.
Hervorgegangen aus dem von Thomas Fey 1989 gegründeten Schlierbacher Kammerorchester ist sich das 1994 in Heidelberger Sinfoniker umbenannte Orchester mit seiner historisch informierten Aufführungspraxis und emotionalen Musikalität immer treu geblieben. Dieser Interpretationsansatz wurde entscheidend geprägt von der intensiven künstlerischen Probenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt und ist zum Markenzeichen der Heidelberger Sinfoniker geworden.
Seit der Spielzeit 2020/2021 ist Johannes Klumpp künstlerischer Leiter. Darüber hinaus erweitert das Orchester auch immer sein Spektrum durch die Arbeit mit namhaften Dirigenten und international bekannten Solisten.