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Literaturhaus Salzburg

Ein Ort für das Wort

Seit Herbst 1991 ist im 400 Jahre alten, denkmalgeschützten Eizenbergerhof am Rand der Salzburger Altstadt, die Literatur zu Hause ... Anfangs ein Geheimtipp hat sich das Literaturhaus seinen Platz in der Welt der Sprachen und Bücher, der Autorinnen und Autoren erobert.
Rund 300.000 Besucherinnen und Besucher haben allein in den ersten 24 Jahren ca. fünftausend Veranstaltungen mit tausenden Schriftstellern und Künstlern besucht ...

Ein Trägerverein und fünf autonome Literaturvereine und Autorengruppen - manche von ihnen gibt es bereits seit Jahrzehnten in der Traklstadt - haben sich unter einem Dach organisiert und erarbeiten ein Programm für ein junges und erwachsenes Publikum (2014 kamen zu 274 Veranstaltungen über 15.000 Besucher): professionell, bunt und engagiert nach dem Motto "Literaturhaus Salzburg, wo das Leben zur Sprache kommt".

Das zweistöckige Gebäude beherbergt neben Veranstaltungsräumen, die auch vermietet werden, und Büros eine Bibliothek und ein kleines Café (abends bei Veranstaltungen geöffnet), benannt nach dem Dichter H.C. Artmann, Namenspatron auch für den Platz vor dem Haus.

Kontakt

Literaturhaus Salzburg
Verein Literaturhaus
Strubergasse 23
A-5020 Salzburg

Telefon: +43 662 / 422 411
Fax: +43 662 / 422 411-13
E-Mail: info@literaturhaus-salzburg.at

 

Anfahrt
vom Zentrum Salzburg mit den Linien 7 und 8, Haltestelle „Strubergasse“ und der Linie 24, Haltestelle „Wallnergasse“, vom Bahnhof mit der Linie 2, Haltestelle „Gaswerkgasse“.
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Lesung

Tage im Mai

Marlene Streeruwitz

„Tage im Mai.“ war fast fertig geschrieben. 327 Seiten lagen vor. Ein abschließendes Kapitel fehlte noch. Am 24. Februar 2022 schien alles, was bis dahin geschrieben war, außer Kraft gesetzt. Der Krieg in der Ukraine veränderte und verändert die Situationen, in denen gelebt wird, derart, dass Marlene Streeruwitz beschloss, den Roman völlig neu zu schreiben.
 
Für drei Generationen von Frauen in Wien und Salzburg stellt sich nach den Prüfungen der Covid-Pandemie durch den Krieg und seine Folgen neuerlich die Überlebensfrage. Die Erzählung, die Dialoge und eine Telenovela führen weit über diese fiktiven Personen hinaus in die Frage, wie das Leben mit anderen überhaupt geteilt werden kann. Es sind zarte und ungenaue Lieben, die die Beziehungen der drei Frauen zueinander spinnen. Aber in diesen Lieben stemmen die Frauen sich erfolgreich gegen die verordneten und aufgebürdeten Umstände. Die Töchter flüchten zu den Müttern und die Mütter bekommen Halt bei den Töchtern.
 
Moderation: Manfred Mittermayer

Marlene Streeruwitz, geb. 1950 in Baden bei Wien, lebt als Regisseurin und Autorin von Romanen, Theaterstücken, Hörspielen, Essays in Wien. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt den Bremer Literaturpreis und den Preis der Literaturhäuser.

Veranstalter: Literaturforum Leselampe

Eintritt: € 10/8/6

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Lesung

Franzobel: Einsteins Hirn

Lesung & Gespräch

Franzobels neuer Roman „Einsteins Hirn“ (Hanser Verlag, 2023) ist ein hinreißender Trip durch wilde Zeiten und zugleich die Lebensgeschichte eines einfachen, aber nicht gewöhnlichen Mannes, den Einsteins Hirn aus der Bahn wirft. Der Autor liest und spricht mit Moderator Manfred Mittermayer.

Am 18. April 1955 kurz nach Mitternacht stirbt Albert Einstein im Princeton Hospital, New Jersey. Seinem Wunsch entsprechend wird der Körper verbrannt und die Asche an einem unbekannten Ort verstreut. Vorher jedoch hat der Pathologe Thomas Harvey Einsteins Hirn entfernt, danach tingelt er damit 42 Jahre durch die amerikanische Provinz. Mit ihm erlebt Harvey die Wahl John F. Kennedys zum Präsidenten und die erste Landung auf dem Mond, Woodstock und Watergate und das Ende des Vietnamkriegs – und irgendwann beginnt das Hirn, mit Harvey zu sprechen.

Franzobel, geb. 1967 als Franz Stefan Griebl, lebt als freier Schriftsteller in Wien. Zuletzt erschien der Roman „Die Eroberung Amerikas“ (2021). 2022 hatte seine musikalische Komödie „Tartuffe oder Ich glaub‘ was ich will!!!“ frei nach Molière am Wiener Lustspielhaus Premiere.

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: € 12/10/8

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Lesung

Cornelius Hell:
Nichts ist übersetzbar. Also kann man auch alles übersetzen

Literaturfrühstück

Jede(r) kann übersetzen. Und tut es jeden Tag: Gespräche zwischen Erwachsenen und Kindern, ÄrztInnen und PatientInnen oder die Berichterstattung über neue Ergebnisse von Wissenschaften – alles Übersetzungsversuche. Doch wem je ein Wort einer anderen Sprache oder eines Dialekts kostbar geworden ist, weiß: Die Räume der Erinnerung, die es eröffnet, hängen am Sound dieses Wortes, und darum ist es unübersetzbar. Aber wenn man versucht, diese Erfahrungen zu teilen, muss man irgendwie zu übersetzen versuchen; und man merkt, dass alles übersetzbar ist – zumindest, wenn man um seine Unübersetzbarkeit weiß.
 
Eine spezielle Herausforderung ist das Übersetzen von Literatur, vor allem von Lyrik. Übersetzen ist eine interpretierende Kunst, ähnlich der Arbeit von SchauspielerInnen und InstrumentalistInnen. Der wichtige Unterschied: Die Noten eines Musikstücks oder der Text eines Dramas haben keinen eigenen Klang, das Original der Übersetzung schon. Cornelius Hell zeigt, wie Bilder, Rhythmen und Klänge litauischer Prosa und Gedichte (vor allem von Tomas Venclova) im Deutschen in anderer Gestalt geschaffen werden können.
 
Veranstalter: Literaturforum Leselampe

Eintritt: € 7/5

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Lesung

02022023

Franziska Krug, Jessica Lind, Isabella Straub, Hans Jürgen Gmeilbauer

Lesungen mit Musik

Zu Mariä Lichtmess, dem magischen Datum, ab dem die Tage wieder länger werden, sind drei Autorinnen eingeladen, aus ihren jüngsten Veröffentlichungen zu lesen bzw. ihre aktuellen Arbeiten vorzustellen.

Isabella Straub, geb. in Wien; drei Romane bei Blumenbar/Aufbau Berlin, zuletzt „Wer hier schlief“; lesen wird sie aus ihrem in Arbeit befindlichen Roman „Der Kratzer“. 2023 wird sie für vier Monate Erfurter Stadtschreiberin.

Jessica Lind lebt in Wien; Co-Autorin des Science-Fiction-Films „Rubikon“. 2015 Gewinnerin des 23. open mike mit der Kurzgeschichte „Mama“, auf der ihr gleichnamiger Debütroman aufbaut, aus dem sie lesen wird.

Franziska Krug, geboren 1985, Autorin, Designerin, Musikerin, beschäftigt sich seit 2015 intensiv mit ihrem Langzeitprojekt „Alphabet“; der vierte Band der Reihe heißt demnach „Diesseits in C-Dur und d-Moll“.

Die Musik kommt von Thelema, das ist Hans Jürgen Gmeilbauer; der Salzburger arbeitet u.a. für experimentelles Musiktheater, Lesungen, Vernissagen und multilinguale Buchprojekte.

Veranstalter: erostepost

Eintritt: € 10/8/6

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Lesung

Arno Geiger:
Das glückliche Geheimnis

Lesung & Gespräch

Einer, der vom Leben der Menschen erzählen will, tut gut daran, auf diesem Gebiet selbst gründliche Kenntnis zu erwerben. Um diese Spezialkenntnis hat Arno Geiger sich bemüht. Und davon berichtet er in seinem sehr persönlichen neuen Buch „Das glückliche Geheimnis“ (Hanser Verlag, 2023). Der bekannte österreichische Autor liest und spricht mit Literaturhaus-Leiter Tomas Friedmann.

Frühmorgens bricht ein junger Mann mit dem Fahrrad in die Straßen der Stadt auf. Was er dort tut, bleibt sein Geheimnis. Zerschunden und müde kehrt er zurück. Und oft ist er glücklich. Jahrzehntelang hat Arno Geiger ein Doppelleben geführt. Jetzt erzählt er davon, pointiert, auch voller Witz und mit großer Offenheit. Wie er Dinge tat, die andere unterlassen. Wie gewunden, schmerzhaft und überraschend Lebenswege sein können, auch der Weg zur großen Liebe. Wie er als Schriftsteller gegen eine Mauer rannte, bevor der Erfolg kam. Und von der wachsenden Sorge um die Eltern. Ein großes Buch voller Lebens- und Straßenerfahrung, voller Menschenkenntnis, Liebe und Trauer.

Arno Geiger, geb. 1968 in Bregenz, lebt in Wien und Wolfurt/Vorarlberg. Zuletzt erschienen der Roman „Unter der Drachenwand“ (2018) und das Buch „Der Hahnenschrei. Drei Reden“ (2019). Zahlreiche Auszeichnungen: z.B. Deutscher Buchpreis 2005, Hölderlin-Preis 2011, Joseph-Breitbach-Preis 2018, Bremer Literaturpreis 2019.

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: € 12/10/8

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Lesung

Bezhad Karim Khani:
Hund Wolf Schakal

Lesung & Gespräch

„Alles schien gut zu laufen. Alles sah nach Sieg aus. Nach Moral und guter Arbeit. Irgendwo, Hunderte Kilometer entfernt, in einer ocker- und lehmfarbenen Kargheit auf sonnenverbranntem Sand und olivgrünen Flüssen lief der Krieg auf ein Happy End zu, wenn man dem Fernseher Glauben schenkte, wenn man also ein Kind war.“

Nach dem Tod der Mutter in den Tumulten der Iranischen Revolution fliehen der elfjährige Saam und sein kleiner Bruder Nima mit ihrem Vater nach Deutschland. Doppelt fremd im arabisch dominierten Neukölln, fristet der Vater ein Leben zwischen Taxifahren, Backgammon und Scham, während Saam versucht, die Rolle des Familienoberhaupts auszufüllen und sich Respekt unter den brutalen Straßengangs zu verschaffen.

Revolutionäre, Kleinkriminelle, Straßenkinder – es sind düstere, leidenschaftliche, gebrochene und mutige Figuren, die Behzad Karim Khani in seinem Roman in den Blick rückt. Er entwickelt dabei einen ganz eigenen Sound, der sowohl die Melancholie iranischer Prosa als auch die Härte afroamerikanischer Raps anklingen lässt.

Behzad Karim Khani wurde 1977 in Teheran geboren, 1986 ging seine Familie nach Deutschland. Er studierte Medienwissenschaften und lebt in Berlin, wo er schreibt und eine Bar betreibt. „Hund Wolf Schakal“ ist im Verlag Hanser Berlin erschienen.

Veranstalter: prolit

Eintritt: frei

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Lesung

Verena Roßbacher:
Mon Chéri und unsere demolierten Seelen

Lesung & Gespräch

Wie gestaltet man sein Leben, wenn man zwei linke Hände und jede Menge Probleme hat? Eine hinreißende Tiefstaplerin führt durch den Roman „Mon Chéri und unsere demolierten Seelen“ (Kiepenheuer & Witsch) von Verena Roßbacher. Die österreichische Buchpreisträgerin 2022 liest und spricht mit ORF-Moderatorin Imogena Doderer.

Gut gelaunt strauchelt Charly Benz seit 43 Jahren durchs Leben. Sie arbeitet im Marketing einer Berliner Foodcompany, ernährt sich von angebrannten Croissants und bespricht ihre Beziehungsprobleme – sie bestehen darin, dass sie keine Beziehung hat – mit ihrem einzigen Freund: Herr Schabowski, ein 60-jähriger Mann, der ihre Post und Ängste sortiert. Als dieser eine tödliche Diagnose erhält, ihr Versuch einer Systemischen Familienaufstellung in einem Debakel endet und gleich drei Männer ihr Leben durcheinanderbringen, verlässt die Schwangere der Mut. Charly und Schabowski beschließen, ihre Probleme proaktiv anzugehen: Sie flüchten nach Bad Gastein, um in einem leerstehenden Hotel festzustellen: Man kann sich die Menschen, mit denen man verwandt ist, nicht aussuchen – seine Familie aber schon.

Verena Roßbacher, geb. 1979 in Bludenz, aufgewachsen in Österreich und der Schweiz, lebt als ­ Autorin in Berlin. Vor ihrem aktuellen, 2022 veröffentlichten und preisgekrönten Buch erschienen die drei Romane „Verlangen nach Drachen“ (2009), „Schwätzen und Schlachten“ (2014) und „Ich war Diener im Hause Hobbs“ (2018).

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: € 10/8/6

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Lesung

Michael Köhlmeier:
Frankie

Lesung & Gespräch

Der bekannte, vielfach ausgezeichnete österreichische Schriftsteller Michael Köhlmeier erzählt in seinem neuen Roman „Frankie“ (Hanser Verlag, 2023) von einer Initiation, von Rebellion und Befreiung, von der ewigen Faszination des Bösen und von einem Duo, das man nie wieder vergisst. Der Autor liest und spricht mit Moderator Tomas Friedmann.

Ein Teenager, ein soeben aus dem Gefängnis entlassener Großvater und eine geladene Pistole: Frank ist vierzehn, lebt in Wien, kocht gern und liebt die gemeinsamen Abende mit seiner Mutter. Aber dann gerät sein Leben durcheinander. Der Großvater ist nach achtzehn Jahren aus dem Gefängnis entlassen worden. Frank kennt ihn nur von wenigen Besuchen. Der alte Mann reißt den Jungen an sich, einmal tyrannisch, dann zärtlich. Frank ist fasziniert von ihm. Am Ende stehen sich die beiden auf einer Autobahnraststätte gegenüber wie bei einem Duell.

Michael Köhlmeier, geb. 1949 in Hard am Bodensee, lebt in Hohenems/Vorarlberg und Wien. Jüngst erschienen der Roman „Matou“ und das Buch „Gedankenspiele über das Gelingen“ (beide 2021) sowie gemeinsam mit seiner Frau Monika Helfer der Band „Das Leben der Krawatte“ und die Erzählung „Lange Nacht heim“ (beide 2022).

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: € 12/10/8

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Film

Nur die Sonne war Zeuge / Plein soleil

Filmclub: Die Beschreibung der Unordnung - Kriminalgeschichten im Film

Tom Ripley wird beauftragt, Philippe Greenleaf, den Sohn eines Milliardärs, gegen eine Belohnung zur Rückkehr nach San Francisco zu bewegen. Philippe lebt mit seiner Freundin Marge in Italien, Ripley und Marge sind seinen Launen ausgeliefert, doch Ripley beginnt Gefallen am Lebensstil von Philippe zu finden und beschließt, ihn zu ermorden, um als Doppelgänger seinen Platz einzunehmen.

Die Verfilmung von Patricia Highsmiths Roman „The Talented Mr. Ripley“, der 1951 erschienen ist, erzählt – anders als die Vorlage, in der die Schriftstellerin ihren Protagonisten davonkommen lässt – die Geschichte eines beinahe perfekten Mordes, ausgelöst von der Besessenheit der beiden Protagonisten. „Plein soleil“, dem psychologischen Realismus im französischen Kino zuzuordnen, überzeugt insbesondere in der Figurenzeichnung: René Clement gelingt es, mit Alain Delon als Tom Ripley einen Antihelden einzuführen, der gleichermaßen fasziniert und in seiner Kälte abstößt.

FR/IT 1960; Regie: René Clément; Drehbuch: René Clément, Paul Gégauff; Musik: Nino Rota; Kamera: Henri Decaë; mit: Alain Delon, Maurice Ronet, Marie Laforêt, Erno Crisa, Romy Schneider; 112 Min.; franz./ital. OmU

Veranstalter: Literaturforum Leselampe, DAS KINO

Eintritt: Kartenpreise DAS KINO, Mitglieder Leselampe und DAS KINO frei

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Weiterbildung

Doron Rabinovici - Die Einstellung

Lehrerfortbildung

Anmeldung über ph-online VA-Nr. 157006LH08
Dauer 9 Uhr bis 16.30 Uhr.

Antisemitismus, Rassismus, Sexismus sind gesellschaftliche Phänomene, die – notwendigerweise – auch in der zeitgenössischen (Jugend-)Literatur thematisiert werden.

Die Teilnehmer*innen der Fortbildungs-VA lernen Texte zum Thema kennen, die sich für den Einsatz im Oberstufenunterricht eignen, im Besonderen den Roman Die Einstellung.

Am Nachmittag liest Doron Rabinovici aus seinem Roman, erzählt (allgemein) zu seinem literarischen Werk und zu „Neuem Antisemitismus“.

Bei Interesse und rechtzeitiger Anmeldung im Jungen Literaturhaus liest Doron Rabinovici am Dienstag Vormittag (Uhrzeit n.V.) für Klassen ab der 11. Schulstufe aus dem Roman "Die Einstellung", spricht mit den Schüler*innen über das Buch und über gesellschaftliche und politische Aktualitäten.

Doron Rabinovici nimmt in seinem Roman Die Einstellung mit ironischer Überzeichnung eine zunehmend
gespaltene Gesellschaft in den Blick; es geht um die Relativierung von Fakten, die Anziehungskraft des Autoritären, die Macht der Medien und der Bilder: um Einstellung(en) nicht nur im fotografischen Sinn.
Magdalena Stieb, Salzburger Literaturforum Leselampe

Doron Rabinovici, geb. 1961 in Tel Aviv, in Wien aufgewachsen, Schriftsteller und Historiker. Er veröffentlicht Kurzgeschichten, Romane, wissenschaftliche Beiträge, u.a. „Die Außerirdischen“, und ist Mitherausgeber von „Neuer Antisemitismus? Fortsetzung einer globalen Debatte“ (beide Suhrkamp Verlag, 2019). „Die Einstellung” ist sein jüngster Roman (Suhrkamp, 2022)

Veranstalter: Junges Literaturhaus, PH Salzburg

Eintritt: frei

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Lesung

Christian Hollaus, Florian Vernschach:
Auf verborgenen Wegen...

Satirelesungen

Auf verborgenen Wegen ist Christian Hollaus in Salzburg zur Welt gekommen, weil ihm seine Mutter den Geburtsort Freilassing ersparen wollte. Dann geht das Leben wenig geradlinig weiter, zu ungenau angepeilten Zielen, aber glücklicherweise auch zu der gemeinsamen Lesung mit dem Autor:

Florian Vernschach, 1975 zufällig in Bad Ischl geboren, doch alsbald dem kaiserlichen Gepränge ins Innviertel entflohen, wo es ihn auch nicht lange hielt. Trägt ein ebenso umfangreiches wie garstiges Prosaprojekt mit sich herum. Versucht, unter dem Deckmantel der Satire dem geschätzten Publikum erschreckend wirklichkeitsgetreue Reiseimpressionen unterzujubeln. Da sich ein renommierter Salzburger Verlag dem Zauber dieser Impressionen nicht entziehen konnte oder wollte, liegen sie nun sogar als Buch vor.

Veranstalter: SAG

Eintritt: € 10/8/6

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Lesung

Oben Erde, unten Himmel / Die Inkommensurablen

Raphaela Edelbauer, Milena Michiko Flašar

Lesungen & Musik

Ein Abend mit zwei druckfrischen Büchern der österreichischen Autorinnen Milena Michiko Flašar und Raphaela Edelbauer – moderiert von Lily Dittelbacher und Tomas Friedmann.

Milena Michiko Flašar beschäftigt sich im neuen Roman „Oben Erde, unten Himmel“ (Wagenbach) mit den „letzten Dingen“. Herr Ono ist unbemerkt verstorben. Allein. Es gibt viele wie ihn. Immer mehr. Erst als es wärmer wird, rufen die Nachbarn die Polizei. Und dann Herrn Sakai mit dem Putztrupp, zu dem Suzu gehört. Sie sind spezialisiert auf Kodokushi-Fälle. „Fräulein Suzu“, wie der Chef sie nennt, fügt sich widerstrebend in die Aufgaben. Es braucht dafür Geduld, Ehrfurcht und Sorgfalt, außerdem einen robusten Magen.

Raphaela Edelbauer begibt sich im Roman „Die Inkommensurablen“ (Klett-Cotta) ins Zentrum der K.u.K.-Monarchie kurz vor Ausbruch des 1. Weltkriegs. Die Einwohner Wiens warten am 31. Juli 1914 auf das Verstreichen des deutschen Ultimatums. Mitten im Kriegstaumel am Vorabend der Mobilmachung begegnen sich drei junge Menschen: der Tiroler Pferdeknecht Hans, der Adelige Adam und die Mathematikerin Klara. Ihre bekannte Welt droht zu zerfallen in diesen letzten
Tagen des alten Europa.

Milena Michiko Flašar, geb. 1980 in St. Pölten. Erfolgreich mit „Ich nannte ihn Krawatte“ (2012) und „Herr Kato spielt Familie“ (2018).

Raphaela Edelbauer, geb. 1990 in Wien, wo sie lebt. Für ihren Roman „DAVE“ erhielt sie den Österreichischen Buchpreis 2021.

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: € 10/8/6

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Lesung

Thomas Stangl:
Quecksilberlicht/Diverse Wunder

Lesung & Gespräch

Es ist ein Stück Familiengeschichte, die Thomas Stangl in seinem neuesten Roman in völlig neue Bezüge stellt. Mit der literarischen Annäherung an die Großmutter und ihr Aufwachsen im Wiener Randbezirk Simmering schafft er einen Raum, der imstande ist, das Kleine mit dem Großen zu verbinden und die einzelne Biografie in den Zusammenhang der Weltgeschichte einzubinden. Damit verschränken sich in Stangls Erzählkosmos weit auseinanderliegende Zeiträume zu neuen Konstellationen, die herkömmliche Vorstellungen von Biografie, Identität und Wirklichkeit auflösen.
„Quecksilberlicht“ ist ein faszinierender Roman über fremde Geschichten, die plötzlich zu eigenen werden. Ein Roman über das Vergehen der Zeit und das Fortwirken von Vergangenem in unser aller Leben.

Im soeben erschienen Erzählband „Diverse Wunder“ wählt Stangl dagegen die kleine Form und führt uns in einer „Handvoll sehr kurzer Geschichten“ über die Grenzen der Realität in ungeahnte skurrile Wirklichkeiten.

Thomas Stangl, geb. 1966. Seit seiner ersten Buchveröffentlichung 2004 ist ein mit zahlreichen Preisen ausgezeichnetes Werk entstanden, das ihn zu einem der wichtigsten österreichischen Gegenwartsautoren macht. „Quecksilberlicht“ erschien im Verlag Matthes & Seitz, „Diverse Wunder“ im Droschl Verlag.

Veranstalter: prolit

Eintritt: € 10/8/6

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Festival

Hörspiel-Nacht 2023

Ausgewählte ORF-Hörspiele & Live-Gast Elisabeth Weilenmann

Jedes Jahr gibt es im Literaturhaus Salzburg in Kooperation mit der Ö1-Hörspielabteilung in Wien eine Leistungsschau des Hörspiels. Diesmal fiel die Wahl auf drei Originalhörspiele. Außerdem werden Beispiele aus dem Kurzhörspiel-Wettbewerb Track 5‘ zur Satz-Vorgabe „Wie soll ich das sagen?“ vorgestellt. Als Live-Gesprächspartnerin wurde die Autorin und Regisseurin Elisabeth Weilenmann eingeladen. Moderation: Karin Buttenhauser (ORF Salzburg) und Tomas Friedmann.

Das Hörspiel „LECK MICH!“ (55 Min.) von Elisabeth Weilenmann ist ein Hörstück über weibliche Sexualität. Hannah ist auf einer Reise durch das Labyrinth ihrer Gefühlswelt und ihrer gefräßigen Libido, die sich manchmal bekriegen und manchmal befeuern. Sie ist 35. Geschieden. Im Sternzeichen Skorpion. Im Aszendent Zwilling. Beruf: Journalistin. Charaktereigenschaften: leidenschaftlich, kompliziert, neugierig. Hannah geht zum ersten Mal „online“. Auf unterschiedlichen Portalen. Das eine nennt sie „die seriöse BeziehungsAPP“, das andere „die SexAPP“. Es ist der Anfang einer intensiven Auseinandersetzung. Mit ihren Wünschen. Mit ihren Lüsten. Mit ihrem Begehren. Frauen sind, so ist sie überzeugt, von Natur aus promiskuitiv. Sie leben diese Seite nur oftmals nicht offen aus – immerhin wurde die weibliche Sexualität seit der menschlichen Sesshaftwerdung kontrolliert und domestiziert.

Das Hörspiel „DIE VITAMINLÜGE“ (45 Min., Regie: Ursula Scheidle) hat Daniel Wisser im Eindruck der Pandemie und der Lockdowns geschrieben. Carla sehnt sich nach der großen Katastrophe, um frei zu werden: von Verpflichtungen, von Beziehungen und einem immergleichen Alltag, der dem Leben einen letzten Rest von Struktur verleiht. Bei Telefongesprächen mit ihrer Therapeutin wird Carlas eigentliches Drama hörbar. Es hat sich vor vielen Jahren zwischen ihr und der Mutter, die sie im Altersheim besucht, ereignet. Mutter wie Tochter fühlen sich schuldig am Tod des Mannes, des Vaters. Doch darüber wurde nie gesprochen.

Der Autor Ludwig Fels hat die Ausstrahlung seines Hörspiels „WAS SIEHST DU? DIE NACHT!“ (50 Min.) 2022 nicht mehr erlebt; er starb unerwartet in Wien. Regisseur Stefan Weber vollendete das beeindruckende Stück über eine Geschichte, die sich ereignet hat, aber über die niemand berichten konnte. Frühjahr 1944: Die kleine Mirka und ihr Vater sind im Viehwaggon eines Deportationszuges auf der Strecke vom Ghetto Lódz nach Auschwitz. Mirka ist voller Leben, aber mit Zweifel, weil der Nazi-Hund beim Einsteigen ihre Puppe gebissen hat. Der Vater versucht zu beruhigen. Kinderfantasie gegen ohnmächtige Notlügen. Eilends zusammenerfundene Märchen als Replik auf nicht beantwortbare Fragen. Einige letzte Stunden.

Elisabeth Maria Weilenmann (ehemals Putz), geb. 1982 in NÖ, lebt in Wien. Während des Studiums der Kommunikationswissenschaften in Wien begann sie, Hörspiele und Radiofeatures zu schreiben und zu inszenieren. Seit über 15 Jahren arbeitet sie für deutschsprachige Sender und gewann zahlreiche Preise; zuletzt wurde sie für das Hörspiel „Höllenkinder“ von Gabriele Kögl, bei dem sie Regie führte, mit dem Prix Europa 2019 ausgezeichnet.

Veranstalter: Verein Literaturhaus, ORF/Ö1

Eintritt: frei

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Lesung

Ana Marwan:
Verpuppt

„Jede Geschichte ist eine Gewalt an der Wahrheit.“ Rita findet sich nicht zurecht in der Welt. Sie erkennt, dass sich verlorengegangene Träume oder Dinge ersetzen lassen, und beobachtet: Der Mensch ist ein Gefäß, in das über die Jahre alles hineinkommt von außen – Meinungen, Verhaltensweisen, Gesten… Das Leben betrachtet sie als eine reine Aneinanderreihung von Spielchen; je nach Situation wird diese oder jene Version der eigenen Person zur Schau gestellt. Was aus ihr werden soll, weiß sie nicht. Um das Chaos ihrer Welt zu bändigen, schreibt sie Geschichten, erfindet sich Gefährten wie Ivo Jež, der – wie sie – im Ministerium tätig ist, Abteilung Raumfahrt. Oder handelt es sich um eine andere Art von Einrichtung und Ivo ist ein Mitpatient? Wird Rita therapiert oder wird die Ärztin von Rita manipuliert? Ist der freie Mensch frei oder ist derjenige ohne Zwang, dem die Entscheidungen abgenommen werden?

Der neue Roman „Verpuppt“ (im Original „Zabubljena“, Beletrina Verlag) der Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Ana Marwan wurde 2021 als bestes Buch des Jahres in Slowenien ausgezeichnet.

Ana Marwan, geb. 1980 in Murska Sobota, Slowenien, lebt als Autorin in Wien. 2022 wurde sie mit dem Ingeborg Bachmann-Preis ausgezeichnet. Nach dem Debüt „Der Kreis des Weberknechts“ (2019) erschien 2023 „Verpuppt“ (Ü: Klaus Detlef Olof; beide Otto Müller Verlag).

Veranstalter: Literaturforum Leselampe

Eintritt: € 10/8/6

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Fest

50 Jahre GAV. Salzburg feiert

Fest mit Literatur & Musik
Anja Clementi: Rezitation
Stefan Wegenkittl: Klavier

Am 24. und 25. Februar 1973 – also vor fast exakt 50 Jahren – versammelten sich auf Einladung von Ernst Jandl 38 Autor*innen im Grazer Forum Stadtpark, um eine Organisation als Gegenpol zum damals politisch wie künstlerisch äußerst konservativen österreichischen P.E.N. zu gründen. Seit 2007 lautet der bis heute gültige Name GAV („Grazer Autorinnen Autorenversammlung“), obwohl der Sitz seit langem in Wien liegt. Aufgaben des Vereins sind die finanzielle wie ideelle Unterstützung von Autor*innen, das Verfassen von Solidaritäts- und Protestnoten zugunsten verfolgter Dichter*innen in aller Welt, die Organisation von Lesungen uvm. Die GAV hat in jedem Bundesland eine Regionalgruppe und zählt derzeit an die 700 Mitglieder.

Die Salzburger Autor*innen präsentieren aus diesem Anlass eine Postkartenedition mit Beiträgen aller Mitglieder, die Schauspielerin Anja Clementi liest Texte Salzburger Autor*innen und Stefan Wegenkittl umrahmt das Programm am Klavier. Kommen Sie und feiern Sie mit uns!

Veranstalter: GAV Salzburg

Eintritt: € 10/8

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Online

Neben Live-Lesen gibt es nun auch das neue Format:
Literatur für den Fall

Alle Veranstaltungen bis Sommer mussten abgesagt werden – dafür wurden digitale Formate erarbeitet. Neben täglichen Facebook-Lesungen gibt es nun auch den Literatur-Blog von prolit und Literaturforum Leselampe.

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Literaturhaus Salzburg

Verein Literaturhaus

Ein Ort für das Wort

Seit Herbst 1991 ist im 400 Jahre alten, denkmalgeschützten Eizenbergerhof am Rand der Salzburger Altstadt, die Literatur zu Hause ... Anfangs ein Geheimtipp hat sich das Literaturhaus seinen Platz in der Welt der Sprachen und Bücher, der Autorinnen und Autoren erobert.
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Das zweistöckige Gebäude beherbergt neben Veranstaltungsräumen, die auch vermietet werden, und Büros eine Bibliothek und ein kleines Café (abends bei Veranstaltungen geöffnet), benannt nach dem Dichter H.C. Artmann, Namenspatron auch für den Platz vor dem Haus.
Anfahrt
vom Zentrum Salzburg mit den Linien 7 und 8, Haltestelle „Strubergasse“ und der Linie 24, Haltestelle „Wallnergasse“, vom Bahnhof mit der Linie 2, Haltestelle „Gaswerkgasse“.

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Literatur / Lesung Buchtipp
Familie / Kinderprogramm Junges Literaturhaus Salzburg Salzburg, Strubergasse 23
Literatur / Lesung Literaturfest Salzburg Salzburg, Hubert-Sattler-Gasse 1
Literatur / Buchpräsentation Lokolino Göttingen
Sa, 4.2.2023, 14:45 Uhr
Literatur / Lesung Museum Schloss Neu-Augustusburg
Mi, 8.3.2023, 14:00 Uhr
Literatur / Vortrag Ecowin Verlag Salzburg, Lessingstraße 6
Literatur / Lesung Salzburger Literaturforum Leselampe Salzburg, Strubergasse 23

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