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Literaturhaus Salzburg

Ein Ort für das Wort

Seit Herbst 1991 ist im 400 Jahre alten, denkmalgeschützten Eizenbergerhof am Rand der Salzburger Altstadt, die Literatur zu Hause ... Anfangs ein Geheimtipp hat sich das Literaturhaus seinen Platz in der Welt der Sprachen und Bücher, der Autorinnen und Autoren erobert.
Rund 300.000 Besucherinnen und Besucher haben allein in den ersten 24 Jahren ca. fünftausend Veranstaltungen mit tausenden Schriftstellern und Künstlern besucht ...

Ein Trägerverein und fünf autonome Literaturvereine und Autorengruppen - manche von ihnen gibt es bereits seit Jahrzehnten in der Traklstadt - haben sich unter einem Dach organisiert und erarbeiten ein Programm für ein junges und erwachsenes Publikum (2014 kamen zu 274 Veranstaltungen über 15.000 Besucher): professionell, bunt und engagiert nach dem Motto "Literaturhaus Salzburg, wo das Leben zur Sprache kommt".

Das zweistöckige Gebäude beherbergt neben Veranstaltungsräumen, die auch vermietet werden, und Büros eine Bibliothek und ein kleines Café (abends bei Veranstaltungen geöffnet), benannt nach dem Dichter H.C. Artmann, Namenspatron auch für den Platz vor dem Haus.

Kontakt

Literaturhaus Salzburg
Verein Literaturhaus
Strubergasse 23
A-5020 Salzburg

Telefon: +43 662 / 422 411
Fax: +43 662 / 422 411-13
E-Mail: info@literaturhaus-salzburg.at

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Literaturhaus Salzburg

© Malin G. Kundi
Lesung

Doris Konradi, Alexandra Turek:
Literaturpreis 2023 & gern gesehene Gäste

Preisverleihung und Lesung

Als wir am 17. November 2023 die erste Verleihung des Literaturpreises mit dem Motto „Es gibt Dinge, die geschehen ohne Grund“ feierten, konnte Doris Konradi leider nicht nach Salzburg reisen. Nun ist es soweit! Endlich wird auch der zweite Gewinnertext ZOMBIE hörbar gemacht, nachfolgend ein kurzes Zitat aus Doris Konradi‘s Text:

„Meine Hände fühlten sich ausgedörrt an, als ich sie endlich herauszog. Am liebsten hätte ich gleich wieder etwas Feuchtes angefasst. So trocken waren sie, nicht einmal den Riemen meiner Schultertasche bekam ich zu fassen, als er herunterrutschte. Erst mit dem Ellbogen konnte ich ihn stoppen, da hatte sie die Tasche schon aufgefangen. Ihre Wangen waren nass und plötzlich so nah vor meinem Gesicht, dass ich sie hätte berühren können. Scheiße, dachte ich, was soll das?“

Zu unserer Freude gesellt sich die Wiener Autorin Alexandra Turek dazu; ihre Lyrik und Prosa-Texte sind uns von ¡lesen lassen! bekannt.

Doris Konradi lebt als freie Autorin in Köln, veröffentlicht Erzählungen, Kurzprosa und Romane, zuletzt Aber die Insel.

Alexandra Turek, geboren 1971 lebt als freie Autorin mit französischen Wurzeln in Wien.

Eintritt € 12/10/8

Veranstalter: erostepost

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© Rafaela Pröll
Lesung

Julia Jost, Sophie Lunra Schnack:
Wo der spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf fletscht / feuchtes holz

Zwei Autorinnen verhandeln Herkunft in ihren Debütromanen. Im Jahr 1994 lebt die Erzählerin in Julia Josts Roman „Wo der spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf fletscht“ (Suhrkamp Verlag, 2024) in einem Kärntner Dorf in den Karawanken: ein elfjähriges queeres Mädchen, das sich nicht in die gegebene Ordnung finden will und das Schicksal seiner Familie verfolgt in einer ländlichen Idylle, die wirklich keine ist. Julia Jost lässt keinen Stein auf dem anderen in ihrem Roman, ohne Scheu wird alles unter dem Teppich hervorgekehrt.

In ihrem Roman „feuchtes holz“ (Otto Müller Verlag, 2023) findet Sophie Lunra Schnack eine Sprache für das Erleben einer Kindheit im Salzkammergut, die Grenzen zwischen Gegenwart und Vergangenheit werden durchlässig und es zeigen sich die Spuren der Geschichte. In überwiegend freien Versen verfasst, findet die Autorin eine einnehmende Sprache, um sich den Kindheitserinnerungen und der Geschichte der Großeltern zu nähern; die Landschaft baut sich als Hintergrund in diesem sprachlichen Kunstwerk auf und zeigt sich als historisch belastete Gegend.

Julia Jost, geb. 1982 in St. Veit an der Glan, lebt als Autorin, Regisseurin und Dramaturgin in Wien und Berlin.

Sophia Lunra Schnack, geb. 1990 in Wien, wo sie als Autorin auch überwiegend lebt.

Eintritt € 12/10/8

Veranstalter: Literaturforum Leselampe

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Lesung

Poesie-Nacht 2024

mit Grilli Pollheimer, Robert Friedl, Elena Sarto, Fiston Mwanza Mujila, Marianne Jungmaier, Mieze Medusa, Ulrich Koch

Lyrik & Musik

Lyrik boomt – in Buchform wie im Live-Vortrag! Zur traditionellen Poesie-Nacht sind mehrere Dichter*innen eingeladen, u.a. der auf der Leipziger Buchmesse mit dem Preis der Literaturhäuser 2024 ausgezeichnete Fiston Mwanza Mujila. Musikalisch gestaltet den Abend der Saxophonist, Klarinettist und Komponist Robert Friedl. Moderation: Lily Dittlbacher, Tomas Friedmann, Ines Schütz und Anton Thuswaldner.

Marianne Jungmaier – geb. 1985 in Linz – arbeitet als Autorin auch mit Fotografie, Film, Audio und Collagen. Im Otto Müller Verlag ist gerade ihr Band „Gesang eines womöglich ausgestorbenen Wesens“ (2024) erschienen. In den Gedichten treten Mensch und Natur in Dialog, blicken respektvoll auf ihr Gegenüber: Begegnungen voller Zuneigung.

Ulrich Koch – geboren 1966 in Winsen nahe Hamburg, wo er lebt – hat zuletzt im Verlag Jung und Jung die Gedichtbände „Selbst in hoher Auflösung“ (2017) und „Dies ist nur der Auszug aus einem viel kürzeren Text“ (2021) veröffentlicht. Über seine unaufgeregten, oft naturnahen Sprachbilder mit einem gelegentlichen Hang zur Apokalypse schrieb die Süddeutsche Zeitung: „Aus den Gedichten von Ulrich Koch lassen sich gut einzelne Sätze herausgreifen, die man den ganzen Tag mit sich herumtragen kann.“

Mieze Medusa – geboren 1975 als Doris Mitterbacher in Schwetzingen – lebt in Wien als Autorin, Slammerin, Rapperin und Herausgeberin. Sie tritt mit ihren engagiert-kritischen Texten solo und im Team auf. 2023 erschien „Die Krise schreibt man nicht mit langem „i“, auch wenn sie riesengroß ist“ (mit Yasmin Hafedh, Lektora Verlag).

Elena Sarto – geboren 1999 – erobert seit 2018 auf Poetry-Slam-Bühnen im deutschen Sprachraum die Herzen des Publikums. Ihre scharfsinnig-sarkastischen Texte vereinen Elemente der Prosa und Lyrik. 2020 gewann sie den 1. Platz bei den österreichischen U20-Poetry-Slam-Meisterschaften.

Fiston Mwanza Mujila – geboren 1981 in Lubumbashi/Kongo – lebt seit 2009 in Graz, wo er zunächst Stadtschreiber war und dann afrikanische Literatur an der Universität unterrichtete. Er hat mehrere Bücher und Theaterstücke veröffentlicht, 2022 erschien sein Roman „Tanz der Teufel“ (Hanser Verlag), 2023 bearbeitete er ein Stück von Elfriede Jelinek für das Wiener Volkstheater. Er liest aus „Le fleuve dans le ventre/Der Fluss im Bauch“ (Edition Thanhäuser, 2013) und „Kasala für meinen Kaku“ (Ritter Verlag, 2022) – begleitet vom bekannten österreichischen Schlagwerker Christian „Grilli“ Pollheimer.

Eintritt € 14/12/10

Veranstalter: Verein Literaturhaus

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© Bettina Wohlfender
Lesung

Levin Westermann: Zugunruhe

Lesung & Gespräch

Zugunruhe, das ist die Rastlosigkeit von Vögeln im Vorfeld ihrer Migration, das ist das Gefühl, dem Lockruf der Ferne kaum noch widerstehen zu können – was im Umkehrschluss heißt: Nichts hält mehr an diesem Ort, der zusehends unwirtlich wird. Und unwirtlich erscheint dem Protagonisten in Levin Westermanns Roman die Welt – und was die Menschen in ihrem Fortschrittssturm daraus gemacht haben. Flankiert von Katastrophenmeldungen streift er durch Landschaften Deutschlands und der Schweiz, vorbei an Raketenstationen und misstrauischen Blicken; er protokolliert die ungezügelte Zerstörungswut der menschlichen Spezies, die vergessen hat, dass sie nicht allein ist auf diesem Planeten, und die allen Warnungen zum Trotz nicht aufhört, jenen Sturm noch weiter anzufachen. So erweist sich die Unruhe letztlich als Ausdruck der Verfallsgeschichte von Natur und Kultur, die Levin Westermann am Kipppunkt einzufangen versteht.

Ein in seinem moralischen Anspruch radikaler Autor, der die Kraft von genauem Hinsehen, Phantasie und Literatur gegen die Vernutzung der Welt setzt.

Levin Westermann, 1980 in Meerbusch geboren, studierte an der Hochschule der Künste Bern und lebt als freier Schriftsteller in Biel. Sein Schreiben wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Preis für Nature Writing (2022). „Zugunruhe“ ist im Verlag Matthes & Seitz erschienen.

Eintritt € 10/8/6

Veranstalter: prolit

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Vortrag

Freiheit. In Erinnerung an die Salzburger Bücherverbrennung

mit Anne Bennent, Otto Lechner, Gilda Sahebi, Lisz Hirn, Radka Denemarková

Diskussion & Glockenspiel, Musik, Vortrag

In Erinnerung an die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten vom 30. April 1938 auf dem Residenzplatz findet alljährlich eine besondere Veranstaltung statt – organisiert von der Initiative Freies Wort (T. Friedmann, A. Lichtblau, K. Müller) in Kooperation mit Salzburg Museum, Literaturhaus u.a. Partnerinstitutionen sowie mit Unterstützung der Kulturabteilungen von Stadt und Land Salzburg und des Kulturministeriums in Wien. Nach Themen wie Zivilcourage, Wahrheit, Widerstand etc. geht es 2024 um Freiheit.

Die Abendveranstaltung eröffnen die Schauspielerin und Sängerin Anne Bennent und der blinde Akkordeonspieler und Komponist Otto Lechner mit Texten und Musik zum Thema. Anschließend diskutieren am Podium – moderiert vom Germanisten, Leiter des Literaturarchivs Salzburg und Co-Leiter der Rauriser Literaturtage Manfred Mittermayer – drei engagierte Frauen:

Radka Denemarková ist tschechische Autorin, Übersetzerin und Journalistin in Prag. In ihrem preisgekrönten Werk setzt sie sich u.a. mit patriarchalen Strukturen auseinander. 2022 erschien ihr kritischer China-Roman „Stunden aus Blei“, in dem es um Demokratie und Widerstand geht. Wegen ihres Kontakts zu chinesischen Dissidenten wurde sie mit lebenslangem Aufenthaltsverbot belegt.

Lisz Hirn ist österreichische Philosophin, Autorin und Dozentin in Wien. Sie forschte u.a. in Nepal, Japan und Peru, arbeitet in der Jugend- und Erwachsenenbildung und beteiligt sich als Künstlerin an internationalen Projekten. Publikationen über Humanismus, Macht, Medien und Politik. 2023 erschien ihr Buch „Der überschätzte Mensch“.

Gilda Sahebi ist deutsch-iranische Ärztin, Journalistin, Autorin und Politikwissenschafterin. 2022 wurde sie zur besten deutschen Politik-Journalistin gekürt. 2023 erschien ihr Buch „Unser Schwert ist die Liebe. Die feministische Revolte im Iran“, 2024 eine Analyse deutscher Debatten unter dem Titel „Wie wir uns Rassismus beibringen“.

Nach dem Gespräch wird um ca. 20.30 Uhr beim Mahnmal auf dem Residenzplatz die Rezitatorin Anne Bennent einen Text vortragen. Und am Ende erklingt vom Glockenspielturm das extra für diese Veranstaltung programmierte Lied „Die Gedanken sind frei“ – ein Volkslied, das immer wieder als Ausdruck für Sehnsucht nach Freiheit steht und die Weiße-Rose-Widerstandskämpferin Sophie Scholl ihrem wegen hitlerkritischer Äußerungen inhaftierten Vater vor der NS-Gefängnismauer auf der Blockflöte vorspielte. Otto Lechner wird die Melodie musikalisch aufgreifen und in die Nacht tragen …

Eintritt frei
Anmeldung erforderlich bis 26. April per E-Mail: office@salzburgmuseum.at oder
per Telefon: +43 662 620808-704

Veranstalter: Initiative Freies Wort

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Lesung

Es ist alles in den besten Anfängen. Franz Kafkas letzte Lebensmonate

Manfred Müller

Literaturfrühstück

Anfang April 1924 kam Franz Kafka nach Österreich, um seine fortgeschrittene Lungentuberkulose behandeln zu lassen, die auch den Kehlkopf bereits befallen hatte. Um den rasch zum Tod führenden Verlauf wenigstens zu bremsen, schickte man Kafka in die Wiener Universitätsklinik. Auch hier blieb Kafka aber nur wenige Tage und zog mit seiner Lebensgefährtin Dora Diamant ins kleine Sanatorium Dr. Hoffmann in Kierling bei Klosterneuburg, wo er die letzten sechs Wochen seines Lebens verbringen sollte.

Das Literaturfrühstück wird um diesen letzten Sanatoriumsaufenthalt kreisen, um Begleitpersonen, Krankheit und Tagesablauf. Im Zentrum stehen seine schriftlichen Äußerungen: zum einen die Briefe an die Eltern und Max Brod, zum anderen die sogenannten „Gesprächsblätter“: Infolge einer ärztlichen Empfehlung notierte Kafka, der seinen Kehlkopf schonen musste, alles, was er mitteilen wollte. Die über 40 erhaltenen Blätter beinhalten somit die intimsten Mitteilungen Kafkas und liefern zugleich ein Bild seines Zustands und seiner bis zuletzt nie endenden Hoffnung.

Manfred Müller, Leiter der Österreichischen Gesellschaft für Literatur und Präsident der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft, gibt beim Literaturfrühstück Einblicke in Franz Kafkas letzte Lebensmonate.

Frühstück (Kaffee und Kipferl) ab 9.45 Uhr, solange der Vorrat reicht.
www.leselampe-salz.at

Eintritt € 7/5

Veranstalter: Literaturforum Leselampe
Veranstaltungsort: Literaturhaus

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Buchpräsentation

Lyrik im Mai: Christoph Janacs, Elke Laznia

Klavier: Miriam Laznia
Beteiligte: Christoph Janacs, Elke Laznia, Miriam Laznia

Christoph Janacs folgt in „Abschweifungen“ mäandernden Wegen durch ein Dickicht von Fragen und Zweifeln an der menschlichen Existenz und Spezies, die er versteht als ein Unterwegs-Sein und ein Nie-Ankommen. Die bibliophile Ausgabe von Haiku und Kettengedichten enthält 11 Offsetfarblithografien von Sonia Gansterer und erschien in einer Auflage von 400 Stück in der Edition Thurnhof.

Elke Laznias „fischgrätentage“ handelt von der äußersten Grenze eines nahen Menschen zwischen Dasein und Wegsein. Dieser lyrischen Reise entlang der letzten Dinge ringt die Autorin singuläre Sprachbilder ab: Bilder von Zartheit und Zumutung, von Trauer, Scham, Nähe und von der Unbegreiflichkeit, was die Zeit mit unseren Körpern macht, mit unserem Geist; davon welches Vorfahren-Erbe wir in uns tragen und was wir davon weitergeben.

Eintritt € 10/8

Veranstalter: GAV Salzburg

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Fest

Frühlingsfest der Verlage Wieser & Drava

Gespräche, Lesungen, Musik & Buffet

Beteiligte: Lojze Wieser, Sabina Hank, Nina Medved, Stanislav Struhar

Jedes Jahr feiern wir den Frühling mit einem österreichischen Verlag – 2024 gleich mit zwei: dem Wieser und dem Drava Verlag. Verleger-Legende Lojze Wieser, Verlagsleiterin Erika Hornbogner und Lektorin Gundula Wagenbrenner sprechen über Verlag und Programm und stellen die Autoren Nina Medved und Stanislav Struhar vor. Piano & Gesang: Sabina Hank!

Nina Medved ist slowenische Dichterin. 2019 gewann sie beim Literaturfestival Urška den Titel der „vielversprechendsten jungen Autorin“, 2020 erschien ihr Debüt-Lyrikband „Drseči svet“ (dt. „Gleitende Welt“, 2023, übersetzt von Boštjan Dvořák). Das Buch versammelt 48 Gedichte, in denen unter der Oberfläche luftiger Notizen – zu Themen wie Partnerliebe, Prekarität, Einstellung zum (weiblichen) Körper, Alterungsprozesse und die Entscheidung, Mutter zu werden – starke Strömungen zum Vorschein kommen, die in eine gleitende Bewegung führen und erst Sinn ergeben, wenn wir die richtigen Griffe finden. Jedes Gedicht beginnt mit einem „Wie“ – eine Aufforderung an die Leser, die Poesie mitzugestalten. Denn die titellosen Gedichte spiegeln grundlegende Fragen der Existenz wider, auf die junge Menschen, insbesondere Frauen, heute ihre eigenen Antworten suchen.

Stanislav Struhar kommt aus Tschechien und lebt als Autor in Wien. Er schreibt Gedichte, Erzählungen und Prosa – vorerst auf Tschechisch, dann auf Deutsch. Im Wieser Verlag erschien 2019 die Gedicht-Trilogie „Stará zahrada/Der alte Garten“, 2023 der Roman „Das Gewicht des Schattens“ und 2024 der Band „Die Reinheit der Stille“ mit Erzählungen, darin z.B. die Geschichte von Jakub, der zum Begräbnis seiner Großmutter nach Wien kommt und eine Bekannte von früher trifft. Oder die Story vom einsamen Emmerich, den besten Gärtner auf dem Wiener Zentralfriedhof. Eines Tages steht er am Krankenbett einer Freundin aus der Kindheit, die sich einst radikalisiert hat. Oder die Erzählung von Viktor, der in die Wiener Wohnung seines Bruders zieht und seiner unfreundlichen Nachbarin begegnet. Trotz Warnungen seiner Landsleute trifft er sie wieder.

Lojze Wieser ist slowenisch-deutschsprachiger Verleger und Autor, Gastrosoph und Brückenbauer zwischen Kulturen. 1987 gründete er in Klagenfurt den Wieser Verlag, der 2016 den dort ansässigen Drava Verlag übernahm. Seit zehn Jahren betreut Lojze die ORF-Sendereihe „Der Geschmack Europas“ mit kulinarischen Reisereportagen und überträgt so das Konzept der Buchreihe „Europa erlesen“ auf Regionalküchen.

Nina Medved, geb. 1989 in Marburg, wo sie als Autorin, Fotografin, Übersetzerin und Mitgestalterin von Literaturfestivals in Slowenien und Frankreich lebt. 2021 wurde sie mit dem internationalen Pont-Preis ausgezeichnet.

Stanislav Struhar, geb. 1964 im mährischen Gottwaldov (heute Zlín), versagte sich dem Regime und floh 1988 nach Österreich, wo 2002 im Parlament sein Roman „Das Manuskript“ vorgestellt wurde.

Eintritt € 14/12/10

Veranstalter: Verein Literaturhaus, Wieser und Drava Verlag

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Ausflug

Literaturfahrt:
geunteilt. Literatur in Kärnten/Koroška

Beteiligte: Klaus Amann, Thomas Assinger

Die zweitägige Literaturfahrt mit Thomas Assinger und Klaus Amann führt in eine der faszinierendsten literarischen Landschaften Mitteleuropas. Autor:innen aus Kärnten wie Ingeborg Bachmann, Peter Handke und Josef Winkler, Gustav Januš, Maja Haderlap und Florjan Lipuš haben die jüngere deutsch- und slowenischsprachige Literatur wesentlich geprägt. Sie haben aber auch die bewegte politische Geschichte des Landes mit kritischem Engagement begleitet.

Am ersten Tag werden wir auf einem Spaziergang durch Klagenfurt/Celovec Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt im Spannungsfeld von Literatur, Geschichte und Politik erkunden und Einblick in das Kärntner Literaturarchiv bekommen, mit ­einer zweispachigen Lesung von Anna Baar und Dominik Srienc am Abend.

Am zweiten Tag begeben wir uns auf die Spuren von Christine Lavant bei einem Besuch einer Ausstellung im Werner Berg Museum in Bleiburg/Pliberk.

Anmeldung unbedingt erforderlich unter leselampe@literaturhaus-salzburg.at oder 0662/42 27 81

Eintritt 231,– im DZ inkl. Frühstück und Abendessen (25,– EZ-Zuschlag)
Abfahrt Literaturhaus

Veranstalter: Literaturforum Leselampe

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Lesung

Christophe Boltanski:
Das Versteck | Die Leben des Jacob

Lesung & Gespräch (franz./dt.)

Christophe Boltanksi versteht es in seinen Romanen meisterhaft, historisches Geschehen im Blick auf das einzelne Leben darzustellen: „Das Versteck“ erzählt die Geschichte von Boltanskis ukrainisch-jüdischer Familie als Geschichte eines Hauses, seiner Architektur, seiner Zimmer – und eines geheimen Hohlraums, in dem der Großvater sich vor den Nationalsozialisten versteckt. Ein großer Roman, der Familiengeschichte und soziologische Analyse verknüpft.

„Die Leben des Jacob“ erkundet die Biografie von Jacob B’chiri, der sich ein Jahr lang, täglich und in wechselnder Verkleidung, in einem Fotoautomaten ablichten ließ. Das Album mit seinen Portraits findet Boltanski auf einem Flohmarkt, er folgt den Spuren Jacobs, die von Paris über Rom und Marseille bis zu den Friedhöfen von Djerba und an die israelische Negev-Wüste führen. In seinem Roman setzt er das Leben eines Fremden zu einer Erzählung über Identität, Glauben und die Tragödien des 20. Jahrhunderts zusammen.

Christophe Boltanski, geboren 1962 als Sohn des Soziologen Luc Boltanksi, ist ein französischer Autor und Journalist. Zwischen 1989 und 2007 war er unter anderem als Kriegsberichterstatter während des Zweiten Golfkriegs tätig, von 1995 bis 2000 war er Korrespondent in Jerusalem. Seine Romane sind im Hanser Verlag erschienen (Ü: Tobias Scheffel).

Übersetzung: Damien Wilhelmy

www.prolit.at

Veranstalter: Fachbereich Romanistik, prolit

Eintritt frei

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Lesung

Karl-Markus Gauß 70

Fest mit Literatur & Musik
Mit: 3:rma, Birgit Müller-Wieland, Karl-Markus Gauß, Marko Dinic

Der österreichische Schriftsteller Karl-Markus Gauß feiert im Mai seinen 70. Geburtstag. Aus diesem Anlass findet an der Universität Salzburg ein ganztägiges Symposium statt – und abends wird im Literaturhaus gefeiert.

Beim Fest wird auch die Ausgabe der Literaturzeitung SALZ präsentiert – ein Geschenk von Karl-Markus Gauß an Karl-Markus Gauß. Denn auf seine Einladung hin haben Autorinnen und Autoren Texte geschrieben – und der Künstler Maroine Dib das Cover und den Bildteil der Zeitschrift gestaltet. An diesem Abend lesen Marko Dinić und Birgit Müller-Wieland ihre literarischen Beiträge.

Außerdem kommen Freunde und Wegbegleiter zu Wort: „Wortlandstreicher“ Ludwig Hartinger, Verleger Arno Kleibel und der ehemalige Rektor Heinrich Schmidinger. Den Abend moderiert die Autorin und Literaturvermittlerin Brita Steinwendtner. Live-Musik von 3:rma aus Slowenien – ein musikalisch-poetisches Projekt von Urška Supej (Gitarre) und Maša But (Gesang).

Karl-Markus Gauß, geb. am 14. Mai 1954 in Salzburg, wo er als Schriftsteller, Herausgeber und Literaturkritiker renommierter Zeitungen lebt. Von 1991 bis 2022 war er Herausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift „Literatur und Kritik“. Für sein Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, 2022 mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung für seine Reportagen „Die unaufhörliche Wanderung“. In seinen Essays, Journalen und Reiseberichten beschäftigt er sich immer wieder mit den Rändern Europas, mit Minderheiten und aussterbenden Sprachen, mit verborgenen kulturellen Schätzen an unbekannten Orten und stellt mittel- und osteuropäische Autoren und Intellektuelle genauso vor wie Menschen von der Straße. Dabei nimmt er stets eine humanistische Haltung ein. Zuletzt erschienen die Bücher „Die Jahreszeiten der Ewigkeit“ (2022) und „Schiff aus Stein. Orte und Träume“ (2024).
Weitere Termine

Internationale Tagung Karl-Markus Gauß: Literatur und Kritik
7. Mai 2024, 9 bis 16 Uhr, Bibliotheksaula, Hofstallgasse 2-4

Die Tagung beschäftigt sich mit dem Werk von Karl-Markus Gauß, Absolvent und Ehrendoktor der Paris-Lodron-Universität Salzburg. Sein Vorlass wird im Literaturarchiv Salzburg aufbewahrt. Die Bücher des auch als Kritiker hochgeschätzten Autors basieren auf umfassenden kultur- und literaturgeschichtlichen Studien, sie zeugen von seiner intensiven Beschäftigung mit philologischen und historischen Inhalten. Vortragende sind Milka Car Prijić (Zagreb), Mira Miladinović Zalaznik (Ljubljana), Vahidin Preljević (Sarajevo) und Günther Stocker (Wien). Manfred Mittermayer spricht mit Gauß, Rektor Martin Weichbold gratuliert, die Festrede hält Werner Michler.

Veranstalter: FB Germanistik/Uni Salzburg, Literaturarchiv Salzburg, Literaturforum Leselampe, Otto Müller Verlag & Rauriser Literaturtage mit freundlicher Unterstützung von SKICA in Wien, Verein Literaturhaus

Eintritt frei; Anmeldung empfohlen

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Lesung

Barbi Markovic: Stehlen, Spielen, Schimpfen

Poetikvorlesung

Als 15. Dozentin der Salzburger Stefan Zweig Poetikvorlesung spricht Barbi Marković in drei Vorlesungen über ihr Schreiben unter dem Titel „Stehlen, Spielen, Schimpfen“:

Die Wahrheit verändert sich für uns so sehr, dass sich die anderen in ihr nur schwer zurechtfinden. (Proust/Marković).

Gute Sätze begleiten uns, wir wiederholen sie jahrelang, wir üben und verändern sie, bis sie uns gehören. Ähnlich verhält es sich mit Sprachen. Wir lernen sie und sprechen sie, wir zahlen für sie mit Geld und Zeit, und das, was am Ende herauskommt, ist „unsere deutsche Sprache“.

Barbi Marković hat sich das Stehlen als die kulturelle Unverschämtheit von unten zum Programm gemacht. In der ersten Vorlesung erzählt sie, wie es dazu kam und warum man ihr trotz offener Piraterie nie die Originalität ihrer Texte abgestritten hat. Fast nie.

In der zweiten Vorlesung geht es um die Kraft und den Zug einer guten, rhythmisch abgestimmten Schimpftirade. Dabei werden Beispiele aus dem Leben und aus der Literatur betrachtet, besondere Aufmerksamkeit wird auf die Machtverhältnisse gelenkt. „Schimpfe nie nach unten und streichle nie nach oben“, würde die Regel lauten.

Die Regeln, die man sich selbst auferlegt, um eine Distanz zwischen dem Text und dem Ich herzustellen, sind das Thema der dritten Vorlesung. Damit sind formale Zwänge und Textspiele gemeint, wie man sie aus der Oulipo-Schule kennt, aber auch situationistische Textsammlungsmethoden und sogar Table-Top-Rollenspiele, mit denen man spannende Inhalte kreieren kann. Durch diese Techniken ist es möglich, eine Lücke zwischen Text und Autorin zu schaffen, die mit entsprechendem Material gefüllt werden kann, sodass die Texte am Ende mehr wissen als die Person, die sie geschrieben hat, und über mehr berichten als nur über ein Privatschicksal.
www.leselampe-salz.at

Barbi Marković, geboren 1980 in Belgrad, studierte Germanistik, lebt seit 2006 in Wien. 2009 machte Marković mit dem Thomas-Bernhard-Remix-Roman „Ausgehen“ (Suhrkamp Verlag) Furore. 2016 erschien der Roman „Superheldinnen“ (Residenz Verlag), für den sie u.a. den Priessnitz-Preis erhielt. 2017 las Barbi Marković beim Bachmann-Preis. Zahlreiche Kurzgeschichten, Theaterstücke und Hörspiele , außerdem zuletzt die Bücher „Die verschissene Zeit“ (2021) und „Minihorror“ (2023, beide im Residenz Verlag).

Eintritt frei

Veranstalter: Fachbereich Germanistik, Literaturforum Leselampe, Stefan Zweig Zentrum, Universität Salzburg

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© Edition Atelier
Lesung

Eva Schörkhuber:
Die wunderbare Insel. Nachdenken über den Tod

Lesung & Gespräch

Die wunderbare Insel ist ein Ort voller Magie, unglaublicher Tiere und prachtvoller Pflanzen. Was es hier nicht gibt, ist der Tod – so die tröstliche Kindheitserzählung. Als Jahre später innerhalb kurzer Zeit der Vater und ein enger Freund der Autorin sterben, beginnt eine weitreichende Auseinandersetzung mit dem Tod – immer im Wechsel zwischen der persönlichen Erfahrung und dem Nachdenken über die Bedeutung des Todes in gesellschaftlichen Zusammenhängen sowie in der Literatur und Kunst. Welche Vorstellungen liegen dem Begriff „Trauerarbeit“ zugrunde? Wie verändern sich unsere Beziehungen zum Tod, wenn wir das Ende der Welt, wie wir sie kennen, in Betracht ziehen? Wie lässt sich Sterblichkeit in indivi­dueller, aber auch kollektiver Perspektive denken?

Es ist ein intensiver Prozess des Nachdenkens über Sterben und Tod, an dem Eva Schörkhuber uns teilhaben lässt. Empörung und Auflehnung begleiten diesen Prozess ebenso wie eine langsame Veränderung der Perspektiven: Dass der Tod als existentielle Tatsache immer auf das Leben in seiner Gesamtheit verweist, vermittelt dieser fein gearbeitete Essay auf besondere Weise.

www.prolit.at

Eva Schörkhuber, 1982 geboren, lebt in Wien. Sie hat Germanistik und Komparatistik studiert und über Archiv- und Gedächtnistheorien promoviert. Redaktionsmitglied bei PS – Politisch Schreiben und Mitglied im Papiertheaterkollektiv Zunder. „Die wunderbare Insel. Nachdenken über den Tod“ ist in der Edition Atelier erschienen.

Eintritt € 12/10/8

Veranstalter: prolit

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© Kaia Kutzenberger
Lesung

Stefan Kutzenberger:
Doppelgänger - Begegnung mit sich selbst

Das Motto „Doppelgänger – Begegung mit sich selbst“ hat der Literaturwissenschafter, Kurator und Schriftsteller Stefan Kutzenberger, Autor einer vielbeachteten, dem Genre der Autofiktion zurechenbaren Romantrilogie („Friedinger“, „Jokerman“, „Kilometer Null“) für die Teilnehmer der zweitägigen Schreibwerkstatt zur Orientierung ausgegeben. Angeregt von vier Texten von Jorge Luis Borges, haben die teilnehmenden SAG-Mitglieder autofiktive Texte verfasst, die „die oft so bierernste Nabelschau zur Seite stellen und stattdessen ausgelassen und fröhlich mit dem Ich spielen“.

Es lesen Verena Grabenhofer, Gudrun Eva Hagen, Clemens Hausmann, Diana Kauba, Wilma Solarz, Anja Sturmat und Ulrike Wurzer.

Stefan Kutzenberger wird bei der Lesung anwesend sein.

Eintritt € 10/8/6

Veranstalter: Salzburger Autor*innengruppe

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© Eva trifft
Lesung

In memoriam Helena Adler

Erinnerungs- abend mit Gespräch, Literatur & Musik

Am 5. Jänner 2024 starb in Salzburg die Schriftstellerin Helena Adler nach schwerer Krankheit mit 40 Jahren. Anteilnahme, Betroffenheit und Trauer waren und sind bis heute groß. Am Begräbnis in Oberndorf nahmen auch viele Freund*innen und Wegbegleiter*innen teil. Sie alle sowie unser interessiertes Publikum sind zu dieser Veranstaltung eingeladen.

An dem Abend erinnern wir uns an Stephie Stadler, die als Autorin und Künstlerin unter dem Namen Helena Adler bekannt wurde. Es treten auf: die österreichischen Autorinnen Anna Baar, Birgit Birnbacher und Valerie Fritsch sowie der Musiker Hans-Peter Falkner von der Band Attwenger. Lektor Günter Eisenhuber spricht über die Romane, Mirjam Klebel und Andreas Wallmann lesen einen unveröffentlichten Text der Autorin – und der Ehemann und Künstler Thomas Stadler zeigt Bilder und erzählt. Es moderiert Literaturhaus-Leiter Tomas Friedmann, der auch über den aktuellen Stand des geplanten Helena Adler-Preises für rebellische Literatur (ab 2025) berichtet.

Bereits um 18 Uhr wird auf der Wiese vor dem Literaturhaus ein gespendeter Baum für Helena Adler gepflanzt.

Helena Adler, geb. am 16. Mai 1983 als Stephanie Helene Prähauser, gest. am 5. Jänner 2024 in Salzburg als Stephie Stadler. Autorin und bildende Künstlerin mit Ausstellungen und Roman-Veröffentlichungen, z.B. „Die Infantin trägt den Scheitel links“ (2020) und „Fretten“ (2022).

Eintritt frei

Veranstalter: Verein Literaturhaus

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© Theresa Bitzan
Lesung

Barbi Markovic: Minihorror

Lesung im Rahmen der Stefan-Zweig-Poetikvorlesung

Anmeldung unter: office@stefan-zweig-zentrum.at

Unter dem Titel „Stehlen, Spielen, Schimpfen“ spricht Barbi Marković als fünfzehnte Dozentin der Stefan Zweig Poetikvorlesung darüber, wie uns gute Sätze und Zitate begleiten – wir üben und verändern sie, bis sie uns gehören. Ähnlich verhält es sich mit Sprachen. Wir lernen sie und sprechen sie, und was am Ende herauskommt, ist „unsere deutsche Sprache“. Das Stehlen als kulturelle Unverschämtheit von unten ist Marković’ Programm. In den Vorlesungen spricht sie über Originalität und Piraterie, die Kraft guter Schimpftiraden und die notwendige Distanz zwischen Text und Ich.

Anlässlich der Poetikvorlesung liest Marković aus „Minihorror“, das mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2024 ausgezeichnet wurde. Mini und Miki erleben dort Abenteuer im städtischen Alltag und sind dabei Gefahren, Monstern und Katastrophen ausgesetzt. „Minihorror“ setzt den Angstarbeiter*innen unserer Gesellschaft ein Denkmal aus Perfidie und Mitgefühl.

Barbi Marković, geb. 1980 in Belgrad, studierte Germanistik, lebt seit 2006 in Wien. 2009 machte Marković mit dem Thomas-Bernhard-Remix-Roman „Ausgehen“ (Suhrkamp Verlag) Furore. Zuletzt erschienen die Bücher „Die verschissene Zeit“ (2021) und „Minihorror“ (2023, beide im Residenz Verlag).

Eintritt frei

Veranstalter: Fachbereich Germanistik, Literaturforum Leselampe, Stefan Zweig Zentrum

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Lesung

Momente der Sehnsucht

Lesungen & Musik

Es lesen: Franz Dürnberger, Wolfgang Fels, Renate Katzer, Florian Kiesl, Eva Kraft, Ingeborg Kraschl, Valerie Pichler, Wolfgang Pullmann und Georg Weigl
Musik: Wolfgang Pullmann (Klavier)

Die Gesellschaft der Lyrikfreunde ist eine Literaturgemeinschaft im deutschen Sprachraum. Die Salzburger Repräsentanz gestaltet diesen Abend mit Lyrik und Kurzprosa.
Der Frühling kommt leichtfüßig, bewahrt uns aber nicht vor Abgründen. Mit hellen und dunklen Tönen, kräftigen und zarten Strichen, bunt oder verhalten versuchen die Autoren und Autorinnen Momente der Sehnsucht in ihren Texten einzufangen. Ausgewogen zwischen Heiterkeit und Ernst kommt es zu einer reizvollen Variation dieses Themas.

Eintritt frei

Veranstalter: Gesellschaft der Lyrikfreunde/Repräsentanz Salzburg

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Lesung

Andreas Peters / Luise Reinhartz

Lesung mit Musik

¡lesen lassen! stellt zwei Lesende vor: Liebe und Hunger regieren die Welt
Veranstalter: erostepost
Veranstaltungsort: Literaturhaus

erostepost lädt zum ersten Finale des Jahres ein. Die beiden Gewinner:innen des Lesewettbewerbs ¡lesen lassen! präsentieren ihre Texte.

„Stumme Geister“ ist das Romanprojekt von Luise Reinhartz, das im Bergdorf Hallein in den späten 1840er Jahren spielt. Drei junge Menschen erleben Armut und Verlust, zugleich aber auch revolutionäre Stimmungen und die Hoffnung, den Berg und das weiße Gold hinter sich zu lassen.

Andrej Peters bekam mehrere Auszeichnungen, darunter ein Werkstipendium des Deutschen Literaturfonds (2020/21), Irseer Pegasus Autorenpreis (2022). Er besuchte während seines Studiums in den 90er Jahren St. Petersburg. Er wird ein Zwiegespräch mit Anna Achmatowa und Olga Bergholz, den „Madonnen“ von Leningrad, betrachten. Die Musik steuert Micha Christoph Peters, Schauspieler und Saxofonist aus München, bei.

Luise Reinhartz wohnt in Wien, ist Studentin der vergleichenden Literaturwissenschaft, Skandinavistik und Austrian Studies. Redaktionsmitglied der Zeitschrift SkandinaWien.

Andrej Peters, Lyriker und Erzähler, Kinderbuchautor und Liedermacher.

Eintritt € 12/10/8

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Theater

WeGe theater: gelesen / vergessen

Improvisationstheater

Gratulation! Das WeGe theater hat es im Februar 2024 mit dem Kurzhörspiel „Notdienstürl“ unter die TOP 10 beim Wettbewerb „Track 5‘“ von Ö1 und der Schule für Dichtung geschafft. An diesem Abend geht es den Mitgliedern des Salzburger Impro-Theaters mit ihrem Format „gelesen/vergessen“ um unterschiedliche Lese-Erfahrungen. Dafür hat die engagierte Gruppe wie immer 55 Minuten Zeit – und alles entsteht aus dem Moment …

Peter: „Ob mehr die Idee oder eine Figur oder doch die Leser:innen zu sehen sein werden?“
Stefan: „Meistens würde ich lieber die Geschichten zu den Büchern selber erfinden, als sie zu lesen.“
Alexandra: „Des Vagessene legt si aus Staub auf die Biacha im Regal.“
Wolfgang: „Mei Buach is ned deppert.“
Huberta: „Mit der Stimme von der Figur und gegen die Macht der Autorin, die ihr alles vorschreibt, spielen …“
Gernot: „Die letzte Seite ist tabu!“
Marlene: „Gelesenes ist mir eng, windig, säuselnd, weit, beatmend, drückend, kopfgewittrig, matschig, müde, ausladend …“

Eintritt € 10/8/6

Veranstalter: Verein Literaturhaus, WeGe Theater

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Lesung

Twinni - Texte zum Teilen

Birgit Birnbacher, Mariann Bühler, Yael Inokai, Gudrun Seidenauer

Lesepicknick

Literarische Stimmen wiederentdecken oder neu kennenlernen: Um auch bereits verstorbenen Autorinnen und ihrem Schreiben Aufmerksamkeit schenken zu können, gibt es „Twinni – Texte zum Teilen“.

Presenterinnen stellen jeweils eine Autorin vor und laden ein, Texte und Persönlichkeiten (neu) zu entdecken, gemeinsam zu lesen und darüber zu sprechen. In Kleingruppen kommen die Leser*innen und Zuhörer*innen in den Austausch und können spontane Emotionen und Eindrücke teilen. Und das alles in der gemütlichen Picknick-Atmosphäre rund um das Festzentrum im Kurgarten. Gudrun Seidenauer spricht über die Salzburger Autorin Meta Merz, Yael Inokai über die Schweizer Autorin Adelheid Duvanel, Birgit Birnbacher stellt die Sozialpsychologin und Autorin Marie Jahoda und Mariann Bühler die Schweizer Autorin Lore Berger vor.

Eintritt frei
Anmeldung: www.literaturfest-salzburg.at
Dauer ca. 1 Stunde

Veranstalter: Literaturfest Salzburg, Literaturforum Leselampe, mit Unterstützung von Pro Helvetia

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Lesung

Gekocht mit dunkler Tinte

Hans-Christian Bauer, Verena Grabenhofer, Gudrun Eva Hagen, Diana Kauba

Lesungen der neuen SAG-Mitglieder

Hans-Christian Bauer: „Abälard und Heloise“: Philosoph und Nonne waren das berühmteste Liebespaar des Mittelalters. Im 21. Jhdt. ist Abälard eine Mensch-Version mit telepathischen Fähigkeiten, Heloise ein Mensch-Pflanzenwesen, das Licht in Körperenergie umwandelt.

Verena Grabenhofer: Meine Geschichte wirft ein Blitzlicht auf meine letzten 10 Jahre vor der Pension. Ich hatte einen Bio-Laden in Mondsee. Aus Sicht einer Kundin zeige ich eine humoristische Situation.

Gudrun Eva Hagen: „Was glotzen Sie so, haben Sie kein eigenes Leben? Herrgott, dreh Deine Birne weg, Glatzi, Gretl, Stielaugenkrankheit oder was? Ich bin nackt unter Pullover, T-Shirt und Jacke, eine Frau! Na also, alles autobiographisch! Zum Fürchten!“

Diana Kauba: Liebe ist grenzenlos und nicht auf uns Menschen beschränkt. Lassen Sie sich darauf ein, die Liebe aus neuen Perspektiven zu fühlen.

Veranstalter: Salzburger Autor*innengruppe

Eintritt € 10/8/6

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© Kurt Kaindl
Stadtführung

Karl-Markus Gauß - Mein frühes Salzburg

Literarischer Spaziergang mit dem Autor

Das Unterwegs-Sein ist ihm bestens vertraut, seine Leser*innen sind ihm von den äußeren Rändern Europas bis zur Reise durch sein Zimmer gefolgt. Anlässlich seines 70. Geburtstags führt Karl-Markus Gauß rund 2 ½ Stunden zu Fuß durch sein ganz persönliches Salzburg: die Stadtteile Aiglhof und Mülln.

Der Spaziergang – der Weg ist nicht barrierefrei, gutes Schuhwerk und dem Wetter entsprechende Kleidung werden empfohlen – endet im Literaturhaus Salzburg bei gemütlichem Beisammensein. Und hier, im Eizenbergerhof, gibt es auch die Möglichkeit, sich Bücher persönlich signieren zu lassen, z.B. den neuen Band „Schiff aus Stein“ (Zsolnay, 2024), in dem Gauß seine Betrachtungen der Welt versammelt – in eindrucksvollen Miniaturen, die Momente des Glücks beschwören und das Staunen lehren.

Veranstalter: Literaturfest Salzburg, Verein Literaturhaus

Eintritt € 20
Karten nur im Vorverkauf erhältlich

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© Suhrkamp Verlag
Lesung

Zoltán Danyi: Rosenroman

Lesung & Gespräch (ungar./dt.)

„Ich stand am Fenster und wartete, dass die Sonne unterging, denn das war die Regel, und wenn ich nicht wollte, dass etwas Schlimmes geschah, musste ich warten, bis sie untergegangen war.“
So beginnt der Lebensbericht eines Erzählers, der nach einer existenziellen Erschütterung in seine serbische Heimatstadt zurückgekehrt ist – von der Nordseeküste an die Theiß, aus Westflandern unter den leeren Himmel der Vojvodina. Die Handlung umfasst drei Jahrzehnte, die der Erzähler in endlosen Schleifen, in Wiederholung und Variation vergegenwärtigt: Liebe und Begehren, Krankheit und Sexualität, die Arbeit auf der Rosenfarm des Vaters und die traumatische Erfahrung des Kriegs verflechten sich im Sog eines Erzählens, das einem Akt der Selbstrettung gleichkommt.

Mit bezwingender sprachlicher Schönheit, in seiner Ruhe und Intensität einem Werk der Minimal Music vergleichbar, zeichnet Zoltán Danyis meisterhafter Roman die seelische und physische Selbsterforschung eines Menschen nach, der sich schreibend aus der Sackgasse seines Lebens herausarbeitet. Übersetzung: Lidia Nádori

Zoltán Danyi, 1972 in Senta/Jugoslawien geboren, studierte Philosophie und Literatur und debütierte 2003 als Lyriker. Für seinen ersten Roman „Der Kadaverräumer“ wurde er mit dem Miklós-Mészöly-Preis ausgezeichnet. Danyi, ein Angehöriger der ungarischen Minderheit in Serbien, lebt als Schriftsteller und Rosenzüchter in Senta. „Rosenroman“ ist in der Übersetzung von Terézia Mora im Suhrkamp Verlag erschienen.

Veranstalter: Literaturfest Salzburg, prolit

Eintritt frei

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© Heike Steinweg
Lesung

Esther Kinsky: Weiter sehen

Film, Lesung & Gespräch

In Film, Lesung und Gespräch nähern wir uns den Themen in Esther Kinskys Literatur: Wahrnehmung und Sehen, der Leidenschaft für das Kino und den Erkundungen von Wildnissen, Flusslandschaften, Gelände.

In „Weiter Sehen“ erzählt Esther Kinsky von der Magie des Kinos: Auf einer Reise durch Ungarn macht die Erzählerin in einem Ort an der ungarisch-rumänischen Grenze Station. Wie vieles andere ist auch das Kino, ungarisch „Mozi“, längst geschlossen. Die Erzählerin beschließt, es wieder zum Leben zu erwecken. Ihrem Nachdenken über das Kino liegt die Frage zugrunde: Wie ist ein ‚Weiter Sehen‘ möglich, wenn der Ort einer gemeinsamen Erfahrung zugunsten einer Privatisierung von Leben und Erleben demontiert ist?

Vor der Lesung aus „Weiter Sehen“ zeigen wir den Dokumentarfilm „Gestörtes Gelände“ von Fritzi Friedrich, Sebastian Guggolz und Jo Radtke. Er porträtiert die Autorin und Übersetzerin Esther Kinsky an ihrem Lebens- und Arbeitsort Friaul.

Thomas Assinger führt ein Gespräch mit der Autorin.

Veranstalter: Das Kino, Literaturforum Leselampe, prolit

Eintritt: Eintrittspreise Das Kino

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© Peter-Andreas Hassiepen
Lesung

Franz Kafka - Hans Platzgumer: Die ungeheure Welt in meinem Kopf

Lesung & Kafka-Film-Premiere

Der österreichische Autor Hans Platzgumer erzählt in seinem neuen Roman „Die ungeheure Welt in meinem Kopf“ (Verlag Elster & Salis, 2024) von einer atemberaubenden Taxifahrt mit Franz Kafka. Nach Lesung und Gespräch wird die ARTE-Filmdoku „Kennen Sie Kafka?“ (52 Minuten) gezeigt.

Hans Platzgumer hat ein außergewöhnliches Buch geschrieben – zugleich eine außergewöhnliche Hommage an Franz Kafka. Dabei greift er auch auf eine Figur aus Kafkas Träumen zurück und katapultiert sie in die Jetztzeit mitten in das Leben des Wiener Taxifahrers Sascha. Bei einem irren Auto-Trip unterhält sich der einsame Taxler mit seinen Fahrgästen und spricht mit Lebenden, Toten und mit Kafka persönlich.

Um 21 Uhr zeigen wir den Film „Kennen Sie Kafka?“ (ARTE G.E.I.E./CESKÁ TELEVIZE 2024) unseres Kulturpartners ARTE. Diese Dokumentation von Regisseur Pavel Šimák wirft anlässlich des 100. Todestages des Weltliteraten einen neuen Blick auf Werk und Mensch und nimmt den hartnäckigen Kafkakult um den angeblich lebensfremden, introvertierten und humorlosen Schriftsteller genauer unter die Lupe.

Hans Platzgumer, geb. 1969 in Innsbruck, lebt als Autor, Komponist und Musiker in Bregenz und Wien. Zuletzt erschienen die Romane „Bogners Abgang“ (2021) und „Großes Spiel“ (2023). 2022 wurde er mit dem Otto-Grünmandl-Preis ausgezeichnet.

Eintritt € 12/10/8 (Film frei)

Veranstalter: ARTE, Netzwerk der Literaturhäuser, Verein Literaturhaus

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© Michael Burgholzer
Lesung

Freiheit

Gedenk-Veranstaltung

Für die diesjährige Gedenklesung greift die SAG das von der INITIATIVE FREIES WORT (Tomas Friedmann, Albert Lichtblau und Karl Müller) ausgegebene Generalthema „Freiheit“ auf und stellt auch ihren Veranstaltungsbeitrag zum Gedenken an die Salzburger Bücherverbrennung unter dieses Motto. SAG-Mitglieder werden ihre von einer Jury ausgewählten Texte zum Thema lesen.

Veranstalter: Salzburger Autor*innengruppe

Eintritt € 10/8/6

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Online

Neben Live-Lesen gibt es nun auch das neue Format:
Literatur für den Fall

Alle Veranstaltungen bis Sommer mussten abgesagt werden – dafür wurden digitale Formate erarbeitet. Neben täglichen Facebook-Lesungen gibt es nun auch den Literatur-Blog von prolit und Literaturforum Leselampe.

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Literaturhaus Salzburg

Verein Literaturhaus

Ein Ort für das Wort

Seit Herbst 1991 ist im 400 Jahre alten, denkmalgeschützten Eizenbergerhof am Rand der Salzburger Altstadt, die Literatur zu Hause ... Anfangs ein Geheimtipp hat sich das Literaturhaus seinen Platz in der Welt der Sprachen und Bücher, der Autorinnen und Autoren erobert.
Rund 300.000 Besucherinnen und Besucher haben allein in den ersten 24 Jahren ca. fünftausend Veranstaltungen mit tausenden Schriftstellern und Künstlern besucht ...

Ein Trägerverein und fünf autonome Literaturvereine und Autorengruppen - manche von ihnen gibt es bereits seit Jahrzehnten in der Traklstadt - haben sich unter einem Dach organisiert und erarbeiten ein Programm für ein junges und erwachsenes Publikum (2014 kamen zu 274 Veranstaltungen über 15.000 Besucher): professionell, bunt und engagiert nach dem Motto "Literaturhaus Salzburg, wo das Leben zur Sprache kommt".

Das zweistöckige Gebäude beherbergt neben Veranstaltungsräumen, die auch vermietet werden, und Büros eine Bibliothek und ein kleines Café (abends bei Veranstaltungen geöffnet), benannt nach dem Dichter H.C. Artmann, Namenspatron auch für den Platz vor dem Haus.

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Literatur / Kulturveranstaltung Literaturhaus Salzburg Salzburg, Strubergasse 23
Ereignisse / Festspiele Salzburger Festspiele 19.7. bis 31.8.2024
Literatur / Lesung Literaturfest Salzburg Salzburg, Hubert-Sattler-Gasse 1
Literatur / Lesung Rauriser Literaturtage Rauris, Kirchweg 3
Literatur / Vortrag Ecowin Verlag Salzburg, Lessingstraße 6
Literatur / Lesung Salzburger Literaturforum Leselampe Salzburg, Strubergasse 23

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