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Ausflüge / Ausflug Museum
So, 29.1.2023, 15:00 Uhr
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Ausflüge | Ausflug

Westlicher Flachgau - zur Tektonik einer Literaturlandschaft

Literaturhaus Salzburg

Literaturfahrt Die kleinräumige Region, eine „ganz eigenartige Landschaft“ von „bescheidener, demütiger Stille“ (Georg Rendl), zwischen dem Haunsberg im Osten, der Salzach, der sogenannten ‚nassen Grenze‘, im Westen, den großen Moorgebieten im Norden, wo der westliche Flachgau an das Innviertel grenzt, und der Stadt Salzburg im Süden mit dem berückenden Blick auf die Voralpen­berge, war und ist gekennzeichnet von historisch-politischen, sozialen und mentalitätsgeschichtlichen Spannungen und Bruchlinien. Die Literaturfahrt folgt den Spuren, die Landschaft und Lebensum­stände der Bewohner*innen dieses Landstriches in literarischen Werken hinterlassen haben. Zu den dort manchmal nur vorübergehend ansässigen Autor*innen gehören Karoline Brandauer, Hans Deißinger, Georg Eberl, Ludwig Laher, Georg Rendl, Peter Rosei, Kurt Wölfflin und viele andere. Es sind u.a. Besuche der Ausstellungen zu Georg Rendl im Sigl-Haus (St. Georgen) und im Torf-Glas-Ziegel-Museum (Bürmoos) geplant. Reiseleitung: Silvia Bengesser, Germanistin, Mitarbeiterin am Literaturarchiv Salzburg (u.a. Nachlass Georg Rendl, Georg Eberl), Bandheraus­geberin der Historisch-Kritischen Stifter-Ausgabe, Beiträge zu Adalbert Stifter, Franz Stelzhamer und Dialektliteratur. 2017 verfasste sie den Literaturführer „Literaturlandschaft Flachgau“ (Edition Eizenberger­hof). Veranstalter: Literaturforum Leselampe - Ausgebucht -
Ausflüge | Stadtführung

30. liteRADtour: Auf jüdischen Lebensspuren

Literaturhaus Salzburg

Genre: Geführte Radtour, geführter Spaziergang Seit 1993 radeln und spazieren Neugierige auf den biographischen und literarischen Spuren von Schriftsteller*innen wie Trakl, Bernhard, Aichinger, Handke und Amanshauser durch Salzburg. Geführt werden die Touren von Expert*innen aus der Literaturszene, die Bekanntes und Unbekanntes erzählen – oftmals garniert mit Anekdoten und passenden Textstellen. Bei der diesjährigen liteRADtour erkunden wir mit dem Historiker Gert Kerschbaumer jüdische Lebensspuren. Dabei gehen wir durch das – einstige jüdisch-bürgerliche – Andräviertel, machen Halt bei Stolpersteinen, spazieren zur Synagoge (bis zur Judenverfolgung 1404 in der Judengasse) der Israelitischen Kultusgemeinde in der Lasserstraße und weiter durch die Linzergasse, vorbei am Kapuzinerberg, wo Stefan Zweig zwischen 1919 und 1934 in seiner „Villa Europa“ lebte. Wir hören Geschichten über Rudolf Löwy und Marko Feingold, nach dem der frühere Museums- bzw. Makartsteg benannt ist. Und bei gutem Wetter radeln die Teilnehmer*innen zum heutigen Jüdischen Friedhof im Stadtteil Aigen-Glas (früher lag er bei der Müllner Kirche), wo z.B. Robert Jungk begraben liegt. Treffpunkt für die liteRADtour 2022 – bitte kommen Sie per Fahrrad – ist wie immer um 14 Uhr vor dem Literaturhaus Salzburg am H.C. Artmann-Platz in Lehen. Das Ende der Tour, die bei jedem Wetter stattfindet, ist für 17 Uhr geplant. Veranstalter: Verein Literaturhaus Eintritt: € 5
Ausflüge | Ausflug

Im Schatten des Heukarecks

Literaturhaus Salzburg

Literaturfahrt Als Thomas Bernhard im Juli 1949 erstmals in die Lungenheilstätte Grafenhof eingewiesen wurde, bedeutete dies für ihn einen gravierenden Einschnitt. Die beiden Aufenthalte in St. Veit, die Bernhard im autobiographischen Band „Die Kälte“ (1981) verarbeitet hat, rissen ihn aus seinem bisherigen Leben – und prägten ihn zugleich in vielfältiger Weise. Sein erster, 1963 erschiene­ner Roman „Frost“ ist in der Gegend angesiedelt, auch in vielen anderen Büchern hat die Zeit „im Schatten des Heukarecks“ ihren Niederschlag gefunden. Außerdem lernte er hier Menschen kennen, die für ihn zeitlebens eine wichtige Rolle spielten. Im Rahmen einer Literaturfahrt in den Pongau werden wir die neu gestaltete Bernhard-Ausstellung im Seelackenmuseum in St. Veit besuchen, uns aber auch auf die Spuren anderer Autorinnen und Autoren begeben, die in der Gegend gelebt und gearbeitet haben – und sie ganz anders in den Blick genommen haben als der große „Unterganghofer“ Bernhard. Immer wieder wollen wir uns dabei fragen, wie Literatur und Biographie, wie Schreiben und Leben miteinander in Beziehung stehen. Die Reiseleitung übernimmt Harald Gschwandtner, Buchhändler, Literaturwissenschaftler und -kritiker in Salzburg. Veranstalter: Literaturforum Leselampe Eintritt: € 58 inkl. Busfahrt, Eintritte, Führungen

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