Ereignisse / Festival
Salzkammergut Festwochen Gmunden
Region Gmunden
- Das dreißigste Jahr – von Ingeborg Bachmann
- Szenen einer Ehe
- PHILIPP HOCHMAIR – „Hochmair, wo bist du?“
- Die Billigesser
- Monolog des Fürsten Saurau aus Thomas Bernhards „Verstörung“
- Über allen Gipfeln ist Ruh – Ein deutscher Dichtertag um 1980
- Thomas Bernhard – der Junge Journalist
- Herzzeit
- Ein Wildermuth von Ingeborg Bachmann
Literatur+Sprache
| Lesung
Mia Couto:
Literatur+Sprache
| Lesung
Sasha Filipenko:
Sasha Filipenko:
Die Elefanten
Literaturhaus Salzburg
Lesung & Gespräch (belaruss. /dt.) Zweisprachiger Abend mit dem belarussischen Autor und seinem neuen Roman „Die Elefanten“ (Diogenes Verlag, 2026). Moderation/Übersetzung aus dem Russischen: Ruth Altenhofer. Deutsche Lesung: Michael Kolnberger. Veranstalter: Verein Literaturhaus
Literatur+Sprache
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Literatur im Museum „Welch ein Beruf…!“
Salzkammergut Festwochen Gmunden
Petra Morzé | Lesung Claudia Kaufmann-Freßner | Zusammenstellung „Welch ein Beruf…!“ – Ein pikant-intimes Theater-ABC von A wie Anmaßung bis Z wie Zweifel Petra Morzé, eine der bekanntesten österreichischen Schauspielerinnen, jahrzehntelang Ensemblemitglied des Theaters in der Josefstadt und des Burgtheaters, präsentiert in ihrer humorvollen Lesung Anekdoten, Interna, Schnurren, Pikanterien und „Hoppalas“ von berühmten Kollegen und Kolleginnen wie Raoul Aslan, Charlotte Wolter, Adele Sandrock, Albin Skoda, Karl Paryla, Josef Meinrad, Käthe Dorsch, Alexander Girardi u.v.a. Es geht um Premieren-Angst und um Texthänger, um Eitelkeit und Hybris, um Ohrfeigen und um Sein oder Nicht-Sein … Eintritt Museum: € 14,00 | € 12,00 (ermäßigt) | € 6,00 (Schüler:innen ab 10 J., Lehrlinge) Der Eintritt zur Lesung ist frei
Literatur+Sprache
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Monolog des Fürsten Saurau aus Thomas Bernhards „Verstörung“
Salzkammergut Festwochen Gmunden
Martin Schwab | Lesung Eva-Maria Voigtländer | Fassung „Die Kälte ist in mir, also ist es egal, wohin ich gehe …“ (Thomas Bernhard) Ein fiktiver Ort in Oberösterreich, die verwunschen-verwünschte Burg Hochgobernitz, ist Schauplatz des zweiten Teils des Romans „Verstörung“, des manischen Monologs des Burgherren, Fürst Saurau. Der 1967 erschienene Roman sollte ursprünglich „Das Hirn“ heißen. Das Kernstück, der Monolog des Fürsten, hätte diesen Titel gerechtfertigt. Auf seiner Burg, wo er sich radikal von der im politischen und geistigen Verfallszustand befindlichen Umgebung abgrenzt, reflektiert er über sein Dasein. Martin Schwab, seit vielen Jahren als kongenialer Bernhard-Interpret auf der Bühne des Wiener Burgtheaters und bei den Salzkammergut Festwochen Gmunden bekannt, nimmt sich dieses wuchernden, wahrhaft verstörenden Textes an, monologisiert, rezitiert, liest. Veranstaltungshinweis: Freitag 07/08 | 17:30, Thomas Bernhard Haus Ohlsdorf Anny Fabjan präsentiert ihr Essay über Thomas Bernhards Großmutter Anna Bernhard „Die rebellische Großmutter“. Sie wird auch über Nora Joyce und Jenny Marx sprechen, die ein ähnliches selbstgewähltes Schicksal wie Anna Bernhard hatten. Bei dieser Präsentation wird sie von Kompositionen vom Wiener Musiker und Komponisten Georg Breinschmid begleitet. Der Eintritt ist frei.
Literatur+Sprache
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Ein Wildermuth von Ingeborg Bachmann
Salzkammergut Festwochen Gmunden
Lesung mit Michael Maertens Claudia Kaufmann-Freßner | Fassung „Ich fing an, die noch wahrere Wahrheit zu sagen.“ (Ingeborg Bachmann) Oberlandesgerichtsrat Anton Wildermuth hofft auf einen einfachen Fall, eine kurze Verhandlung: Der Landarbeiter Josef Wildermuth hat seinen Vater augenscheinlich im Affekt getötet und die Tat gestanden. Doch nicht nur der zufällig gleiche Nachname verbindet Richter und Angeklagten, auch die besessene Suche nach der Wahrheit, die umso unfassbarer wird, je genauer man sie fassen will. Der „einfache Fall“ stürzt Anton Wildermuth in eine tiefe Krise, in der er schließlich sein eigenes Leben zu verhandeln hat. Michael Maertens liest Ingeborg Bachmanns 1961 erschienene Erzählung, die vom Gerichtsreport zum dramatischen Monolog wird, der alle Überzeugungen von Wahrheit und Wirklichkeit, Recht und Gerechtigkeit auf den Prüfstand stellt: damit nicht länger nur „die Wahrheit ans Licht kommt, die wir brauchen können.“
Literatur+Sprache
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Herzzeit
Salzkammergut Festwochen Gmunden
Eine Auswahl aus dem Briefwechsel Ingeborg Bachmann – Paul Celan Lesung mit Johanna Wokalek und Markus Meyer „Erklär mir, Liebe, was ich nicht erklären kann …“ (Ingeborg Bachmann) Im Mai 1948 begegnen einander in Wien zwei Menschen, ein junger Dichter und eine junge Dichterin – Paul Celan und Ingeborg Bachmann. Er ist 27, die Studentin 21 Jahre alt. Sie verbringen einen intensiven sechs Wochen dauernden Frühling zu zweit, dann reist Celan nach Paris ab. „Der surrealistische Lyriker Paul Celan“ habe sich „herrlicherweise“ in sie verliebt, schreibt Bachmann an ihre Eltern. Bis 1953 verbindet die beiden ein Liebesverhältnis, das von Oktober 1957 bis Frühling 1958 wieder aufgenommen wurde. Celan ist inzwischen bereits mit Gisele Lestrange verheiratet und hat mit ihr einen gemeinsamen Sohn. Bachmann lernt in dieser Zeit Max Frisch kennen und zieht mit ihm im Oktober 1958 zusammen. Der Briefwechsel ist das bewegende Zeugnis zweier Menschen, die sich lieben und sich doch verletzen, die ohneeinander nicht können, aber nicht miteinander leben können.
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Thomas Bernhard – der Junge Journalist
Salzkammergut Festwochen Gmunden
Lesung mit Hermann Beil Frühe journalistische Arbeiten, Gerichtssaalberichte, Leserbriefe „Zwei Jahre habe ich Gerichtsreportagen geschrieben. Ein unschätzbares Kapitel. Ich glaube, da liegen die Wurzeln.“ (Thomas Bernhard) Der junge zwanzigjährige Thomas Bernhard begann 1951/52 als Journalist. Über 250 Zeitungsartikel schrieb er bis 1954 für Salzburger Zeitungen und die Wiener „Furche“. Viele seiner Texte wirken wie kleine, pointierte Theaterszenen; aus vielen Alltagsberichten spricht politisches oder sozialkritisches Engagement. Jahrzehnte später bekannte Thomas Bernhard: „Zwei Jahre habe ich Gerichtsreportagen geschrieben. Die sind mir später beim Prosaschreiben wieder gegenwärtig geworden. Ein unschätzbares Kapitel. Ich glaube da liegen die Wurzeln.“ – Die Wurzeln seiner Theaterstücke und Romane. Hermann Beil, über ein Jahrzehnt eng mit den Salzkammergut Festwochen Gmunden verbunden, verbindet noch eine jahrzehntelange Zusammenarbeit mit Thomas Bernhard persönlich. Zahlreiche Uraufführungen am Staatstheater Stuttgart, am Schauspielhaus Bochum, bei den Salzburger Festspielen und am Burgtheater Wien hat er dramaturgisch verantwortet. Im Rahmen der Salzkammergut Festwochen Gmunden liest er regelmäßig im Bernhaus-Haus in Ohlsdorf, und er richtet seit einigen Jahren die szenischen Bernhard-Abende ein, die sich zu Publikumsmagneten im Stadttheater Gmunden entwickelt haben.
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Über allen Gipfeln ist Ruh – Ein deutscher Dichtertag um 1980
Salzkammergut Festwochen Gmunden
Szenische Lesung mit Sven-Eric Bechtolf | Moritz Meister, Verfasser einer Tetralogie Sona MacDonald | Anne, seine Frau Clara Wolfram | Fräulein Werdenfels, Doktorandin, Brillenträgerin Tilman Tuppy | Herr von Wegener, Journalist, Brillenträger Martin Schwab | Der Verleger Erich J. Langwiesner | Herr Smirnoff, Briefträger Hermann Beil | Szenische Einrichtung „Wenn das Werk lacht / weint der Dichter / und umgekehrt“ (Thomas Bernhard) Thomas Bernhards 1982 uraufgeführte Komödie mit dem Schriftsteller Moritz Meister, der sich so gern als deutscher Dichterfürst gibt, im Mittelpunkt, ist im deutschen Feuilleton einst ziemlich kritisch, aber vom Publikum beifällig aufgenommen worden. Ironisch notierte Hellmuth Karasek im „Spiegel“, „manche Kritiker hätten griesgrämig vermerkt, dass das Publikum gelacht habe.“ Tatsächlich ist „Über allen Gipfeln ist Ruh“ eine federleicht hintersinnige Komödie voll von Anspielungen auf eitlen Dichterkult und sinnlos rotierenden Kulturbetrieb: Tiefsinnig, komödiantisch – und selbstironisch zugleich. Mit freundlicher Unterstützung von Marcus Meier
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Die Billigesser
Salzkammergut Festwochen Gmunden
Die Billigesser – von Thomas Bernhard „… Ehrlich gesagt, so Koller, sind die WÖKmenschen noch die charakterfestesten …“ (Thomas Bernhard) Diese 1980 von Bernhard veröffentlichte Geschichte erzählt aus dem Leben des Privatgelehrten Koller, der seit dem Verlust seines linken Beines durch einen Hundebiss, an einer Studie über Physiognomik arbeitet. Die Erzählung verarbeitet mehrere bei Bernhard immer wiederkehrende Themen, unter anderem das Scheitern einer wissenschaftlichen Arbeit, weil der Forscher den Anspruch auf die komplette Erfassung des Weltganzen erhebt. Genie und Wahnsinn sind auch in dieser Bernhard-Figur untrennbar vereint. Jens Harzer, seit zweieinhalb Jahrzehnten vielfach ausgezeichneter Schauspieler, ist Träger des Iffland-Ringes, die renommierteste Ehrung, die ein deutschsprachiger Schauspieler erhalten kann. Der Ring wird an den jeweils „bedeutendsten und würdigsten Bühnenkünstler“ vom Träger weitergegeben. 2019 erhielt Jens Harzer, der zuletzt vor zehn Jahren bei den Salzkammergut Festwochen Gmunden zu Gast war, ihn von Bruno Ganz.
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Szenen einer Ehe
Salzkammergut Festwochen Gmunden
„Eine glückliche Ehe ist eine, in der sie ein bisschen blind und er ein bisschen taub ist.“ (Loriot) Szenen einer Ehe von Loriot – Lesung mit Senta Berger & Friedrich von Thun „Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen…“ – und müssen doch täglich miteinander auskommen. Wenn bereits morgens das Frühstücksei zu lang gekocht hat und abends die Meinungen über die Feierabendgestaltung auseinandergehen, wird es kritisch. Genau dies hat Loriot in seinen legendären, 1983 veröffentlichten Szenen einer Ehe auf den Punkt gebracht. Sein Gespür für das Zwischenmenschliche und die Komik der alltäglichen Kommunikation zeigen Loriot als einen scharfsinnigen Kenner der nur allzu menschlichen Komödien. Als Hommage an den humoristischen Großmeister finden sich mit Senta Berger und Friedrich von Thun zwei Bühnen- und Filmgrößen zusammen, um diesen Szenen Leben und Lachen einzuhauchen. Gemeinsam und gegeneinander kämpfen sie mit Stolpersteinen, die einem der Alltag in den Weg legt, und natürlich mit den unüberwindbaren Tücken der Paarbeziehung. Denn wie sagte noch Loriot? „Eine glückliche Ehe ist eine, in der sie ein bisschen blind und er ein bisschen taub ist.“ - AUSVERKAUFT! -
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Das dreißigste Jahr – von Ingeborg Bachmann
Salzkammergut Festwochen Gmunden
Petra Morzé & Tilman Tuppy Claudia Kaufmann-Freßner | Fassung „Wer bin ich denn, wenn ich alles von mir streife, was man aus mir gemacht hat?“ (Ingeborg Bachmann) Ein junger Mann aus guten Verhältnissen – das Leben bietet ihm unendliche Möglichkeiten und er ergreift und verwirft sie gleichermaßen verschwenderisch. Doch sein 29. Geburtstag und der Eintritt ins dreißigste Jahr zeigen ihm die Schwelle auf, an der er steht, verlangen den Schritt von scheinbar ewiger Jugend hin zum „Ernst des Lebens“. Während er Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bilanziert, die Menschen um sich neu bewertet und die Maßstäbe in seinem Inneren prüft, verliert er das Hier und Jetzt – und beinahe auch sein Leben. Tilman Tuppy und Petra Morzé lesen Ingeborg Bachmanns berühmte Erzählung, die, 1961 erschienen, zu den wichtigsten Texten deutscher Literatur nach 1945 zählt. Und selbst wenn heute „50 das neue 30“ ist, hat Bachmanns mitreißende Schilderung der Ambivalenzen unserer Existenz nichts an Eindringlichkeit verloren. Sind wir bereit, „wenn endlich endlich kommt“? Petra Morzé und Tilman Tuppy haben bei den Salzkammergut Festwochen Gmunden bereits in Bernhard, Turrini und Schnitzler auf der Bühne des Stadttheaters geglänzt.
Literatur+Sprache
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Briefe und Musik:
Briefe und Musik:
„Meine liebe Mama“
Mozartwoche
Benjamin Herzl (Mozarts „Costa“-Violine) Carlos Goikoetxea (Mozarts „Walter“-Flügel) Stefan Wilkening (Rezitator) Briefe der Familie Mozart von den Reisen nach Italien sowie nach Mannheim und Paris Mozart: Aus Violinsonaten KV 454, KV 301, KV 304 & aus Serenade C-Dur KV 648 „Ganz kleine Nachtmusik“ Bearbeitung für Klavier und Violine: Carlos Goikoetxea Joseph Bologne, Chevalier de Saint-Georges: Adagio A-Dur für Violine und Klavier Wer war Mozarts Mutter? Die Briefe der Familie bringen uns Anna Maria, geb. Pertl, näher. Nur wenige Schriftstücke von ihrer Hand haben sich erhalten. Diese stammen von der Reise mit ihrem Sohn Wolfgang Amadé nach Mannheim und Paris, die hoffnungsfroh begann und tragisch endete. Briefe an die Mutter, Erwähnungen im Briefwechsel und die Musik, die sie umgab, tragen gleichermaßen dazu bei, diese faszinierende und vielseitige Frau kennen und schätzen zu lernen. Konzeption: Anja Morgenstern
Literatur+Sprache
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"Der Hagestolz" - Philipp Hochmair liest Adalbert Stifter
Musiksommer St. Leonhard
Premiere!: Salzburg´s Jedermann zu Gast beim Musiksommer St. Leonhard Philipp Hochmair liest Adalbert Stifter Die Österreichischen Salonisten Publikumsliebling und „Jedermann“ Philipp Hochmair liest einen Klassiker österreichischer Literatur – dazu kommt beseelte Kammermusik von Bruckner www.philipphochmair.com www.salonisten.at/produktion/der-hagestolz
Literatur+Sprache
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Gustavo Faverón Patriau:
Gustavo Faverón Patriau:
Vivir abajo / Unten leben
Literaturhaus Salzburg
Die Kritiken überschlagen sich: „Dieser Roman ist ein Ereignis“ (FAZ), „eine fast körperliche Erfahrung“ (Ö1), „ein literarisches Meisterwerk Borges’scher Qualität“ (Der Freitag). Das Lob für das Buch „Vivir abajo“ des peruanischen Schriftstellers Gustavo Faverón Patriau gebührt auch seinem österreichischen Übersetzer Manfred Gmeiner, der für „Unten leben“ (Droschl Verlag, 2025) mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2026 für die beste Übersetzung des Jahres ausgezeichnet wurde. Gemeinsam stellen Autor und Übersetzer den Roman vor. „Unten leben“ ist ein Meilenstein der lateinamerikanischen Literatur im 21. Jahrhundert – ein Buch voller Abenteuer, ein Krimi, eine Geschichte, die aus tausend Geschichten besteht, und ein Reisebericht durch Länder, in denen Wahnsinn und Grauen herrschen. Es ist ein Roman mit quichoteskem Humor, in dem verrückte Künstler, gelehrte Spione und geisterhafte Dichter ihr Unwesen treiben. „Manfred Gmeiner übersetzt den Roman mit spielerischer Eleganz ins Deutsche und bewahrt dabei den Blick für eigensinnige Figuren und den Zauber der Poesie.“ (aus der Leipziger Jury-Begründung, 2026) Gustavo Faverón Patriau, geb. 1966 in Lima, ist Autor und Journalist und arbeitet derzeit als Professor für lateinamerikanische Literatur in Maine/USA. Sein preisgekröntes Werk aus Romanen wie nicht fiktionalen Büchern wurde mehrfach übersetzt. Eintritt € 12/10/8 Veranstalter: Droschl Verlag, Verein Literaturhaus
Literatur+Sprache
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Lena Gorelik:
Lena Gorelik:
Preis der Literaturhäuser 2026
Literaturhaus Salzburg
Nach der Generalversammlung des Vereins „Salzburger Literaturhaus Eizenbergerhof“ (um 17.30 Uhr) liest die deutsche Autorin Lena Gorelik – ausgezeichnet mit dem Preis der Literaturhäuser 2026 für ihr engagiertes Werk und ihr öffentliches Auftreten – aus ihrem jüngsten Buch und spricht mit der Moderatorin Mirjam Zadoff. In ihrem neuen Roman „Alle meine Mütter“ (Rowohlt Verlag, 2026) erzählt Lena Gorelik von einer besonderen, oft lebenslang komplexen Beziehung und auch davon, welche Mütter wir selbst zu sein versuchen. Wie wir manchmal scheitern, zweifeln, stolpern. Welche Ängste uns begleiten. Was uns bindet und prägt, was uns abhält. Was es heißt, ungewollt Mutter oder nicht Mutter zu sein, ein Kind anzunehmen, zu verlieren oder nicht loslassen zu können. „Tief bewegend, brutal ehrlich: einfach wunderbar.“ (Doris Dörrie) Der Preis der Literaturhäuser wird u.a. durch unseren Kulturpartner ARTE ermöglicht. Eng vernetzt sorgen die Partner gemeinsam für den Erfolg anspruchsvoller Kulturformate – vor Ort in den Häusern, auf den Buchmessen, im Internet und im Fernsehen. So finden etwa bei den Buchmessen in Leipzig und Frankfurt Veranstaltungen des Netzwerks in Kooperation mit ARTE statt. In den Literaturhäusern werden regelmäßig Previews von ARTE-Filmen über Literatur und Literaten gezeigt. Darüber hinaus engagiert sich ARTE im Rahmen der Projekte des Netzwerks der Literaturhäuser so wie zum Beispiel beim Preis der Literaturhäuser. Lena Gorelik, geb. 1981 im sowjetischen Leningrad (seit 1991 St. Petersburg/Russland), kam 1992 mit ihren Eltern nach Deutschland und lebt in München. Für ihre Romane und Essays zu gesellschaftlichen Themen, die u.a. in der „Süddeutschen Zeitung“ und in „Die Zeit“ erscheinen, wurde die Autorin und Journalistin mehrfach ausgezeichnet. Eintritt € 12/10/8 (für Vereinsmitglieder frei) Veranstalter: literaturhaus.net, Verein Literaturhaus
Literatur+Sprache
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5. Salzburger Literaturquiz
5. Salzburger Literaturquiz
Literaturhaus Salzburg
Bei seinen Fans hat der Quiz-Abend im Literaturhaus längst Kultstatus. Wir freuen uns also auf die vierte Ausgabe und empfehlen dringend unseren Kartenvorverkauf! Wie funktioniert das Literaturquiz? Gäste kommen allein, als Paare oder Gruppen, Teams werden gebildet, Singles integriert, denn Quiz-Spielende sind kommunikative Menschen. Natürlich gibt es außer einem unterhaltsamen Abend u.a. Lesestoff zu gewinnen – sowie die eine oder andere Erkenntnis. Mitzubringen sind Neugier und gute Laune, der Rest passiert vor Ort. Quizjockey Robert Presslaber gestaltet wieder den Abend gemeinsam mit Musiker Vitus Denifl. Gewinn- und Ratespiele, Rätsel aller Art und Quizsendungen in Radio und TV sind beliebt. Beim „Pubquiz“ – erfunden auf den britischen Inseln – treten in lockerer Atmosphäre mehrere Gruppen gegeneinander an. Es wird gelacht und gestaunt, getrunken und gewonnen … Beim Quiz im Literaturhaus Salzburg dreht sich natürlich alles um Bücher, Autor:innen und Anekdoten drumherum. Eintritt € 10
Literatur+Sprache
neue Veranstaltung
Literaturhaus Salzburg
Literatur+Sprache
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Elias Hirschl:
Elias Hirschl:
Schleifen
Literaturhaus Salzburg
Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet an einer seltsamen Krankheit, die sich bereits mehrmals in ihrer Familie gezeigt hat: Jedes Symptom, von dem sie liest oder hört, bekommt sie sofort – sei es die Pest, Cholera oder der Schmerz nach einem Ski-Unfall. Als Sprachwissenschafterin lernt sie, sich mit Wörtern aus toten Sprachen dagegen zu immunisieren. Gemeinsam mit Otto Mandl, einem begabten Mathematiker und ihrem Seelenverwandten, beginnt sie, an der Entwicklung einer neuen, perfekten Sprache zu arbeiten, von der sie zunehmend besessen scheint. „Schleifen“ (Zsolnay Verlag, 2026) erzählt von der Macht der Sprache, ihrer Verbindungskraft und ihren Grenzen. Elias Hirschl hebt dabei die Grenzen zwischen Fakt und Fiktion auf, und das zum großen Vergnügen seiner Leser:innen: „Der heimische Autorenjungstar verschleudert in seinem neuen Roman die Ideen nur so. Ein anregender, gescheiter, großer Spaß“ (Der Standard). Elias Hirschl, geb. 1994 in Wien, ist Autor, Musiker, Slam Poet und schreibt für Theater und Radio. Er erhielt 2020 den Reinhard-Priessnitz-Preis und 2022 den Publikumspreis beim Bachmannpreis. Zuletzt erschienen die Romane „Salonfähig“ (2021) und „Content“ (2024), beide Zsolnay Verlag. Eintritt € 12/10/8 Veranstalter: Literaturforum Leselampe
Literatur+Sprache
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Herwig Gottwald:
Herwig Gottwald:
Doderer heute. Zugänge zu einem großen österreichischen Erzähler
Literaturhaus Salzburg
Doderer galt lange als bedeutendster Schriftsteller Österreichs, heute ist er weitgehend vergessen. Der Vortrag soll Wege zur Lektüre der erzählerisch innovativsten und sprachlich witzigsten Romane unserer Literatur erschließen helfen. Einerseits ins „tiefe Österreich“, in die verschlungenen Wege seiner Geschichte führend, zeigen sich seine Texte als Meisterwerke subtilen Humors und grotesk-komischer Figurenzeichnungen, erweisen sich aber zugleich als ausgefeilte Dokumente einer akribischen und kompromisslosen Suche nach authentischem Leben in der Moderne. Anhand von Textauszügen aus „Die Strudlhofstiege“ und „Die Dämonen“, seinen beiden Hauptwerken, gibt Literaturwissenschafter Herwig Gottwald beim Literaturfrühstück Einblicke in die Romankunst Doderers. Kaffee und Kipferl ab 9.45 Uhr und solange der Vorrat reicht. Herwig Gottwald ist Literaturwissenschafter und war Universitätsprofessor für Neuere Deutsche Literatur am Fachbereich Germanistik der Universität Salzburg. Eintritt € 9/7 Veranstalter: Literaturforum Leselampe
Literatur+Sprache
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Tanja Maljartschuk: