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Konzerthausorchester Berlin

Das Konzerthausorchester Berlin kann auf eine mittlerweile über 50-jährige Tradition zurückblicken. 1952 als Berliner Sinfonie-Orchester (BSO) gegründet, erfährt es unter Kurt Sanderling als Chefdirigenten (1960–1977) seine entscheidende Profilierung. Mit ihm erwirbt das BSO internationale Anerkennung, zahlreiche Größen der Musikszene wie David Oistrach und Emil Gilels musizieren regelmäßig mit dem Orchester.

Kontakt

Konzerthausorchester Berlin
Gendarmenmarkt 2
D-10117 Berlin

Telefon: +49 (0) 30-20 30 9-2101
E-Mail: ticket@konzerthaus.de

Bewertungschronik

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© Simon Pauly
Konzert

VOM ANFANGEN: Eröffnungskonzert

mit dem Konzerthausorchester Berlin und dem Trickster Orchestra

Konzerthausorchester Berlin
Jonathan Nott, Dirigent
Camilla Tilling, Sopran
Trickster Orchestra
Cymin Samawatie, Dirigentin
The Present:
Hanna Herfurtner, Sopran
Olivia Stahn, Sopran
Tim Karweick, Tenor
Felix Schwandtke, Bass
sowie Mitglieder weiterer freier Ensembles aus Berlin


Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 4 G-Dur für Orchester und Sopran
Cymin Samawatie: Neues Werk (Uraufführung)
Cymin Samawatie / Ketan Bhatti: „Amphiphilie“ für transtraditionelles Orchester (Libretto: Seda Keskinkılıç)

„Wie das neue Wir im alten finden?“ (Seda Keskinkılıç, Libretto zu „Amphiphilie“)

Auf der Suche nach Antworten machen wir im Eröffnungskonzert unseres Festivals „VOM ANFANGEN“ mit der Utopie eines transtraditionellen Sinfonieorchesters einen Anfang. In Mahlers 4. Sinfonie lassen das Konzerthausorchester und Jonathan Nott das „weltlich Getümmel“ hinter sich und eröffnen einen paradiesischen Raum. Im „Himmel voller Geigen“ kommen sie danach mit dem Trickster Orchestra, The Present und Mitgliedern weiterer freier Ensembles zur „Amphiphile“ zusammen. So wie sich amphiphile Substanzen in Wasser und in Fett auflösen, verschwimmen darin Grenzen von Traditionen und Musiksprachen: Streich-, Holz- und Blechblasinstrumente, aber auch Kanun, Koto, Sheng und Nay finden auf komponierten und improvisierten Wegen zu einer neuen gemeinsamen Musiksprache. Mit ihrem aus Gesprächen und Begegnungen entwickelten Libretto stellt Seda Keskinkılıç die Frage: Welche Geschichten werden hörbar, wenn wir die vielfältigen Stimmen eines „neuen Wirs+kraftvoll wie verletzlich nebeneinander erklingen lassen?

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© Simon Pauly
Konzert

Konzerthausorchester Berlin / Joana Mallwitz / Tabea Zimmermann

Konzerthausorchester Berlin
Joana Mallwitz, Dirigentin
Tabea Zimmermann, Viola


Franz Schubert: Sinfonie h-Moll D 759 („Unvollendete“)
Béla Bartók: Konzert für Viola und Orchester Sz 120
György Kurtág: „Movement“ für Viola und Orchester
Giacomo Puccini: Suite aus der Oper "Turandot" (Arr. Manfred Honeck & Tomáš Ille)

Ein psychologischer Grund für Prokrastination oder pathologisches Aufschieben ist Perfektionismus: Zu Anfang ist das Begonnene nicht sofort fertig, es ist unvollendet und damit nicht perfekt. Oder? Dieses Programm des Konzerthausorchesters mit Joana Mallwitz und Tabea Zimmermann beweist das Gegenteil. Franz Schuberts Musik war für Joana Mallwitz die Initialzündung, ihr Leben mit Musik zu verbringen – seine „Unvollendete“ macht für sie immer wieder aufs Neue „das Jenseits hörbar“. Für Tabea Zimmermann „singt, tanzt, weint und tröstet“ die Bratsche in Bartóks Konzert für Viola auf eine Weise, dass es an nichts fehlt. Und die Suite zu Puccinis Oper „Turandot“ schließlich steckt voll musikalischen Dramas zu den großen Fragen des Lebens. Ihr imposanter Schluss wird für uns zum Aufruf, sich diesen immer wieder aufs Neue zu stellen.

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© Simon Pauly
Familienkonzert

Expeditionskonzert Schubert

Konzerthausorchester Berlin
Joana Mallwitz, Dirigentin


Franz Schubert: Sinfonie h-Moll D 759 („Unvollendete“)

„In den Expeditionskonzerten geht es um pure Freude am Hören. Wir nähern uns den großen Meisterwerken der klassischen Musik aus unterschiedlichen Richtungen, horchen in Details hinein, verbinden Hintergrundgeschichten und Anekdoten mit musikalischen Entdeckungen und nehmen die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf diese Reise“, beschreibt Joana Mallwitz das Format. Ihre Begeisterung teilt sie zunächst am Klavier, dann wechselt sie ans Dirigentinnenpult des Konzerthausorchesters. Gemeinsam erklingt dann das ganze Werk – in diesem Fall Schuberts „Unvollendete“.

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© Oliver Look
Konzert

Konzerthausorchester Berlin / RIAS Kammerchor / Joana Mallwitz

Konzerthausorchester Berlin
Joana Mallwitz, Dirigentin
RIAS Kammerchor Berlin
Elsa Dreisig, Sopran
Kieran Carrel, Tenor
Tareq Nazmi, Bass
Julia Grüter, Sopran
Michael Nagl, Bariton


Joseph Haydn: „Die Schöpfung“ - Oratorium für Soli, Chor und Orchester Hob XXI:2

Joseph Haydns „Schöpfung“ ist zugleich Höhe- und Schlusspunkt unseres Festivals „Vom Anfangen“. Basierend auf Texten der Genesis und der Psalmen sowie auf John Miltons „Paradise Lost“ zeichnet das Oratorium die biblische Entstehungsgeschichte der Welt nach. Ähnlich wie mit der göttlichen Schöpfung selbst waren allerdings auch mit Haydns Werk nicht alle vollkommen glücklich – Friedrich Schiller schimpfte es gar „charakterloses Mischmasch“. Zwischen lautmalerisch-volkstümlich anmutenden Naturschilderungen und der Aufklärung verbundenem Humanitätsideal, weltlicher Sprache und geistlichen Themen traf es trotzdem den Nerv der Zeit. „Die Schöpfung“ wurde zum Publikumsrenner und zu einem wegweisenden Werk der Musikgeschichte.

Konzerteinführung mit Joana Mallwitz im Großen Saal

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Konzert

8ZEHN30 – Kurzkonzert

Konzerthausorchester Berlin
Bertrand de Billy, Dirigent
Olivier Latry, Orgel


Claude Debussy: „Petite Suite“
Camille Saint-Saëns: Sinfonie Nr. 3 c-Moll op. 78 („Orgelsinfonie“)

Kurz und gut sind die einstündigen Kurzkonzerte „8Zehn30“ an Donnerstagen ab 18:30 Uhr im Konzerthaus Berlin allemal: Den Alltag loslassen und einfach in 60 Minuten Musik ohne Pause versinken – egal, ob danach schon der Feierabend in Sicht ist oder noch eine Abendschicht eingelegt werden muss. Die Orchestermusikerinnen und -musiker des Konzerthausorchesters Berlin begleiten ihr Publikum durch einen kurz(weilig)en Konzertabend – von der persönlichen Anmoderation bis zum gemeinsamen After-Concert-Drink an der Bar im Beethoven-Saal.

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© Marco Borggreve
Konzert

Konzerthausorchester Berlin / Bertrand de Billy

Konzerthausorchester Berlin
Bertrand de Billy, Dirigent
Olivier Latry, Orgel


Claude Debussy: „Petite Suite“
Francis Poulenc: Konzert für Orgel, Streichorchester und Pauken g-Moll
Camille Saint-Saëns: Sinfonie Nr. 3 c-Moll op. 78 („Orgelsinfonie“)

Ein komplett französisches Konzert erwartet Sie diese Woche: Aus Paris stammt Dirigent Bertrand de Billy, der schon mehrfach bei uns zu Gast war. Als Solist hat er mit Olivier Latry einen Titularorganisten der Kathedrale Notre-Dame de Paris an seiner Seite, der für ein ungewöhnlich besetztes Konzert von Francis Poulenc an unserer Jehmlich-Orgel Platz nimmt: Neben der „Königin der Instrumente“ gehört die Bühne den Streichern und Pauken.

Auch wenn sie nur in zwei von vier Sätzen ihre enorme Klangvielfalt beisteuert, hat man der dritten Sinfonie von Camille Saint-Saëns zu Recht den Beinamen „Orgelsinfonie“ verpasst, denn sie macht das Werk – in den Worten des Komponisten – „ungeheuerlich“ und begeisterte das Publikum der Londoner Uraufführung 1886 enorm. Saint-Saëns‘ Bilanz: „Hier habe ich alles gegeben, was ich geben konnte... so etwas wie dieses Werk werde ich nie wieder schreiben.“

Konzerteinführung mit Dietmar Hiller im Ludwig-van-Beethoven-Saal

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© Simon Kruse
Kammerkonzert

Kammermusikmatinee des Konzerthausorchesters

Friedemann Ludwig, Violoncello
Zhora Sargsyan, Klavier


Felix Mendelssohn Bartholdy: „Variations sérieuses“ d-Moll op. 54 für Klavier
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sonate für Violoncello und Klavier D-Dur op. 58
Fryderyk Chopin: Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll op. 65
Fryderyk Chopin/Auguste-Joseph Franchomme: „Grand Duo Concertant“ für Violoncello und Klavier über Themen aus „Robert le Diable“ von Giacomo Meyerbeer

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Konzert

Espresso-Konzert mit dem Konzerthausorchester Berlin

Koffein für die Ohren

Konzerthausorchester Berlin
Killian Farrell, Dirigent
Ava Bahari, Violine


Carl Maria von Weber: Ouvertüre zur Oper „Euryanthe“
Ernest Chausson: „Poème“ Es-Dur op. 25
Robert Schumann: Ouvertüre, Scherzo und Finale E-Dur op. 52

Bei unseren Espresso-Konzerten am frühen Nachmittag servieren wir zwei Sorten Koffein – in Tassen und natürlich musikalisch: Ausgezeichnete Nachwuchsmusiker*innen stellen Überraschungsprogramme vor, die richtig wach machen – in diesem Fall am Pult des Konzerthausorchesters Berlin!

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Kinderkonzert

KinderTag: RasselBande – Babykonzert

„Das klingende Band“ / von 3 bis 12 Monaten

Anna Steinkogler, Harfe
Mercedes del Rosario Appugliese, Tanz

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© Uwe Arens
Kammerkonzert

Konzerthaus Quartett Berlin

Kammermusik des Konzerthausorchesters

Konzerthaus Quartett Berlin:
Sayako Kusaka, Violine
Johannes Jahnel, Violine
Amalia Aubert, Viola
Felix Nickel, Violoncello


Joseph Haydn: Streichquartett C-Dur op. 76 Nr. 3 Hob III:77 („Kaiserquartett“)
Leoš Janáček: Streichquartett Nr. 2 („Intime Briefe“)
Johannes Brahms: Streichquartett c-Moll op. 51 Nr. 1

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© Andrej Grilc
Konzert

Konzerthausorchester Berlin / Ton Koopman

Konzerthausorchester Berlin
Ton Koopman, Dirigent
Daniel Ottensamer, Klarinette


Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Es-Dur KV 16
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622
Joseph Haydn: Notturno Nr. 8 G-Dur Hob II:27
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 98 B-Dur Hob I:98

Zwischen der kleinen Sinfonie Es-Dur für zwei Violinen, Viola, Kontrabass, zwei Oboen und zwei Hörner des 8-jährigen Wolfgang Amadeus aus dem Jahr 1764 und seinem einzigen Klarinettenkonzert von 1791 liegt ein ganzes Komponistendasein – im selben Jahr starb Mozart im Alter von nur 35 Jahren. Mit dieser Lebensreise ist der Historische-Aufführungspraxis-Experte Ton Koopman erneut in der Reihe Wiener Klassik am Pult des Konzerthausorchesters zu Gast.

Das wunderbar gesangliche Klarinettenkonzert mit seinem berühmten Adagio und dem virtuosen Rondo spielt Daniel Ottensamer, Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker und einer der gefragtesten Solisten auf seinem Instrument.

Joseph Haydns Sinfonie Nr. 98 aus dem Frühjahr 1792 ist die sechste seiner zwölf Londoner Sinfonien. In ihr werden effektvoll Pauken und Trompeten eingesetzt. Im feierlichen 2. Satz lässt sich Material aus Mozarts Krönungsmesse und Jupiter-Sinfonie heraushören – möglicherweise eine Hommage an seinen wenige Monate zuvor verstorbenen Freund und Kollegen.

Konzerteinführung mit Christoph Eder im Ludwig-van-Beethoven-Saal

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© Hans Morren
Familienkonzert

Mozart-Matinee

ab 7 Jahren

Konzerthausorchester Berlin
Ton Koopman, Dirigent
Timo Steininger, Moderation


Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Es-Dur KV 16 Joseph Haydn Sinfonie Nr. 98 B-Dur Hob I:98 (Auszüge)

Das Konzerthausorchester lädt Familien sonntags um 11.00 in den Großen Saal ein – Croissants und Kakao inklusive! Immer führen eine Musikerin oder ein Musiker durchs Programm. Sie verraten Geheimnisse aus dem Orchesteralltag und laden zum Mitmachen ein. Jüngere Geschwister zwischen 3 und 6 Jahren sind derweil bei der „Musikalischen Kinderbetreuung“ herzlich willkommen.

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© Tobias Kruse / Ostkreuz
Kammerkonzert

Kammermusikmatinee des Konzerthausorchesters

Alexandra Kehrle, Klarinette
Avigail Bushakevitz, Violine
Taneli Turunen, Violoncello
Florian von Radowitz, Klavier
Stephan Szász, Lesung


Olivier Messiaen: „Quatuor pour la fin du temps“ für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier
verknüpft mit Gedichten von Mascha Kaléko, Auszügen aus der Bibel (Offenbarung des Johannes) und weiteren Texten

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© Frank Löschenr
Konzert

Mittendrin

Konzerthausorchester Berlin
Iván Fischer, Dirigent
Diana Tishchenko, Violine


Johann Sebastian Bach: Ouvertüre D-Dur BWV 1069
Iván Fischer: „Dance Suite - In Memoriam J.S.Bach“ - Konzert für Violine und Orchester

Nehmen Sie mitten im Orchester Platz! Die Musikerinnen und Musiker des Konzerthausorchesters Berlin rücken extra für Sie auseinander. Erleben Sie Musik dort, wo sie entsteht und spüren Sie die ganz besondere Atmosphäre zwischen Orchester und Dirigent, wenn ein Werk Gestalt annimmt. Außerdem haben Sie Gelegenheit, Iván Fischer Fragen zu stellen. Am Ende können Sie auf jeden Fall sagen: Ich war mittendrin statt nur dabei.

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© Marco Borggreve
Konzert

Konzerthausorchester Berlin / Iván Fischer

Konzerthausorchester Berlin
Iván Fischer, Dirigent
Diana Tishchenko, Violine


Johann Sebastian Bach: Ouvertüre D-Dur BWV 1069
Iván Fischer: „Dance Suite - In Memoriam J.S.Bach“ - Konzert für Violine und Orchester
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88

Boogie-Woogie und Bach? Das ist keine Kombination, die jedem sofort in den Sinn kommt, wohl aber Komponist und Dirigent Iván Fischer, für den sie perfekt funktioniert. Seine „Dance Suite – In Memoriam JS Bach“ mit Diana Tishchenko als Violinsolistin ist eine Hommage an den Thomaskantor, in der die Sätze Bossa Nova, Tango, Ragtime oder Boogie-Woogie überschrieben sind. Bevor sie erklingt, leitet unser Ehrendirigent das Konzerthausorchester mit Bachs eigener Musik – seiner vierten und letzten Orchestersuite, in der sich von Bourée über Gavotte bis Menuett getragene und muntere Tänze dieser lange zurückliegenden Epoche abwechseln. Das Konzert endet in der Romantik mit Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 8, die die Orchesterinstrumente lyrisch und melodienreich zur Geltung bringt – von den walzerverliebten Streichern bis zur virtuos dahintanzenden Flöte im letzten Satz.

Konzerteinführung mit Benjamin Schweitzer im Ludwig-van-Beethoven-Saal

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© Simon Pauly
Konzert

8ZEHN30 – Kurzkonzert

Konzerthausorchester Berlin
Joana Mallwitz, Dirigentin
Florian Groß, musikalische Assistenz


Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 („Pastorale“)

Kurz und gut sind die einstündigen Kurzkonzerte „8Zehn30“ an Donnerstagen ab 18:30 Uhr im Konzerthaus Berlin allemal: Den Alltag loslassen und einfach in 60 Minuten Musik ohne Pause versinken – egal, ob danach schon der Feierabend in Sicht ist oder noch eine Abendschicht eingelegt werden muss. Die Orchestermusikerinnen und -musiker des Konzerthausorchesters Berlin begleiten ihr Publikum durch einen kurz(weilig)en Konzertabend – von der persönlichen Anmoderation bis zum gemeinsamen After-Concert-Drink an der Bar im Beethoven-Saal.

17.30 Uhr Konzerteinführung mit Joana Mallwitz im Großen Saal

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Konzert

Konzerthausorchester Berlin / Berliner Singakademie / Joana Mallwitz

Konzerthausorchester Berlin
Joana Mallwitz, Dirigentin
Florian Groß, musikalische Assistenz
Berliner Singakademie


Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 („Pastorale“)
Maurice Ravel: „Daphnis et Chloë“ - Ballett in drei Teilen für Orchester und Chor

Die seit der Antike überlieferte Liebesgeschichte von „Daphnis und Chloë“, eines jungen Hirtenpaars, das die Leidenschaft entdeckt und nach allerlei natürlichen und übernatürlichen Hindernissen zueinander findet, spielt in einer bukolischen, von Hirten, Nymphen, Piraten, Bacchantinnen und Gott Pan belebten Landschaft. Maurice Ravel widmete dieser Geschichte sein längstes Werk voller überbordender impressionistischer Harmonien. Häufiger als das gesamte Stück für Chor und groß besetztes Orchester ist eine der beiden Suiten zu hören. Auch Beethoven erzählt in seiner berühmten „Pastorale“ etwas „vom Lande“. Mit Dorftanz, Weide am Bach und Vogelrufen tritt uns jedoch eine viel domestiziertere Version von Natur als in Ravels archaischem Stoff entgegen. Selbst das berühmte Gewitter erschüttert die Szenerie nur kurzfristig.

Konzerteinführung mit Joana Mallwitz im Großen Saal

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© Simon Pauly
Konzert

Expeditionskonzert Beethoven

Konzerthausorchester Berlin
Joana Mallwitz, Dirigentin


Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 („Pastorale“)

„In den Expeditionskonzerten geht es um pure Freude am Hören. Wir nähern uns den großen Meisterwerken der klassischen Musik aus unterschiedlichen Richtungen, horchen in Details hinein, verbinden Hintergrundgeschichten und Anekdoten mit musikalischen Entdeckungen und nehmen die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf diese Reise“, beschreibt Joana Mallwitz das Format. Ihre Begeisterung teilt sie zunächst am Klavier, dann wechselt sie ans Dirigentinnenpult des Konzerthausorchesters. Gemeinsam erklingt dann das ganze Werk – in diesem Fall Beethovens Sechste.

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© Pablo Castagnola
Kammerkonzert

Konzerthaus Kammerorchester

Konzerthaus Kammerorchester
Michael Erxleben, Leitung und Violine


Christoph Willibald Gluck: Finale aus der Ballettmusik zu "Don Juan"
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 6 D-Dur Hob I:6 („Le Matin“)
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 7 C-Dur Hob I:7 („Le Midi“)
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 8 G-Dur Hob I:8 („Le Soir“)

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© Iliya Kononov
Konzert

Konzerthausorchester Berlin / Aziz Shokhakimov

Konzerthausorchester Berlin
Aziz Shokhakimov, Dirigent
Tine Thing Helseth, Trompete


Nina Šenk: „Changing“ für Orchester
Alexander Arutjunjan: Konzert für Trompete und Orchester As-Dur
Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47

„Changing“, so die slowenische Komponistin Nina Šenk, beginne mit einer Note, an die nach und nach neues Material ‚angeklebt‘ werde. Sie beschreibt die Entwicklung ihres Orchesterstücks als „Ein- und Ausatmen“. Der 1920 in Eriwan geborene Alexander Arutjunjan gehört in seiner armenischen Heimat neben Aram Chatschaturjan zu den bedeutendsten und meistaufgeführten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Sein Trompetenkonzert ist im Rest der Welt sein bekanntestes Werk, das sich temperamentvoll und farbenreich auf armenische Folklore bezieht. Gespielt wird es bei uns von der vielfach ausgezeichneten Norwegerin Tine Thing Helseth.

Mit Dmitri Schostakowitschs fünfter Sinfonie ändert sich die Atmosphäre drastisch im zweiten Teil des Konzerts. Während ihrer Entstehung lebte er in ständiger Angst, von Stalins Geheimpolizei verschleppt zu werden, hatte Depressionen und Suizidgedanken. Bei seiner fünften Sinfonie, die er fern von Leningrad auf der Krim komponierte, ging es für ihn um alles. Mit ihrer Komposition sollte der in Ungnade Gefallene beweisen, dass er ein linientreuer Künstler war. Das Werk hatte 1937 riesigen Erfolg und wird bis heute kontrovers beurteilt. Ob subversiver Gehalt oder nicht, Triumph- oder entlarvender Todesmarsch – Schostakowitsch war zwar gedemütigt, aber zumindest vorerst gerettet.

Konzerteinführung mit Elisabeth Hahn

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© Simon Pauly
Konzert

8ZEHN30 – Kurzkonzert

Konzerthausorchester Berlin
Joana Mallwitz, Dirigentin
Florian Groß, musikalische Assistenz


Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 5 cis-Moll

Kurz und gut sind die einstündigen Kurzkonzerte „8Zehn30“ an Donnerstagen ab 18:30 Uhr im Konzerthaus Berlin allemal: Den Alltag loslassen und einfach in 60 Minuten Musik ohne Pause versinken – egal, ob danach schon der Feierabend in Sicht ist oder noch eine Abendschicht eingelegt werden muss. Die Orchestermusikerinnen und -musiker des Konzerthausorchesters Berlin begleiten ihr Publikum durch einen kurz(weilig)en Konzertabend – von der persönlichen Anmoderation bis zum gemeinsamen After-Concert-Drink an der Bar im Beethoven-Saal.

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© Simon Pauly
Konzert

Konzerthausorchester Berlin / Joana Mallwitz / Alice Sara Ott

Konzerthausorchester Berlin
Joana Mallwitz, Dirigentin
Florian Groß, musikalische Assistenz
Alice Sara Ott, Klavier (Artist in Residence)


Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll op. 37 Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 5 cis-Moll

Bevor das Konzerthausorchester mit Chefdirigentin Joana Mallwitz und Artist in Residence Alice Sara Ott als Solistin am Klavier auf Tournee durch Deutschland und Österreich geht, erklingt das Programm daheim am Gendarmenmarkt: Zwischen Dunkelheit und heller Gesanglichkeit bewegt sich Beethovens drittes Klavierkonzert. Auf dessen Tonart c-Moll war bereits Mozarts Wahl für eines seiner beiden berühmten Moll-Klavierkonzerte gefallen, die Pianist Beethoven besonders geschätzt hat.

1905 klagte Gustav Mahler noch: „Die Fünfte ist ein verfluchtes Werk. Niemand capiert sie.“ 120 Jahre später gilt das natürlich nicht mehr. Mit ihren fünf Sätzen in drei Abschnitten und den damals irritierend wirkenden Tonartwechseln gehört die Sinfonie inzwischen zu seinen am häufigsten aufgeführten Werken. Weltberühmt ist das Adagietto – der Ruhepunkt, bei dem nur Saiteninstrumente spielen. Filmfans erinnern sich wahrscheinlich gleich an Viscontis Filmklassiker „Tod in Venedig“, in dem es dramaturgisch höchst passend eingesetzt wird.

Konzerteinführung mit Joana Mallwitz im Großen Saal

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© Tobias Kruse
Kammerkonzert

Kammermusikmatinee des Konzerthausorchesters

Teresa Kammerer, Violine
Linda Fichtner, Violine
Felix Korinth, Viola
Katja Plagens, Viola
Alexander Kahl, Violoncello
Viola Bayer, Violoncello
Nadine Resatsch, Oboe
Anna Kirichenko, Klavier


Dobrinka Tabakova: „Highland Pastorale“ für Streichquartett
August Friedrich Klughardt: „Schilflieder“ - Fünf Fantasiestücke für Oboe, Viola und Klavier op. 28
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 („Pastorale“), bearbeitet für Streichsextett von Michael Gotthard Fischer

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© Binh Truong
Kammerkonzert

Kammermusik des Konzerthausorchesters

Franz Trio:
Avigail Bushakevitz, Violine
Ernst-Martin Schmidt, Viola
Constance Ricard, Violoncello
Zhora Sargsyan, Klavier


Jean Françaix: Divertissement für Klavierquartett
Lili Boulanger: „D'un soir triste“ für Klaviertrio
Gabriel Fauré: Klavierquartett c-Moll op. 15

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© Felix Lochner / Sichtkreis
Führung

Führung durch das Konzerthaus Berlin

Einen ausführlichen Blick hinter unsere schöne Fassade bieten wir Ihnen sonnabends um 13.00 Uhr in deutscher Sprache an.

Die informativen Führungen dauern etwa 75 Minuten, kosten 3 Euro pro Person und starten im Besucherservice.

Gern organisieren wir auch Gruppenführungen.
Interessierte schreiben bitte an Mattias Richter: m.richter@konzerthaus.de

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Familienprogramm

Familienführung
„Wir entdecken das Konzerthaus“

ab 5 Jahren

Ein so großes Haus wie das Konzerthaus Berlin mit seinen zahlreichen Räumen, Sälen und Fluren ist ganz schön aufregend. Jeder hat sich bestimmt schon einmal gefragt, was hinter den Türen passiert, wenn kein Konzert oder kein Musiktheater stattfindet. In einer Führung für die ganze Familie, die besonders für Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren geeignet ist, werden die schönen Innenseiten des Konzerthauses gezeigt. Gemeinsam werden griechische Säulen entdeckt und Pfeifen von groß bis riesig an der Orgel im Großen Saal gezählt. Und natürlich wird auch geklärt, was überhaupt ein Konzert ist, woraus ein Orchester besteht und was eigentlich der Dirigent da vorne macht.

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Online-Shop

Konzerthaus Shop

Geschenkideen, Erinnerungsstücke, DVDs, CDs oder Lesestoff zum Haus, seiner Geschichte und seinen berühmten Persönlichkeiten finden Sie hier im Konzerthaus Shop. Einfach durchstöbern und online bestellen.

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Digital

Besichtigung digital

Weltweit und rund um die Uhr zugänglich

Kommen Sie uns auch besuchen, wenn keine Musik in den Sälen spielt.
Sie können das Konzerthaus Berlin mit Google Maps digital bestaunen.

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Online

Konzerthaus digital

Das Konzerthaus Berlin nutzt Augmented und Virtual Reality-Elemente, Smartphone-Apps, VR-Brillen, Streamings und Games, um so viele Menschen wie möglich in ihrer Lebensrealität zu erreichen. Während der Pandemiezeit haben wir unsere vorhandene Expertise im Bereich digitale Vermittlung ausgebaut und innovative Formate geschaffen, die auch nach Ende der Beschränkungen als Säule des Konzerthaus-Angebots weiterentwickelt werden. Selbstverständlich können und sollen sie das gemeinsame Erlebnis eines realen live musizierten Konzerts am Gendarmenmarkt nicht ersetzen.

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Konzerthausorchester Berlin

Das Konzerthausorchester Berlin kann auf eine mittlerweile über 50-jährige Tradition zurückblicken. 1952 als Berliner Sinfonie-Orchester (BSO) gegründet, erfährt es unter Kurt Sanderling als Chefdirigenten (1960–1977) seine entscheidende Profilierung. Mit ihm erwirbt das BSO internationale Anerkennung, zahlreiche Größen der Musikszene wie David Oistrach und Emil Gilels musizieren regelmäßig mit dem Orchester.

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Konzerte / Orchester Berliner Philharmoniker Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Konzerte / Konzerthaus Pierre Boulez Saal Berlin Berlin, Französische Straße 33 D
Konzerte / Konzerthaus Konzerthaus Berlin Berlin, Gendarmenmarkt 2
Konzerte / Chor Berliner Singakademie Konzerte in Berlin
Konzerte / Chor Philharmonischer Chor Berlin Konzerte Philharmonie Berlin
Konzerte / Chor Berliner Capella Konzerte in Berlin
Konzerte / Orchester Zafraan Ensemble Berlin Konzerte verschiedene Städte
Konzerte / Chor Berliner Konzert Chor Konzerte in Berlin
Aufführungen / Oper Staatsoper Unter den Linden Berlin Berlin, Unter den Linden 7
Ereignisse / Festival Choriner Musiksommer 20.6. bis 30.8.2026
Aufführungen / Oper Komische Oper Berlin im Schillerttheater Belin
Aufführungen / Show OnTour Musicals
Dinner- & Konzertshow
verschiedene Orte
Aufführungen / Kabarett Kabarett Obelisk
SatireTheater Potsdam
Potsdam, Charlottenstraße 31
Aufführungen / Theater Uckermärkische Bühnen Schwedt Schwedt/Oder, Berliner Straße 46/48
Aufführungen / Theater Theater im Palais Berlin Berlin, Am Festungsgraben 1
Konzerte / Klassik Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt Frankfurt (Oder), Lebuser Mauerstr. 4
Konzerte / Konzert Berliner Symphoniker Berlin, Hohenzollerndamm 184
Konzerte / Orchester Kammerphilharmonie Metamorphosen Berlin
Konzerte / Kulturveranstaltung Deutscher Freundeskreis europäischer Jugendorchester e.V. Berlin, Meierottostraße 6
Konzerte / Chor Chor der St. Hedwigs-Kathedrale Berlin Berlin, Hinter der Katholischen Kirche 3
Konzerte / Konzert Neuer Marstall Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin Berlin, Schloßplatz 7
Konzerte / Kirchenmusik Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Berlin, Lietzenburger Str. 39
Konzerte / Konzert Extra Chor Brandenburg Ketzin, Paretz, Parkring 11c
Konzerte / Klassik Philharmonisches Kammerorchester Berlin Berlin, Akazienstraße 3
Konzerte / Jazz Jazzkeller 69 e.V. Berlin, Thulestr. 16
Konzerte / Klassik C. Bechstein Centrum Berlin Berlin, Kantstr. 17 / stilwerk
Konzerte / Klassik RIAS Kammerchor Berlin, Charlottenstraße 56
Konzerte / Orchester Philharmonisches Jugendorchester Berlin Berlin, Eschenallee 22

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