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sensus terrae

Salzkammergut Festwochen Gmunden

Beteiligte Künstler:innen: Andreas Gefeller, Matthias Kessler, Gisela Krohn, Christopher Lehmpfuhl, Svätopluk Mikyta, Kristine Oßwald, Carl Pfeil, Alexander von Schlieffen, Philipp Schönborn, Julia Schrader, Alice Stepanek & Steven Maslin, Ralf Witthaus Im Salzkammergut kontrastieren große Seen und Kalkalpen. Der Tourismus blüht. Dazu ist die gesunde Natur eine Lebensgrundlage für die einheimischen Landwirte. Auch deshalb ist 2024 die Region Salzkammergut Kulturhauptstadt Europas. Was liegt also näher, als die Landschaft selbst zum Protagonisten der diesjährigen Ausstellung zu machen! Wie erleben wir Landschaft? Was macht ihre Qualität aus? In der Natur ist unser erster Blick informationsgelenkt, denn wir wollen uns auch in einer fremden Umgebung zurechtfinden. In einer zweiten, psychischen Dimension wollen wir uns geborgen fühlen. Wir erspüren konkrete Formen, Farben, Geräusche und Gerüche. Rund wird unsere Wahrnehmung, wenn wir es verstehen, spontan Erlebtes sowohl mit inneren Erfahrungen als auch mit unserem Wissen und dessen Deutung zu verbinden. Die Ausstellung „sensus terrae“ zeigt künstlerische Wahrnehmungen auf vielfältige Aspekte der natürlichen Landschaft. Es geht um Anschauung und den inneren Blick, um Schönheit und Poetisches, um Sinnlichkeit und Sinn. Die Werkschau umfasst zeitgenössische Landschaftskunst von Pleinairmalerei bis Landart. Öffnungszeiten: täglich, 17:00 bis 19:00 Uhr und auf Vereinbarung unter +491794620105 Dienstag, 23.7.2024: PODIUMSGESPRÄCH Im Rahmen der Ausstellung spricht der Philosoph Christian Schüle (Hamburg) mit der Künstlerin Xenia Hausner (Traunkirchen/Wien), der Astrologin Hannelore Traugott (Traunkirchen/Wien) und dem Künstler Alexander von Schlieffen (Berlin) über Wahrnehmung von Mensch und Landschaft in Kunst und Natur. (Einlass: 18 Uhr, Beginn 19 Uhr)
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gmunden.photo #4 - TERRIBLE BEAUTY

Salzkammergut Festwochen Gmunden

Bereits zum 4. Mal findet auch 2024 das erfolgreiche Outdoor- Fotografie-Festival gmunden.photo statt. Die diesjährige Ausgabe widmet sich dem Thema „Landschaft“: Kein anderes Genre hat in den letzten Jahren ein vergleichbares Revival durchlaufen. Galt die Landschaft vormals noch als unverdächtig und fast belanglos, hat sich im Kontext der vielfältigen, vom Menschen gemachten Bedrohungen und Risiken, denen sich der Planet gegenübersieht, auch die Landschaft in ihrer künstlerischen Darstellung stark gewandelt und politisiert. Artenvielfalt und Artensterben, Tourismus, Gletscherschmelze, Migration, Widerstand und Digital Landscape – der Fokus der diesjährigen Ausgabe stellt dabei auf ganz unterschiedliche Themenbereiche scharf. Der Titel TERRIBLE BEAUTY zielt auf das Spannungsverhältnis zwischen althergebrachten, romantisierenden Erinnerungen, Vorstellungen und Bildern von Landschaft und den multiplen Miss- ständen und Krisen im Kontext des Klimawandels ab. Die gmunden. photo 2024 versammelt 20 Positionen nationaler wie internationaler Fotokunst und bleibt dem Prinzip, große Namen der Fotografie und junge Künstler:innen Seite an Seite zu präsentieren, treu. Zu sehen sein wird eine sorgfältig kuratierte Auswahl von erschreckend schönen Blicken auf Landschaften, Städte und Architekturen. Präsentiert im Stadtgarten Gmunden in ehemaligen Schiffscontainern sowie erstmals in einer rund 300m2 großen Kunsthalle am Festivalgelände bildet das Projekt auch einen Beitrag zur Europäischen Kulturhauptstadt 2024. Die gmunden.photo 2024 trägt nicht nur dazu bei, Gmunden als sommerlichen Hot Spot für bildende Kunst zu etablieren, sondern zelebriert auch die Vielfältigkeit und visuelle Durchschlagskraft zeitgenössischer Fotografie und Medienkunst. Initiatoren: Tom Wallmann, Felix Leutner Kuratiert von Lisa Ortner-Kreil Eintritt in das Kunstquartier: € 5,– Besichtigungszeiten: Dienstag bis Sonntag 13:00 – 20:00 Uhr, Montag geschlossen
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Hubert Scheibl – Ikarus

Salzkammergut Festwochen Gmunden

Im Rahmen der diesjährigen Kooperationsausstellung mit den Salzkammergut Festwochen Gmunden präsentiert die Galerie 422 Margund Lössl von Samstag, 29. Juni bis einschließlich 24. August 2024 den international renommierten Künstler Hubert Scheibl. Der Künstler reflektiert unter dem Ausstellungstitel „Ikarus“ über Vermessenheit, Selbstüberschätzung und Hybris in der gegenwärtigen Gesellschaft. Dabei rückt er bei den eigens für die Ausstellung entstandenen Ölmalereien den Moment des Sturzes ins Zentrum und lässt die Rezipient:innen mit seinen unverwechselbaren, abstrakten Bildkompositionen unmittelbar in die emotional aufgeladene narrative Bilderzählung eintauchen. Hubert Scheibl zählt seit den 1980er Jahren mit seinem vielschichtigen Bildkosmos aus Malerei, Zeichnung und fotografischen Arbeiten zu den Größen des nationalen und internationalen Kunstbetriebs. Anhand des dramaturgischen Mixes von Farbe, Form und Geste vermag es Hubert Scheibels Kunst, in die Tiefen der menschlichen Psyche einzutauschen und nachhaltig zu berühren. Eine Veranstaltung der Galerie 422 Margund Lössl / www.galerie422.at EINTRITT FREI Öffnungszeiten der Galerie: Mittwoch bis Freitag 12:00 – 18:00 Uhr, Samstag 10:00 – 16:00 Uhr
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AIR 101 x Club Fortuna

Salzkammergut Festwochen Gmunden

Initiatorin: Andrea Bier Für das mittlerweile dritte AIR 101-Gastspiel bei den Salzkammergut Festwochen Gmunden lädt Initiatorin Andrea Bier das international agierende Künstlerinnenkollektiv Club Fortuna nach Gmunden ein, sich mit einer ortsspezifischen Intervention in die Kultur der Region einzuschreiben. Seit 2014 thematisieren die Protagonistinnen Xenia Lesniewski, Nana Mandl, Verena Preininger und Sarah Sternat aktuelle Entwicklungen, gesellschaftliche Mechanismen, sowie die kompromisslose Bewältigung des Alltags junger Künstler:innen. In Form pointierter biografischer Grenzüberschreitungen hinterfragen sie die gegenwärtige Künstler:innenrolle ebenso, wie die damit verbundene gesamtgesellschaftliche Verantwortung mit Ironie und Schärfe. AIR 101 ist ein Artist in Residence Programm, das 2021 von Andrea Bier ins Leben gerufen wurde. Ziel der Plattform für zeitgenössische Kunst ist es, junge und renommierte Künstler:innen nach Gmunden einzuladen, Begeisterung zu wecken, und den Austausch zwischen den Sphären Kunst und Wirtschaft zu fördern. Die künstlerische Intervention von Club Fortuna wird zeitgleich mit gmunden.photo im KunstQuartier Stadtgarten Gmunden präsentiert. www.air101.at Eintritt in das Kunstquartier: € 5,– Besichtigungszeiten: Dienstag bis Sonntag 13:00 – 20:00, Mo. geschlossen
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PARALLEL VIENNA

Salzkammergut Festwochen Gmunden

PARALLEL VIENNA präsentiert nach den großen Erfolgen der letzten Jahre zum dritten Mal den Parallel Skulpturenpark in Gmunden. Dieser findet im Rahmen der Salzkammergut Festwochen Gmunden von Ende Juni bis Ende August im Toscana Park in Gmunden statt. Es wird eine Auswahl an national und international agierenden Künstler:innen präsentiert. Der Skulpturenpark wird während der gesamten Zeit frei zugänglich sein und Besucher:innen einladen, auf der Insel zu verweilen. Der Toscana Park bietet wunderschöne Spazierwege entlang des Sees und rund um die Villa Toscana, die durch die Skulpturen neu erlebt werden können. PARALLEL VIENNA ist es ein Anliegen, gemeinsam mit den Festwochen die Gmundner Kulturszene zu fördern und das Programm im Kulturhauptstadtjahr weiter zu vergrößern. Das Besondere in diesem Jahr, der PARALLEL Skulpturenpark findet gemeinsam mit der BestOFF Sommerfrische statt. Besichtigungszeiten: täglich frei zugänglich Guided Tours mit Anmeldung an folgenden Terminen möglich: Sa, 13.07., Sa, 27.07., Sa, 10.08., Sa, 24.08. | jeweils 17:00 Treffpunkt: Terrasse Villa Toscana Anmeldung: parallelvienna.com/skulpturenpark-anmeldung/
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Best OFF Sommerfrische

Salzkammergut Festwochen Gmunden

Am 28. Juni eröffnet erneut das Sommerfrische Format der Kunstuni Linz, welches dieses Jahr gemeinsam mit dem Parallel-Skulpturenpark im Toscana Park Gmunden auch im Zeichen der Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut stattfindet. Sommerfrische hat in Gmunden lange Tradition, das Ausstellungsformat der Kunstuni Linz, „Sommerfrische“, welches heuer schon das 4. Jahr in Folge mit den Salzkammergut Festwochen Gmunden umgesetzt wird, ist hier somit auch schon auf einem guten Weg dahineine Tradition zu werden. Junge Menschen und deren Ansätze in diesem ländlichen Raum zu verbinden, Dialogräume zu öffnen und die Kunst- und Kulturarbeit zusehends auch von der Stadt aufs Land zu übersetzen, ist hier das gemeinsame Programm. Das Besondere in diesem Jahr, die Sommerfrische findet gemeinsam mit dem Parallel Skulpturenpark statt, und auch ein performatives Kulturhauptstadt-Projekt „G/R/E/T/E der Himmel fällt“ des MA Choreographie (Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin) wird, vom 28. bis 30. Juni den Skulpturenpark mit Körper und Bewegung erweitern. Anknüpfend an die Geschichte der Villa Toscana entwickeln sechs internationale Studierende des HZT Berlin eine Choreographie im Park und auf den schwimmenden Plattformen von „Plateau Blo“. Entlang der Wege und über die Wiesen vor der Villa entsteht eine Komposition mit Publikum. Sichtachsen, Uferböschung und Gezwitscher rhythmisieren die Begegnung mit dem Ort. Besichtigungszeiten: siehe Website & social media
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Gottfried Helnwein

Salzkammergut Festwochen Gmunden

Gottfried Helnwein zeigt im Kammerhof Museum und in der Bürgerspitalskirche Gmunden Werke der letzten drei Jahrzehnte. Die Arbeiten des in Wien geborenen Künstlers Gottfried Helnwein sind von der Auseinandersetzung mit den Themen Schmerz, Verletzung und Gewalt geprägt. Als zentrales Motiv dient ihm die Figur des verletzbaren und wehrlosen Kindes, das stellvertretend alle psychologischen und gesellschaftlichen Ängste verkörpert. Seine hyperrealistischen Bilder, die immer nach einer fotografischen Vorlage entstehen, bestechen durch ihre technische Perfektion. Helnwein gilt bis heute als Provokateur, übt er doch von Beginn an mit seinen Werken Kritik an der Gesellschaft: „Meine Arbeit war eigentlich immer ein Versuch, mit dem, was auf mich wirkt, zurechtzukommen oder darauf zu reagieren.“ Karten: € 10,– Kinder/Jugend bis 19 Jahre € 3,– Karten im K-Hof Kammerhof Museum Gmunden erhältlich. Öffnungszeiten: K-Hof Kammerhof Museum: Mittwoch bis Sonntag 10:00 – 15:00 Uhr, Montag & Dienstag geschlossen
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Erdal Tuncay

Hotel „Das Edlinger“

Ausstellungseröffnung: 4.5.2024 Zum 4. Mai tritt der gebürtige Salzburger Künstler Erdal Tuncay ins Rampenlicht. Zur Vernissage werden seine einzigartigen Bilder zur Schau und zum Erwerb gestellt. Seine Kunstwerke werden die permanent contemporary Art gallery bis zum Herbst 2024 schmücken und sind täglich von 11 bis 18 Uhr zu betrachten. Erdal Tuncay befasst sich intensiv mit der Technik des Resin und Decollage Kunst. Seit 2022 ist er Dozent an der renommierten Kunstakademie Bad Reichenhall. www.instagram.com/cest.pour.toi21/ Öffnungszeiten: täglich 11 bis 18 Uhr Eintritt frei!
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Nicolas Mahler - Komplett Kafka

Literaturhaus Salzburg

KAFKA-COMIC-AUSSTELLUNG IM LITERATURHAUS SALZBURG „Du, ich war einmal ein großer Zeichner“, schrieb Franz Kafka 1913 an seine Dauerverlobte Felice Bauer über seine künstlerischen Ambitionen. Sein Zeichnen hätte ihn einst „mehr befriedigt als irgendetwas.“ Gleichzeitig zeigte sich Kafka misstrauisch gegenüber Illustrationen seiner Bücher. Als es an die Umschlaggestaltung seiner Erzählung „Die Verwandlung“ ging, argwöhnte er, dass der beauftragte Illustrator vorhaben könnte, den Käfer zeichnen zu wollen. Nun hat der österreichische Comiczeichner Nicolas Mahler genau das getan. Er hat den krabbelnden Mistkäfer Gregor, den dürren Hungerkünstler, die singende Maus Josephine und andere Figuren Kafkas zu Strichfiguren verknappt. Und auch Kafka selbst, seine Verlobte Felice und sein Freund Max Brod kommen nicht ungeschoren davon. Im Literaturhaus werden zum 100. Todestag von Franz Kafka 2024 etliche Skizzen, Originale und Drucke aus Nicolas Mahlers gezeichneter Biografie „Komplett Kafka“ (Suhrkamp Verlag, 2023) gezeigt. Und wie hätte Kafka darauf reagiert? Vielleicht hätte ihn dieses Unterfangen amüsiert, schrieb er doch in einem Brief: „Ich kann auch lachen, Felice, zweifle nicht daran. Ich bin sogar als großer Lacher bekannt.“ Ausstellung ist bis 21. Juni 2024 im Literaturhaus zu sehen, Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 10 bis 17 Uhr und bei Abendveranstaltungen (bei Vormittagsveranstaltungen eingeschränkter Besuch) Infos: www.literaturhaus-salzburg.at PS. Am 3. Juni 2024, dem 100. Todestag von Franz Kafka, spielt auf Literaturhaus-Einladung die tschechische Kafka-Band im Salzburger Jazzit; etliche weitere Kafka-Veranstaltungen (mit Hans Platzgumer, Kurt Palm etc.) finden dieses Jahr im Literaturhaus Salzburg statt
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Spannungsfeld Fotografie. 7 Versuche einer Standortbestimmung

Museum der Moderne Salzburg - Rupertinum

Für diesen Zeitraum ist Ausstellungsfläche am Standort Altstadt (Rupertinum) für eine kleine Präsentation junger und jüngster zeitgenössischer Künstler:innen aus den Sammlungen reserviert. Die Ausstellung wird von Katharina Ehrl, der neuen Sammlungsleiterin Fotografie und Medienkunst am Museum der Moderne Salzburg, die zu Jahresbeginn 2024 ihre Position antreten wird, kuratiert.
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Poesie des Alltäglichen. Fotografien von Elfriede Mejchar

Museum der Moderne Salzburg - Rupertinum

2024 finden an drei Museen Ausstellungen mit Arbeiten der österreichischen Fotografin Elfriede Mejchar (1924–2020 Wien, AT) statt. Das Museum der Moderne Salzburg ist Teil einer Kooperation mit der Landesgalerie Niederösterreich und dem Wien Museum, die zum 100. Geburtstag der Künstlerin deren Werk an drei verschiedenen Standorten mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten würdigt. Salzburgs Beitrag zu diesem gemeinschaftlichen Projekt präsentiert die Künstlerin als Porträtistin. Mit ihrer Werkserie „Künstler bei der Arbeit“ (1954–1961) zeigt Mejchar beispielsweise eindrücklich, wie sie sich durch eine genaue Kartierung der Arbeitssituation im Atelier der Künstlerpersönlichkeit von Christa Hauer, Friedensreich Hundertwasser, Josef Mikl und Arnulf Rainer annähert. Mit der gleichen präzisen Wahrnehmung begegnet sie aber auch den unbelebten Dingen ihrer Umgebung und verleiht Landschaften, Blumen und ausrangiertem Mobiliar die Anmutung von beseelten Porträtaufnahmen. Der Bestand an Fotografien von Mejchar in den Fotosammlungen am Museum der Moderne Salzburg umfasst insgesamt 665 Werke. Otto Breicha, der erste Direktor der Vorläuferinstitution, war ein langjähriger Wegbegleiter Mejchars, der den künstlerischen Wert ihrer fotografischen Arbeit erkannte und förderte. So gelangte bereits 1982, ein Jahr vor der offiziellen Eröffnung des Rupertinum, ein umfassendes Konvolut in die fotografische Sammlung, das durch weitere Ankäufe und Schenkungen anwuchs und einen Schwerpunkt im Bestand darstellt. Zur Ausstellung erscheint in Kooperation mit den Partnermuseen die erste Standardpublikation zum Werk von Elfriede Mejchar. Kuratorin: Katharina Ehrl
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GENERATOR #1: States of Matter

Museum der Moderne Salzburg - Mönchsberg

Maria Rodski mit Lee „Scratch“ Perry / Volker Schaner „I’m a miracle man, things happen which I don’t plan. […] Instant input, instant output.“ So beschrieb der jamaikanische Musiker Lee „Scratch“ Perry seine Arbeitsweise, die von unmittelbarem, spontanen Zusammenspiel von Aktion und Reaktion gekennzeichnet war. Perry war Wegbereiter von Dub, Reggae und Ska und gilt als Erfinder des Remix und des Mash-Ups. Nicht zuletzt trug er wesentlich dazu bei, das Selbstverständnis der jamaikanischen Identität zu formen. Ständige Verwandlung und Transformation kennzeichnete auch die langjährige Zusammenarbeit von Perry mit der Künstlerin Maria Rodski. Dabei entstanden Objekte in einem Mix aus verschiedenen Medien und Methoden, etwa totemhafte Wandarbeiten aus alten CDs und Kunstpostkarten, gekritzelte Texte und Lyrik, alte defekte Aufnahmegeräte, Figuren der Schwarzen Madonna und mythisch aufgeladene Steine. Der Filmemacher Volker Schaner hat das experimentelle Arbeiten der beiden dokumentarisch festgehalten und macht uns damit zu Zeugen des Entstehungsprozesses. Daneben zeigt Schaner ausgewählte Szenen seiner Videoarbeiten mit Lee Perry von 1999 bis 2019. Kurator: Harald Krejci
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Spielen heißt verändern! Die Sammlungen

Museum der Moderne Salzburg - Mönchsberg

Das Spiel ist eine besondere Form der Welterfahrung. Es ist eine Metapher für das gesellschaftliche Zusammenleben, aber auch ein Motor für kulturellen Wandel. Im lustvollen Spiel entdecken wir uns selbst, unsere individuellen Eigenschaften und Fähigkeiten. Andererseits schlägt das freie Spiel oft in bitteren Ernst um. Im spielerischen Wettkampf erleben wir das soziale Mit- und Gegeneinander. Wir lernen, wie Regeln und Systeme funktionieren und was es heißt, sie zu brechen und zu durchkreuzen. Die Ausstellung Spielen heißt verändern! widmet sich dem Spieltrieb in der Kunst. Von Natur, Körper und Sport bis hin zu Kommunikation und Medienbildern: Dies sind nur einige der Bereiche, die Künstler:innen spielerisch erkunden und durch Formen der Improvisation und Interaktion verwandeln. Sie zeigen, wie Kunst fantasievoll die Grenzen des Denkbaren erweitert und die Möglichkeiten des Spiels nutzt, um gesellschaftliche Verhältnisse darzustellen und nicht selten auch zu unterlaufen. Mit Werken von Marc Adrian, Josef Bauer, VALIE EXPORT, Harun Farocki, Nilbar Güreş, Hans Haacke, Jürgen Klauke, Julius Koller, Edward Krasiński, Sigalit Landau, Angelika Loderer, Dorit Margreiter Choy, Dóra Maurer, Robert Rauschenberg, Christa Sommerer & Laurent Mignonneau, Franz West Kurator:innen: Stefanie Grünangerl, Doris Leutgeb, Marijana Schneider, Jürgen Tabor (offener Umbau: 2. September – 9. Oktober 2024)
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Ilit Azoulay. QUEENDOM. Navigating Future Codes

Museum der Moderne Salzburg - Mönchsberg

Ilit Azoulay (1972 Jaffa, IL – Berlin, DE) ist eine israelische Künstlerin mit marokkanischen Wurzeln. In ihrer interdisziplinären Kunstpraxis bricht sie mit der traditionellen einlinsigen Perspektive der Fotokamera und setzt Bilder auf der Grundlage umfangreicher Forschungsdaten neu zusammen. Sie stellt Fragen zu den Mechanismen von Geschichtsschreibung, kultureller Aneignung und Praktiken der Empathie. Ilit Azoulay überwindet Beschränkungen nationaler und männlicher Repräsentationen und öffnet Wege in einen vernetzten Nahen Osten, wo Identitäten fließend sind und Komplexität geschätzt wird. Das Queendom (engl. Königinnenreich), das von der Kunst regiert wird, scheint aus einem totalen Systemabsturz hervorgegangen zu sein. Es ist ein tief verwurzeltes Reich aus der Zukunft, in dem Geschichten aus unterschiedlichen Zeiten und Ursprüngen zusammengewachsen sind. Großformatige Fotomontagen – basierend auf dem Archiv des Forschers David Storm Rice (1913 Wien, AT–1962 London, UK) – präsentieren eine Symphonie des Bruchs und der Heilung, während eine Audioarbeit, die in Zusammenarbeit mit der palästinensischen Heilerin und Lichtarbeiterin Maisoun Karaman (1962, Haifa, IL) entstanden ist, den Raum mit einer universellen Sprache erfüllt. Die Künstlerin visualisiert mit digitalem Kunsthandwerk das Nachleben von Bildern und ihre Verwandlungen, wobei sie die Geschichte der Aneignung und die fehlenden Glieder in ihren Wissensgeografien hervorhebt. Die zehn Paneele von Queendom werden erstmals unter Einbeziehung des persönlichen, umfangreichen Archivs der Künstlerin ergänzt. Kuratorin: Tina Teufel
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Räume öffnen! Die Sammlungen

Museum der Moderne Salzburg - Mönchsberg

Das Jubiläum 20 Jahre auf dem Mönchsberg bietet den Anlass, einen Fokus auf die verstärkte Sichtbarkeit der Sammlungen am Museum der Moderne Salzburg zu legen. Zwei Ebenen auf dem Mönchsberg werden fast das ganze Jahr über mit vier Sammlungsausstellungen bespielt, wobei es sich genau genommen um zwei Präsentationen handelt, die zur Mitte ihrer Laufzeit zu neuen Präsentationen mit neuen Schwerpunktsetzungen umgebaut werden. Die vier Teile offenbaren ihre inhaltlichen Konzeptionen in den Titeln. Die Ausstellungen zum Jubiläumsjahr werden vom Museum der Moderne Salzburg in Kooperation mit der Generali Foundation präsentiert. Die Ausstellung Räume öffnen! trägt einer Entwicklung Rechnung, die dem Raum bzw. dem Raumbegriff einen besonderen Stellenwert als Analyseinstrument einräumt (spatial turn). Im Fokus steht dabei nicht der statische, geometrische Raum, sondern der Raum als ein von Menschen gestaltetes, erlebtes und codiertes Phänomen. Diese Bedeutungsverschiebung hin zum sozial und kulturell geformten Konstrukt wurzelt nicht nur in der zunehmenden Mobilität unserer Gesellschaft. Auch erzwungene Migration, territoriale Konflikte und klimatische Veränderungen tragen das Ihre dazu bei. Die Ausstellung beleuchtet, wie Raum, Körper und Medien einander bedingen. Sie nimmt Schnittstellen, Zwischenräume und Übergänge in den Blick und erweitert den Museumsraum um Handlungs-, Erfahrungs- und Erinnerungsräume. Sie schlägt den Bogen von der klassischen Moderne bis hin zu den neuen Medien. Mit Werken von Annemarie Avramidis, Josef Bauer, Günter Brus, Georgia Creimer, Yan Duyvendak, Georg Eisler, Werner Feiersinger, Sylvie Fleury, Seiichi Furuya, Gelitin, George Grosz, Renée Green, Ulrike Grossart, Manfred Grübl, Wolfgang Herzig, Kathi Hofer, Martha Jungwirth, Franz Kapfer, Gustav Klimt, Oskar Kokoschka, Käthe Kollwitz, Alfred Kubin, Branko Lenart, Luiza Margan, Manon, Kurt Mayer, Tim Noble und Sue Webster, Klaus Pamminger, Marjetica Potrc, Dargo J. Prelog, Simona Reisch, Annerose Riedl, Martha Rosler, Gregor Sailer, Egon Schiele, Markus Schinwald, Thomas Stimm, Margherita Spiluttini, Martin Walde, Lois Weinberger, Werkstatt Rixdorfer Drucke, Erwin Wurm Kurator:innen: Barbara Herzog, Harald Krejci, Tina Teufel
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Dieter Huber: AMANTI. Spiele der Liebe

Literaturhaus Salzburg

Dieter Huber gilt nicht nur als Pionier computergenerierter Bilder, in seinen interdisziplinären Arbeiten, Büchern, Konzepten und Projekten ist er auch Verfechter einer Kunst mit gesellschaftlich relevantem Inhalt. Im Werk „AMANTI. Spiele der Liebe“ (Kerber Verlag, 2022) ordnet der Künstler subjektiv Bilder und Texte zur zweibändigen Liebes-Anthologie GELIEBTE und LIEBENDE – und beschäftigt sich mit der Sprache der Liebe. Dies ist Thema der Literaturhaus-Ausstellung. Jahrelang hat Dieter Huber Texte über Zeit und Ort hinweg aus den Bereichen Philosophie, Poesie, Kultur, Soziologie, Kunst, Religion und Oper sowie aus Liebesbriefen und Songtexten gesammelt – und schließlich auf die Zahl 366 reduziert: für jeden Tag des Jahres plus 1 (bzw. für Schaltjahre wie 2024). Den ausgewählten Texten stellt der Künstler im Buch eigene Bilder gegenüber; diese Bezugnahmen zu früheren Werkzyklen und visuellen Zitate aus der Kunstgeschichte vervollkommnen seine Spielarten der Liebe, die zur Auseinandersetzung und Freude einladen. Veranstalter: Verein Literaturhaus Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 10 bis 17 Uhr und bei Abendveranstaltungen (bei Vormittagsveranstaltungen eingeschränkter Besuch) Eintritt frei
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Max Blaeulich: Zahn der Zeit. Bilder, Objekte, Skulpturen

Literaturhaus Salzburg

Max Blaeulich ist Autor und bildender Künstler. Beides ist ihm gleich wichtig. „Früher habe ich mich gefragt, ob ich schreiben oder malen soll. Heute stelle ich mir die Frage nicht mehr. Es ist vollkommen egal, ob ich Bilder entwerfe oder Romane schreibe, in denen auch die Kunst zu Wort kommt.“ Gudrun Weinzierl schreibt über den Gestalter: „Blaeulichs Arbeit als Schriftsteller und bildender Künstler bedingt einander. Seine Idee ist es, einen Zusammenhang zwischen dem Schreiben als Vorgang und dem Kreieren eines bildnerischen Ausdrucks herzustellen. (…) ‚Ich sagte mir, ein Text muss bildtauglich sein und ein Bild texttauglich.‘ Dieser Anspruch hat ihn zu einer Reihe von ‚Schreibmaschinen‘ geführt, Objekte seiner Arbeit als Künstler – die Vielzahl an spitzen Bleistiften, die auf Papier oder auch in der Luft schreiben ist, das verbindende Element.“ Seit 1978 – Jahre bevor er Texte veröffentlichte – arbeitet Max Blaeulich als bildender Künstler (beginnend mit Bildern und Textilien) und stellte u.a. bei der Bienala de Arta Contemporana in Iasi (Rumänien) aus, in der Aorta Gallery in Chisinau (Moldawien) sowie in Salzburg in der Galerie 5020, im Museum der Moderne und im Rupertinum. Jetzt werden im Literaturhaus Bilder, Objekte und Skulpturen gezeigt. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 10 bis 17 Uhr und bei Abendveranstaltungen (bei Vormittagsveranstaltungen eingeschränkter Besuch)
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Autographentresor

Mozart-Museen

Zum wertvollsten Besitz der Stiftung Mozarteum Salzburg gehören bereits seit der Mitte des 19. Jahrhunderts Briefe und Dokumente sowie eigenhändige Notenhandschriften der Familie Mozart. Im Untergeschoss des Mozart-Wohnhauses befindet sich der Autographentresor mit einem Ausstellungsraum, der im Rahmen von Spezialführungen zugänglich ist. Die Sammlung umfasst mehr als die Hälfte aller bekannten Schriftstücke der Mozart-Familie, darunter etwa 200 Originalbriefe Mozarts (davon 150 als Hauptschreiber und 50 als Nebenschreiber), rund 300 Briefe seines Vaters Leopold und über 100 autographe Musikhandschriften, überwiegend Skizzen und kurze Entwürfe von Werken W. A. Mozarts, aber auch Autographe von Franz Xaver Wolfgang Mozart. Die Sammlung enthält auch Notenhandschriften, Briefe und sonstige Dokumente zahlreicher anderer Persönlichkeiten des 18. bis 20. Jahrhunderts. Im Rahmen verschiedener Projekte arbeiten wir intensiv an deren Katalogisierung. Kontakt: Dr. Armin Brinzing Tel:+43 (0) 662 889 40 14 brinzing@mozarteum.at
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Mozart: Che bello! Ein Genie in Italien

Mozart-Museen

Wolfgang Amadé Mozart eilt bis heute sein Ruf als Wunderkind voraus. Der kleine, musizierende Knabe hat sich als Bild in den Köpfen der Menschen verankert. Aus Mozarts Kinder- und Jugendzeit existieren nur wenige authentische Gemälde. Der Großteil hat sich in den kostbaren Sammlungen der Mozart-Museen erhalten. Doch das 1770 entstandene Porträt „Mozart in Verona“ befindet sich seit einer spektakulären Versteigerung 2019 in Privatbesitz. Dargestellt ist das nahezu klischeehafte Mozartbild eines Jungen im roten Rock, adrett gekleidet, und die obligate Perücke ziert das Haupt. Unschuldig blickt er aus dem Bildnis heraus. Doch der niedliche Eindruck täuscht. Das weltberühmte Gemälde kehrt nach fast 20 Jahren als spektakuläre Leihgabe in die Mozart-Museen zurück. Dabei steht es im Zentrum der Ausstellung „Mozart: Che bello! Ein Genie in Italien“, die von November 2023 bis Februar 2024 im Mozart-Wohnhaus zu sehen sein wird. Erstmals wollen wir die Entstehungsgeschichte rund um den ersten Italienaufenthalt der Mozarts aus einem neuen Blickwinkel betrachten. Der knapp 14-jährige Wolfgang Amadé war zu jener Zeit wahrlich kein Wunderkind mehr. Vielmehr ist seine Rolle als jene eines etablierten Berufsmusikers zu verstehen. In Italien wurden Verträge für die ersten großen Opernkompositionen abgeschlossen, überall wurde Mozart als Genie und herausragender Musiker gefeiert. Sein weitreichender Einfluss auf das Musikgeschehen der Zeit wird schließlich auch durch eine Fülle an Auszeichnungen und Aufnahmen in führende Musikakademien Italiens belegt. Anhand wertvoller Originale beleuchten wir eine der wichtigsten Phasen im Schaffensprozess des Salzburger Genius Loci und begeben uns auf eine Spurensuche, die in die Welt des unvergleichlichen Genies führt. Mozart war und ist einfach einzigartig: Che bello!
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Come & See!
Die Film- und Videosammlung der Generali Foundation

Museum der Moderne Salzburg - Rupertinum

Die Generali Foundation hat seit ihrer Grün­dung eine der bedeutendsten Sammlungen zur Medienkunst ab den 1960er-Jahren auf­gebaut, die viele wichtige österreichische und internationale Positionen umfasst. Schwerpunkte sind medienreflexive Film- und Videokunst, politischer Film sowie femi­nistische und performative Videoarbeiten. Die Mediathek im Generali Foundation Stu­dienzentrum macht einen großen Teil dieser Filme und Videos allen interessierten Besu­cher:innen jederzeit vor Ort zugänglich. Da­mit unterstreicht das Museum die Bedeutung des freien Zugangs zu künstlerischen Film- und Videoarchiven als Teil des kulturellen Gedächtnisses der jüngeren Zeit. Die Ausstellung Come & See! gibt anhand ausgewählter Themen einen vertieften und kommentierten Einblick in die Bandbreite dieser Film- und Videosammlung. Darüber hinaus werden in einem wechselnden Schwer­punktprogramm mit Gottfried Bechtold, Sanja Iveković, VALIE EXPORT und Harun Farocki vier Künstler:innen näher beleuchtet, deren Arbeiten eine besondere medienkünstlerische und gesellschaftliche Relevanz haben. Kurator:innen: Stefanie Grünangerl, Jürgen Tabor + Specials 1. Dezember 2023 – 4. Februar 2024: Gottfried Bechtold 6. Februar – 1. April 2024: Sanja Iveković 20. April – 30. Juni 2024: VALIE EXPORT 1. Juli – 15. September 2024: Harun Farocki

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