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Ereignisse / Festspiele Salzburger Festspiele 19.7. bis 31.8.2024
Ereignisse / Festival Salzkammergut Festwochen Gmunden Gmunden, Theatergasse 10
Literatur / Kulturveranstaltung Literaturhaus Salzburg Salzburg, Strubergasse 23
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Sa 29.6.2024, 9:00 Uhr
Ereignisse | Fest

Frühlingsfest der Verlage Wieser & Drava

Literaturhaus Salzburg

Gespräche, Lesungen, Musik & Buffet Beteiligte: Lojze Wieser, Sabina Hank, Nina Medved, Stanislav Struhar Jedes Jahr feiern wir den Frühling mit einem österreichischen Verlag – 2024 gleich mit zwei: dem Wieser und dem Drava Verlag. Verleger-Legende Lojze Wieser, Verlagsleiterin Erika Hornbogner und Lektorin Gundula Wagenbrenner sprechen über Verlag und Programm und stellen die Autoren Nina Medved und Stanislav Struhar vor. Piano & Gesang: Sabina Hank! Nina Medved ist slowenische Dichterin. 2019 gewann sie beim Literaturfestival Urška den Titel der „vielversprechendsten jungen Autorin“, 2020 erschien ihr Debüt-Lyrikband „Drseči svet“ (dt. „Gleitende Welt“, 2023, übersetzt von Boštjan Dvořák). Das Buch versammelt 48 Gedichte, in denen unter der Oberfläche luftiger Notizen – zu Themen wie Partnerliebe, Prekarität, Einstellung zum (weiblichen) Körper, Alterungsprozesse und die Entscheidung, Mutter zu werden – starke Strömungen zum Vorschein kommen, die in eine gleitende Bewegung führen und erst Sinn ergeben, wenn wir die richtigen Griffe finden. Jedes Gedicht beginnt mit einem „Wie“ – eine Aufforderung an die Leser, die Poesie mitzugestalten. Denn die titellosen Gedichte spiegeln grundlegende Fragen der Existenz wider, auf die junge Menschen, insbesondere Frauen, heute ihre eigenen Antworten suchen. Stanislav Struhar kommt aus Tschechien und lebt als Autor in Wien. Er schreibt Gedichte, Erzählungen und Prosa – vorerst auf Tschechisch, dann auf Deutsch. Im Wieser Verlag erschien 2019 die Gedicht-Trilogie „Stará zahrada/Der alte Garten“, 2023 der Roman „Das Gewicht des Schattens“ und 2024 der Band „Die Reinheit der Stille“ mit Erzählungen, darin z.B. die Geschichte von Jakub, der zum Begräbnis seiner Großmutter nach Wien kommt und eine Bekannte von früher trifft. Oder die Story vom einsamen Emmerich, den besten Gärtner auf dem Wiener Zentralfriedhof. Eines Tages steht er am Krankenbett einer Freundin aus der Kindheit, die sich einst radikalisiert hat. Oder die Erzählung von Viktor, der in die Wiener Wohnung seines Bruders zieht und seiner unfreundlichen Nachbarin begegnet. Trotz Warnungen seiner Landsleute trifft er sie wieder. Lojze Wieser ist slowenisch-deutschsprachiger Verleger und Autor, Gastrosoph und Brückenbauer zwischen Kulturen. 1987 gründete er in Klagenfurt den Wieser Verlag, der 2016 den dort ansässigen Drava Verlag übernahm. Seit zehn Jahren betreut Lojze die ORF-Sendereihe „Der Geschmack Europas“ mit kulinarischen Reisereportagen und überträgt so das Konzept der Buchreihe „Europa erlesen“ auf Regionalküchen. Nina Medved, geb. 1989 in Marburg, wo sie als Autorin, Fotografin, Übersetzerin und Mitgestalterin von Literaturfestivals in Slowenien und Frankreich lebt. 2021 wurde sie mit dem internationalen Pont-Preis ausgezeichnet. Stanislav Struhar, geb. 1964 im mährischen Gottwaldov (heute Zlín), versagte sich dem Regime und floh 1988 nach Österreich, wo 2002 im Parlament sein Roman „Das Manuskript“ vorgestellt wurde. Eintritt € 14/12/10 Veranstalter: Verein Literaturhaus, Wieser und Drava Verlag
Ereignisse | Festspiele

Salzburger Pfingstfestspiele

17. bis 20.5.2024 Kultur ist lebenswichtig für uns, denn sie bestimmt, wie wir zusammenleben. Durch Rituale, Bräuche, Überzeugungen und Wissen, spezifischer noch durch Religion und Kunst, wird sie von Generation zu Generation weitergegeben und ist der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält. Bei alledem spielen Mythen eine entscheidende Rolle: Sie bilden die Basis von Traditionen, die menschliche Gemeinschaften und Nationen in ihren Identitäten und damit in ihren Ansichten, ihrem Verhalten und ihren Lebensweisen definieren – die wiederum Teil ihrer Kultur sind! Cecilia Bartoli - Künstlerische Leitung -
Ereignisse

Young Singers Project 2024

Salzburger Festspiele

Teilnehmer·innen des Young Singers Project werden in der diesjährigen Kinderoper Die Kluge von Carl Orff sowie in weiteren Produktionen der Festspiele mitwirken. Das Abschlusskonzert am 30. August 2024 findet erstmals im Haus für Mozart statt.
Ereignisse

Camerata Salzburg 2024

Salzburger Festspiele

1952 gründete der in Salzburg wirkende Wiener Dirigent und Musikwissenschaftler Bernhard Paumgartner die Camerata Academica als Klangkörper von Lehrenden und Studierenden des Mozarteums mit seiner Vision, einen Idealklang durch die Eigenverantwortung jedes einzelnen Musikers im höchsten Sinne der Gemeinschaft zu erzeugen.
Ereignisse | Festspiele

Salzburger Festspiele

Salzburger Festspiele Sommer 2024 19. Juli - 31. August 2024 OPER
Ereignisse | Party

Fiesta

Stiftung Mozarteum Salzburg

Havana Lyceum Orchestra Orquesta Iberacademy Medellín & DJ Was wäre ein Latino-Wochenende ohne Fiesta? Im Anschluss an das fulminante Eröffnungskonzert geht es bei geöffneter Bar und gedimmter Beleuchtung weiter mit energiegeladener Musik. Dafür sorgen die passionierten Musikerinnen und Musiker des Havana Lyceum Orchestra und des Orquesta Iberacademy Medellín in einer Jam-Session im modernen Stadtfoyer, das vor einem Jahr feierlich eröffnet wurde. Zu späterer Stunde facht ein versierter DJ die Stimmung dann noch weiter an. Es darf getanzt und ausgelassen gefeiert werden! OPEN BAR
Ereignisse | Wettbewerb

U20 Poetry Slam

Literaturhaus Salzburg

Längst ein Fixpunkt für junge Autorinnen & Autoren: der U20 Poetry Slam im Literaturhaus Salzburg! Hier darf man nach Herzenslust reimen, rappen, erzählen oder sich einfach auf der Bühne austoben. Jedenfalls geht‘s darum, einen eigenen Text nicht nur vorzulesen, sondern auch zu performen. Bedingungen für Auftretende: • Alter unter 20 Jahren, • Zeitlimit pro Auftritt von 6 Minuten, • Vortrag eines selbstgeschriebenen Textes (od. mehrerer), • Verzicht auf Hilfsmittel beim Vortrag, • Anmeldung per E-Mail: slam@literaturhaus-salzburg.at Für manchen Poeten der Gegenwart bedeuteten die U20-Slams den Einstieg in die Welt der Bühnenliteratur, viele hatten einfach Spaß auf der Bühne. Eine fünfköpfige Jury bewertet die Auftritte – und allen Teilnehmenden winken Preise! Außer Konkurrenz tritt wieder ein Special Guest auf. Moderiert wird der U20 Poetry Slam von Ko Bylanzky, der auch Mitorganisator ist. TheGurkenkaiser begleitet den Abend mit spritziger Musik aller Genres. Nächster Termin: 1. März 2024 Veranstalter: erostepost, FS1, Verein Literaturhaus Eintritt € 10/8/6
Ereignisse | Fest

#25: Mehr als nur Tschinn-Bumm

Literaturhaus Salzburg

Fest mit Literatur & Musik Die Radiofabrik feiert ihren 25. Geburtstag im Literaturhaus Salzburg! Der Ort ist nicht zufällig gewählt: Radio Literaturhaus ist seit 1999 eine der ältesten Sendungen im Programm der Radiofabrik. Einlass ist um 18 Uhr, ab 19 Uhr gibt es literarische und musikalische Leckerbissen, die Präsentation des besten Salzburg-Albums, die Verleihung des Radioschorsch und weitere Überraschungen. Spoken Poetry: – Norbert K Hund & ­Christopher Schmall (artarium, Nachtfahrt aka Perlentaucher), – Elmar & Liesi & Hans (Zeit zum Zuhören), *Veronika von A bis Z (zoom in. freak out), *Peter W. & Manuel Waldner (Show de Toilette), – Dorit Ehlers (u.a. Superfunk 2023), – WeGe Theater, – Robert Presslaber (Fondue) Moderation: Romana Stücklschweiger Begleitband & Live-Konzert: Kosmotron (Salzburg) DJ: Hampton (USA – Salzburg) Veranstalter: Radiofabrik, Verein Literaturhaus Eintritt frei
Ereignisse | Festspiele

Mozartwoche

24.1. bis 4.2.2024 Es ist ein Mozartfestival von Weltruf, das in Salzburg alljährlich rund um Wolfgang Amadés Geburtstag am 27. Jänner in Salzburg stattfindet: Seit 1956 wird die Mozartwoche von der Stiftung Mozarteum Salzburg veranstaltet. Für das erste Festival des Jahres reisen die international besten Mozart-Interpreten an die Salzach; regelmäßig zu Gast sind u.a. die Wiener Philharmoniker, Sir András Schiff mit der Cappella Andrea Barca oder Maestro Daniel Barenboim. Mit hochkarätigen Orchester-, Kammer- und Solistenkonzerten sowie konzertanten und szenischen Opernaufführungen adelt die Mozartwoche Salzburg auch außerhalb der Festspielzeit zur Musik-Weltstadt und lockt regelmäßig ein Publikum von allen Kontinenten ins winterliche Salzburg. Mozart & Salieri: Die Mozartwoche 2024 umkreist die Musik und die Legenden rund um die beiden Komponisten und Kontrahenten Nach fünf Jahren „Mozart pur“ startet die Mozartwoche 2024 in eine neue Ära. Mozarts Œuvre ist weiterhin strahlender Mittelpunkt, ist Seele und Inspiration des weltweit bedeutendsten Mozartfestivals, jedoch werden sich in den kommenden Jahren einige andere große Komponisten hinzugesellen, deren Präsenz es erlaubt, sich dem Leben, dem Werk und dem unvergleichlichen Genie aus anderen spannenden Perspektiven anzunähern. 2024 betritt Antonio Salieri die Bühne der Mozartwoche: „Kein Zeitgenosse wird so oft in einem Atemzug mit Mozart genannt wie Salieri. Deshalb ist dieser Komponist die erste und beste Wahl, um den ‘Mozart pur’-Zyklus aufzubrechen. In dem ambivalenten Verhältnis der beiden stecken viele Mythen und Geschichten, diese möchten wir nicht nur in Konzerten, sondern als packendes Drama auch in Oper, Schauspiel, Film und anderen spannenden Formaten auf vielfältige Weise beleuchten und erzählen“, kündigt Mozartwoche-Intendant Rolando Villazón an und fügt hinzu: „Salieri war ein großer Komponist, der nur leider das Pech hatte, Zeitgenosse gleich dreier musikalischer Genies zu sein, Beethoven, Haydn und Mozart. Er war Beethovens Lehrer, dirigierte – kurz vor dessen Ableben – die letzte Huldigung an Haydn, und was Mozart betrifft, entspann sich eine Legende rund um Neid, Feindschaft und Mord, die noch heute in vielen Köpfen festsitzt. Interessante Werke sind im Nachgang aus dieser Legende geboren, drei davon werden in Zusammenarbeit mit Salzburger Partner-Institutionen bei der Mozartwoche 2024 zu erleben sein.“
Ereignisse | Gastronomie

Knödel Amadé Mozart

Mozartwoche

Musiker des Orquesta Iberacademy Medellín Zum Ausklang von Mozarts Geburtstag werden im Stiegl-Keller zu kühlem Bier und schwungvollen kolumbianischen Rhythmen Knödel in allen Variationen serviert. Anmeldung per Email an tickets@mozarteum.at. Begrenztes Kartenkontingent
Ereignisse | Kulturveranstaltung

Literaturhaus Salzburg

Ein Ort für das Wort Seit Herbst 1991 ist im 400 Jahre alten, denkmalgeschützten Eizenbergerhof am Rand der Salzburger Altstadt, die Literatur zu Hause ... Anfangs ein Geheimtipp hat sich das Literaturhaus seinen Platz in der Welt der Sprachen und Bücher, der Autorinnen und Autoren erobert. Rund 300.000 Besucherinnen und Besucher haben allein in den ersten 24 Jahren ca. fünftausend Veranstaltungen mit tausenden Schriftstellern und Künstlern besucht ... Ein Trägerverein und fünf autonome Literaturvereine und Autorengruppen - manche von ihnen gibt es bereits seit Jahrzehnten in der Traklstadt - haben sich unter einem Dach organisiert und erarbeiten ein Programm für ein junges und erwachsenes Publikum (2014 kamen zu 274 Veranstaltungen über 15.000 Besucher): professionell, bunt und engagiert nach dem Motto "Literaturhaus Salzburg, wo das Leben zur Sprache kommt". Das zweistöckige Gebäude beherbergt neben Veranstaltungsräumen, die auch vermietet werden, und Büros eine Bibliothek und ein kleines Café (abends bei Veranstaltungen geöffnet), benannt nach dem Dichter H.C. Artmann, Namenspatron auch für den Platz vor dem Haus.
Ereignisse | Fest

Ein Sommerfest

Literaturhaus Salzburg

Essen, Trinken & Feiern mit Musik Braucht es einen Grund, um am Saisonende vor den Sommerferien ein Fest zu feiern? Nein. Doch wir haben gleich zwei: Brigitte Promberger und Tomas Friedmann bildeten 30 Jahre lang das erfolgreiche Veranstaltungsteam im Literaturhaus und für die Aktivitäten des Trägervereins – sie zuständig für Organisation und Technik, er für Inhalt und Präsentation. Nun geht Brigitte Promberger Ende Juni in Pension, und Tomas Friedmann begeht sein 30-Jahr-Jubiläum als Literaturhaus-Leiter (später wurde er außerdem Geschäftsführer des Vereins Salzburger Literaturhaus Eizenbergerhof). Jetzt feiern die beiden gemeinsam – und laden alle Kolleg*innen, Freund*innen und Besucher*innen zum Mitfeiern ein. Was wird beim Sommerfest passieren? Essen, Trinken, Live-Musik – und ausnahmsweise keine Literatur. Nur einer will sich eine Überraschung einfallen lassen. Ansonsten soll es ein gemütliches Beisammensein in lockerer Atmosphäre werden: bei Schönwetter auf dem H.C. Artmann-Platz vor dem Literaturhaus, bei Regen im Eizenbergerhof. Wir freuen uns auf Ihr Kommen, der Eintritt ist frei. Eintritt frei Veranstalter: Verein Literaturhaus
Ereignisse | Fest

Fest der Jagdkultur

Marmorschlössl Bad Ischl

Anlässlich des Landesjägertages des OÖ Jagdverbands findet am Freitag, 09.06. rund um das Marmorschlössl ein Fest der Jagdkultur statt. Bei freiem Eintritt und Führungen kann die neue Ausstellung Wir jagen …im Salzkammergut besichtigt werden. Schützenscheibenmaler, Bartbinder, Messermacher und andere Aussteller zeigen jagdliche Handwerkskunst. Kulinarische Schmankerl laden zum Picknick in den Kaiserpark ein. Auch für kleine Gäste stehen spannende Aktivitäten auf dem Programm.
Ereignisse | Fest

Sommerfest

Literaturhaus Salzburg

erostepost & mosaik: 65 + 40 = Juni erostepost und mosaik freuen sich auf den Sommer! Neben dem Literaturfest, das im Wonnemonat Mai schon die Stadt zum Sprechen, Hören und Treiben brachte, wird der Tumult auch im Literaturhaus einkehren. Die zwei Salzburger Literaturzeitschriften treffen numerologisch wieder rund zusammen. Seid herzlich eingeladen, diesen Tag mit Gästen & Veranstaltern literarisch schwingen zu lassen. Tara Meister, 1997 in Kärnten geboren, erhielt 2022 den erostepost Literaturpreis und kommt endlich nach Salzburg, um persönlich ihre Texte mit uns zu feiern. Die neuebühnevillach verlieh ihr 2021 den Dramatikerinnenpreis und uraufführte ihr Stück „fast Land“ im Jahr 2023. Sie studiert derzeit am Literaturinstitut Leipzig und arbeitet an ihrem Debütroman, der im Frühjahr 2024 erscheinen soll. Sandra Hubinger, geboren und aufgewachsen in Oberösterreich, erhielt 2018 das H. C. Artmann-Stipendium der Stadt Salzburg und des Literaturhauses Salzburg. Studium der Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Ihre Gedichte wurden ins Englische, Italienische, Kroatische, Mazedonische und Ungarische übersetzt. Johanna Müller studierte nach einer Holzbildhauerlehre Sprachkunst, danach bildnerisches Gestalten und Therapie. 2023 erscheint „In den Wind hängen“ in der edition mosaik. Sie staunt übers Leben und sucht nach Formen, dieses Staunen zu transportieren. Zoltán Lesi veröffentlichte zwei Gedichtbände, übersetzt deutschsprachige Literatur und ermöglicht den Literaturaustausch zwischen österreichischen und ungarischen Autor*innen. 2019 erschien sein erstes deutschsprachiges Buch „In Frauenkleidung“ in der edition mosaik. Die „One-Man-Fred-Band“ ist eine Version der „Blueswuzl“. Fred Hölzls Eigenkompositionen mit der charismatischen, stets kräftig rauchigen Stimme nehmen das Publikum auf eine Reise von Oldstyle-Blues und Boogie bis hin zu Soul und Rock mit. Groovige Gitarrenriffs und der rhythmisch vorantreibende Sound der Blues-Harp versetzen Blueswuzls Blues-Rock-Folk mit einer Prise Soul und Funk. Veranstalter: erostepost, mosaik
Ereignisse | Festival

15. Literaturfest Salzburg

Literaturhaus Salzburg

Das 15. Literaturfest Salzburg findet von 10. bis 14. Mai 2023 statt und bietet wieder eine bunte Mischung aus Lesungen, literarischen Spaziergängen, Performances und Konzerten. Im Mai dreht sich in Salzburg alles um die Literatur. Das 15. Literaturfest Salzburg soll Autor*innen, Performer*innen und Musiker*innen eine Bühne bieten, auf der unterschiedliche Disziplinen wie Literatur, Musik und Schauspiel einander berühren, sich überschneiden, aufeinanderprallen. Das direkte Erlebnis vor Ort, die Möglichkeit des Austausches und der Diskussion, der grundlegende Festivalgedanke also, soll bestmöglich an fünf Festtagen umgesetzt werden. Sprache und Klang treffen beim Literaturfest Salzburg an unterschiedlichen, jährlich wechselnden Schauplätzen in der Stadt Salzburg aufeinander – ein bewährtes Konzept, das sowohl literaturaffines Stammpublikum als auch neugierige Passant*innen anspricht.
Ereignisse | Fest

50 Jahre GAV. Salzburg feiert

Literaturhaus Salzburg

Fest mit Literatur & Musik Anja Clementi: Rezitation Stefan Wegenkittl: Klavier Am 24. und 25. Februar 1973 – also vor fast exakt 50 Jahren – versammelten sich auf Einladung von Ernst Jandl 38 Autor*innen im Grazer Forum Stadtpark, um eine Organisation als Gegenpol zum damals politisch wie künstlerisch äußerst konservativen österreichischen P.E.N. zu gründen. Seit 2007 lautet der bis heute gültige Name GAV („Grazer Autorinnen Autorenversammlung“), obwohl der Sitz seit langem in Wien liegt. Aufgaben des Vereins sind die finanzielle wie ideelle Unterstützung von Autor*innen, das Verfassen von Solidaritäts- und Protestnoten zugunsten verfolgter Dichter*innen in aller Welt, die Organisation von Lesungen uvm. Die GAV hat in jedem Bundesland eine Regionalgruppe und zählt derzeit an die 700 Mitglieder. Die Salzburger Autor*innen präsentieren aus diesem Anlass eine Postkartenedition mit Beiträgen aller Mitglieder, die Schauspielerin Anja Clementi liest Texte Salzburger Autor*innen und Stefan Wegenkittl umrahmt das Programm am Klavier. Kommen Sie und feiern Sie mit uns! Veranstalter: GAV Salzburg Eintritt: € 10/8
Ereignisse | Festival

Hörspiel-Nacht 2023

Literaturhaus Salzburg

Ausgewählte ORF-Hörspiele & Live-Gast Elisabeth Weilenmann Jedes Jahr gibt es im Literaturhaus Salzburg in Kooperation mit der Ö1-Hörspielabteilung in Wien eine Leistungsschau des Hörspiels. Diesmal fiel die Wahl auf drei Originalhörspiele. Außerdem werden Beispiele aus dem Kurzhörspiel-Wettbewerb Track 5‘ zur Satz-Vorgabe „Wie soll ich das sagen?“ vorgestellt. Als Live-Gesprächspartnerin wurde die Autorin und Regisseurin Elisabeth Weilenmann eingeladen. Moderation: Karin Buttenhauser (ORF Salzburg) und Tomas Friedmann. Das Hörspiel „LECK MICH!“ (55 Min.) von Elisabeth Weilenmann ist ein Hörstück über weibliche Sexualität. Hannah ist auf einer Reise durch das Labyrinth ihrer Gefühlswelt und ihrer gefräßigen Libido, die sich manchmal bekriegen und manchmal befeuern. Sie ist 35. Geschieden. Im Sternzeichen Skorpion. Im Aszendent Zwilling. Beruf: Journalistin. Charaktereigenschaften: leidenschaftlich, kompliziert, neugierig. Hannah geht zum ersten Mal „online“. Auf unterschiedlichen Portalen. Das eine nennt sie „die seriöse BeziehungsAPP“, das andere „die SexAPP“. Es ist der Anfang einer intensiven Auseinandersetzung. Mit ihren Wünschen. Mit ihren Lüsten. Mit ihrem Begehren. Frauen sind, so ist sie überzeugt, von Natur aus promiskuitiv. Sie leben diese Seite nur oftmals nicht offen aus – immerhin wurde die weibliche Sexualität seit der menschlichen Sesshaftwerdung kontrolliert und domestiziert. Das Hörspiel „DIE VITAMINLÜGE“ (45 Min., Regie: Ursula Scheidle) hat Daniel Wisser im Eindruck der Pandemie und der Lockdowns geschrieben. Carla sehnt sich nach der großen Katastrophe, um frei zu werden: von Verpflichtungen, von Beziehungen und einem immergleichen Alltag, der dem Leben einen letzten Rest von Struktur verleiht. Bei Telefongesprächen mit ihrer Therapeutin wird Carlas eigentliches Drama hörbar. Es hat sich vor vielen Jahren zwischen ihr und der Mutter, die sie im Altersheim besucht, ereignet. Mutter wie Tochter fühlen sich schuldig am Tod des Mannes, des Vaters. Doch darüber wurde nie gesprochen. Der Autor Ludwig Fels hat die Ausstrahlung seines Hörspiels „WAS SIEHST DU? DIE NACHT!“ (50 Min.) 2022 nicht mehr erlebt; er starb unerwartet in Wien. Regisseur Stefan Weber vollendete das beeindruckende Stück über eine Geschichte, die sich ereignet hat, aber über die niemand berichten konnte. Frühjahr 1944: Die kleine Mirka und ihr Vater sind im Viehwaggon eines Deportationszuges auf der Strecke vom Ghetto Lódz nach Auschwitz. Mirka ist voller Leben, aber mit Zweifel, weil der Nazi-Hund beim Einsteigen ihre Puppe gebissen hat. Der Vater versucht zu beruhigen. Kinderfantasie gegen ohnmächtige Notlügen. Eilends zusammenerfundene Märchen als Replik auf nicht beantwortbare Fragen. Einige letzte Stunden. Elisabeth Maria Weilenmann (ehemals Putz), geb. 1982 in NÖ, lebt in Wien. Während des Studiums der Kommunikationswissenschaften in Wien begann sie, Hörspiele und Radiofeatures zu schreiben und zu inszenieren. Seit über 15 Jahren arbeitet sie für deutschsprachige Sender und gewann zahlreiche Preise; zuletzt wurde sie für das Hörspiel „Höllenkinder“ von Gabriele Kögl, bei dem sie Regie führte, mit dem Prix Europa 2019 ausgezeichnet. Veranstalter: Verein Literaturhaus, ORF/Ö1 Eintritt: frei
Ereignisse

Ouverture Spirituelle · Lux Aeterna 2023

Salzburger Festspiele

Die Ouverture spirituelle fußt auf der langen Tradition der Kirchenkonzerte im Rahmen der Salzburger Festspiele. Unter dem Titel Lux aeterna treffen im Festspielsommer 2023 die Klänge unterschiedlichster Epochen sowohl in der weltlichen als auch in der geistlichen Musik aufeinander.   „Es werde Licht!“ Mit gutem Grund setzt der biblische Schöpfungsmythos den Anbeginn alles Seienden mit dem Ende der Dunkelheit gleich. Denn kaum einem Symbol kommt solch archaische und zugleich konkrete Kraft zu wie dem Licht: Es spendet Helligkeit, Wärme und Geborgenheit, steht aber auch für die Vernunft, die Aufklärung — und für das göttliche ewige Licht, das keine Sonne braucht, um zu strahlen. Sein heller Bogen spannt sich vom Licht der Welt, das der Mensch bei der Geburt erblickt, über die Strahlen eines jeden neuen Morgens bis hin zum tröstlichen Leuchten von Drüben, das gegen Ende des Lebens zu schauen sein mag. Bei Joseph Haydn ist es ein Urknall in C-Dur, Sofia Gubaidulina lässt Violoncello und Chor mit Franz von Assisi von „Bruder Sonne“ und „Schwester Mond“ singen; Olivier Messiaen vernimmt Streiflichter über dem Jenseits in einem Werk, das erst posthum uraufgeführt werden konnte. Ein Orgelcluster gleißt bei Giacinto Scelsi — und John Cage versucht das Licht in einem leeren Raum filmisch einzufangen. Noch dringender freilich bedürfen wir des Lichts in unseren dunkelsten Momenten, im Angesicht des Todes — und ohne Finsternis wäre auch kein Licht denkbar. Zu Klang wird dieses Licht in Musik für Begräbnisriten von der Renaissance bis zur Gegenwart, in Werken zur Karwoche mit ihren Finstermetten etwa oder im Stabat Mater. Claude Vivier meditiert zwei Jahre vor seiner Ermordung über den menschlichen Schmerz; Gérard Grisey stimmt Gesänge über das Überschreiten der letzten Schwelle an; für den todkranken Derek Jarman bleibt in seinem letzten Film Blue nur noch diese eine Farbe übrig. Licht ist Verheißung, Geschenk, Errungenschaft — oder ungreifbare, immer wieder zurückweichende Hoffnung. Seine Kraft erweist sich jedoch über Äonen hinweg: Lux aeterna. Walter Weidtinger Mit großzügiger Förderung von Prof. Dr. h.c. mult. Reinhold Würth und der Würth-Gruppe
Ereignisse

Zeit mit LIGETI 2023

Salzburger Festspiele

„Hinter der Musik gibt es eine Musik mund dahinter noch eine Musik, eine unendliche Perspektive, so wie wenn man sich in zwei Spiegeln sieht und eine unendliche Spiegelung entsteht“, beschrieb György Ligeti die räumliche Wirkung seiner Musik. Seine „Klangfarbenkompositionen“ changieren von hell nach dunkel, sind von komplexen Strukturen geprägt — Labyrinthen, Spiralen, Netzen — und wachsen als „harmonische Gebilde gleichsam in andere hinüber — wie wenn man aus grellem Sonnenlicht in ein dunkles Zimmer tritt und die Farben und Konturen nach und nach wahrnimmt“, sagte er über eine seiner berühmtesten Kompositionen, Lontano. Der große Universalist in der Musik des 20. Jahrhunderts sah es als seine Aufgabe an, die Avantgarde und ihre Ziele anders zu beleuchten, die Musik im Allgemeinen nochmals von Grund auf neu zu denken, neu zu entdecken und ihr damit auch ungeahnte Freiräume zu erschließen. In gewisser Weise übersetzte er auch die Vielstimmigkeit seiner Herkunft in Klang: Geboren 1923 im siebenbürgischen Dicsőszentmárton (rumänisch Târnăveni, deutsch Sankt Martin), empfand sich György Ligeti als Ungar — und als doppelt geschädigt durch Nationalsozialismus und Kommunismus. Im Zuge des ungarischen Volksaufstandes 1956 in den Westen geflohen, sollte er dort, „ein Außenseiter, ein Neuling, ein Emigrant […] mit soviel Selbstbewußtsein wie Entdeckerfreude und Risikobereitschaft“, antreten, „die etablierte Avantgarde das Staunen zu lehren“ (Monika Lichtenfeld). Von der frühen Neuerfindung der Musik in der Musica ricercata bis zur phänomenalen, hochvirtuosen Spätlese der Études für Klavier, von den heiteren Bläser-Bagatellen bis zur ironisch-fesselnden Zufallserkundung des Poème Symphonique, von der frühen, kühnen Inspiration durch Volksmusik über die bahnbrechenden Klangflächenwerke der 1960er-Jahre bis zu den späten Instrumentalkonzerten und zur Kammermusik, nicht zu vergessen die quecksilbrig-witzigen Auskopplungen aus der „Anti-Anti-Oper“ Le Grand Macabre: Immer ist György Ligeti ein anderer und bleibt doch stets derselbe. Walter Weidringer
Ereignisse

Sonderkonzerte 2023

Salzburger Festspiele

- Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker - Abschlusskonzerte - 17. Blasmusikkonzert der Wiener Philharmoniker

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