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Ereignisse / Festspiele Mozartwoche Salzburg 26.1. bis 5.2.2023
Aufführungen / Kulturveranstaltung Universität Mozarteum Salzburg Salzburg, Mirabellplatz 1
Bildung | Weiterbildung

Doron Rabinovici - Die Einstellung

Literaturhaus Salzburg

Anmeldung über ph-online VA-Nr. 157006LH08 Dauer 9 Uhr bis 16.30 Uhr. Antisemitismus, Rassismus, Sexismus sind gesellschaftliche Phänomene, die – notwendigerweise – auch in der zeitgenössischen (Jugend-)Literatur thematisiert werden. Die Teilnehmer*innen der Fortbildungs-VA lernen Texte zum Thema kennen, die sich für den Einsatz im Oberstufenunterricht eignen, im Besonderen den Roman Die Einstellung. Am Nachmittag liest Doron Rabinovici aus seinem Roman, erzählt (allgemein) zu seinem literarischen Werk und zu „Neuem Antisemitismus“. Bei Interesse und rechtzeitiger Anmeldung im Jungen Literaturhaus liest Doron Rabinovici am Dienstag Vormittag (Uhrzeit n.V.) für Klassen ab der 11. Schulstufe aus dem Roman "Die Einstellung", spricht mit den Schüler*innen über das Buch und über gesellschaftliche und politische Aktualitäten. Doron Rabinovici nimmt in seinem Roman Die Einstellung mit ironischer Überzeichnung eine zunehmend gespaltene Gesellschaft in den Blick; es geht um die Relativierung von Fakten, die Anziehungskraft des Autoritären, die Macht der Medien und der Bilder: um Einstellung(en) nicht nur im fotografischen Sinn. Magdalena Stieb, Salzburger Literaturforum Leselampe Doron Rabinovici, geb. 1961 in Tel Aviv, in Wien aufgewachsen, Schriftsteller und Historiker. Er veröffentlicht Kurzgeschichten, Romane, wissenschaftliche Beiträge, u.a. „Die Außerirdischen“, und ist Mitherausgeber von „Neuer Antisemitismus? Fortsetzung einer globalen Debatte“ (beide Suhrkamp Verlag, 2019). „Die Einstellung” ist sein jüngster Roman (Suhrkamp, 2022) Veranstalter: Junges Literaturhaus, PH Salzburg Eintritt: frei
Bildung | Kurs

YSP Meisterklasse · Karg

Salzburger Festspiele

Christiane Karg Kostenlose Online-Zählkarten ab 1. Juli (keine Vorreservierungen möglich)
Bildung | Führung

Autographentresor Führung

MOZARTWOCHE

Die Bibliotheca Mozartiana der Internationalen Stiftung Mozarteum zeigt in ihrem sonst nicht öffentlich zugänglichen Ausstellungsraum im Autographentresor eine Auswahl wertvoller Original-Handschriften Mozarts und seiner Familie, darunter auch das erst jüngst wieder entdeckte Klavierstück KV 626b/16.​ Eintritt frei, aber begrenzte Teilnehmerzahl (20 Personen). Zählkarten sind im Kartenbüro der Internationalen Stiftung Mozarteum (Theatergasse 2) erhältlich. Treffpunkt an der Kassa im Mozart-Wohnhaus.
Bildung | Führung

Könige, Geigen und Flöhe: Der Alltag eines Wunderkindes

MOZARTWOCHE

Eine Familienführung durch Mozarts Geburtshaus. Dauer ca. 50 Minuten
Bildung | Führung

Mozart: Zart. Besaitet.
Führung durch Mozarts Wohnhaus

Stiftung Mozarteum Salzburg

Die kleine Sonderausstellung "Mozart: Zart. Besaitet" im Mozart-Wohnhaus widmet sich Mozarts Kompositionen für Streichinstrumente. Ausgestellt werden Instrumente aus Mozarts Besitz sowie wertvolle Originale aus der Bibliotheca Mozartiana und faszinierende Restaurierungsaufnahmen. Als Highlight wird erstmals das Originalmanuskript von Mozarts Andantino für Klavier und Violoncello KV 374g öffentlich gezeigt. Dies ist seine einzige erhaltene Komposition für Violoncello solo mit Begleitung. Dauer: ca. 50 Minuten Die Führung ist im Eintrittspreis enthalten. Anmeldung erforderlich unter: museum.service@mozarteum.at
Bildung | Führung

Mysterium Mozart: Direktorenführung zu Mozarts Todestag

Stiftung Mozarteum Salzburg

Mord oder Vergiftung? Über den Tod Mozarts wurde im Laufe der Geschichte immer wieder spekuliert. Aber was ist die Wahrheit über den Tod dieses großen Komponisten? Linus Klumpner, Direktor der Mozart-Museen Salzburg, wird Sie in dieser Führung näher heranführen... Dauer: ca. 50 Minuten Die Führung ist im Eintrittspreis enthalten. Anmeldung bitte unter: museum.service@mozarteum.at
Bildung | Führung

Mozart: Zart. Besaitet Führung durch Mozarts Wohnhaus

Stiftung Mozarteum Salzburg

Die kleine Sonderausstellung "Mozart: Zart. Besaitet" im Mozart-Wohnhaus widmet sich Mozarts Kompositionen für Streichinstrumente. Ausgestellt werden Instrumente aus Mozarts Besitz sowie wertvolle Originale aus der Bibliotheca Mozartiana und faszinierende Restaurierungsaufnahmen. Als Highlight wird erstmals das Originalmanuskript von Mozarts Andantino für Klavier und Violoncello KV 374g öffentlich gezeigt. Dies ist seine einzige erhaltene Komposition für Violoncello solo mit Begleitung. Dauer: ca. 50 Minuten Die Führung ist im Eintrittspreis enthalten. Anmeldung erforderlich unter: museum.service@mozarteum.at
Bildung | Weiterbildung

Abenteuer Lesen - Allerlei Anregungen für den Leseunterricht

Junges Literaturhaus

Genre: Lehrer*innenfortbildung Monty und Nell sollen die Ferien auf der Farm ihrer Tante verbringen. Was sie nicht ahnen: Die „Drachenfarm“ ist ein Zufl uchtsort für fantastische Tiere! Und eins davon ist in großer Not: Können sie der verzweifelten Drachin helfen? Mit dieser Buchreihe begeistert der sympathische Autor Kinder im Volksschulalter, weshalb wir ihn auch baten, Kolleg*innen aus der Primarstufe seine Bücher vorzustellen: Ab 14.30 Uhr findet die Fortbildungsveranstaltung „Abenteuer Lesen – Allerlei Anregungen für den Leseunterricht (Baustein 6)” statt, mit Michael Peinkofer und Leseforscherin Doris Schönbaß. LV-Leitung: Maria Sturm-Stoppacher. Michael Peinkofer gehört zu den vielseitigsten Unterhaltungsautoren im deutschsprachigen Raum. Er ist nicht nur in unterschiedlichen Genres tätig, sondern schreibt auch für eine große Leserschaft, die von zarten Erstleser*innen bis zu den Liebhaber*innen opulenter historischer Romane reicht. Zu seinen Schöpfungen im Kinder und Jugendbuch gehören Titel wie die „Piratten", „Sternenritter", „Gryphony" oder jüngst „Die Farm der fantastischen Tiere". Peinkofers Werke wurden bisher in 18 Sprachen übersetzt. Veranstalter: Junges Literaturhaus, PH Salzburg Eintritt: € 3 Anmeldung über ph-online 157353SM09
Bildung | Führung

Museumsrundgang:
Mozarts Gesangsstars

Stiftung Mozarteum Salzburg

Eine Führung durch das Mozart-Wohnhaus mit Schwerpunkt auf der Sonderausstellung. Mozarts große Liebe galt der Oper. In einem Brief an den Vater hielt Mozart einmal sein Credo für die Vokalkomposition fest: „Ich liebe daß die aria einem sänger so accurat angemessen sey, wie ein gutgemachts kleid.“ Wer aber waren die Personen, die die unsterblichen Opernrollen eines Idomeneo, einer Susanna, eines Don Giovanni oder einer Königin der Nacht bei ihrer Premiere verkörperten? Die Führungen sind im Eintrittspreis enthalten. Anmeldung zu den Führungen erforderlich: Email: museum.service@mozarteum.at Tel.: +43 662 844 313 91
Bildung | Kurs

Jugend schreibt 2022/2023

Junges Literaturhaus

Schreibprojekt für Jugendliche ab 15 Um Jugendliche in ihrem Schreiben zu fördern, hat das Land Salzburg in Kooperation mit dem Jungen Literaturhaus ein besonderes Projekt ins Leben gerufen. Es soll jungen Menschen ermöglichen, über den Zeitraum von einigen Monaten an Workshops, geleitet von namhaften Autor/innen teilzunehmen, um ihre literarischen Ambitionen im Austausch mit Gleichgesinnten und Literaturprofis weiter­zuentwickeln. Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung werden die entstandenen Texte öffentlich präsentiert. Wenn Du an diesem Projekt teilnehmen möchtest, kannst du dich mittels einer schriftlichen Einreichung dafür bewerben. Schick uns einen Text, der deine „literarische Handschrift“ erkennen lässt. Folgende Termine für die Workshops und die Präsentation sind geplant: Samstag, 26. November 2022, Literaturhaus Salzburg, 10 bis 16 Uhr Samstag, 4. Februar 2023, Literaturhaus Salzburg, 10 bis 16 Uhr Samstag, 25. Februar 2023, Stadtbücherei St. Johann im Pongau, 10 bis 16 Uhr Freitag, 14. April 2023, Literaturhaus Salzburg, 15 bis 20.30 Uhr Präsentation: Mittwoch, 31. Mai 2023, Literaturhaus Salzburg, 19.30 Uhr Mit deiner Bewerbung zu den kostenfreien Workshops bestätigst du die bestmögliche Wahrnehmung aller Termine. Teilnahmebedingungen: Einreichen können: - Jugendliche ab 15 Jahren; - mit biografischem Salzburg-Bezug (Geburtsort, Wohnort, Ausbildungsort/Schule/Lehrstelle) - Zum Einreichtext: Form, Genre und Gattung sind frei wählbar, max. 2 Seiten; - Einreichungen nur mit ausgefülltem und unterschrie­benem Einreichungsbogen anbei oder zu finden unter: www.salzburg.gv.at/kultur-ausschrei­bungen – siehe Downloads Einreichschluss: 28. Oktober 2022 Einreichungen sind unter dem Betreff „Jugend schreibt“ per E-Mail an kultur-wissenschaft@salzburg.gv.at zu senden. Als Auftaktgespräche stehen zwei Zoom-Termine zur Auswahl, bitte deine Wahl angeben: Montag, 7. November 2022, 17 Uhr oder Mittwoch, 9. November 2022, 18 Uhr Nähere Auskünfte: Mag. Peter Fuschelberger Tel.: +43 699 17 422 411 Mail: fuschelberger@literaturhaus-salzburg.at Dr. Daniela Weger Tel.: +43 662 8042-2729 Veranstalter: Land Salzburg, Junges Literaturhaus Eintritt: frei (um Einhaltung der Termine wird gebeten)
Bildung | Kurs

Schreiben und unwehleidig streichen

Literaturhaus Salzburg

Das Thema der zweitägigen Schreibwerkstatt, die Anfang des Monats im Literaturhaus Salzburg abgehalten wurde, legt einen scharfen poetischen Blick nahe. Der famose Dichter Julian Schutting leitete diesen Workshop, und durch seine Denk- und Schreibimpulse, die er den Teilnehmer*innen vermittelte, entstanden recht unterschiedliche Werke. Das Vordringen zum Kern eines Textes, das Destillieren zur Essenz, bedarf genauer Beobachtung und Mut zur Veränderung. Es ist nicht so einfach, Überschüssiges zu erkennen. Inmitten einer kritisch-empathischen Gruppe Schreibender fällt es allerdings leichter. Ihre gemeinsam erarbeiteten Werke präsentieren: Katalin Jesch, Monika Kranich, Peter Reutterer, Bernd Rosenkranz, Christopher Schmall, und Wilma Solarz. Einführung: Julian Schutting Musik: Duo Exquisit Veranstalter: SAG Eintritt: € 10/8/6
Bildung | Führung

Führung: Mozart.Vielsaitig

Stiftung Mozarteum Salzburg

Führung durch das Mozart-Wohnhaus Anmeldung unter: museum.service@mozarteum.at Ganztägig freier Eintritt am Samstag, 21. Mai 2022 im Mozart-Wohnhaus im Rahmen des Salzburger Museumswochenendes 2022. Für Ticket-Bestellungen kontaktieren Sie bitte unser Museum. Email: tickets@mozarteum.at
Bildung | Führung

Direktorenführung:
Die Macht des Museums - Mozart erlebbar machen

Stiftung Mozarteum Salzburg

Führung und Vortrag mit Linus Klumpner, dem neuen Direktor der Mozart-Museen. Anmeldung: museum.service@mozarteum.at Am 21. Mai ist im Rahmen des Salzburger Museumswochenendes ganztägig freier Eintritt in das Mozart-Wohnhaus! Für Ticket-Bestellungen kontaktieren Sie bitte unser Museum. Email: tickets@mozarteum.at
Bildung | Führung

Muttertagsführung durch Mozarts Geburtshaus

Stiftung Mozarteum Salzburg

Wer war Mozarts Mutter? Wie war es, im achtzehnten Jahrhundert eine Mutter zu sein? Wie war es, Mutter von zwei musikalischen Wunderkindern zu sein? Bringen Sie Ihre Mutter mit zu einer Führung durch Mozarts Geburtshaus und erfahren Sie die Antworten auf diese und andere spannende Fragen. Die Führung ist im Eintrittspreis enthalten. Anmeldung unter museum.service@mozarteum.at
Bildung | Vortrag

Aufklärung im 21. Jahrhundert

Literaturhaus Salzburg

Genre: Vortrag und ARTE-Preview Der Kulturkanal ARTE, Partner des Netzwerks der Literaturhäuser, feiert seinen 30. Geburtstag – und wir feiern mit! Bei Veranstaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz – kombiniert mit neuen Filmen aus der vierteiligen ARTE-Dokumentationsreihe „Projekt Aufklärung“ (je 52 Minuten) – werden gesellschaftliche Umbrüche thematisiert und wird der Frage nachgegangen, was Aufklärung im 21. Jahrhundert bedeutet. Vor drei Jahrhunderten begann die Epoche der Aufklärung. Sie brachte Freiheit und Fortschritt – und legte das Fundament für die Moderne. Doch wie steht es heute um das aufklärerische Projekt? Klimawandel, Verschwörungstheorien, Antisemitismus, Rassismus und Kriege geben heutzutage oft Anlass zur Hoffnungslosigkeit. Wie geht es weiter? Zu Wort kommen in den Filmen u.a. der Schriftsteller Salman Rushdie, Politiker wie Ursula von der Leyen, FB-Gründer Mark Zuckerberg, Wikipedia-Mitbegründer Jimmy Wales, Historiker, Philosophen, Soziologen, Architekten, Start-up-Gründer, Umweltforscher, Menschenrechtsaktivisten, Juristen, Journalisten und Künstler. Im Literaturhaus Salzburg werden als ARTE-PREVIEW alle vier Doku-Teile zur Aufklärung gezeigt: ein Roadtrip rund um den Globus zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Und um 20 Uhr spricht der bekannte österreichische Philosoph und Publizist Konrad Paul Liessmann zum Thema und stellt sich Fragen aus dem Publikum. Immanuel Kant schrieb in seinem Aufsatz „Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?“ (1784): „Wenn denn nun gefragt wird: Leben wir jetzt in einem aufgeklärten Zeitalter?, so ist die Antwort: Nein, aber wohl in einem Zeitalter der Aufklärung“. Aufklärung ist ein Prozess – und der ist noch lange nicht vorbei. Programm: 17 Uhr: Was bedeutet Freiheit im 21. Jahrhundert? 18 Uhr: Wo beginnt Verantwortung? 19 Uhr: Wie entsteht eine gerechte Welt? 20 Uhr: Konrad Paul Liessmann LIVE 21 Uhr: Wie wird Wissen zu Erkenntnis? Veranstalter: Verein Literaturhaus, literaturhaus.net, ARTE Eintritt: frei
Bildung | Weiterbildung

Wort und Bild im Zusammenspiel

Junges Literaturhaus

Um 14 Uhr startet die traditionelle PH-Fortbildungsveranstaltung „LeseAbenteuer”, geleitet von Maria Sturm-Stoppacher mit allerlei Anregungen zum Leseunterricht: Praktische Arbeit mit Kinder- und Jugendliteratur, Aktuelles für den Leseunterricht und Informationen zu Programm und Projekten des Jungen Literaturhauses durch Peter Fuschelberger. Ab 15.30 Uhr werden Elisabeth Steinkellner und Michael Roher ihre Bücher präsentieren, von ihren Veranstaltungserfahrungen berichten und auf die Fragen der Teilnehmer*innen eingehen. Nicht egal! Das ist auch für den vielfach preisgekrönten österreichischen Künstler Michael Roher der Ausgangspunkt seiner in farbstarken Bildern und Collagen erzählten Geschichte, die zum Nachdenken anregen und natürlich zur Eigen­initiative motivieren will. Institut für Jugendliteratur Elisabeth Steinkellner und Michael Roher arbeiten einzeln wie miteinander in kreativer (Kon-)genialität. An dieser Stelle ihr gesamtes Werk anzuführen, spränge den Rahmen, genannt sei das im Frühjahr 2021 erschienene „Esther & Salomon”, ein wunderbares Gesamtkunstwerk und weiterer Höhepunkt des künstlerischen Miteinanders von Elisabeth und Michael. Auch die vielen Preise und Auszeichnungen, die die beiden bereits entgegennehmen durften, lassen sich nicht auflisten. Herausgenommen aus der Vielzahl seien die jüngsten: Für „Papierklavier” hat Elisabeth Steinkellner 2020 den November-LUCHS bekommen und sie wurde heuer für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Veranstalter: Junges Literaturhaus, Pädagogische Hochschule Eintritt: frei; Anmeldung über ph-online VA-Nr. 157651SM09
Bildung | Kurs

Vorbei

Literaturhaus Salzburg

Schreibwerkstatt Dieses Wort ist neutraler als etwa ‚Abschied‘. Ich werde als Beispiele Texte auswählen, die sich nicht sentimental oder nostalgisch mit der unabänderlichen Tatsache beschäftigen, dass etwas vorbei ist. Lyrik, kurze Erzählprosa, Essays, vielleicht auch Dramolette sollen zum Schreiben anregen. Oft ist es gut, wenn es vorbei ist. Man lernt den normal funktionierenden Körper ganz anders schätzen, wenn die Schmerzen vorbei sind. Der Schrecken ohne Ende ist meist furchtbarer als ein Ende mit Schrecken. Den Übertritt in die Pension empfinden die einen als Befreiung von Bürden. Aber es kann auch ganz anders sein. Manche fallen im Ruhestand in ein tiefes Loch. Gelegenheiten sind verstrichen, die sich nicht noch einmal auftun werden. Warum hat man sie nicht genützt? Das Irreversible kann uns zur Verklärung des Gewesenen verführen, die einer Überprüfung kaum standhält. In diesem Fall soll es beim Schreiben um die Überprüfung gehen, nicht um die Verklärung. Es wird nicht nur der Inhalt wichtig sein, sondern auch die je adäquate Form. Vorgaben dazu gibt es keine. Papier, Bleistift, ev. Laptop sind mitzubringen. Kopien aller geschaffenen Texte werden für alle erstellt werden, um Besprechungen der Arbeiten zu ermöglichen. Veranstalter: Literaturforum Leselampe Eintritt: € 130 Anmeldung erforderlich: 0662 422781 oder leselampe@literaturhaus-salzburg.at
Bildung | Meisterkurs

Masterclass Sir András Schiff

MOZARTWOCHE

Sir András Schiff (Klavier) Musiker der Iberacademy Medellín Mozart: Kammermusik Eur 30,00
Bildung | Tagung

Salzburger Inszenierungen

Universität Mozarteum Salzburg

Leitung: Sigrid Brandt (Universität Salzburg), Thomas Hochradner (Universität Mozarteum Salzburg) Donnerstag, 17. Juni 2021 9.00 Uhr: Eröffnung durch Rektorin Prof.in Elisabeth Gutjahr, Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Hendrik Lehnert 9.30 Uhr: Keynote von Christoph Brandhuber: „Spectaculum Deo – Schauspiel für Gott! Die Bühne der Salzburger Benediktineruniversität“ 10.15 – 18.00 Uhr: Referate 20.00 Uhr: Jubiläums-Konzert: 10 Jahre Arbeitsschwerpunkt Salzburger Musikgeschichte Freitag, 18. Juni 2021 9.15 Uhr: Keynote von Norbert Mayr: „Vom Rampenlicht in den Mönchsberg-Schatten. Festspielhausprojekte in Salzburgs Stadtlandschaft & Festspielbezirk“ 10.00 – 16.00 Uhr: Referate mit anschließendem Resümee der Tagung Die Tagung findet unter Vorbehalt in Präsenz statt, das Jubiläums-Konzert "10 Jahre Arbeitsschwerpunkt Salzburger Musikgeschichte" wird um 20.00 Uhr via Livestream auf www.uni-mozarteum.at übertragen. Zudem wird die Veranstaltung über Zoom für Vortragende und Publikum zugänglich sein. Anmeldungen für Publikumskarten bis 10. Juni 2021 an stefanie.hiesel@moz.ac.at. Zoom-Meeting: Meeting-Link: https://moz-ac-at.zoom.us/s/98696238249 Meeting-ID: 986 9623 8249 Kenncode: 743517 Nähere Informationen unter: www.salzburger-musikgeschichte.at Die Tagung möchte mit der Konzentration auf die Aufführung von Singspielen, Opern, Musiktheater und Ballett einen Beitrag zur Geschichte der Inszenierung seit dem beginnenden 17. Jahrhundert leisten und in einem interdisziplinär verschränkten Ansatz aus musik- und theaterwissenschaftlicher sowie kunst- und architekturhistorischer Perspektive Fragen für zukünftige Forschungen im Kontext der Salzburger Geschichte entwickeln. Dabei sollen Aspekte der Inszenierung und Regie, der musikalischen Aufführungspraxis, des Bühnenbildes und der Bühnenarchitektur zur Sprache kommen und Tendenzen auch der Ausführung des Bühnenkostüms eingeschlossen wer-den. Das Thema eignet sich besonders, nach Strukturen einerseits der Produktion, andererseits der Rezeption von visuellen Gestaltungen eines szenischen Raumes in Wechselwirkung mit entstehen-der Übersummativität durch Musik zu fragen, die Idee eines Gesamtkunstwerkes über sowohl gesellschaftlich als auch kunsttheoretisch differenzierte Epochen hin zu analysieren. Ziel soll u. a. sein, sich die verschiedenen Effekte, Wirkungen und künstlerisch-ästhetischen Konsequenzen von illustrierender Dekoration und Bebilderung einerseits bis hin zur offenen Rauminstallation andererseits, die performativ genutzt werden kann und auf diese Weise eine weitere Dimension der Inszenierung – die der Variabilität in einem Entwurf – wortwörtlich ins Spiel bringt, bewusst zu machen. Das beinhaltet auch die Vorstellung und Diskussion aktueller Inszenierungen des Musiktheaters in Salzburg, die vor dem Hintergrund der historischen Analysen zu ihren Intentionen befragt werden können. Barockes Festspiel brachte musiktheatralisches Flair nach Salzburg. In der Residenz, im Steintheater des Hellbrunner Schlossparks, in der Kleinen und Großen Aula der Salzburger Benediktineruniversität gelangten Pastoralen, Opern, Komödien und Schauspiele mit Musik auf die Bühne. Auch wenn dem Fürsterzbischof eine Zurückhaltung in weltlichen Freuden auferlegt war und sich manche Amtsinhaber mehr als andere daran hielten, blühte auf, was mit geistlichen Spielen im Mittelalter begonnen hatte. Dass sehr wahrscheinlich Salzburg zum Ort der ersten Aufführung des monteverdischen L’Orfeo nördlich der Alpen wurde, zeugt von seiner vorübergehenden Bedeutung als kulturelle Schaltstelle zu Beginn der frühen Neuzeit. Gelegentlich lebte sie wieder auf, je nach den Vor-lieben des geistlichen Landesherrn. In den 1770er Jahren ließ Fürsterzbischof Hieronymus Colloredo das beliebte Ballhaus am heutigen Makartplatz adaptieren und ein Fürsterzbischöfliches Hof-theater errichten, das, in den Besitz der Stadt gelangt, zu Beginn der 1890er Jahre abgerissen und durch den nun Salzburger Stadttheater genannten Bau nach Entwürfen von Fellner und Hellmer ersetzt wurde. Bald darauf erschlossen sich der Bühnenkunst weitere Räume: Mit den 1920 gegründeten Salzburger Festspielen wurde nicht nur die Idee eines über Jahrzehnte diskutierten regelmäßigen Musik-Festivals realisiert, auch die Aufführungsorte und mit ihnen die Formen der Inszenierung erfuhren eine bis dahin ungekannte Vervielfältigung. Eintritt frei! Der Zutritt zu den Veranstaltungen an der Universität Mozarteum Salzburg ist nur nachweislich getesteten, genesenen oder geimpften Besucher*innen gestattet. Selbsttests werden nicht akzeptiert/angeboten. Besucher*innen werden registriert (Kontaktdatenerhebung). Es gilt durchgängige FFP2-Maskenpflicht und die Einhaltung des Mindestabstandes. Nähere Informationen finden Sie unter: www.uni-mozarteum.at Foto: Orpheus und Euridike (1948)

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