Bildung
| Vortrag
Claudia Brunner, Fabian Scheidler
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| Führung
Mozarts Mutter: Führung zum Muttertag
Mozart-Museen
Eine Führung zu Ehren von Mozarts Mutter Anna Maria, die nicht nur der Ankerpunkt der Familie, sondern auch eine talentierte Managerin und enge Vertraute Mozarts war. Ohne sie wäre vieles wohl anders gekommen. Dauer ca. 60 Minuten Die Führung ist im Eintrittspreis enthalten. Anmeldung zu den Führungen erforderlich, Plätze sind limitiert: Email: museum.service@mozarteum.at Tel.: +43 – 662 – 844 313 91
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| Kurs
Schreibwerkstatt:
Schreibwerkstatt:
Petra Nagenkögel - Raum schaffen
Literaturhaus Salzburg
„Literatur ist Struktur und Beziehung: das Erscheinen des Wirklichen braucht einen Raum, nicht unbedingt einen Sinn.“ (Thomas Stangl) Welche Bedeutung hat der Raum für das Entstehen eines Textes? In welche Beziehungen treten Figuren, Körper, Gegenstände zum Raum, der sie umgibt? Und ist nicht der Text selbst begreifbar als Raum? Wir werden uns mit der Gestaltung von Räumen beschäftigen. Mit Zimmern und Schränken, Eingängen und Ausgängen, Dachböden und Hinterhöfen, aber auch mit Lebensräumen, Gedächtnisräumen, Außen- und Innenräumen, mit Freiraum und Weltraum. Wir werden experimentieren mit Positionen und Koordinaten, mit Zentrum und Rand, Nähe und Ferne. Wir werden ein- und ausräumen, um- und ab- und verräumen. Wir werden Raum schaffen und ihn betreten, durchstreifen, verändern, verlassen. Petra Nagenkögel, geb. 1968 in Linz, Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Salzburg, Autorin und seit 1996 Leiterin des Literaturvereins prolit, lebt in Wien. Im Verlag Jung und Jung erschien 2019 „Dort. Geografie der Unruhe“. www.petranagenkoegel.at Termine: Freitag, 20. Februar 2026 15 bis 18 Uhr Samstag, 21. Februar 2026 10 bis 18 Uhr Sonntag, 22. Februar 2026 10 bis 13 Uhr Eintritt € 130 Anmeldung unbedingt erforderlich unter: leselampe@literaturhaus-salzburg.at Veranstalter: Literaturforum Leselampe
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| Meisterkurs
YSP Meisterklasse · Lindsey
Salzburger Festspiele
Kate Lindsey Öffentliche Meisterklasse mit Teilnehmenden des Young Singers Project
Bildung
| Meisterkurs
YSP Meisterklasse · Prégardien
Salzburger Festspiele
Julian Prégardien Öffentliche Meisterklasse mit Teilnehmenden des Young Singers Project
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| Meisterkurs
YSP Meisterklasse · Martineau
Salzburger Festspiele
Malcolm Martineau Öffentliche Meisterklasse mit Teilnehmenden des Young Singers Project
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| Vortrag
Der andere Hugo Bettauer
Literaturhaus Salzburg
Forum Literaturwissenschaft Beteiligte: Hannes Sulzenbacher Der Journalist und Schriftsteller Hugo Bettauer (geb. 1872 in Baden bei Wien) lebte zunächst ein unstetes Leben und wanderte in die USA aus, bis er 1908 nach Österreich zurückkehrte und zum Bestseller-Autor wurde. Die von ihm herausgegebenen Zeitschriften „Er und Sie“ und „Bettauers Wochenschrift“ empörten die politische Öffentlichkeit, da sie offen Erotik und Sexualität thematisierten und für die Straffreiheit homosexueller Beziehungen und gegen das Abtreibungsverbot eintraten. Eine antisemitisch und nationalsozialistisch motivierte Hetzkampagne endete 1925 in einem Attentat, dessen Folgen Bettauer erlag. Für Hugo Bettauers berühmten Roman (1922) und die Verfilmung „Die Stadt ohne Juden“ (1924) werden oft Zuschreibungen wie „prophetisch“ oder „dystopisch“ verwendet, als ob Bettauer die Massenvernichtung der europäischen Juden vorhergesehen hätte. Hannes Sulzenbacher diskutiert, wie ein satirischer Roman und Film den Antisemitismus im Wien der zwanziger Jahre beschreiben und wie eine alberne Satire zum literarischen Mahnmal wurde. Hannes Sulzenbacher, seit 2022 Chefkurator des Jüdischen Museums Wien, 1998-2004 (Co-)Leitung des Kulturfestivals „Wien ist andersrum”, Gründer und seit 2024 kuratorischer Leiter von „QWIEN – Zentrum für queere Kultur und Geschichte“ in Wien, 2014-2021 Leiter des kuratorisch-wissenschaftlichen Teams für die Neugestaltung der österreichischen Ausstellung im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau. Veranstalter: HOSI Salzburg, Literaturforum Leselampe, Programmbereich „Figurationen des Übergangs“ am Interuniversitären Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst Eintritt frei
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| Kurs
Elena Sarto: Poetry Slam Workshop
Literaturhaus Salzburg
Beteiligte: Elena Sarto Du schreibst? Du bist zwischen 14 und 20 Jahre alt? Und du möchtest lernen, wie man einen Text spannend vorträgt? Dann bist du genau richtig beim Workshop „Poetry Slam“ im Literaturhaus Salzburg. Seit vielen Jahren findet im Literaturhaus der U20 Poetry Slam statt: bestbesuchte Abende von Nachwuchs-Autor*innen. Jetzt organisieren wir erstmals einen Workshop für Jungliterat*innen – geleitet von der Poetry-Slammerin Elena Sarto. Die Poetin und österreichische U20-Meisterin verrät Tipps und Tricks für erfolgreiche Auftritte und den Umgang mit dem Mikrofon. Der Workshop bietet auch Zeit zum Üben. Die Teilnahme ist frei, die Zahl der Mitwirkenden begrenzt, d.h. eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich, die Auswahl erfolgt nach Eingang der Anmeldungen. Elena Sarto, geb. 1999, lebt als Autorin, Slammerin, Moderatorin und Organisatorin in Wien, wo sie auch studiert. Seit 2018 erobert sie die Herzen des Publikums auf Bühnen in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Die Sprachkünstlerin hat viele Preise gewonnen, Texte in Anthologien publiziert und leitet regelmäßig Workshops. Zielgruppe: Autor*innen von 14 bis 20 Anzahl: begrenzt (max. 12 Personen) Anmeldung: slam@literaturhaus-salzburg.at
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| Kurs
Birgit Birnbacher: Alles muss ganz anders werden
Literaturhaus Salzburg
Schreibwerkstatt Beteiligte: Birgit Birnbacher „Alles muss ganz anders werden“ Mit diesem Zitat von Jörg Fauser begeben wir uns in eine Werkstatt über die untragbaren Zustände, über das Schimpfen und Bersten, das Lodern und Brennen. Wer mit Tellern schmeißt, kann nicht schreiben. Was brauchen wir also, um schriftstellerisch handlungsfähig zu sein – wie bringen wir Widerstand zu Papier? Wir nehmen uns Zeit und Raum für leises und lautes Aufbegehren, testen Methoden und loten Grenzen aus. Dabei bedienen wir uns der gesamten Bandbreite: vom berstenden Zorn bis hin zu leisesten Tönen – die vielleicht sogar mächtiger sind als jeder Schlachtruf. Vorkenntnisse nicht notwendig. Wir verbringen die Zeit in der Gruppe und in Einzelarbeit mit Schreibübungen. Diese lesen und diskutieren wir miteinander im geschützten Rahmen. Gerne können kurze Texte mitgebracht werden, jedoch besteht keine Pflicht. Veranstalter: Literaturforum Leselampe Anmeldung unbedingt erforderlich unter leselampe@literaturhaus-salzburg.at Teilnahme: € 140 Leiterin: Birgit Birnbacher, geb. 1985, lebt als Schriftstellerin in Salzburg. Ihr Debütroman „Wir ohne Wal“ (Jung und Jung Verlag, 2016) wurde mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto Stiftung ausgezeichnet, sie erhielt zahlreiche Förderpreise und 2019 den Ingeborg-Bachmann-Preis. 2020 erschien der Roman „Ich an meiner Seite“, 2023 „Wovon wir leben“ (beide Zsolnay Verlag).
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| Vortrag
Introductory lecture:
Introductory lecture:
Die Zauberflöte
Mozartwoche
Introductory lecture in English by Ulrich Leisinger, Head of the Research Department of the Internationale Mozarteum Foundation, on "The Magic Flute" Admission free. Limited space. Numbered tickets available from the Ticket Office of the International Mozarteum Foundation.
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| Vortrag
Introductory Lecture
Mozartwoche
Ulrich Leisinger, Director of the Research Department of the International Mozarteum Foundation talks about the concerts. Admission free
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| Führung
Autograph Vault Guided Tour
Mozartwoche
1791 – Mozart’s last year. Original manuscripts by Mozart and his family. Limited tickets are available at the ticket office of the International Mozarteum Foundation (Theatergasse 2) and in the online ticket shop. Meeting point at the ticket office in the Mozart Residence. Duration: approx. 60 minutes. The guided tour is conducted in English. Admission free.
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| Führung
Autographentresor-Führung
Mozartwoche
1791 – Mozarts letztes Jahr. Originalhandschriften Mozarts und seiner Familie. Zählkarten sind im Kartenbüro der Internationalen Stiftung Mozarteum (Theatergasse 2) und im Online-Ticketshop erhältlich. Treffpunkt an der Kassa im Mozart-Wohnhaus. Dauer: ca. 60 Minuten. Die Führung findet in deutscher Sprache statt. Eintritt frei.
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| Kurs
Anna Weidenholzer:
Anna Weidenholzer:
Vom Bild zum Wort
Literaturhaus Salzburg
Literatur lässt Bilder im Kopf entstehen, aber was passiert auf umgekehrten Weg? Welche Texte entstehen beim Betrachten von Bildern, welche Bilder lösen einen Schreibimpuls aus? Und wie lässt sich diese erste Ahnung einer Geschichte in einen literarischen Text verwandeln? Diesen Fragen wollen wir anhand der beiden Ausstellungen „Slice of Life“ und „Bilderwende. Zeitenwende. Geschichte der frühen Fotografie in Salzburg 1839-1878“ im Rupertinum nachgehen. Die Schreibwerkstatt findet auch im Museum statt, was einen intensiven Austausch mit den dort zu sehenden Arbeiten ermöglicht. In kurzen Prosatexten erkunden wir, wie sich Impulse aus Fotografie und Bildender Kunst auf das eigene Schreiben auswirken, welche Möglichkeiten sich in diesem Spannungsfeld auftun, die weit über die bloße Bildbeschreibung hinausreichen. Anhand von Beispieltexten sehen wir uns an, wie verschiedene Autor:innen sich in ihrem Werk mit dem Bildhaften auseinandergesetzt haben. Der Schwerpunkt der Werkstatt liegt im Verfassen eigener Texte und im gemeinsamen Lesen der Texte der Teilnehmer:innen, im Sprechen über die Bilder, die im Kopf entstehen. Eintritt € 140 (inkl. Museumseintritt) Anmeldung erforderlich: leselampe@literaturhaus-salzburg.at Termine: Freitag, 27. Juni, 15 bis 18 Uhr im Literaturhaus Samstag, 28. Juni, 10 bis 18 Uhr im Museum der Moderne Rupertinum Sonntag, 29. Juni, 10 bis 13 Uhr im Literaturhaus Veranstalter: Literaturforum Leselampe
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| Führung
Führung & Gongbad zum Krafttanken
Salzkammergut Festwochen Gmunden
Sophie Grandval hat eine Gongspiel-Ausbildung bei Slavomir Sowka, eine Klangschalen-Ausbildung bei Doris Scheinast und eine Obertongesang-Ausbildung bei Paul Freh absolviert. Bitte weiche Unterlage, Decke und Kopfpolster mitbringen Eintritt in die Ausstellung: frei Gongbad zum Krafttanken. € 20,00 (ermäßigt € 15,00) Anmeldung unter info@walderdorff.net
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Ulrich Brand:
Ulrich Brand:
Kapitalismus am Limit
Literaturhaus Salzburg
Vortrag & Gespräch Veranstaltungsort: Robert Jungk Bibliothek Nach ihrer bahnbrechenden Analyse der „imperialen Lebensweise“ unterziehen Ulrich Brand und Markus Wissen unsere Gegenwart neuerlich einer kritischen Diagnose. Sie richten dabei den Blick auf die globalen Konflikte ebenso wie auf die systemischen Kräfte, die der Lösung dieser Konflikte entgegenstehen. Sie zeichnen nach, dass und wie die kapitalistische Wirtschafts- und Herrschaftsweise durch soziale und ökologische Verwerfungen unter Druck gerät, zugleich aber von zunehmend rechtsgerichteten autoritären Politiken verteidigt wird. Zur Überwindung kapitalistischer Verhältnisse braucht es also auch eine Überwindung erstarrter gesellschaftlicher Verhältnisse, ihrer Logiken und ihrer scheinbaren Normalität. Der kritischen Darstellung der komplexen Wirklichkeiten stellen Brand und Wissen das Mögliche an die Seite: Im letzten Kapitel skizzieren sie alternative Handlungsräume, Entwürfe einer emanzipatorischen Praxis und solidarischer Perspektiven. In einer „Montagsrunde“ in der Robert Jungk Bibliothek wird Ulrich Brand die zentralen Thesen des Buchs vorstellen und ins Gespräch mit dem Publikum kommen. Ulrich Brand forscht als Professor für Internationale Politik an der Universität Wien zur Krise der liberalen Globalisierung, zu sozial-ökologischer Transformation, zu Lateinamerika und zu Postwachstum. Seine mit Markus Wissen verfassten Bücher „Imperiale Lebensweise“ und „Kapitalismus am Limit“ sind im oekom verlag erschienen. Veranstalter: JBZ, prolit
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| Kurs
Schreibwerkstatt:
Schreibwerkstatt:
Petra Nagenkögel - Textlandschaften
Literaturhaus Salzburg
„Die Straße lief, ich ging. Mich interessierte jede der Ausdehnungen, die in Raum und Zeit existieren. Die Parameter der Gegenstände, der Bäume, des Himmels. Die ganze im Blickfeld verborgene Dimension.“ (Michał Książek) In dieser Schreibwerkstatt erproben wir Formen und Möglichkeiten eines topografischen Schreibens: Wir werden uns realen oder fiktiven, bewohnbaren oder unbewohnten Orten nähern, Gegenden durchstreifen, Landschaften erfahren, Raum schaffen. Es wird um das Spiel mit Perspektiven gehen, um genaue Wahrnehmung als Grundlage der Imagination. Um Blickrichtungen und Positionen, um Umwege und Abwege, um das Verrücken von Zentrum und Peripherie. Inhaltlich, sprachlich und formal wollen wir Nähe und Ferne erkunden, uns in die Höhe schwindeln, in die Tiefe gehen, das Weite suchen. Anmeldung unbedingt erforderlich unter leselampe@literaturhaus-salzburg.at www.leselampe-salz.at Petra Nagenkögel, geb. 1968 in Linz, Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Salzburg, Autorin und seit 1996 Leiterin des Literaturvereins prolit, lebt in Wien. Im Verlag Jung und Jung erschien 2019 „Dort. Geografie der Unruhe“. www.petranagenkoegel.at Termine: Freitag, 21. Februar 2025, 15 bis 18 Uhr Samstag, 22. Februar 2025, 10 bis 18 Uhr Sonntag, 23. Februar 2025, 10 bis 13 Uhr Eintritt € 130 Veranstalter: Literaturforum Leselampe
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| Vortrag
Franz von Assisi – Tierschützer, Minimalist und Friedensstifter
Literaturhaus Salzburg
„Als junger Mann war er ein Partylöwe, der mit seinen Freunden die Nächte durchfeierte, das Geld seines Vaters mit vollen Händen ausgab und allerlei verrückte Dinge machte.” So beschreibt Alois Prinz die Jugend des Kaufmannssohnes Giovanni di Bernardone, bis eines Tages „der Gedanke in ihm auftauchte, dass eine ganz andere Freiheit möglich ist.” Der für seine Biografien vielfach ausgezeichnete Autor zeigt, wie fortschrittlich der mittelalterliche Ordensgründer der „fratrum minorum”, Franz von Assisi, in seinem Bedürfnis nach einem einfachen Leben in Frieden und im Einklang mit der Natur war – und damit heute aktueller denn je ist. Alois Prinz verschränkt die Erzählung des Lebenswegs von Franz mit Bildern und Erfahrungen von seiner Wanderung auf dem Franziskusweg von Assisi nach Rom. Der Gitarrist Johannes Öllinger spielt dazu passende Lieder. Alois Prinz schreibt vielbeachtete Biografien, die auch für Jugendliche toll zu lesen sind. (Jene über Martin Luther King stellt er am 30. Jänner am Vormittag im Literaturhaus vor.) Er erhielt bedeutende Auszeichnungen wie den Evangelischen Buchpreis für seine Ahrendt-Biografie, den Deutschen Jugendliteraturpreis für das Buch über Ulrike Meinhof, 2023 den Ehrenpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für sein Gesamtwerk u.v.m. Eintritt € 8/6 Veranstalter: das Junge Literaturhaus, Katholisches Bildungswerk Salzburg-Aigen, Öffentliche Bibliothek der Pfarre Aigen
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