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Aufführungen | Performance

PHILIPP HOCHMAIR – „Hochmair, wo bist du?“

Salzkammergut Festwochen Gmunden

Philipp Hochmair | Lesung, Performance Katharina von der Leyen | Text Mit seiner kompromisslosen Bühnenenergie und seinem radikalen Zugang zu Literatur zählt Philipp Hochmair seit Jahren zu den prägendsten Schauspielern des deutschsprachigen Raumes. Ob in Film und Fernsehen oder auf den großen Theaterbühnen – Hochmair sprengt Konventionen, verbindet körperliche Intensität mit poetischer Wildheit und verwandelt klassische Stoffe in vibrierende Gegenwartsperformances. Spätestens seit „Jedermann Reloaded“ und seinem fulminanten Einspringen bei den Salzburger Festspielen 2018 ist er einem breiten Publikum als leidenschaftlicher Grenzgänger bekannt. Auch im Sommer 2026 steht Hochmair wieder als „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen auf der Bühne – und dennoch nimmt er sich die Zeit, erneut nach Gmunden zu kommen. „Hochmair, wo bist du?“ führt tief hinein in seine persönliche und künstlerische Welt. Die Journalistin und Bestsellerautorin Katharina von der Leyen hat den Schauspieler über Monate begleitet und ein vielschichtiges Porträt gestaltet – voller Gespräche, Beobachtungen und Momentaufnahmen eines Mannes, der seine Rollen so intensiv lebt, dass er dabei manchmal sich selbst verliert. Entstanden ist ein Buch, das Biografie, Analyse und künstlerische Expedition verbindet. Auf der Bühne entfaltet Hochmair diese Vorlage als atmosphärische Live-Performance: ein vibrierender Dialog zwischen Text, Körper und Präsenz. Er zeigt jene verletzliche Tiefe und ungebändigte Kraft, die sein Spiel auszeichnen – den rastlosen Suchenden, den leidenschaftlichen Performer, den kompromisslosen Künstler. Literatur wird zu Klangkörpern, Emotionen werden körperlich erfahrbar, und aus Fragmenten entsteht ein pulsierendes Selbstporträt. Der Toscanapark bietet dafür den idealen Schauplatz: die Weite des Traunsees, das Abendlicht, die offene Natur – ein Rahmen, in dem Hochmairs Intensität sich entfalten kann. Ein Abend, der Schauspiel, Poesie und Persönlichkeit verschmelzen lässt und den Besucher:innen einen der außergewöhnlichsten Künstler unserer Zeit näherbringt.
Aufführungen | Musical

Salzkammergut-Open-Air des Bruckner Orchester Linz

Salzkammergut Festwochen Gmunden

Matthias Davids & Tom Bitterlich | Konzeption Arne Beeker | Texte Ein Teelöffel Feenstaub: Disney’s Magic Songs Am 9. Juli 2026 steht der Toscanapark im Zeichen des Musicals: Gemeinsam mit dem Musicalensemble des Landestheaters Linz präsentiert das Bruckner Orchester Linz eine mitreißende Auswahl der bekanntesten Disney-Filmmusicals von „Die Eiskönigin“ über „Schneewittchen“ bis zum „Dschungelbuch“ – ein generationsübergreifendes Open-Air-Erlebnis für die ganze Familie unter der Leitung von Musicalchef Matthias Davids und der musikalischen Leitung von Tom Bitterlich.
Aufführungen | Aufführung

ELISABETH II. – Keine Komödie von Thomas Bernhard

Salzkammergut Festwochen Gmunden

Sven-Eric Bechtolf | Rudolph Herrenstein Christian Higer | Richard Gunda Schanderer | Fräulein Zallinger Lutz Zeidler| Doktor Guggenheim David Bösch | Inszenierung Patrick Bannwart | Bühne Bianca Stummer | Kostüme „Alle Leute haben doch Lust auf Theater, auf Verkommenheit“ (Thomas Bernhard) Der Großindustrielle Herrenstein, 87, ist seit einem Unfall auf den Rollstuhl angewiesen. Mit zwei Angestellten lebt er in einem herrschaftlichen Appartement am Wiener Opernring, Blick auf die Staatsoper. Wien ist ihm unerträglich, darum packt er seine Koffer, nach Altaussee möchte er fliehen. Oder auf den Semmering. Weder den Semmering noch Altaussee erträgt er aber besser als die Stadt. Als die englische Königin auf Staatsbesuch kommt, laden alle möglichen Bekannten sich bei Herrenstein ein, um von seinem Balkon aus die Königin zu sehen. „Elisabeth II.“ ist Thomas Bernhards vorletztes Stück und dasjenige, welches er zu Lebzeiten nicht mehr aufgeführt sah, also auch eine Art Vermächtnis, schreitet es doch Bernhards ganzen Theaterkosmos – von Hochkomik bis zu tödlicher Verzweiflung – noch einmal aus. Die Rolle des Herrenstein verkörpert Sven-Eric Bechtolf, langjähriger Burgschauspieler, mehrfacher Nestroy-Preisträger, ehemaliger Schauspieldirektor der Salzburger Festspiele, der in den vergangenen Jahren bereits mehrfach in Gmunden kongenial Bernhard und Kafka präsentierte. Regie führt der Schauspieldirektor des Landestheaters Linz. Eine Kooperation der Salzkammergutfestwochen Gmunden 2026 mit dem Landestheater Linz Premiere am Landestheater Linz: 17.10.2026, Kammerspiele
Aufführungen | Aufführung

Eröffnung der Salzkammergut Festwochen Gmunden 2026

Salzkammergut Festwochen Gmunden

Mavie Hörbiger und Markus Meyer | Lesung KALA Chamber Carlo Benedetto Cimento | Dirigent „Es kommen härtere Tage. Die auf Widerruf gestundete Zeit wird sichtbar am Horizont…“ Diese ersten Zeilen eines der berühmtesten Gedichte Ingeborg Bachmanns erscheinen uns in diesen Tagen brandaktuell. Die große österreichische Dichterin, deren Geburtstag sich in diesem Jahr zum einhundertsten Mal jährt, steht neben Thomas Bernhard – er hätte in diesem Jahr seinen fünfundneunzigsten Geburtstag gefeiert – im Zentrum der diesjährigen Salzkammergut Festwochen Gmunden. Beide verbindet der kritische Blick auf die Heimat, die sie einerseits schätzen und doch an den Verhältnissen leiden und diese mit ihren Texten schonungslos sezieren. Bernhard sah Bachmann als die bedeutendste österreichische Dichterin des zwanzigsten Jahrhunderts und eine „Geistesverwandte“ an und widmete ihr in seinem Roman „Auslöschung“ eine Figur (Maria). Bachmann erkannte in Bernhards Werk eine tiefe „Verstörung, in der sich jeder befindet“. Mavie Hörbiger und Markus Meyer, beide seit langer Zeit Ensemblemitglieder des Burgtheaters, lassen die literarischen Werke der beiden Jubilare lebendig werden und zeigen auf, wie sehr uns Kunst Räume eröffnet für Trost, Ruhe, Klarheit und auch Irritation – als Inspiration. Dafür stehen die Salzkammergut Festwochen Gmunden. Musikalisch begleitet wird der Abend von KALA Chamber, einem jungen europäischen Kammerorchester mit herausragenden Musiker:innen und Preisträger:innen renommierter Wettbewerbe, das für höchste künstlerische Qualität steht. Im Anschluss an die Veranstaltung öffnen wir den Abend bewusst noch weiter: für Begegnungen, Gespräche, ein gemeinsames Glas und das besondere Gefühl, einen Festwochenauftakt miteinander zu teilen. Wir freuen uns darauf, diesen Beginn nicht nur auf der Bühne, sondern auch mit unserem Publikum weiterzufeiern – leicht, offen und voller Atmosphäre. Musikalisch begleitet wird dieser Ausklang vom Trio „Petite Fleur“. Mit Klavier, Kontrabass und Gesang schaffen Ines Verena Haas, Franz Daxinger und Klaus Schausberger einen warmen, intimen Klangraum zwischen Jazz, Chanson und feiner Salonmusik. Zeitlose Melodien und ausgewählte Eigenkompositionen verbinden sich zu einem stilvollen musikalischen Fluss – mal elegant swingend, mal berührend reduziert, stets mit Charme, Leichtigkeit und feinem Gespür für den Zauber eines Sommerabends.
Aufführungen | Film

Film: Mozart: Sinfonien & Arien

Mozartwoche

Eröffnungskonzert zur Mozartwoche 2024 Mozarteumorchester Salzburg Roberto González-Monjas (Dirigent) Rolando Villazón (Tenor) Eintritt frei / Zählkarten im Kartenbüro der Internationalen Stiftung Mozarteum und im Online-Ticketshop. Oder schreiben Sie uns eine Email: ticket@mozarteum.at
Aufführungen | Film

Film: Quartette & Quintette

Mozartwoche

Matthias Schorn Klarinette, Karl-Heinz Schütz Flöte & Mitglieder der Wiener Philharmoniker Salzburg, Mozartwoche (2021) Eintritt frei / Zählkarten im Kartenbüro der Internationalen Stiftung Mozarteum und im Online-Ticketshop erhältlich. Oder schreiben Sie uns eine Email: ticket@mozarteum.at
Aufführungen | Film

Film: Wen die Götter lieben

Mozartwoche

Karl Hartl, Regie Mit Hans Holt, Winnie Markus, Irene von Meyendorff, Walter Janssen u. a Spielfilm (1942) Eintritt frei / Zählkarten im Kartenbüro der Internationalen Stiftung Mozarteum und im Online-Ticketshop erhältlich. Oder schreiben Sie uns eine Email: ticket@mozarteum.at
Aufführungen | Film

Film: Oksana Lyniv dirigiert Mozarts

Mozartwoche

Mozart: Sinfonia concertante Es-Dur KV 364 Jehye Lee (Violine) Tobias Reifland (Viola) Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks München (2020) Franz Xaver Wolfgang Mozart: Kantate „Auf, stimmet eure Saiten“ Chor und Orchester der Lviv National Opera Lemberg (2021) Eintritt frei / Zählkarten im Kartenbüro der Internationalen Stiftung Mozarteum und im Online-Ticketshop erhältlich. Oder schreiben Sie uns eine Email: ticket@mozarteum.at
Aufführungen | Film

Film: Le Chevalier de Saint-Georges. The enlightened violinist

Mozartwoche

Martin Mirabel (Regie) Mit Julien Chauvin, Magali Léger & Quatuor Cambini-Paris Dokumentation mit Konzertausschnitten (2022) in französischer Sprache mit englischen Untertiteln Eintritt frei / Zählkarten im Kartenbüro der Internationalen Stiftung Mozarteum und im Online-Ticketshop erhältlich. Oder schreiben Sie uns eine Email: ticket@mozarteum.at
Aufführungen | Film

Film: Divertimenti KV 136–138 & & Klavierquartett KV 478

Mozartwoche

Quatuor Van Kuijk Salzburg, Mozartwoche (2021) Eintritt frei / Zählkarten im Kartenbüro der Internationalen Stiftung Mozarteum und im Online-Ticketshop erhältlich. Oder schreiben Sie uns eine Email: ticket@mozarteum.at
Aufführungen | Film

Film: Zwischen Küche und Klavier: Nannerl Mozart

Mozartwoche

Von Renate Lachinger Dokumentation (2011) Eintritt frei / Zählkarten im Kartenbüro der Internationalen Stiftung Mozarteum und im Online-Ticketshop erhältlich. Oder schreiben Sie uns eine Email: tickets@mozarteum.at
Aufführungen | Film

Film: Le Nozze di Figaro KV 492

Mozartwoche

Michael Grandage (Regie), Robin Ticciati (Dirigent) Mit Audun Iversen, Sally Matthews, Lydia Teuscher, Vito Priante u. a. Orchestra of the Age of Enlightenment Glyndebourne Festival Chorus Glyndebourne Opera House (2012) Eintritt frei / Zählkarten im Kartenbüro der Internationalen Stiftung Mozarteum und im Online-Ticketshop erhältlich. Oder schreiben Sie uns eine Email: ticket@mozarteum.at
Aufführungen | Musiktheater

Die Schule der Liebenden

Mozartwoche

Kai Röhrig (Musikalische Leitung) Florentine Klepper (Szenische Leitung) Maxie Franz (Bühne) Carla Schwering (Kostüm) Heiko Voss (Dramaturgie) Kammerorchester & Studierende der Departments Szenographie, Oper & Musiktheater der Universität Mozarteum Salzburg Alexander Gergelyfi (Hammerklavier) Musiktheater nach Motiven aus Così fan tutte o sia La scuola degli amanti KV 588 Texte von Armela Madreiter Musik von Mozart & Zeitgenossen Was passiert, wenn man die Liebe auf die Probe stellt? Mozarts Oper Così fan tutte ist eine zeitlose Auseinandersetzung mit allen Facetten menschlicher Beziehungen, die gekonnt zwischen komödiantischer Leichtigkeit und tiefem Drama changiert. Zur Musik Mozarts und seiner Zeitgenossen treten Studierende der Universität Mozarteum in einen spannenden Dialog mit Jugendlichen aus Salzburg. Die innovative Neuinterpretation mit Texten der mehrfach preisgekrönten Autorin Armela Madreiter ergründet, wie zentrale Themen wie Liebe, Treue und Vertrauen in der Aktualität verhandelt werden. Altersempfehlung: ab 14 Jahren Aufführung in deutscher & italienischer Sprache mit deutschen & englischen Übertiteln Eine Veranstaltung des Departments für Oper und Musiktheater der Universität Mozarteum in Kooperation mit der Internationalen Stiftung Mozarteum
Aufführungen | Oper

Mozarts Così fan tutte

Mozartwoche

Bettina Geyer (Szenische Einrichtung) Harald Schöllbauer | basis 4 (Herstellung Bühnenbildelemente) Sebastian Helminger (Kostüm) Johannes Grünauer (Licht) CAMERATA Salzburg Ivor Bolton (Musikalische Leitung) Thomas Hampson (Don Alfonso) Kathryn Lewek (Fiordiligi) Patricia Nolz (Dorabella) Siyabonga Maqungo (Ferrando) Markus Werba (Guglielmo) Kate Lindsey (Despina) Michael Schneider (Choreinstudierung) Mozart: Così fan tutte KV 588 Opera buffa („Dramma giocoso“) in 2 Akten Libretto von Lorenzo Da Ponte Die Dritte im Bunde: Mit der szenisch eingerichteten Opernaufführung von Mozarts Dramma giocoso Così fan tutte komplettiert Mozartwochen-Intendant Rolando Villazón nach Le nozze di Figaro (2020) und Don Giovanni (2023) im Rahmen der Mozartwoche 2027 den Da-Ponte-Zyklus. Für dieses Opernhighlight konnte er nicht nur Mozart-Spezialist Ivor Bolton am Pult der renommierten Camerata Salzburg gewinnen, die 2027 ihr 75-jähriges Jubiläum feiert, sondern auch eine von Thomas Hampson angeführte, hochkarätige Sängerbesetzung. Semiszenische Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen & englischen Übertiteln Einführungsvortrag in der Felsenreitschule 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Aufführungen | Aufführung

Krimicafé:
Eine (Mo)zarte Versuchung

Mozartwoche

Neelam Brader & Simon Christian (Konzept & Inszenierung) Stefan David Hummel (Musikalische Arrangements) Neelam Brader (Mezzosopran) Gregor Eisenhut (Bariton) Simon Christian (Schauspieler) Ensemble Bella Musica Ein Salzburger Kaffeehaus. Ein sensationeller Mozart-Fund. Eine Musikhistorikerin präsentiert ihre Entdeckung, doch ein schlagfertiger Mozart-Kenner und ein mysteriöser Mozart-Doppelgänger bringen plötzlich alles ins Wanken. Zwischen Kammermusik, Briefen und Humor entspinnt sich ein raffinierter Krimi.
Aufführungen | Oper

Carmen

Bachchor Salzburg

Teodor Currentzis, Dirigent Utopia Orchestra Utopia Choir (Einstudierung: Vitaly Polonsky) Bachchor Salzburg (Einstudierung: Michael Schneider) Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor (Einstudierung: Wolfgang Götz, Regina Sgier) Asmik Grigorian - Carmen Jonathan Tetelman - Don José Kristina Mkhitaryan - Micaëla Davide Luciano - Escamillo Iveta Simonyan - Frasquita Anita Monserrat - Mercédès Matthias Winckhler - Zuniga Liviu Holender - Moralès Michael Arivony - Le Dancaïre Mingjie Lei Le - Remendado Gabriela Carrizo (Peeping Tom), Regie / Choreografie Christof Hetzer, Bühne / Kostüme Tom Visser, Licht Raphaëlle Latini, Mitarbeit Regie Christian Arseni, Dramaturgie Georges Bizet (1838 - 1875): Carmen Opéra-comique in vier Akten (entstanden 1873—1875, uraufgeführt 1875) Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der Novelle Carmen von Prosper Mérimée
Aufführungen | Oper

Lucio Silla

Bachchor Salzburg

Adam Fischer, Dirigent Mozarteumorchester Salzburg Bachchor Salzburg (Einstudierung: Michael Schneider) Rupert Burleigh, Hammerklavier Giovanni Sala - Lucio Silla Sara Blanch - Giunia Xenia Puskarz Thomas - Cecilio Martina Russomanno - Lucio Cinna Lilit Davtyan - Celia Birgit Kajtna-Wönig, Szenische Einrichtung Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791): Lucio Silla - Opera seria in drei Akten KV 135 (1772) Libretto von Giovanni de Gamerra Semiszenische Aufführung
Aufführungen | Szenische Lesung

Ingeborg Bachmann:
BACHMANN 100. Malina und die Folgen

Literaturhaus Salzburg

„Ich träume, aber ich versichere dir, daß ich zu begreifen anfange.“ (aus „Malina“) Zum 100. Geburtstag der österreichischen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann stehen an zwei Tagen ihr Roman „Malina“ sowie ihre Radio-Arbeiten im Mittelpunkt. Die Abendveranstaltung im Literaturhaus beschäftigt sich mit „Malina“. Das Buch erschien 1971 im Suhrkamp Verlag – als erster und einziger vollendeter Roman aus dem von der Autorin geplanten „Todesarten“-Zyklus. Die Reaktionen auf das Buch, das Bachmann selbst als „geistige, imaginäre Autobiographie“ bezeichnete, waren anfangs eher ratlos-kritisch, später (vor allem durch die feministische Literaturrezeption) überwiegend positiv bis überwältigend. Heute gilt „Malina“ als Bachmanns Hauptwerk. Im Literaturhaus wird der neue Band der Salzburger Bachmann Edition (Suhrkamp und Piper Verlag) präsentiert, der „Malina“ neu aufschlüsselt. Die Herausgeberin Renate Langer diskutiert mit Irene Fußl über die Neuedition, die nicht zuletzt zahlreiche Hinweise mit hohem Realitätsgehalt entschlüsselt und den Roman im Gesamtwerk verortet. Darüber hinaus eröffnet der Abend neue Perspektiven auf den Roman: Eine Lesung der Schauspielstudierenden Emma Rebmann, Nia Sokolović und Julian Plattner (Thomas Bernhard Institut) macht „Malina“ als „polyphones Textgewebe“ (Hans Höller) hörbar. Marlene Streeruwitz legt ihre persönliche Lektüre des Romans in einer Rede offen. Am Podium diskutieren Thomas Ballhausen (Literatur-, Kultur- und Medienwissenschafter, Autor), Marlen Mairhofer (Autorin, Literaturwissenschafterin) und Renate Langer (Literaturwissenschafterin) über unterschiedliche Zugänge zu Bachmanns Text. Tags darauf veranstalten Thomas Ballhausen, Leiter der Interuniversitären Einrichtung W&K, und Irene Fußl, eine der Gesamtherausgeberinnen der Salzburger Bachmann Edition am Literaturarchiv Salzburg, den Workshop „Radio-Frequenzen“ zu Bachmanns Radioarbeiten (in der Reihe „Bachmann Media“). Aus den Bereichen Wissenschaft und Kunst werden u.a. Vera Eßl, Lona Gaikis, Katharina Kiening, Werner Michler, Anna Seethaler, Frank Streichfuß, Karen Werner vortragen. (26. Juni, 10 bis 17 Uhr im W&K-Atelier) Ingeborg Bachmann, geb. am 25. Juni 1926 in Klagenfurt, gest. am 17. Oktober 1973 in Rom. Schrieb Lyrik, Prosa, Essays, Hörspiele, Libretti. Auszeichnungen wie z.B. Georg Büchner-Preis 1964 und Großer Österreichischer Staatspreis für Literatur 1968. Seit 1977 wird bei den Klagenfurter Tagen der deutschsprachigen Literatur der Ingeborg-Bachmann-Preis verliehen. Veranstalter: Fachbereich Germanistik, Interuniversitärer Einrichtung Wissenschaft & Kunst, Literaturarchiv Salzburg, Literaturforum Leselampe, Thomas Bernhard Institut, Verein Literaturhaus
Aufführungen | Theater

WeGe theater

Literaturhaus Salzburg

Neu und überraschend ist das Impro-Format des Salzburger WeGe theaters immer – und längst ein Fixpunkt im Jahresprogramm des Salzburger Literaturhauses. Nun laden die Akteure zum ihrem Juni-Auftritt ein! Es geht um eine Sache, die es schon wert ist, auseinandergenommen und sorgfältig überholt zu werden. Was da erzählt wird, verdient das Gütesiegel „neu renoviert“ (leichte Gebrauchsspuren werden zugestanden). Auf der Bühne sind wie immer fünf bis sieben engagierte Laienschauspieler*innen, die in 55 Minuten eine Geschichte entwerfen – oder mehrere Geschichten, die am Ende möglicherweise zusammenfinden zu einer besonderen Erzählung. Sicher ist nichts, denn alles entsteht aus dem Moment … Eintritt € 10/8/6 Veranstalter: Verein Literaturhaus, WeGe Theater
Aufführungen | Film

Much Ado About Nothing

Literaturhaus Salzburg

Filmclub | Shakespeare im Film Zwei Liebespaare finden sich am Hof des Gouverneurs Leonato. Während Claudio und Hero unter einer bösartigen Intrige zu leiden haben, machen sich Beatrice und Benedict mit gegenseitigen Schmähungen und Sticheleien selbst das Leben schwer. Die als rasante Screwball Comedy angelegte Shakespeare-Verfilmung wird von einem prominenten Ensemble aus Theater und Kino virtuos gespielt. Im Mittelpunkt der textgetreuen und äußerst unterhaltsamen Adaption steht das Motiv des Geschlechterkampfes, das mit großem Sprachwitz und pointierten Dialogen umspielt wird. Der letzte Filmclub-Abend schließt die Reihe – als eine Art „Comic Relief“ – mit der beliebtesten Shakespeare-Komödie; wir kehren damit zum Eröffnungs-Regisseur und -Schauspieler Kenneth Branagh zurück. GB/USA 1993; Regie/Drehbuch: Kenneth Branagh; Kamera: Roger Lanser; mit: Kenneth Branagh, Emma Thompson, Robert Sean Leonard, Kate Beckinsale u.a.; 111 Min.; engl. OmU Eintritt Eintrittspreise DAS KINO, Mitglieder DAS KINO und Leselampe frei www.daskino.at Veranstalter: Das Kino, Literaturforum Leselampe

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