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Konzerte | Konzert

satiesfaction. cech in concert

œnm . œsterreichisches ensemble fuer neue musik

Valentina Cinquini, Harfe Stefan Konzett, Basstrompete / Posaune Dušan Kranjc, (Alt)Posaune Christoph Cech, Klavier Christoph Cech (*1960) Prelude, Satiesfaction, Time Out, Phönix, Gut drauf ohne Grund Camerata obscura, Quartett für zwei Bläser, Harfe und Klavier sowie weitere Werke & Arrangements UA (2026) Christoph Cech. Pianist und Komponist. 1967–83 Studium am Konservatorium der Stadt Wien (Klavier, Rhythmik; Schlagwerk bei Kurt Hammer; Tonsatz bei Reinhold Portisch; Jazztheorie bei H. Czadek). Seit 1977 Mitbegründer, Pianist und Komponist zahlreicher Ensembles. So trocken kann sich eine der spannendsten Biografien eines österreichischen Jazzmusikers im Musiklexikon lesen. Es geht freilich auch anders, denn der Komponist und Dirigent gehört zu den ungewöhnlichsten österreichischen Musikern, die zwischen Jazz, Rock, Improvisation und E-Musik auf abenteuerlustigen Pfaden wandeln. Christoph Cech ist in jeder Hinsicht das Gegenteil eines Dogmatikers: Er verwendet gerne ungewöhnliche Klangfarben, arbeitet mit „verrückten“ Metren und versetzt die heimische Jazzszene seit Jahrzehnten mit seinen legendären Sessions in Staunen. Der „Herr Professor“ (gerade zur Ruhe gekommen) – als solcher ebenso eine Ikone – schlägt seine Zelte nun im schmucken Atelier des œnm auf und trifft auf zwei herausragende Improvisateure des Ensembles: Dušan Kranjc und Stefan Konzett leben die pure Lust am Spielen. Wie können wir da noch überraschen? Mit zarten Harfenklängen von Valentina Cinquini! Dauer: ca. 1 Stunde und 10 Minuten ohne Pause Nach den Atelierkonzerten laden wir Sie ein, bei Brot & Wein mit den Künstler:innen zu plaudern. Anmeldung zum Konzert unter info@oenm.at pay as you wish
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Messias

Salzkammergut Festwochen Gmunden

Ensemble Neue Streicher Daniel Freistetter | Dirigent Martha Matscheko | Sopran Magdalena Rüker | Alt Jay Broadhurst | Tenor Jakob Hoffmann | Bass Messias - Sing-Along Georg Friedrich Händel Musik nicht nur hören, sondern selbst Teil davon werden – dazu lädt dieses besondere Konzertformat erstmals bei den Salzkammergut Festwochen Gmunden ein. Beim Sing-Along bildet das Publikum den Chor und musiziert gemeinsam mit dem Ensemble Neue Streicher sowie ausgewählten Solist:innen. Nach einer gemeinsamen Probe um 17:00 Uhr unter der Leitung des Dirigenten Daniel Freistetter erklingt Georg Friedrich Händels Messias in der stimmungsvollen Atmosphäre der Kapuzinerkirche Gmunden. Professionelle Chorsänger:innen unterstützen dabei die einzelnen Stimmgruppen und sorgen für zusätzliche Sicherheit und musikalische Orientierung.Die Sing-Along-Tradition hat ihren Ursprung im englischsprachigen Raum und begeistert seit vielen Jahren Menschen auf der ganzen Welt. Im Mittelpunkt steht nicht die Perfektion, sondern die Freude am gemeinsamen Singen und das unvergessliche Erlebnis, Teil eines großen Chorklangs zu sein. Händels Messias zählt zu den bekanntesten Oratorien der Musikgeschichte. Gerade seine mitreißenden Chöre machen das Werk zu einer idealen Grundlage für ein gemeinsames Musikerlebnis. Ob erfahrene Chorsänger:innen oder begeisterte Hobbymusiker:innen – alle sind herzlich eingeladen, mitzusingen und die Kraft dieser zeitlosen Musik selbst zu erleben. Aber auch reine Zuhörer:innen sind herzlich willkommen und können das Konzert in besonderer Atmosphäre genießen. Lassen Sie Händels „Halleluja“ gemeinsam mit vielen anderen Stimmen erklingen und werden Sie Teil eines außergewöhnlichen Konzerterlebnisses. 17:00 Uhr Probe mit dem Publikumschor
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Festkonzert

Salzkammergut Festwochen Gmunden

Ivor Bolton | Dirigent Erika Baikoff | Sopran Rafael Fingerlos | Bariton Münchener Bach-Chor (Einstudierung: Howard Arman) Bruckner Orchester Linz Franz Schubert (1797–1828): Sinfonie Nr. 7 h-Moll D 759 Unvollendete Ausgewählte Orchesterlieder: Frühlingsglaube D 686, Am Bach im Frühling D 361, Lied eines Schiffers an die Dioskuren D 360, An die Musik D 547, Der Wegweiser D 911, Nr. 20 Gabriel Fauré (1845–1924): Requiem op. 48 Johannes Brahms (1833–1897): Schicksalslied op. 54 Im neuen Format „Festkonzert“ widmen sich die Salzkammergut Festwochen Gmunden einer bedeutenden musikalischen Tradition: Künftig sollen hier jährlich große Orchester- und Chorwerke der Musikgeschichte in hochkarätiger Besetzung zur Aufführung gelangen. Den glanzvollen Auftakt bilden zwei zentrale Werke von Franz Schubert und Johannes Brahms – zwei Komponisten, die dem Salzkammergut auf besondere Weise verbunden waren. Schubert fand während seiner Aufenthalte in der Region Inspiration und Erholung, Brahms verbrachte zahlreiche Sommer in Bad Ischl und schuf hier einige seiner bedeutendsten Kompositionen. Ihre Musik spiegelt jene landschaftliche Schönheit und geistige Atmosphäre wider, die das Salzkammergut bis heute zu einem Ort außergewöhnlicher kultureller Strahlkraft machen. Im Zentrum des Programms stehen Schuberts Unvollendete, ausgewählte orchestrierte Lieder, Gabriel Faurés berührendes Requiem sowie Brahms’ ergreifendes Schicksalslied. Die Werke verbinden existenzielle Fragen nach Vergänglichkeit, Trost und Hoffnung mit der emotionalen Ausdruckskraft der Romantik und entfalten einen eindrucksvollen musikalischen Spannungsbogen. Für die künstlerische Umsetzung versammeln die Salzkammergut Festwochen ein Ensemble von internationalem Rang: Unter der Leitung von Stardirigent Ivor Bolton musizieren das Bruckner Orchester Linz, der Münchener Bach-Chor (Einstudierung: Howard Arman) sowie zwei international gefeierte Solist:innen: die amerikanische Sopranistin Erika Baikoff (Bayrische Staatsoper München) und der österreichische Bariton Rafael Fingerlos. Gemeinsam gestalten sie einen Konzertabend von außergewöhnlicher musikalischer Qualität und emotionaler Intensität – ein festliches Ereignis, das den Anspruch der Salzkammergut Festwochen Gmunden eindrucksvoll unterstreicht und den Beginn einer neuen, hochkarätigen Konzertreihe markiert.
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Faltenradio

Salzkammergut Festwochen Gmunden

Alexander Maurer Alexander Neubauer Stefan Prommegger Matthias Schorn Überschall Das Ensemble Faltenradio zählt seit vielen Jahren zu den außergewöhnlichsten Erscheinungen der österreichischen Musikszene. Die vier Musiker – allesamt Meister ihrer Instrumente und mit großer Bühnenerfahrung in Klassik, Volksmusik und Jazz – verbinden scheinbar Gegensätzliches zu einem unverwechselbaren Klangbild. Mit Klarinetten, Bassklarinette und Steirischer Harmonika schaffen sie eine faszinierende Mischung aus Virtuosität, Humor und Spielfreude. Im neuen Programm „Überschall“ feiern Faltenradio ihr 15-jähriges Bestehen. Der Titel ist dabei Programm: Mit Tempo, Leichtigkeit und einer guten Portion Selbstironie durchbrechen die Musiker die Grenzen zwischen den Genres – von traditioneller Volksmusik über Klassik bis hin zu jazzigen und improvisierten Elementen. „Überschall“ steht für das Überschreiten musikalischer Schallmauern, für kreative Explosionen und für die leisen Zwischentöne zwischen Noten und Pausen. Das Publikum erwartet ein Abend voller Überraschungen, Witz und meisterhafter Musikalität – ein Konzert, das gleichermaßen berührt, begeistert und zum Schmunzeln einlädt. Eine Kooperation mit dem Kulturreferat der Stadtgemeinde Laakirchen.
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Apollo et Hyacinthus:
Open Air

Stiftung Mozarteum Salzburg

Ensemble BachWerkVokal Salzburg, Spotlight Opera Konstantin Paul (Regie) Sophie Thammer (Bühnenbild & Kostüme) Gordon Safari (Musikalische Leitung) Ilya Dovnar (Oebalus) Samira Taubmann (Melia) Jana Stadlmayr (Hyacinthus) Jaro Kirchgessner (Zephyrus) Philipp Rauh (Apollo) Elias Mädler & Vsevolod Chernyshev (2 Opferpriester) Mozart: Apollo et Hyacinthus KV 38 Intermezzo in 3 Teilen Dichtung von Rufinus Widl 260 Jahre ist es her, dass Mozart als Opernkomponist debütierte. Als Wolfgang Amadé den Auftrag zur Komposition erhielt, zählte er gerade einmal elf Lenze. Wie jedes Jahr hatte die Universität Salzburg zum Ende der Schulsaison die Aufführung eines Schulstücks angesetzt. Mozart komponierte Apollo et Hyacinthus als Zwischenspiel zu der lateinischen Tragödie Clementia Croesi, die am 13. Mai 1767 in der Aula der Universität Salzburg zur Uraufführung kam. Die selten gespielte Oper, die Mozarts geniales Talent bereits erahnen lässt, wird als Sommernachtsoper nun erstmals im Heckentheater des prachtvollen Mirabellgartens gezeigt. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Großen Saal statt (Last-Minute-Ticketverkauf). Nach der Vorstellung am 2. Juli: AUSKLANG - Aperolo et Absinthus im Garten der Stiftung Mozarteum
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Sommerkonzert:
Kebyart

Stiftung Mozarteum Salzburg

KEBYART: Pere Méndez (Sopransaxophon) Víctor Serra (Altsaxophon) Robert Seara (Tenorsaxophon) Daniel Miguel (Baritonsaxophon) Mozart: Adagio und Fuge c-Moll KV 546/KV 426 Felix Mendelssohn Bartholdy: Aus 4 Stücke op. 81: Fuga & Capriccio Jörg Widmann: 7 Capricci geschrieben für Kebyart Mozart: Divertimento F-Dur KV 138 György Ligeti: 6 Bagatellen Dani López Pradas: Echoing Rhapsodies – Homage to Gershwin geschrieben für Kebyart Leonard Cohen: Take this Waltz Bearbeitungen: Kebyart Mozart als Ausgangspunkt einer spannungsreichen Expedition in andere musikalische Welten, die mit der Musik des Salzburger Genies in einen Dialog treten: Die vier erstklassigen Musiker des Saxophonquartetts Kebyart, eines der gefragtesten Ensembles der aktuellen Musikszene, greifen in ihrem Streifzug durch unterschiedlichste Musikepochen bis hin zu Crossover und Pop vorwiegend in eigenen, äußerst kreativen Arrangements Mozarts vielseitige Eigenschaften auf – pathetisch, leidenschaftlich, lebhaft, extrovertiert! Open Air Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Wiener Saal statt.
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I am from Salzburg 1:
Metamorphosen

Stiftung Mozarteum Salzburg

Larissa Schütz (Moderation) Künstler:innen aus der Mozart-Stadt auf unseren Bühnen Marcus Paul Hasenauer, Klavier Ludwig van Beethoven: Aus Klaviersonate C-Dur op. 53 „Waldstein“: 3. Rondo. Allegretto moderato Franz Schubert / Franz Liszt: Ständchen von Shakespeare Alexander Skrjabin: Sonate Nr. 4 Fis-Dur op. 30 Tamara Obermayr, Gesang Hugo Peres, Klavier Volkslied: Kimmt sche hoamli die Nacht Richard Strauss: Aus 5 Lieder op. 15: 3. Lob des Leidens Franz Schubert: Erlkönig op. 1, D. 328 Claude Debussy: Aus 3 Chansons de Bilitis L. 90: 2. La Chevelure Nadia Boulanger: J’ai frappé Mozart: Aus Le nozze di Figaro KV 492: Arietta Nr. 12 „Voi che sapete“ Lorenz Widauer, Trompete Avin Ahmadi, Oud Eigenkompositionen: Continuum, Not Without You, Encore & Consequence Salzburger Künstler im Fokus: In seiner neuen Reihe „Poème de l’Extase“ spannt der Klaviervirtuose Marcus Paul Marcus Hasenauer einen leidenschaftlichen Klangbogen von Beethovens „Waldstein-Sonate“ über virtuose Schubert/Liszt-Bearbeitungen bis zu Skrjabins ekstatischer 4. Klaviersonate. Gewöhnt, sich in einer Vielfalt von Rollen stets neu zu entdecken, präsentiert die Mezzosopranistin Tamara Obermayr ein buntes Programm aus ihrer musikalischen Welt, während Lorenz Widauer und Avin Ahmadi mit Trompete und Oud an Ausschnitten ihres Albums Until We Meet Again demonstrieren, wie aus Neugier, Vertrauen und künstlerischer Offenheit neue klangliche Räume entstehen können.
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I am from Salzburg 2

Stiftung Mozarteum Salzburg

Rolando Villazón (Moderation) Nikola Curović, Trompete Alexei Grotz, Klavier Alexander Arutjunjan: Trompetenkonzert As-Dur Matej Dzido, Klavier Mozart: „Eine kleine Nachtmusik“ KV 525 im Rumba Style Bearbeitung: Matej Dzido Alberto Ginastera: 3 danzas argentinas für Klavier Astor Piazolla: Oblivion Bearbeitung: Nikolai Kuznetsov Matej Dzido: Beethoven in Havanna Ludwig van Beethoven: Für Elise im Salsa-Montuno Style Bearbeitung: Matej Dzido Chiara Sannicandro, Violine Giuliano Sannicandro, Akustikgitarre Johann Sebastian Bach: Aus Sonate e-Moll BWV 1023: Auszüge Manuel de Falla: Aus 7 canciones populares españolas: Auszüge Transkription: Miguel Llobet Giuliano Sannicandro: igenkomposition Astor Piazzolla: Night Club 1960 Arrangement: Astor Piazzolla aus Collection Roberto Aussel Rolando Villazón präsentiert junge Stars mit zweisprachigen Wurzeln. Für Nikola Curović (serbisch-deutsch) klingt Arutjunjans Trompetenkonzert nach Heimat, weil es ihn an seinen Vater erinnert und seine Leidenschaft für Musik widerspiegelt. Matej Dzido (slowenisch-österreichisch) gibt eigene Werke zum Besten und kleidet berühmte Stücke der klassischen Klavierliteratur in temperamentvolle Latin-Jazz-Gewänder. Chiara und Giuliano Sannicandro (italienisch-deutsch) sind eigentlich in unterschiedlichen musikalischen Welten unterwegs, haben aber gemeinsame „Favorites“ von Bach bis Piazzolla.
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Meisterkonzert:
Janoska Ensemble

Stiftung Mozarteum Salzburg

JANOSKA ENSEMBLE: Roman Janoska (Violine) Ondrej Janoska (Violine) František Janoska (Klavier) Julius Darvas (Kontrabass) Mozart: Aus Le nozze di Figaro KV 492: Ouvertüre František Jánoška: Souvenir pour Elise – Paraphrase nach Beethovens Für Elise Rumba for Amadeus Paul McCartney: Yesterday Franz Waxman: Carmen-Fantasie Johannes Brahms: Ungarischer Tanz Nr. 1 František Jánoška: Cole over Beethoven – Paraphrase nach Beethovens „Mondscheinsonate” und Cole Porters Night and Day Johann Sebastian Bach: Aus Orchestersuite Nr. 3 D-Dur BWV 1068: Air Antonio Vivaldi / František Jánoška: Aus Die 4 Jahreszeiten (Der Sommer): „Sturm“ im Janoska Style Alle Titel sind vom Janoska Ensemble im einzigartigen Janoska Style arrangiert. Die vier Vollblutmusiker des Janoska Ensemble stehen für eine einzigartige Union aus klassischer Virtuosität, schöpferischer Handschrift und kreativer Freiheit – Elemente, die den unverwechselbaren Janoska Style prägen. Zentraler Bestandteil des Abends ist die Improvisation: Spontaneität und kreativer Austausch auf der Bühne machen jeden Auftritt zu einer einmaligen Hörerfahrung. Ausgehend von Meisterwerken der klassischen Musik verspricht Rumba for Amadeus ein fulminantes Konzertereignis, das Konventionen hinterfragt, Horizonte erweitert und die Freude am gemeinsamen Erleben von Musik zelebriert – offen, zeitlos und voller Inspiration. Konzert am 2.6. für Volksschulklassen | Sekundarstufe I & II | 6 - 14 J.
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Radical Strings:
Beija-Flor String Quartet

Stiftung Mozarteum Salzburg

BEIJA-FLOR STRING QUARTET: Haruna Shinoyama (Violine) Tobias Aan (Violine) Samuel Poblete (Viola) Ema Krečič (Violoncello) Mozart: Streichquartett Es-Dur KV 428 Ludwig van Beethoven: Streichquartett B-Dur op. 130 & Große Fuge B-Dur op. 133 Zwei Genies, die ihre eigenen kompositorischen Grenzen überschritten: Unter dem Motto Radical Strings durchleuchtet das Beija-Flor String Quartet zwei gewagte, höchst ambitionierte Meisterwerke der Wiener Klassik. Während Mozarts Es-Dur-Streichquartett mit radikaler Chromatik aufwartet und, laut zeitgenössischer Kritik, harmonisch allzu freizügig „gewürzt“ ist, rief der Finalsatz von Beethovens op. 130, die Große Fuge, bei der Uraufführung nicht weniger als Empörung hervor, sodass der Meister sich genötigt sah, ein neues Finale zu komponieren und die Fuge später als op. 133 separat publizieren zu lassen.
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after work:
Balkan am Hof! - Balkalito

Stiftung Mozarteum Salzburg

BALKALITO: Nenad Mitić (Klarinette) Ivan Trenev (Akkordeon) Tobias Steinrück (Kontrabass) Luís Oliveira (Schlagwerk, Percussion) Wo Mozart Sliwowitz trinkt und Beethoven Ćevapčići isst, wo Bach mit Balkanwürze abgeschmeckt das Tanzbein schwingt und der wilde Süden auf die Klassik trifft – dort ist Balkalito daheim. Wild umgerührt und durchgeschüttelt, rhythmisiert und fein veredelt, konvertiert das internationale Klarinette-Akkordeon-Kontrabass-und-auch-Percussion-Quartett jede Art von Kammermusik in eine wilde Entdeckungsreise. So bringen die kreativen Musiker die Klassik an den Zuckerhut, Brasilien an den Balkan und den Balkan nach Österreich. Ob mit Arrangements traditioneller Volksmusik, mit neu geformter Klassik oder aufregenden Eigenkompositionen – der brodelnde Mix von Balkalito sorgt für mitreißende Neuinterpretationen jenseits verstaubter Vorstellungen und Klischees. Open doors & Bar ab 17.30 Uhr
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Newcomer 2:
Elias Ackerley

Stiftung Mozarteum Salzburg

Elias Ackerley (Klavier, 2. Preis 2025) Streichquartett (Preisträger 2026, tba) Preisträgerkonzert ARD-Musikwettbewerb Florence Price: Klavierquintett e-Moll Philip Glass: Quartet Satz Mozart: Klavierquartett Es-Dur KV 493 Johannes Brahms: Klavierquintett f-Moll op. 34 Durch zwei Runden, Semifinale und das Finale müssen sie sich spielen, um auf dem begehrten Siegertreppchen zu landen: Alljährlich im Spätsommer präsentieren sich Nachwuchstalente aus aller Welt beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD, der nicht ohne Grund als „Olympische Spiele der Musik“ bezeichnet wird. Die Konkurrenz ist immens, eine Auszeichnung häufig der Startschuss zu einer vielversprechenden Karriere. Im Frühjahr 2027 sind die Preisträger der Kategorien Klavier (2025) und Streichquartett (2026) im historischen Wiener Saal der Stiftung Mozarteum zu erleben.
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Aris Quartett

Stiftung Mozarteum Salzburg

ARIS QUARTETT: Anna Katharina Wildermuth (Violine) Noémi Zipperling (Violine) Caspar Vinzens (Viola) Lukas Sieber (Violoncello) Mozart: Adagio und Fuge c-Moll KV 546 Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 8 c-Moll op. 110 Ludwig van Beethoven: Streichquartett cis-Moll op. 131 Für das international renommierte, mehrfach ausgezeichnete Aris Quartett ist die Fuge ein musikalisches Modell für Erinnerung, Dialog und Konflikt. Anhand dreier sorgfältig ausgewählter Streichquartette demonstrieren die vier Musiker, wie große Komponisten aus unterschiedlichen Epochen vom Format eines Mozart, Beethoven oder Schostakowitsch sich an dieser hochkomplexen, polyphonen Kompositionsform reiben und sie durch divergierende Vorgangsweisen neu beleben – als Gespräch der Stimmen, der Zeiten und der Komponisten untereinander.
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Meisterkonzert:
Nemanja Radulović & Friends

Stiftung Mozarteum Salzburg

Nemanja Radulović (Violine) Ensemble Double Sens Ludwig van Beethoven: Sonate A-Dur op. 47 „Kreutzer“ (Bearbeitung: Nemanja Radulović) Sergej Prokofjew: Aus Romeo und Julia (Montagues und Capulets, Masken, Mercutio, Duell und Tybalts Tod) Johann Sebastian Bach: ­Violinkonzert d-Moll BWV 1052R Seine Interpretationen sind eine faszinierende Mischung aus technischer Brillanz, emotionaler Intensität und unangepasster Herangehensweise: Der Virtuose Nemanja Radulović bricht klassische Konventionen auf und vermittelt Musik direkt und unmittelbar. Mit seinem Ensemble Double Sens, das sich aus Musikern seiner Heimat Serbien sowie seiner Wahlheimat Frankreich zusammensetzt und sich für ihn wie eine große Familie anfühlt, entlockt er großer Literatur von Bach, Beethoven und Prokofjew ungeahnte Facetten und beweist, dass auch in vielgespielten Meisterwerken stets Neues zu entdecken ist. Das Konzert wird am MI, 21.04.27, 11.00 für Schulklassen wiederholt.
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The Future of the Past:
ensemble freymut

Stiftung Mozarteum Salzburg

ENSEMBLE FREYMUT: Ching-Yao Wang (Traversflöte) Elisabeth Haberl (Traversflöte) Maria Viktoria Danneberg (Viola da Gamba) Sobin Jo (Cembalo) Hommage à Sara Levy Johann Sebastian Bach: Triosonate G-Dur BWV 1039 Wilhelm Friedemann Bach: Triosonate a-Moll Fk 49 Vervollständigung des Fragments: Daniel Serrano Carl Philipp Emanuel Bach: Sonate G-Dur Wq. 50/2 Mozart: 12 Variationen C-Dur über „Ah, vous dirai-je, Maman“ KV 265 Daniel Serrano: Suite pour Madame Levy für zwei Traversflöten, Viola da gamba und Cembalo (UA 2024) Alles ist miteinander verwoben: Mozarts geniale Musik wäre ohne Johann Sebastian Bach und dessen Söhne nicht denkbar. Musizierend beschreibt das ensemble freymut den spannenden Weg von barocker Polyphonie hin zur Stilwelt der Klassik, die Mozart auf den Höhepunkt führte. Die Idee der musikalischen Weitergabe in die jeweilige Gegenwart spinnt sich mit der Suite pour Madame Levy des vielfach ausgezeichneten Komponisten Daniel Serrano fort, einer Hommage an die Berliner Salonnière Sara Levy, die als leidenschaftliche Sammlerin zahlreiche Werke der Bach-Familie bewahrte. Der lebendige Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart zeigt: Musik ist stets im Fluss. Das Konzert wird am FR, 09.04.2027, 11.00 für Schulklassen wiederholt.
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Zum Internationalen Frauentag:
Frauenstimmen - Minguet Quartett

Stiftung Mozarteum Salzburg

MINGUET QUARTETT: Ulrich Isfort (Violine) Annette Reisinger (Violine) Aida-Carmen Soanea (Viola) Matthias Diener (Violoncello) Mozart: Streichquartett d-Moll KV 421 Alma Mahler: Aus 5 Lieder: „Die stille Stadt” & „Ich wandle unter Blumen”* Elnaz Seyedi: fragmente über/unter druck für Streichquartett Rebecca Clarke: Poem for String Quartet Anda Kryeziu: Streichquartett Nr. 2 „Neue Kraft fühlend” Gustav Mahler: Aus Rückert-Lieder: „Ich bin der Welt abhanden gekommen”* Lisa Streich: Sternenstill for String Quartet *Bearbeitungen für Streichquartett: Annette Reisinger Nach und nach treten sie aus dem unverschuldeten Schattendasein: Zum Internationalen Frauentag 2027 rückt die Konzertreihe Frauenstimmen der Maria-Anna-Mozart-Gesellschaft Komponistinnen verschiedenster Epochen in den Fokus. Besonders reizvoll ist die Gegenüberstellung von Alma und Gustav Mahler mit Werken zeitgenössischer Tonschöpferinnen wie Rebecca Clarke, die sich ihren Platz als Komponistin in einer Ära erkämpfte, in der dies Frauen kaum zugestanden wurde, oder Elnaz Seyedi, Anda Kryeziu und Lisa Streich, die zu den profiliertesten Stimmen der heutigen Musikszene zählen. Das Sonderkonzert Frauenstimmen ist eine Kooperation der Internationalen Stiftung Mozarteum mit der Maria-Anna-Mozart-Gesellschaft Salzburg und dem DomQuartier Salzburg
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after work:
Sounds of the World - Beija-Flor String Quartet

Stiftung Mozarteum Salzburg

BEIJA-FLOR STRING QUARTET: Haruna Shinoyama (Violine) Tobias Aan (Violine) Samuel Poblete (Viola) Ema Krečič (Violoncello) Mozart: Streichquartett G-Dur KV 387 Toshio Hosokawa: Kalligraphie (Japan) Nicolás Ahumada: Uraufführung* (Chile) Matija Krečič: Sotto voce (Slowenien) Ross Edwards: String Quartet No. 4 “Ridley Gold” (Australien) *Der Werktitel wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Vier Künstler aus vier Ländern, die die Liebe zur Musik in Salzburg zusammengeführt hat: Mit ihrem Programm Sounds of the World reichen die passionierten Musiker des Beija-Flor String Quartet - Featured Artists 26/27 der Stiftung Mozarteum - die wunderbare Vielfalt der Musik aus ihren Herkunftsländern an das Publikum weiter und machen die Zuhörer mit ihren individuellen Wurzeln vertraut. Neben Mozart, dem Genius Loci, der für den Sitz des Ensembles steht, kommen bemerkenswerte Werke für Streichquartett aus vier Kontinenten zu Gehör: Asien, Südamerika, Europa und Australien. Open doors & Bar ab 17.30 Uhr
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Newcomer 1:
Preisträger des Mozartwettbewerbs 2026 & der Lilli Lehmann-Medaille 2025

Stiftung Mozarteum Salzburg

Anastasiia Fedorenko (Sopran, Lilli Lehmann-Medaille 2025) Xunyue Zhang (Violine, 1. Preis Mozartwettbewerb 2026) Bogdan Dugalić (Klavier, 1. Preis Mozartwettbewerb 2026) Alessandro Misciasci (Klavier) Mozart: Fantasie d-Moll KV 397 Klaviersonate B-Dur KV 281 Rondo a-Moll KV 511 Johannes Maria Staud: A propos … de nuages chassants für Klavier solo Mozart: Violinsonate e-Moll KV 304 Béla Bartók: Aus Sonate für Violine solo Sz. 117: 1. Tempo di ciaccona Sarah Nemtsov: Cloud Study [Skying II] für Violine solo Heinrich Wilhelm Ernst: Aus 6 Études à plusieurs parties für Violine solo: 6. Variationen über „The Last Rose of Summer” Giuseppe Verdi: Aus Rigoletto: Arie der Gilda „Gualtier Maldè! – Caro nome” Eva dell'Acqua: „Villanelle” Lesia Dychko: „Na Chovni” (On the Boat) Mozart: „Abendempfindung” KV 523 Aus Il re pastore KV 208: Rondeaux Nr. 10 „L´amerò, sarò costante“ Der Internationale Mozartwettbewerb zählt seit mehr als einem halben Jahrhundert zu den großen Musikwettbewerben weltweit. Für hochtalentierte junge Interpreten dient die Teilnahme oftmals als Sprungbrett zu einer künstlerischen Weltkarriere, wovon spätere Erfolge einstiger Preisträger wie Diana Damrau, Renée Fleming, Magdalena Kožená, Genia Kühmeier oder Thomas Zehetmair einen eindrucksvollen Beweis liefern. Mit der Lilli Lehmann-Medaille werden herausragende Gesangsstudierende der Universität Mozarteum von der Internationalen Stiftung Mozarteum ausgezeichnet. Bühne frei für die Stars von morgen!
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after work:
Luft & Saitensprünge - Duo Spielwerk

Stiftung Mozarteum Salzburg

DUO SPIELWERK: Malte Höfig (Gitarre) Karl-Wilhelm Hultsch (Tuba) Johann Sebastian Bach: Aus Suite h-Moll BWV 1067: Badinerie Malte Höfig: La Folia Claude Debussy: Prélude à l’après-midi d’un faune Manuel de Falla: Aus 7 canciones populares españolas: El paño moruno, Astruriana & Canción François Borne: Fantaisie brillante sur Carmen Johannes Brahms: Ungarischer Tanz Nr. 5 Joe Zawinul: Birdland (Bearbeitungen: Duo Spielwerk, Vincent Airault, Malte Höfig/Cole Whittenburg) Ein paar Luftsprünge kann man schon vollführen, wenn man in die klangliche Melange von Gitarre und Tuba mit hineingerissen wird. Von lyrisch bis akrobatisch wagen sich die beiden Mozarteums-Absolventen und Wettbewerbsgewinner Malte Höfig und Karl-Wilhelm Hultsch auf unterschiedlichstes Terrain. Dabei steht allein die Suche nach guter Musik im Vordergrund. Was schön ist, wird einmal komplett zerlegt und in maßgefertigten Arrangements behutsam wieder zusammengesetzt. So manche Ikone der Musikgeschichte wurde schon zu einem ‚Saitensprung‘ in die Klangmanufaktur des Duos Spielwerk verführt. Open Doors & Bar ab 17.30 Uhr
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Latino Mozart / Meisterkonzert:
Christiane Karg & Friends - ¡TANGO!

Stiftung Mozarteum Salzburg

Christiane Karg (Sopran) Bernhard von der Gabelentz (Violine) Christian Gerber (Bandoneon) Winfried Holzenkamp (Kontrabass) Ulrike Payer (Klavier) Maurice Ravel: Habanera Astor Piazolla: Milonga sin palabras*, Libertango, Tangata, Contrabajísimo, Ave Maria/Tanti anni prima*, Concierto para quinteto, Oblivion/J’oublie*, Los pájaros perdidos*, La Muerte del Ángel, Chiquilín de Bachín*, Resurrección del Ángel & Yo soy María Alberto Ginastera: Triste & Canción al árbol del olvido Carlos Guastavino: Préstame tu pañuelito & La rosa y el sauce Nadia Boulanger: Au bord de la route & Elle a vendu mon cœur Mozart: Ave verum corpus KV 618* *Bearbeitungen: Christian Gerber Die Musik Argentiniens, die Musik Astor Piazzollas erwächst aus Leidenschaft, Melancholie, Hingabe und Rhythmus. Sie zeichnet eine Welt nach, die, wenn auch geographisch fern, im Innersten verfängt. Folkloristische Motive und zutiefst emotionale Erzählformen sind mehr als nur Anleihen an das klassische Kunstlied. Die weltweit gefeierte Sopranistin und begeisterte Lied-Erzählerin begibt sich mit einem versierten Ensemble auf eine Reise durch die Straßen von Buenos Aires. Astor Piazzolla, Alberto Ginastera, Carlos Guastavino und natürlich Mozart stehen auf dem Programm. Tango nicht nur als eine Form des Tanzes, sondern als eine logische Fortführung der Gefühlswelt der Wiener Klassik.

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